SHL - Semester 5 - Controlling
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Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Controllings und eignen sich für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Kosten, Kostenträger, Gemeinkosten, Planung und Finanzkennzahlen ab, die für die Analyse und Steuerung von Unternehmen essenziell sind. Besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihre Kenntnisse in der betriebswirtschaftlichen Steuerung vertiefen möchten.
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Lernkarten
Umsatzrentabilität
- wie viel Gewinn eines Franken Umsatzes übrigbleibt
Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity)
- Beziehungszahl
- für Eigenkapitalgeber relevant
- sagt aus, wie sich das eingesetzte Eigenkapital verzinst hat
Finanzierungskennzahlen
- sollen helfen die Finanzlage des Unternehmens zu analysieren
- die Finanzstruktur eines Unternehmens sagt aus, wie geschützt das Unternehmen aus finanzieller Sicht vor einer Insolvenz ist
Eigenfinanzierungsgrad
- Gliederungszahl
- Verlust wird mit Eigenkapital verrechnet, deshalb gibt die Eigenkapitalquote Aufschluss darüber, wieviel Verlust ein Unternehmen noch absorbieren kann
Fremdkapitalquote
- Verschuldung des Unternehmens im Verhältnis zum Gesamtkapital
Leverage Effekt
- der Zins für aufgenommenes Fremdkapital ist tiefer als die durch den Einsatz des Kapitals erwirtschaftete Rendite
Effektivverschuldung
- Verbindlichkeiten + Rückstellungen
- abzüglich schnell liquidierbare Vermögensgegenstände wie liquide Mittel, Wertpapiere des UV)
operative Cashflow
- die liquiden Mittel, welche aus der Geschäftstätigkeit des Unternehmens entstehen
dynamischer Verschuldungsgrad
- Aussage wie lange ein Unternehmen braucht um seine Effektivschulden aus dem operativen Cashflow zu tilen
- auch Schuldentilgungsdauer bezeichnet
- je kleiner desto liquider ist das Unternehmen
Anlagedeckungsgrad
- setzt beide langfristigen Positionen der Aktiven und Passiven ins Verhältnis
- gibt Auskunft in wieweit das Anlagevermögen durch langfristiges Kapital gedeckt ist
- daraus ergibt sich die goldene Bilanzregel
- je weiter der Deckungsgrad über 1 liegt, umso mehr Umlaufvermögen ist langfristig finanziert
Liquiditätskennzahlen
- dispositive Liquidität: ein Unternehmen kann seinen Verpflichtungen pünktlich nachkommen
- strukturelle Liquidität: Vermögensgegenstände können in flüssige MIttel umgewandelt werden
- Liquidität ist notwendige Bedingung für unternehmerisches Handeln
- der Zeitraum der Liquiditätskennzahlen beschreibt die Geldnähe der Gegenstände
Two-to-one-rule
Liquiditätsgrad 3 muss bei 2 liegen
Working Capital
- Differenz aus kf Vermögen und kf Fremdkapital
- sollte positiv sein, also kf Vermögen deckt kf Fremdkapital