Personalmanagement

Fragen aus dem Personalmanagement AKAD

Fragen aus dem Personalmanagement AKAD


R. W.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in das Personalmanagement auf mittlerem Niveau, mit Fokus auf Führung, Teamdynamik und Unternehmensstrategien. Sie decken Themen wie Führungsstile, Teamreifegrade, Personalplanung und -controlling ab, sowie die Bedeutung von Unternehmenskultur und Betriebsklima. Ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis für effektives Personalmanagement vertiefen möchten, um Teams erfolgreich zu führen und Unternehmensziele zu erreichen.
Karten
57
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
11.02.2021 / 25.06.2023

Lernkarten

Welches sind die vier Integrationstypen bei einer Fusion? Beschreibe sie nach strategischer Interdependenz und nach einer autonomischen Organistation. 

  1. Holding: nicht viel Einfluss, es handelt sich hier un ein reines Finanzinvestment
  2. Absorption: Das Zielunternehmen wird stark durch den Käufer beeinflusst und geht durch die neue strategische Ausrichtung auf
  3. Erhaltung: Unternehmen soll im wesentlichen unverändert bleiben
  4. Symbiose: Käuferunterehmen und Zielunternehmen erwarten voneinander Lerneffekte

Wie nennt man die Auslagerung von Teilfunktionen oder ganzen Funktionsbereichen in ein Niederlohnland?

Offshoring

Was versteht man unter einer Due Diligence in einem M&A Projekt?

Due Diligence steht für "gebotene Sorgfalt", M&A für Merger and Acquisitions:

Sie soll bewirken, dass man vor einer Fusion besonders vorsichtig mit gewissen Themen umgeht. Z.B Financial Due Diligence, HR Due Diligence und Cultural Diligence. Zum Einsatz kommen eine Dokumentenanalyse sowie Interviews. Diese liefern wertvolle Hinweise für die Integrationsphase (Post-Merger-Integration)

Was ist ein Binnenmarkt?

Als Binnenmarkt wird ein abgegrenzter wirtschaftlicher Raum bezeichnet, in dem Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen sich frei bewegen können.

Für was steht SBFI und was ist deren Tat?

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. Sie erlassen Bildungsverordnungen auf Antrag der Organisationen der Arbeitswelt oder vereinzelt auf Antrag des Bundesamtes. 

Welche Aufgaben übernimmt der Kanton in der Berufsbildung?

Die Erziehungs- und Volkswirtschaftsdirektion ist die Aufsichtsinstanz der Bundesgesetze. Darunter gehört auch das Amt für Berufsbildung.

  • Überprüfung der Voraussetzungen für Lehrbetriebe
  • Lehrverträge
  • Qualitätssicherung der betrieblichen, überbetrieblichen und schulischen Bildung
  • Durchführung von Lehrabschlussprüfungen
  • Ausstellen der Atteste, EFZ und EBA
  • Bildung der Berufsbildner und der Lehrkräfte

Welche Veränderungen beeinflussen den Arbeitsmarkt?

  • Demografischer Wandel
  • Projektwirtschaft
  • Technologische Fortschritte
  • Wissensgesellschaft
  • Globalisierung
  • Beschleunigung und Gleichzeitigkeit
  • Spezialisierung
  • Wertewandel (Diversität)
  • Konjunkturelle Schwankungen

Was sind neue Anforderungen an die Arbeitskräfte?

  • Lebenslanges Lernen
  • Beschäftigungsfähigkeit (Employability) erhalten
  • Umgang mit Technologie
  • Virtuelle Teamarbeit
  • Speditiv und zeitlich flexibel arbeiten (um globale Prozesse nicht zu unterbrechen)
  • Kenntnisse kontinuierlich aktualisieren
  • Mit Diversität umgehen
  • Aus Ideen marktfähige Produkte machen
  • Befr. Arbeitsverhältnisse akzeptieren (Projektwirtschaft)
  • Soziale Komepenz und Teamfähigkeit
  • Offen sein für eine berufliche Neuorientierung
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Fremdsprachen
  • Mobilitätsbereitschaft

Was sind die drei Strategien für die Internationalisierung eines Unternehmens?

  1. Grenzüberschreitende Mobilität, resp. Entsendungen
  2. Schrittweise oder sprunghafte Verlagerung ins Ausland
  3. Öffnung nationaler Arbeitsmärkte durch multilaterale oder bilaterale Abkommen (Bsp. Personenfreizügigkeit)

In welche drei Kategorien kann man Entsendungen unterteilen?

  1. Dienst- bzw. Geschäftsreise
  2. Internationales Pendeln
  3. Kurzzeit- oder Langzeiteinsatz

Was macht der Europarat und wo hat er seinen Sitz?

Sitz in Strassburg

Beschäftigt sich mit Menschenrechten, Sicherung des Friedens und setzt sich für die Demokratie ein. 

Was ist die Abkürzung für den Europäischen Gewerkschaftsbund und wo hat dieser seinen Sitz?

ETUC mit in Brüssel

Was macht der EWSA?

EWSA steht für Europäischer Wirtschafts- und Solzialausschuss und besteht aus Arbeitgeber, Arbeitnehmer und weiteren Interessenvertretern wie Umseltschutz. Sie hat lediglich eine beratende Funktion

Welche Ziele verfolgt die ILO?

International Labour Organzisation

  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
  • Beseitigung der Zwangsarbeit
  • Abschaffung der Kinderarbeit
  • Verbot und Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf

Was macht der IMF?

Der International Monetary Fund ist eine Sonderorganisation der UNO. 

  • Zusammenarbeit in der Währungspolitik
  • Ausweitung des Welthandels
  • Stabilisierung der Wechselkurse

 

Was ist die Abkürkzung des international Gewerkschaftsbundes?

ITUC International Trade Union Confederation

Für was steht OECD und was sind deren Ziele?

Organisation for Economic Co-operation and Development

  • Förderung der Marktwirtschaft
  • Unterstützung der Demokratie
  • Gegen die Steuerhinterziehung

Was sind die Aufgaben und Ziele der UNO?

  • Sicherung des Weltfriedens
  • Einhaltung des Völkerrechts
  • Schutz der Menschenrechte
  • Förderung einer internationalen Zusammenarbeit

Was ist die Abkürzung der Welthandelsgesellschaft, was sind deren Ziele und wo hat sie ihren Sitz?

Die World Trade Organzisation WTO hat ihren Sitz in Genf

  • Regelungen für die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen
  • bauend auf dem Vertragssystem GATT (General Agreement on Tariffs and Trade), welches ein allgemeinses Zoll- und Handelsabkommen ist

Wann muss ein europäischer Betriebsrat EBR gegründet werden?

  • Unternehmen muss im Raum der EWR tätig sein, dabei kann die Stammorganisation auch ausserhalb liegen
  • mehr als 1000 Beschäftigte
  • mind. 150 Beschäftigte in zwei Mitgliedstaaten

Kann auf Antrag von 100 AN gegründet werden oder aus Initiative des AG

Wie wirkt sicht der Grad der Änderungsbereitschaft auf das Unternehmen aus?

Eine Kultur der Änderungsfeindlichekeit erkennt man am Festhalten an Traditionen und an einem autoritären Führungsstil. Eine änderungsfreundliche Kultur stell sich auf die Wünsche der Kunden ein und fördert das unternehmerische Denken und die Kreativität der Mitarbeitenden. 

Was sind die Aufgaben eines Unternehmens  als soziales System?

  • Die Mitarbeitenden entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen
  • Die notwendigen Hilfsmittel bereitstellen
  • faire Entlöhnung und Sozialleistungen
  • gesichertes Arbeitsumfeldschaffen
  • Solide Grundwerte leben und so einen geordneten Umgang schaffen
  • Fachliche und soziale Entwicklung ermöglichen
  • Mitsprache und Einflussnahme zulassen und/oder fördern

Was sind die merkmale des Systems "Unternehmen"?

  • komplexes System
  • offenes System (im Austausch mit seiner Umwelt)
  • dynamisches System
  • soziotechnisches System (zwischen Mensch und Maschine)
  • ökonomisch orientiertes System

Welches sind die drei Stufen der Managementprozesse?

  • Normative Orientierungsprozesse (alles bezüglich, Vision, Leitbild, Mission)
  • strategische Entwicklungsprozesse (für eine langfristige Zukunftssicherung)
  • operative Führungsprozesse (für die Bewältigung des Alltagsgeschäfts)

Was versteht man unter Corporate Governance?

Ist ein Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen zum Wohlwollen aller Anspruchsgruppen, inkl. der Beachtung aller Gesetze, Konventionen und Kodizes auf nationaler und internationaler Ebene. 

Mit was befasst sich das Executive Management?

Mit der Wirkung und der Weiterentwicklung der Wertschöpfung. 

Wie zeigt sich die Unternehmenskultur?

  • wie sich Mitarbeitende kleiden
  • in der Gebäudearchitektur
  • Einrichtung von Arbeitsplätzen
  • Art, wie Sitzungen abgehalten werden
  • wie mit Erfolgen und Krisen umgegangen wird
  • Wie die Resourcesn verteilt werden
  • Wie Mitarbeitende ausgewählt werden oder befördert werden
  • ob man sich in der Freizeit sieht

Was sind die Merkmale einer Unternehmenskultur?

  • aussenorientierte oder innenorientierte Kultur
  • Änderungsfeindlich oder Änderungsfreundlich
  • Einheitskultur oder Subkulturen
  • Art der Führung (Kostenorientiert oder Sinnorientiert)
  • Stellenwert der Mitarbeitenden

Was versteht man unter dem Betriebsklima?

Die subjektiv wahrgenommene, längerfristige Qualität des Zusammenwirkens der Mitarbeitenden im Unternehmen.

Was sind Voraussetzungen für ein gutes Betriebsklima?

  • praxisbezogene Leitsätze
  • Unternehmenskultur, die vom UMM vorgelebt wird
  • VG mit Sozial- und Führungskompetenzen
  • gesunde Ethik und Wertehaltung
  • Fehlerkultur
  • Mobbing wird nicht toleriert
  • Veränderungen, Vorschlänge werden angehört
  • Konflikte werden ausgesprochen
  • Kritik ist konstruktiv
  • Menschen werden am richtigen Ort eingesetzt
  • Es darf auch gelacht werden 

Wer sind die Vertreter der Anspruchsgruppe "Öffentlichkeit" für das HRM?

  • Medien
  • Sozialpartner (Betriebskommission)
  • Arbeitnehmerverbände / Arbeitgeberverbände

Welche Teilpolitiken gibt es abgeleitet von der Personalpolitik?

  • Beschaffungspolitik
  • Lohnpolitik
  • Entwicklungspolitik
  • Information- und Kommunikationspolitik
  • Führungspolitik
  • Freisetzungspolitik

Welche Personalplanungen sind in der kollektiven Personalplanung inbegriffen?

  • Personalbestandsplanung
  • Personalbedarfsplanung
  • Personalentwicklungsplanung
  • Personalbeschaffungsplanung
  • Personalveränderungsplanung
  • Personaleinsatzplanung
  • Personalkostenplanung
  • Personalfreisetzungsplanung

Was ist das Hauptziel des Personalmanagements?

Das Bereitstellen von Personal in der erforderlichen Qualität und Quantität zum richten Zeitpunkt am richtien Ort. (Zeit, Ort, Menge, Qualität)

Welche Rollen gibt es nach dem Business Partner Modell von Dave Ulrich?

Ausgerichtet nach InhaltProzesse vs. Menschen und Fokus auf Zukunft vs. Heute gibt es 4 Business Partner Modelle:

  • Verwalungsprofi (Administrative Expert)
  • Strategischer Partner (Strategic Partner)
  • Veränderungs-Manager (Change Agent)
  • Mitarbeiter Coach (Employee Champion)

Was sind die einzelnen Schritte in der Budgetierungsphase?

  1. Personalbestand auflisten
  2. Geplante Budgetanpassungen vornehmen (Pensaänderungen, Kündigungen)
  3. Geplante Lohnanpassung in Prozennten aufrechnen
  4. Personaleinsatz bereichnen (geplante Neueintritte Aufbau von Stellen gemäss Strategie)

Was sind mögliche Massnahmen zur mittel- bis langfristen Personalkostensenkung?

  • Einsparung bei der Fort- und Weiterbildung
  • Gestaltung der Betriebsorganisation
  • Personalkostensenkung durch Outsourcing

Was ist das Personalcontrolling und welche Schritte beinhaltet es?

Controlling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems, dessen Hauptaufgabe die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche ist. 

Aufgaben:

  • Vorgaben planen und definieren
  • Analyse
  • Vergleich
  • Steuerung

Wie unterscheidet sich das strategische (qualitative) Controlling vom operativen (Quantitativen) Controlling?

Merkmale des operativen Controlling:

  • Kurz- oder mittelfristig
  • Reaktiv
  • dient als Information
  • Maximierung der Wirtschaftlichkeit
  • Detailorientiert
  • Nach innen gerichtet
  • Gebraucht von unteren und mittleren Management

Merkmale des strategischen Controllings:

  • Langfristig
  • eher proaktiv
  • dient der Existenssicherung
  • ohne Details
  • Fürs Unternehmen und die Umwelt
  • gebraucht vom oberen Management
  • mit weichen Kennzahlen

 

In welcher Form können Kennzahlen vorgegeben werden?

  • Absolute Kennzahlen, werden als Zahlenwert ausgedrückt
  • Relative Kennzahlen, werden in Prozenten ausgedrückt
  • Indexzahlen, bemisst sich nach einem ausgehenden Wert von 100

Lernen