G2B


T. D.
Diese Lernkarten bieten einen universitären Einblick in das ökonomische Verwaltungshandeln, mit Fokus auf Kosten, Controlling, und Leistungsvergleichen. Sie decken Themen wie Kostenartenrechnung, Haushaltskreisläufe, und verschiedene Organisationsformen ab. Besonders nützlich für Studierende der Finanzverwaltung, die Methoden der öffentlichen Verwaltung und betriebswirtschaftliche Ansätze verstehen möchten.
Flashcards
83
Students
1
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
13.01.2021 / 13.01.2021

Lernkarten

Merkmale: Unterscheidung der Kostenrechnung

  • Kostenartenrechnung
  • Kostenträgerrechnung
  • Kostenstellenrechnung

Merkmale: Kostenartenrechnung

  • Personalkosten
  • Materialkosten
  • Infrastrukturkosten
  • kalkulatorische Kosten

Merkmale: Kostenträgerrechnung

  • Kosten für Hauptprozesse
  • Kosten für Nebenprozesse
  • Kosten für Aktivitäten

Merkmale: Kostenstellenrechnung

Vorkostenstellen:

  • Amtsleitung
  • Geschäftstelle
  • ...

Endkostenstellen

Merkmale: Unterscheidung der Kosten

Einzelkosten

  • direkt dem Kostenträger zurechenbar

Gemeinkosten

  • nur auf Kostenstellen zurechenbar

Merkmale: Unterscheidung der Gemeinkosten

direkte Kosten

  • kostenträgerbezogen
    direkte Schlüsselung auf Kostenträger
  • z.B. Personalkosten

Schlüsselkosten

  • nicht kostenträgerbezogen
    nur indirekte Schlüsselung auf Kostenträger
  • z.B. Sach-, Kapital-, personalbezogene Sachkosten

Abkürzung: Einzelkosten

EK

Abkürzung: Gemeinkosten

GK

Abkürzung: direkte Kosten

DK

Abkürzung: Schlüsselkosten

SchK

Merkmale: kalkulatorische Kosten

  • Afa
  • Zinsen
  • Wagniskosten
  • kalkulatorische Miete

Merkmale: kalkulatorische Kosten AfA

= lineare AfA auf AK / HK

Merkmale: kalkulatorische Kosten Zins

= 6,5 % p.a. auf 1/2 x AK / HK

Merkmale: kalkulatorische Kosten Wagnis

= vergleichbare Versicherungsprämie

Merkmale: kalkulatorische Kosten Miete

= ersetzt kalk. AfA & Zins

Merkmale: Informationsbedürfnisse der Kameralistik

Periodenzurechnung

  • Periode des Zahlungsvorgangs -> Liquiditätsorientierung

Opportunitätskosten

  • nicht vorhanden

Strukturierung

  • nach Titeln und Kapiteln -> Zweckbezug fehlt

Verursachungsprinzip

  • kaum interne Verrechnung

Merkmale: Informationsbedürfnisse der Kostenrechnung

Periodenzurechnung

  • Periode der Kostenverursachung -> Erfolgsorientierung

Opportunitätskosten

  • Bewertung entgangener Erträge

Strukturierung

  • nach Produkten, Kostenarten und -stellen -> Zweckbezug

Verursachungsprinzip

  • Verrechnung interner Produkte

Frage: Wie können rückwirkend Änderungen am Haushalt vorgenommen werden?

sog. Nachtragshaushalt

Merkmale: Kosten- und Leisterungsrechnung

internes Rechnungswesen

Merkmale: Unterscheidung Doppik und Kameralistik

Doppik

  • Realisationsprinzip
  • Darstellung von Ressourcenverbrauch
  • Erfassung von Vermögen (Bilanz) und Erfolg (GuV)

Kameralistik

  • Kassenwirksamkeitsprinzip
  • Darstellung von Mittelabfluss
  • keine Erfassung von Vermögen
  •  

Merkmale: Grundkosten (KLR)

= werden unverändert aus der GuV übernommen

Merkmale: Anderskosten (KLR)

= werden verändert aus der GuV übernommen

(z.B. AfA in GuV linear nach bgND, in KLR nach tats. ND)

Merkmale: neutraler Aufwand (KLR)

= wird nicht aus der GuV übernommen, da betriebsfremd

(z.B. Aktienverluste)

Merkmale: Zusatzkosten

= sind in der GuV nicht enthalten, werden der KLR aber hinzugerechnet

(z.B. kalkulatorische Kosten)

Merkmale: Personaldurchschnittskosten

= BAL zzgl. AG-Anteil zu KV / PV

Merkmale: Personalkosten

= BAL zzgl. AG-Anteil zu KV / PV zzgl. Arbeitsplatzkosten zzgl. ...

Merkmale: beyond budgeting

= flexible Unternehmenssteuerung, die jenseits fixer Jahresbudgets und wenig effektiver Controlling-Konzepte Unternehmen zum Erfolg führen soll.

Merkmale: Change Management

= Change Management bezeichnet das planvolle Management von Veränderungsprozessen von einem Ausgangszustand hin zu einem Zielzustand.

Merkmale: Compliance

= Compliance ist die betriebswirtschaftliche und rechtswissenschaftliche Umschreibung für die Regeltreue von Unternehmen, also die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes.

Merkmale: Divisionskalkulation

= ermittelt die Stückkosten durch Division der gesamten angefallenen Kosten durch die produzierte Menge

Merkmale: Durchschnittskosten

= Kosten je Produkteinheit der Ausbringungsmenge (x); auch Stückkosten

Merkmale: Gesamtkosten

= Kosten der gesamten Ausbringungsmenge in einem bestimmten Zeitraum

Merkmale: Kontraktmanagement

= Instrument zur outputorientierten Steuerung von Organisationseinheiten auf Basis von Kontrakten bzw. Zielvereinbarungen

Merkmale: Konzernmanagement

= Steuerung der Kernverwaltung einer Gebietskörperschaft und ihrer Beteiligungen als eine Art Konzern

Merkmale: ökonomisches Verwaltungshandeln

= integriert Methoden und Erkenntnisse aus der BWL wie zum Beispiel die Kosten-Leistungsrechnung in den Bereich der öffentlichen Verwaltung

Merkmale: Outputorientierung

= Fokus von Planung, Steuerung und Kontrolle auf den Verwaltungsleistungen (Output) und auf den Zielen des Verwaltungshandelns. Der Ressourceneinsatz wird bei der Outputorientierung an Leistungszielen ausgerichtet.

Merkmale: Zuschlagskalkulation

= ermittelt die Herstell- und Selbstkosten bei Serien- und Einzelfertigung mittels der Bestimmung von Gemeinkostenzuschlägen (über die Kostenstellenrechnung)

Merkmale: Einliniensystem

= jeder Mitarbeiter hat genau einen Vorgesetzten dieser hat mehrere ihm unterstellte Mitarbeiter.

Vorteil:

  •  einfache Struktur#
  • klare Kompetenzverteilung.

Nachteil:

  • fehlende Flexibilität bei großen Organisationen

Merkmale: Mehrliniensystem

= die nachgeordnete Stelle erhält Anweisungen von mehreren Vorgesetzten (Mehrfachunterstellung)

Vorteil:

  • kurze Kommunikationswege
  • Entscheidungsträger können sich spezialisieren

Nachteil:

  • Weisungskonflikte

Merkmale: Matrixorganisation

= unterschiedliche funktionale Organisationsbereiche überschneiden sich mit der Organstation der Produktbereiche und bilden eine Matrix. In der Matrixorganisation sind alle Bereiche gleichberechtigt.

Vorteil:

  •  

Nachteil:

  • hoher Kommunikationsbedarf

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