Management

Vorlesung I - V

Vorlesung I - V


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Managementansätze auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie verschiedene Formen des Entrepreneurships, Unternehmensgründungen, Finanzierungsprozesse, rechtliche Strukturen, Marketingstrategien und Managementtheorien ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und angehende Manager, die sich mit den Grundlagen des Managements vertraut machen und praktische Anwendungen verstehen möchten.
Karten
91
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
14.11.2020 / 04.11.2022

Lernkarten

Interpersonale Rollen

  • Galionsfigur
  • Vorgesetzter
  • Vernetzer

Informationale Rollen

  • Radarschirm
  • Sender
  • Sprecher

Entscheidungsrollen

  • Innovator
  • Problemlöser
  • Ressourcenführer
  • Verhandlungsführer

5 Charakteristika der Managementtätigkeit nach Mintzberg

  1.  wiederkehrende Probleme.
  2. fragmentierter Arbeitstag
  3. Steuerung über verbale Kommunikation und Meetings
  4. Pflege von Netzwerken
  5. Entscheidungsbereitschaft

Was hat Mintzberg mit seiner Studie geleistet?

Differenzierung und Systematisierung der Managementtätigkeiten (Entwicklung einer Taxonomie)

Was bleibt nach Mintzbergs Studie weiterhin offen?

  • Theoretische Verortung und Begründung der empirischen Ergebnisse
  • Normative Bewertung der Ergebnisse
  • Entwicklung von Erfolgsmassen und Handlungsempfehlungen
  • Betrachtung von Management als Institution

3 Kernkompetenzen eines Managers

  • Technische Kompetenz und Problemlösungs-Know-How
  • Soziale Kompetenz
  • Konzeptionelle Kompetenz

Managmentherausforderungen in jungen Unternehmen

  • Wachstum, Aufbau einer günstigen Wettbewerbsposition
  • Steigerung der Effizienz
  • Übertragung von informalen zu formalen Strukturen
  • Verstetigung der organisationalen Tätigkeit
  • Aufbau einer gemeinsamen Organisationskultur und eines Wissensmanagements

Managmentherausforderungen in etablierten Unternehmen

  • Ausbau der Wettbewerbsposition
  • Erhaltung der Innovationsfähigkeit
  • Formale Strukturen flexibel und anpassungsfähig halten
  • Bewahrung der Fähigkeit für organisationalen Wandel und organisationales Lernen
  • Schutz und Pflege der gemeinsamen Organisationskultur

Institutionelles Managementverständnis

Gruppe von Personen, die innerhalb einer Organisation mit Führungs- und Weisungsbefugnis

ausgestattet ist.

Funktionales Managementverständnis

Bündel an Funktionen, aus denen die Managementtätigkeit zusammengesetzt ist

5 klassische Managementfunktionen

  1. Planung
  2. Organisation
  3. Personaleinsatz
  4. Führung
  5. Kontrolle

Managementfunktion Planung

Festlegen von Zielen, Rahmenrichtlinien und Verfahrensweisen

Managementfunktion Personaleinsatz

Anforderungsgerechte Personalauswahl, -beurteilung, -entlöhnung und - entwicklung

Managementfunktion Organisation

  • Schaffung plangerechter Einheiten
  • Zuweisung von Kompetenzen und Weisungsbefugnissen
  • Koordination der Aufgaben

Managementfunktion Führung

Permanente und konkrete Veranlassung der Arbeitsausführung und ihre zieladäquate Feinsteuerung

Managementfunktion Kontrolle

Soll-Ist Vergleich, Abweichungsanalyse und allfällige Korrekturmassnahmen

Drei-Ebenen-Modell des Strategischen Managementprozesses

  •  Strategisches Management, bestehend aus zwei Ebenen:
    • Strategische Planung und Strategische Kontrolle
    • Metasteuerung
  • Operatives Management

Zwei Spannungsfelder

Innovation vs. Routine

 

Ethik vs. Effizienz

Strategische Planung

Prozess der Informationssammlung, -verarbeitung und der Entscheidung

Einheitliche Ausrichtung bestehend aus:

  • Konzernstrategie
  • Wettbewerbsstrategie
  • Strategische Massnahmen

Fünf Wettbwerbskräfte

  1. Intensität des Marktes
  2. Potenzielle Markteintritte
  3. Kunden
  4. Zulieferer
  5. Ersatzprodukte

Strategische Kontrolle

Prozess der Informationsverarbeitung, um das Selektionsrisikos der strategischen Planung zu mindern

Resultate fliessen in Planung ein

Besteht aus:

  • Prämissenkontolle
  • Strategische Durchführungskontrolle
  • Strategische Überwachung

Prämissenkontrolle

 Fortlaufende Überprüfung der im Planungsprozess getroffenen Grundannahmen

Strategische Durchführungskontrolle

Überprüfung der Zwischenergebnisse der Strategieimplementierung

Strategische Überwachung

Suche nach strategiebedroheneden Informationen

Aufgabe des Managements einer Unternehmung

Steuerung der Unternehmung mit dem Ziel der Bestandssicherung

unternehmensexterne Erwartungen kommen von:

  • Zivilgesellschaft
  • Wirtschaft
  • Staat

    Eigentumsrecht

    Recht, Eigentum an Produktionsmitteln zu erwerben

    Vertragsrecht

    Möglichkeit mit Verhandlungspartnern freie Verträge abzuschliessen

    Prinzip des Vertragsmodell

    Einheit von Risiko, Kontrolle und Gewinn bzw. Verlust

    Probleme des Vertragsmodells

    • Funktionsfähigkeit des Preissystems nicht immer sicher gestellt
    • real nicht gegebene Voraussetzungen
    • Problematik der Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt
    • Problematik der Vermachtungsprozesse im Wettbewerb
    • Problematik der externen Effekte

    Erfolgsorientierte Koordination

    • Marktwirtschaftliche Rationalität
    • Durchsetzung individueller Interessen
    • Unternehmen kann Legitimitätsgrundlage verlieren

    Verständigungsorientierte Koordination

    kommunikative Rationalität

    Anerkennung des besseren Arguments

    Argumentative Auseinandersetzung bestimmen Verhalten

    3 Arten von Legitimität

    1. Kognitive Legitimität
    2. Pragmatische Legitimität
    3. Moralische Legitimität

    Kognitive Legitimität

    Legitimität via Verständlichkeit und/oder Selbstverständlichkeit der Unternehmung und ihrer Handlungen

    Pragmatische Legitimität

    Legitimität durch ökonomische Effizienz (wird von einer Leistung des Unternehmens profitiert)

    Moralische Legitimität

    Legitimität via normativer Bewertung der Unternehmung und ihrer Handlungen als Ergebnis von moralischen Diskursen

    Stakeholder (Definition)

    Bezugsgruppen, die Einfluss auf die Erreichung der Unternehmensziele ausüben können oder durch deren Zielerreichung betroffen sind

    Stakeholder-Ansatz

    orientieren sich an Bedürfnissen ihrer Stakeholder

    Drei Kriterien Klassifikation Stakeholder

    • Macht
    • Dringlichkeit
    • Legitimität

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