Management

Vorlesung I - V

Vorlesung I - V


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Managementansätze auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie verschiedene Formen des Entrepreneurships, Unternehmensgründungen, Finanzierungsprozesse, rechtliche Strukturen, Marketingstrategien und Managementtheorien ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und angehende Manager, die sich mit den Grundlagen des Managements vertraut machen und praktische Anwendungen verstehen möchten.
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Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.11.2020 / 04.11.2022

Cartes-fiches

Vorteile Stakeholder-Ansatz

  • Ergänzung verständigungsorientierter Dimension
  • Berücksichtigung der Interessen der Anspruchsgruppen

Schwächen des Stakeholder-Ansatzes

  • kaum Dialoge zwischen Management und Stakeholdern
  • Berücksichtigung der Interessen bei Steigerung des Unternehmensgewinns

Merkmale Taylorismus

  • Arbeitsteilung
  • Kontrolle durch Management
  • Lohn nach Leistung
  • Hierarschische Organisation

Negative Auswirkungen Taylorismus

  • Teilung & Sinnentleerung der Arbeit
  • Fremdbestimmung und Isolation des Arbeiters
  • Problematisches Menschenbild

Ziel Bürokratietheorie von Weber

  • Bürokratie als Idealtypus einer legalen und rationalen Herrschaft
  • begründete Entscheidung
  • Berechenbarkeit
  • Unpersönlichkeit
  • Eingriff nur mit rechtlicher Grundlage

Sieben Kernmerkmale Bürokratietheorie

  1. Regelgebundenheit
  2. Abgegrenzte Kompetenzbereiche
  3. Prinzip der Amtshierarchie
  4. Dokumentation aller Entscheidungen
  5. Unpersönlichkeit der Amtsführung
  6. Definierte Qualifikationserfordernisse
  7. Fixierte Laufbahn

Kritik Bürokratietheorie

Motivationsverluste, Ineffizienz, Inflexibilität

Ziel Human-Relations-Ansatz

  • Antwort auf erstarkende Arbeiter*innenbewegung
  • Einbezug physischer und psychischer Faktoren
  • Überdenken von Führungsstil, Entlöhnung, Arbeitszeiten, Arbeitsaufgaben

Merkmale Human-Relations-Ansatz

  • Arbeitnehmerfreundliche Führung
  • Soziale Gruppenbeziehungen
  • Manager als Vermittler
  • Humanisierung der Arbeit

Kritik Human-Relations-Ansatz

  • Wissenschaftlichkeit der Metodik umstritten
  • zu stark auf Mikro-Ebene fokussiert
  • vernachlässigt grössere organisationale Strukturen

Definition Institutionen

Gesellschaftliche Konventionen (Regeln, Erwartungen), die als „objektiv gegeben“ betrachtet und nicht mehr hinterfragt werden

Kernelemente Neo-Institutionalismus

  • Ausrichtung nach gesellschaftlichen Erwartungen
  • Organisationen werden ähnlicher (Isomorphie
  • Erhöhte Legitimation durch Akzeptanz dieser Erwartungen

Kritik Neo-Institutionalismus

positiv:

  • Wichtiges Hinterfragen von Rationalitätsmythen
  • Manager müssen an institutionellen Rahmen ansetzen

negativ:

  • Beschreibt Zustände nur
  • Entkopplung von Formalstruktur und Arbeitsaktivitäten

Kernfragen Wissenschaftstheorie

Wie werden Managementwissenschaften betrieben?

Wie sollen Managementwissenschaften betrieben werden?

Kernfragen Managementtheorie

Wie lässt sich die Managementpraxis beschreiben?
Wie sollte die Managementpraxis gestaltet sein?

Kernfrage Managementpraxis

Reichen die Routinen der Praxis zur Lösung von Problemen aus?

Definition Ontologie

Lehre vom „Seienden“; Erfassung der Grundstrukturen der Wirklichkeit

Definition Epistemologie

Erkenntnistheorie; Fragen der Wissensgenerierung und deren Voraussetzungen

Definition Methodologie

Lehre von dem im Erkenntnisprozess eigesetzten Verfahren

Hempel-Oppenheim-Schema

Allgemeingültige Gesetzesaussage + Randbedingungen = Das zu erklärende Ereignis

Naturwissenschaftlicher Ansatz

Ontologische Grund.: Realität existiert ausserhalb mensch. Wahrnehmung

Epistemologische Grund.: systematische Beobachtung

Methodologische Grund.: systematische Hypothesentestung

Erkenntnisinteresse: wertefreie Erklärung Status Quo

Zwei Formen der Erkenntnis

Erklären

Verstehen

Interpretativer Ansatz

Ontologische Grund.: Wirklichkeit als soziale Konstruktion

Epistemologische Grund.: Verstehensprozess

Methodologische Grund.: Einzelfallstudien & ethnographische Forschung

Erkenntnisinteresse: Verstehen des Status Quo

Kritischer Ansatz

Ontologische Grund.: Wirklichkeit als soziale Konstruktion des Erkennenden

Epistemologische Grund.: Verstehensprozess

Methodologische Grund.: Einzelfallstudien; Forscher*in trägt zu Änderungsprozessen bei

Erkenntnisinteresse: Kritik am bestehenden Status Quo der sozialen Wirklichkeit

Komplementäre Zielbeziehung

Durch die Erreichung eines Ziels wird die Erfüllung der anderen Ziele gesteigert

Konkurrierende Zielbeziehung

Die Erfüllung des eines Ziels führt zu einer Minderung des Zielerreichungsgrades der übrigen Ziele

Indifferente Zielbeziehung

Die Ziele beeinflussen sich nicht

Ertragsmodelle

  1. Direct cross-subsidy
  2. ad-supported
  3. Freemium
  4. Gift economy

Direct Cross-Subsidy            

    get one thing free, pay for another

    Ad-supported

    Third party subsidizes second party

    Freemium

    a few people subsidize everyone else

    Gift Economy

    People give away things for non-monetary rewards

    Funktionen des Marketingplans

    • Sammlung von Informationen
    • Unterstützung von Entscheiden
    • Hilfe bei der Implementierung
    • Überzeugung der Investoren

    AG

    • Im Voraus bestimmtes Kapital (mind. 100 Tsd. Fr.) in Aktien zerlegt
    • Mind. 1 Aktionär; Haftung bis höchstens zum Gesellschaftsvermögen

    GmbH

    • Stammkapital mind. 20 Tsd. Fr. , jeder Gesellschafter mit Einlage
    • Haftung nur mit Einlage bzw. bis max. zur Höhe des Stammkapitals

    Genossenschaft

    • Verbindung nicht geschlosener Zahl Personen/Handelsgesellschaften
    • Kein festes Grundkapital, um jedem die Mitgliedschaft zu erlauben
    • Haftung nur bis zur Höhe des Genossenschaftsvermögens

    Verein

    • Verfolgung nichtwirtschaftlicher Zwecke
    • Haftung nur bis zur Höhe des Vereinsvermögens

    Kommanditgesellschaft

    • Mind. ein Mitglied als Komplementär (= unbeschränkte Haftung)
    • Kommanditäre haften nur bis zur Höhe ihrer Kapitaleinlage

    Kollektivgesellschaft

    • Vereint mehrere natürliche Personen (oftmals Kleinstfirmen)
    • Unbeschränkte Haftung der Gesellschafter

    Einfache Gesellschaft

    • Formlose Gründung mit geringen Anforderungen (entsteht schnell)
    • Volle Haftung, ungeeignet für grössere Risiken, häufig zeitbefristet
    • „Restkategorie“/„Auffangtatbestand“ (d.h. wenn nicht anderes zutrifft)

    Étudier