Management
Vorlesung I - V
Vorlesung I - V
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Lernkarten
Vorteile Stakeholder-Ansatz
- Ergänzung verständigungsorientierter Dimension
- Berücksichtigung der Interessen der Anspruchsgruppen
Schwächen des Stakeholder-Ansatzes
- kaum Dialoge zwischen Management und Stakeholdern
- Berücksichtigung der Interessen bei Steigerung des Unternehmensgewinns
Merkmale Taylorismus
- Arbeitsteilung
- Kontrolle durch Management
- Lohn nach Leistung
- Hierarschische Organisation
Negative Auswirkungen Taylorismus
- Teilung & Sinnentleerung der Arbeit
- Fremdbestimmung und Isolation des Arbeiters
- Problematisches Menschenbild
Ziel Bürokratietheorie von Weber
- Bürokratie als Idealtypus einer legalen und rationalen Herrschaft
- begründete Entscheidung
- Berechenbarkeit
- Unpersönlichkeit
- Eingriff nur mit rechtlicher Grundlage
Sieben Kernmerkmale Bürokratietheorie
- Regelgebundenheit
- Abgegrenzte Kompetenzbereiche
- Prinzip der Amtshierarchie
- Dokumentation aller Entscheidungen
- Unpersönlichkeit der Amtsführung
- Definierte Qualifikationserfordernisse
- Fixierte Laufbahn
Kritik Bürokratietheorie
Motivationsverluste, Ineffizienz, Inflexibilität
Ziel Human-Relations-Ansatz
- Antwort auf erstarkende Arbeiter*innenbewegung
- Einbezug physischer und psychischer Faktoren
- Überdenken von Führungsstil, Entlöhnung, Arbeitszeiten, Arbeitsaufgaben
Merkmale Human-Relations-Ansatz
- Arbeitnehmerfreundliche Führung
- Soziale Gruppenbeziehungen
- Manager als Vermittler
- Humanisierung der Arbeit
Kritik Human-Relations-Ansatz
- Wissenschaftlichkeit der Metodik umstritten
- zu stark auf Mikro-Ebene fokussiert
- vernachlässigt grössere organisationale Strukturen
Definition Institutionen
Gesellschaftliche Konventionen (Regeln, Erwartungen), die als „objektiv gegeben“ betrachtet und nicht mehr hinterfragt werden
Kernelemente Neo-Institutionalismus
- Ausrichtung nach gesellschaftlichen Erwartungen
- Organisationen werden ähnlicher (Isomorphie
- Erhöhte Legitimation durch Akzeptanz dieser Erwartungen
Kritik Neo-Institutionalismus
positiv:
- Wichtiges Hinterfragen von Rationalitätsmythen
- Manager müssen an institutionellen Rahmen ansetzen
negativ:
- Beschreibt Zustände nur
- Entkopplung von Formalstruktur und Arbeitsaktivitäten
Kernfragen Wissenschaftstheorie
Wie werden Managementwissenschaften betrieben?
Wie sollen Managementwissenschaften betrieben werden?
Kernfragen Managementtheorie
Wie lässt sich die Managementpraxis beschreiben?
Wie sollte die Managementpraxis gestaltet sein?
Kernfrage Managementpraxis
Reichen die Routinen der Praxis zur Lösung von Problemen aus?
Definition Ontologie
Lehre vom „Seienden“; Erfassung der Grundstrukturen der Wirklichkeit
Definition Epistemologie
Erkenntnistheorie; Fragen der Wissensgenerierung und deren Voraussetzungen
Definition Methodologie
Lehre von dem im Erkenntnisprozess eigesetzten Verfahren
Hempel-Oppenheim-Schema
Allgemeingültige Gesetzesaussage + Randbedingungen = Das zu erklärende Ereignis
Naturwissenschaftlicher Ansatz
Ontologische Grund.: Realität existiert ausserhalb mensch. Wahrnehmung
Epistemologische Grund.: systematische Beobachtung
Methodologische Grund.: systematische Hypothesentestung
Erkenntnisinteresse: wertefreie Erklärung Status Quo
Zwei Formen der Erkenntnis
Erklären
Verstehen
Interpretativer Ansatz
Ontologische Grund.: Wirklichkeit als soziale Konstruktion
Epistemologische Grund.: Verstehensprozess
Methodologische Grund.: Einzelfallstudien & ethnographische Forschung
Erkenntnisinteresse: Verstehen des Status Quo
Kritischer Ansatz
Ontologische Grund.: Wirklichkeit als soziale Konstruktion des Erkennenden
Epistemologische Grund.: Verstehensprozess
Methodologische Grund.: Einzelfallstudien; Forscher*in trägt zu Änderungsprozessen bei
Erkenntnisinteresse: Kritik am bestehenden Status Quo der sozialen Wirklichkeit
Komplementäre Zielbeziehung
Durch die Erreichung eines Ziels wird die Erfüllung der anderen Ziele gesteigert
Konkurrierende Zielbeziehung
Die Erfüllung des eines Ziels führt zu einer Minderung des Zielerreichungsgrades der übrigen Ziele
Indifferente Zielbeziehung
Die Ziele beeinflussen sich nicht
Ertragsmodelle
- Direct cross-subsidy
- ad-supported
- Freemium
- Gift economy
Direct Cross-Subsidy
get one thing free, pay for another
Ad-supported
Third party subsidizes second party
Freemium
a few people subsidize everyone else
Gift Economy
People give away things for non-monetary rewards
Funktionen des Marketingplans
- Sammlung von Informationen
- Unterstützung von Entscheiden
- Hilfe bei der Implementierung
- Überzeugung der Investoren
AG
- Im Voraus bestimmtes Kapital (mind. 100 Tsd. Fr.) in Aktien zerlegt
- Mind. 1 Aktionär; Haftung bis höchstens zum Gesellschaftsvermögen
GmbH
- Stammkapital mind. 20 Tsd. Fr. , jeder Gesellschafter mit Einlage
- Haftung nur mit Einlage bzw. bis max. zur Höhe des Stammkapitals
Genossenschaft
- Verbindung nicht geschlosener Zahl Personen/Handelsgesellschaften
- Kein festes Grundkapital, um jedem die Mitgliedschaft zu erlauben
- Haftung nur bis zur Höhe des Genossenschaftsvermögens
Verein
- Verfolgung nichtwirtschaftlicher Zwecke
- Haftung nur bis zur Höhe des Vereinsvermögens
Kommanditgesellschaft
- Mind. ein Mitglied als Komplementär (= unbeschränkte Haftung)
- Kommanditäre haften nur bis zur Höhe ihrer Kapitaleinlage
Kollektivgesellschaft
- Vereint mehrere natürliche Personen (oftmals Kleinstfirmen)
- Unbeschränkte Haftung der Gesellschafter
Einfache Gesellschaft
- Formlose Gründung mit geringen Anforderungen (entsteht schnell)
- Volle Haftung, ungeeignet für grössere Risiken, häufig zeitbefristet
- „Restkategorie“/„Auffangtatbestand“ (d.h. wenn nicht anderes zutrifft)