BWL Zueger Begriffe
Alle Begriffe vom Buch Betriebswirtschaft - Management-Basiskompetenz
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Cartes-fiches
Marktsättigungsgrad
Kennzahl zur Beurteilung der Wachstumschancen eines Produktes oder einer Produktgruppe im Gesamtmarkt oder in einem Teilmarkt. Er ist das prozentuale Verhältnis vom Marktvolumen zum Marktpotential:
Marksättigungsgrad = (Marktvolumen / Marktpotential) *100%
Primärsektor (Ursektor)
Umfasst Erwerbstätigkeiten, welche sich mit der Gewinnung von rohen Naturprodukten beschäftigen
Sekundärsektor (Industrieller Sektor)
Gewerbliche Gewinnung, Bearbeitung und Weiterverarbeitung von Rohstoffenbsp: Energieversorgung
Tertiärsektor (Dienstleistungssektor)
Umfasst alle Dienstleistungen, die in eigenständigen Unternehmen oder durch den Staat sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen erbracht werden.
bsp: Handel, verkehr
Privatbetrieb
Die Aktien sind zu 100% in Privater Hand
Öffentlicher Betrieb
Zu 100% In Staatlicher Hand
Bsp SBB
Gemischtwirtschaftlicher Betrieb
Teils Privat, Teils Staatlich
Einzelunternehmung
Einmannbetrieb, Einfraubetrieb(lol)
Gesellschaft
Auch: „Einfache Gesellschaft“ OR Art. 530
Zusammenschluss mehrerer Personen, Personengesellschaft.
Keine Rechtspersönlichkeit, kein Gründungsakt nötig (formloses Entstehen)
Beispiel: Konkubinat oder gemeinsamer Kauf eines Autos
Kollektivgesellschaft
Zusammenschluss mehrerer Personen, Personengesellschaft.
Hat keine Rechtspersönlichkeit (d.h. keine juristische Person und hat somit keine Rechtspersönlichkeit. Trägerin der Rechte und Pflichten ist also nicht die Gesellschaft, sondern die Gesellschafter), Gründungsakt nötig (bedarf Rechtsform).
Beispiel: Rechtsanwaltskanzlei mit mehreren Partnern, die persönlich mit gesamtem Privatvermögen haften.
Aktiengesellschaft (AG
Kapitalgesellschaft mit Mindestkapital, begrenzte Haftung der Teilhaber (Aktionäre).
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH
Kapitalgesellschaft mit Mindestkapital, begrenzte Haftung der Teilhaber (Gesellschafter).
Sekundäre Aktivität
Unternehmensinfrastruktur, Personalmanagement, Technologiemanagement und Beschaffungsmanagement beeinflussen den Kundennutzen indirekt, indem sie die primären Aktivitäten massgeblich untersützen. Sie sind folglich indirekt an der Wertbildung für den Kunden beteiligt.
Vorleistung
Zugekaufte Leistung von dritten
Anspruchsgruppe
Setzt Rahmenbedinungen oder stellt Ressourcen bereit:
Konkurrenz, Lieferanten, Staat, Öffentlichkeit und NGO sowie Kapitalgeber, Kunden und Mitarbeitende
System
Ein gegenüber der Umwelt abgegrenztes Ganzes. Seine Teile sind miteinander verknüpft und sie wirken aufeinander.
Modell
Bildet die Wirklichkeit in vereinfachter Form ab. Dadurch bietet sie eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe bei der Bewältigung komplexer Aufgaben
Umweltsphäre
Beschreibt die Synergie zwischen dem Unternehmen und der Umwelt, welche sich gegenseitig beeinflussen.
Gesellschaft, Natur, Technologie und Wirtschaft
Interaktionsthemen
Austauschbeziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Anspruchsgruppen bestehen über die Ressourcen, die Normen und Werte und über die Anliegen und INteressen
Prozesse
Vielzahl von Augaben, die in einer vorgegebenen Abfolge zu erledigen sind und deren Bewältigung durch den Einzatz von Informationssystemen untersützt wird. (Auch Aufgabenkette genannt)
Die Unternehmensprozesse bestehen aus drei Prozesskategorien: Managementprozesse, Geschäftsprozesse und Unterstützungsprozesse
Ordnungsmomente
Mit deren Hilfe erzielt ein Unternehmen eine grössere Wirkung und bessere Ergebnisse in seinen Leistungen.
Organisatorische Aspekte verbessern die Wirkung und die Ergebnisse: Strategie, Struktur und Kultur.
Entwicklungsmodi
Veränderungsprozesse im Unterhehmen spielen sich in zwei Formen ab: Erneuerung als radikale Veränderung und Optimierung als Feinabstimmung