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Alle Begriffe vom Buch Betriebswirtschaft - Management-Basiskompetenz

Alle Begriffe vom Buch Betriebswirtschaft - Management-Basiskompetenz


N. SB.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundbegriffe und Konzepte. Sie decken Themen wie Unternehmensformen, Marktanalysen, Produktivität, und Wirtschaftlichkeitsprinzipien ab. Besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft vertraut machen möchten, um betriebliche Prozesse und Strategien besser zu verstehen.
Karten
62
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
20.08.2020 / 26.08.2020

Cartes-fiches

Güter

Mittel, mit denen Bedürfnisse befriedigt werden

Mangel

Abwesenheit von Gütern auf „befriedigendem“ Niveau. Z.B. Wasser, Brot.

Mangelgefühl

Gefühl als Folge der Abwesenheit von Gütern. Z.B. Durst, Hunger

Bedürfnisse

Sind Mangelgefühle des Menschen verbunden mit dem Wunsch, das Mangelgefühl zu beseitigen

Bedürfnisbefriedigung

Beseitigung eines Mangelgefühls

Bedarf

Bedürfnis, das im Wunsch nach bestimmten Gütern konkret wird

Nachfrage

Bedarf, der mit Kaufkraft und konkretem Wunsch nach einem bestimmten Gut unterlegt ist

Nutzen

Mass für die Fähigkeit von Gütern, Bedürfnisse zu befriedigen

Knappheit

Verhältnis zwischen den verfügbaren Mitteln und den Bedürfnissen

Arbeitskraft

Arbeitskraft umfasst körperliche und geistige Leistungen von Menschen, die für die Erzeugung eines Produkts oder einer Dienstleistung eingesetzt werden

Know-how

Know-how umfasst sämtliches Können, Wissen und Informationen, die für die Erzeugung eines Outputs notwendig sind. Know-how ist eng mit dem Produktionsfaktor Arbeitskraft verknüpft

Betriebsmittel

Zu den Betriebsmitteln gehören alle Güter, die nicht Bestandteil des Outputs werden: Maschinen, Werkzeuge, Boden, Gebäude und Geld. Man bezeichnet die Betriebsmittel auch als Produktions- oder Investitionsgüter oder als Produktionsmittel. Manchmal spricht man auch vom Produktivkapital. Gemeint ist damit das für die Produktionsmittel aufgewendete Geld

Werkstoffe

Als Werkstoffe gelten die Güter, die im Produktionsprozess zu einem Output verarbeitet werden:

- Rohstiffe

- Hilfsstoffe

- Vorfabrizierte Einzelteile

- Betriebsstoffe

Wirtschaftsgüter

Gürer, die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen

Freie Güter

Natürliche Ressourcen wie Luft und Wasser, die niemandem gehören 

Konsumgüter

Güter, die für den privaten Ge- oder Verbrauch hergestellt und gehandelt werden

Investitionsgüter / Produktionsgüter oder Input-Güter

Werden während längerer Zeit zur Produktion neuer Güter verwendet

Dienstleistungen

Unterscheiden sich von Sachgütern dadurch, dass der Kunde bei der Leistungserbringung direkt beteiligt wird. Ausserdem sind sie nicht lagerbar und selten übertragbar; die Produktion und der Verbrauch fallen bei Dienstleistungen also zeitlich oft zusammen

Rechte

Synonym:

Intellectual property (IP) = Geistiges Eigentum

Teilmarkt

Bestimmte Produktuntergruppe innerhalb eines Gesamtmarktes oder eine Kombination von Kriterien

Wertkette

Alle betrieblichen Aktivitäten eines Unternehmens, durch die ein Produkt bzw. eine Dienstleistuung entworfen, hergestellt, vertrieben, ausgeliefert und untersützt wird

Primäre Aktivität

Tätigkeiten, die einen direkten wertschöpfenden Beitrag zur Erstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung liefern. Im Grundmodell sind das Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Marketing & Vertrieb und Kundenservice.

Wertschöpfung (des Unternehmens)

Das transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert.

Wertschöpfung = Verkaufspreis - Vorleistung

Wirtschaftlichkeitsprinzip

Grundsatz, der beschreibt wann eine Person wirtschaftlich handelt.

Maximumprinzip

Das Maximum-Prinzip geht von einem fest vorgegebenen Aufwand aus, zum Beispiel die Höhe eines Werbebudgets. Nun wird versucht, mit den gegebenen Mitteln ein Maximum an Ertrag zu erzielen.

Minimumprinzip

Das Minimum-Prinzip besagt, das ein angestrebtes Ziel mit minimalem Einsatz erreicht werden soll. Das Ausmaß des Zieles ist fix und der Aufwand wird minimalisiert.

Optimumprinzip

Es wird versucht, ein optimales Verhältnis zwischen Mitteleinsatz und erreichtem Nutzen zu erreichen.

Effizienz

Effizienz ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen-Relation).

Effizienz = Ergebnis / Aufwand

Achtung Effizienz =/= Effektivität

Effektivität

Effektivität beschreibt den Grad der Zielerreichung (Wirksamkeit, Qualität der Zielerreichung)

Effektivität = Ergebnis / Ziel

Achtung Effizienz =/= Effektivität

Produktivität

Produktivität = Output / Input

Produktivität ist eine wirtschaftswissenschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen produzierten Gütern/Dienstleistungen und den dafür benötigten Produktionsfaktoren beschreibt.

Maschinenproduktivität

Maschinenproduktivität = Ausbringungsmenge / Eingesetzte Maschinenstunden

Arbeitsproduktivität

Kennzahl, die das Verhältnis aus der mengenmäßigen Arbeitsleistung und dem mengenmäßigen Arbeitseinsatz wiedergibt.

Wirtschaftlichkeit

Kennzahl, die das Verhältnis zwischen dem erreichten Erfolg und dem dafür erforderlichen Aufwand (Kosten) beschreibt.

Erfolg

Erfolg ist die Differenz zwischen den Erträgen und den Aufwendungen einer Wirtschaftsperiode. Sind die Erträge größer als die Aufwendungen, dann liegt ein Gewinn vor

Betriebserfolg = Leistung - Kosten.

Eigenkapitalrentabilität

Die Kennzahl Eigenkapitalrentabilität wird auch als Unternehmerrentabilität oder Eigenkapitalrendite bezeichnet. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis von Gewinn (Jahresüberschuss) zum Eigenkapital.

 

Eigenkapitalrentabilität  (in %) = (Jahresüberschuss / Eigenkapital) * 100

Gesamtkapitalrentabilität

Diese Kennzahl Gesamtkapitalrentabilität, auch Gesamtrentabilität genannt, gibt die Verzinsung des gesamten Kapitaleinsatzes im Unternehmen an.

 

Gesamtkapitalrentabilität = (Gewinn + Fremdkapitalzinsen / Gesamtkapital) * 100

Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität, auch Umsatzrendite genannt, stellt den auf den Umsatz bezogenen Gewinnanteil dar

vereinfachte Definition: Umsatzrentabilität = (Gewinn x 100) / Umsatz

Marktvolumen

Unter Marktvolumen versteht man den tatsächlichen Umsatz aller Marktteilnehmer zusammen auf einem bestimmten Markt innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Marktpotenzial

Das in einem bestimmten Markt  maximal erzielbare Umsatzvolumen eines Gutes oder einer Dienstleistung.

Marktanteil

Im Prozent ausgedrückten mengenmäßigen oder wertmäßigen (Umsatzerlös) Anteil eines Unternehmens oder Produkts am gesamten Marktvolumen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Absolutermarktanteil = (Eigener Umsatz / Marktvolumen) * 100

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