CM_Entrepr

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Vincenzo Serratore
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen des Entrepreneurships und des Marketings. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung von Produkten, die Analyse von Märkten und Kunden, sowie die Strategien zur Positionierung und Differenzierung von Unternehmen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Unternehmer und Marketingexperten, die ihre Fähigkeiten im Bereich der Marktanalyse, der Kundenansprache und der strategischen Unternehmensführung vertiefen möchten.
Cartes-fiches
84
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
30.04.2020 / 19.01.2025

Flashcards

Managementprozesse:

Managementprozesse: umfassen die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer zweck-orientierten soziotechnischen Organisation, ethische Legitimation, wettbewerbsbezoge-ne langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens, unmittelbare Bewältigung des All-tagsgeschäfts.

Geschäftsprozesse:

Geschäftsprozesse: verkörpern den Vollzug der marktbezogenen Kernaktivität. Marke-ting, Sales, CRM, Beschaffung, Logistik, Produktion, Forschung und Entwicklung.

Unterstützungsprozesse:

Unterstützungsprozesse: dienen der Bereitstellung der Infrastruktur und der Erbringung interner Dienstleistungen, Personalarbeit, Bildungsarbeit, Infrastrukturbewirtschaftung, Informationsbewältigung, Kommunikation, Risikobewältigung, Recht.

Pionierphase:

Pionierphase: Idee, technologische Innovation in marktfähiges Produkt oder Dienstleis-tung, wenige Kunden, wenige Beschäftigte, Beherrschung der Produkttechnologie und Produktgestaltung, Probleme des Aufbaus in Griff bekommen, hohen Finanzbedarf stil-len, Allgemeine Aufbruchstimmung, Umsetzung kreativer Ideen.

Markterschliessung:

Vermittlung des Nutzen des Produkts an breitere Kundenkreise, UN wächst zu schnell für personelle und materiale Ressourcen-Erweiterung, Gründerunter-nehmer wird überfordert. Geschäftsprozesse werden standardisiert.

Diversifikation:

Entwicklung neuer Geschäftsfelder, Geprägt durch Unternehmergeist und Kreativität, Organisationsstrukturen für neue Aktivitäten, Projektorganisation bzw. Pro-jektmanagement, Koordination der einzelnen Geschäftsfelder durch oberste Unterneh-mensleitung, Leistungserbringung hat Professionalität und Effizienz erreicht, Strukturen mit hohem Standardisierungs– und Formalisierungsgrad.

Akquisitonsphase:

Aufbau neuer profitabler Geschäftsfelder durch Übernahme und In-tegration sowie durch Wachstum von innen, Entstehung konglomerater UN durch exter-ne Diversifikation, Risiken: Integration neuer Unternehmen und Beibehaltung der alten Unternehmenskultur

Kooperationsphase:

Weg über Akquisition nicht erfolgreich oder an Machbarkeitsgren-zen -> Weiterentwicklung über Kooperationen, Franchising, Lizenzvergaben, Joint Ven-tures, strategische Allianzen. Gewinn von Vertragspartnern für neue Erfolgspotenziale

Restrukturierungsphase:

innere Restrukturierung: Rückführung in frühere Lebensphase durch Aufgabe der nicht mehr zukunftsträchtigen Geschäftsfelder und Konzentration auf wachstumsträchtige Bereiche. Äussere Restrukturierung: Weg der Schrumpfung und Neuausrichtung nicht mehr möglich: Untergang des Unternehmens, liquidieren

Kostenführerschaft:

ist das Unternehmen das seine Leistungen am günstigsten herstellen und liefern kann. Strategie kann durch Prozessoptimierung, bewusstes Rationalisieren oder auch Vorhandensein eines natürlichen Vorteiles erreicht werden: Risiko: mangelnde Flexibilität und Innovationsfeindlichkeit.

Differenzierung:

Differenzierung: bezweckt, das Leistungsangebot eines Unternehmens so zu gestalten, dass es sich möglichst deutlich von den Angeboten der Konkurrenten unterscheidet. Ziel sit Einzig-artigkeit innerhalb der Branche. Unterscheidungsmerkmale befriedigen die Bedürfnisse der Kunden optimal, sind nicht einfach zu kopieren und Kunde ist bereit, dafür höheren Preis zu bezahlen. Risiken: Vernachlässigung der Kosten und der mögliche Verlust der Differenzie-rungsvorteile.

Fokussierung / Nischenstrategie

Fokussierung / Nischenstrategie: zielt mit dem Leistungsangebot auf eine ganz bestimmte Kundengruppe, auf ein Segment in einer Produktlinie und auf einen stark eingegrenzten geo-grafischen Markt. Durch Fokussierung wird ein eingegrenzter Markt effizienter und wirkungs-voller bedient: dadurch wird innerhalb eines Teilsegments entweder eine Differenzierung oder Kostenführerschaft erreicht.

Überholstrategie:

Überholstrategie: Wechselseitiger Einsatz von Kostenstrategie und Differenzierungsstrategie

Strategie Kostenführerschaft:

Voraussetzung: hohe Investition und Zugang zu Kapital, Ver-fahrensinnovation und –Verbesserung. Intensive Kostenkon-trolle, klar gegliederte Organisation und Verantwortlichkei-ten, Risiko: Kostenführerschaft geht verloren durch Nachah-mung, technische Veränderungen. Fehler: Ausschliessliche Betrachtung der Fertigungskosten, Infrastruktur etc. werden vernachlässigt, Kosten indirekter oder kleinerer Aktivitäten werden übersehen.

Strategie Differenzierung:

Voraussetzungen: Gute Marketingfähigkeiten, Kreativität, Produkt-Engineering. Gute Koordination in F&E, Subjektive Bewertung und Anreize anstelle von quantitativen Kriterien Risiken: Differenzierung geht verloren durch Nachahmer, beinahe paritätische Kostenposition geht verloren. Fehler: Konzentration nur auf Produkt statt auf die ganze Werte-kette, Differenzierung bietet keinen echten Mehrwert.

Strategie Branchenweite Strategie

Abdeckung eines breiten Leis-tungsangebotes, unterschiedliche Bedürfnisse verschiedener Abnehmergruppen. Vorteil: Mengeneffekte durch Bedienung mehrerer Segmente, umfassendes Leistungsangebot, seg-mentübergreifenden Know-How Transfer. Risiken: Leistun-gen fokussierter Konkurrenten sind besser, Verzettelung der Ressourcen, fehlende Anpassungen an spezifische Kunden-wünsche.

Strategie Segmentspezifische Strategie

Konzentration auf einzelne Leistungsangebote, herausragende Kompetenz beim gewähl-ten Segment. Vorteile: Konzentration der Kräfte aus das ent-sprechende Segment, unnötige Aktivitäten und Investitionen für andere Segmente fallen weg. Risiken: Abhängigkeit von einem Segment, sensibel auf veränderte Marktbedingungen oder Kundenwünsche.

Strategie Neue Konkurrenten

Neue Konkurrenten: Eintrittsbarrieren durch: Unternehmensseitige Grössenvorteile, Kundenseitige Grössenvorteile, Wechsel bzw. Umstel-lungskosten, Kapitalausstattung. Reduzierungen der Bedrohung durch: Markenimage, Kundeloyalität, Patente und Schutzrechte, Allianzen mit komplementären Produkten und Dienstleistungen.

Strategie Zulieferer:

Zulieferer: hohe Verhandlungsmacht wenn: je grösser die Konzentrati-on im Markt ihrer Kunden, sie noch andere Märkte bedienen, Kunden hohe Umstellungskosten hoben, ihr Produkt unverzichtbar ist oder ge-genüber anderen einen klatern Vorteil hat.

Strategie Käufer:

Käufer: hohe Verhandlungsmacht wenn: ihre Lieferanten hohe Fixkos-ten hoben und auf eine Auslastung der Kapazitäten angewiesen sind, Produkte standardisiert, austauschbar und nicht differenziert sind, Um-stellungskosten gering sind, Produkte nicht wichtig für die Qualität oder Leistung des Produktes der Abnehmer. Reduzierung durch: Partner-schaften, Supply Chain Management, Erhöhung der Kundenloyalität.

Strategie Substitute:

Substitute: Bedrohung wenn: die Produkte die gleiche Funktion erfül-len, Technologiewandel stattfindet, besseres Preis-/ Leistungsverhält-nis. Reduzierung durch: Branchenstandards kreieren, Unterschiede zum Substitut hervorheben, selbst in Markt des Substitut eintreten.

Strategie Wettbewerber:

Wettbewerber: Rivalität durch: Preisrabatte, Neue Produkteinführun-gen, Werbekampagnen, Service Verbesserungen.

Strategie Marktdurchdringung:

Marktdurchdringung: Ausweitung des Marktan-teils mittels bestehender Produktpalette. Her-ausforderung: Vergeltungsschläge durch Mitbe-werber, Rechtliche Beschränkung (Kartellbehörde)

Strategie Konsolidierung:

Konsolidierung: Unternehmen konzentriert sich auf defensive Weise auf bestehende Märkte und Produkte (keine Wachstumsorientierung) Produktentwicklung: Unternehmen bieten ver-besserte oder neue Produkte auf bestehenden Märkten an.

Strategie Marktentwicklung:

Marktentwicklung: Bereits existierende Produk-te werden auf neuen Märkten angeboten, neue Segmente bzw. Kundengruppen, neue Anwen-dungsform, Verwendungszwecke.

Strategie Diversifikation:

Diversifikation: Unternehmen weitet Marktab-deckung und Produktprogram aus. Verbunden: stützt auf dieselben Fähigkeiten & Wertschöp-fungsaktivitäten. Unverbunden: Neue Aktivitä-ten haben wenig mit bestehendem Leistungs-programm gemeinsam. Organische Entwicklung: Unternehmen baut Strategien auf eigene Fähigkeiten auf und ent-wickelt diese weiter. Gründe: hochtechnische Produkte, Entwicklung von Wissen und Fähig-keiten. Fusionen und Übernahmen: Ein Unternehmen wird Eigentümer einer anderen Organisation. Gründe: schneller Markteintritt, Wettbewerbs-situation, Konsolidierungsmöglichkeiten Strategische Allianzen: Zwei oder mehr Organi-sationen setzen gemeinsam Ressourcen und Aktivitäten ein, um eine Strategie zu verfolgen: Motive: Bildung kritischer Masse, Co-Spezialisierung, Lernen.

Finanzierung 

Management Buy In: Externer kommt und kauft sich ein, platziert neues Management. Management Buy Out: aktuelles Management kauft sich die Anteile vom Besitzer auf. Finanzierungsformen

Finanzierung Venture Capital:

Beteiligung statt Darlehen, Genaue Prüfung, aktive Unterstützung der Unternehmensentwicklung, vertragliche Vereinbarung der Zusammenarbeit, Ausstiegsregelung. Vorteile: Grössere Investitionsvolumen ermögli-chen die Finanzierung von schnellem Wachstum, strategische Folgeinvestition über die ganze Entwicklungs– und Wachstumsphase, in der Regel kein Eingreifen in das operative Geschäft. Nachteil: Hoher Aufwand vor, beim und nach dem Beteiligungsprozess, Abhängigkeit von Investoren und VC-Gesellschaften, hohe Renditeerwartung der In-vestoren.

Finanzierung Business Angels

Business Angels: hat zwei Flüge, ein Kapital und einen Know-How Flügel. Oft ein Unternehmer, Manager, gestandene Persönlichkeit, Interessiert an mehreren Engagements, Risikobereitschaft und Entschlossenheit. Vorteile: Investieren in Frühphasen, Langfristiger Investitionshorizont mit niedriger Renditeerwartung, kleines Eingreifen in das operative Geschäft. Nachteile: geringere Investitionsvolumen, Verknüpfung von geschäftlichen und privaten Interessen.

Finanzierung Reward-based Crowdfunding

Reward-based Crowdfunding: Gegenleistung: symbolische Rewards, Produkt oder Dienstleistung selbst. Mehrwerte für Unter-nehmen: PR, Marketing, Vorabverkauf, Open Innovation. Early-, Expansion– und Later-Stage, Einzelpersonen und Firmen, kei-ne Führungsunterstützung, Finanzierungsdauer: 1-2 Jahre. Unternehmerische Unabhängigkeit. Unterstützerbeziehung: emoti-onal/kommerziell.

Finanzierung CTI Start-up:

Kriterien: Gründung eines Technologie-Unternehmens in der Schweiz, innovative Geschäftsidee mit grossem Markt– und Umsatzpotential, Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, einmalige Produkte, volles Engagement des Gründerte-ams, Kernkompetenzen im Führungsteam vorhanden. 4-Phasen Coaching: Elementare Prüfung der Geschäftsidee, Professio-nelle Evaluation, Professionelles Coaching, Weiterführende Begleitung.

Finanzierung Crowdinvesting:

Monetäre Gegenleistung (Firmenanteile, Gewinbeteiligungen)

Finanzierung Crowdlendig:

Monetäre Gegen-leistung (Zinszahlungen)

Finanzierung Reward-based Crowdfunding

Nicht-monetäre Gegenleistun-gen (Symbolische Rewards, Produkt oder Dienstleistung)

Finanzierung Crowddonating:

Nicht-monetäre Gegenleistung (Spenden, gar keine Gegenleis-tung)

Lean Start-up und Pitching und AARRR

Warum Lean

Warum Lean: viele Startups arbeiten ohne jemals mit einem Kunden gesprochen zu haben. Vorteile: minimalisiert das Risiko, maximiert den Lernprozess, schafft einen messbaren Fortschritt. Nach jedem Entwicklungsschritt wird ein Kundenfeedback eingeholt.

Lean Start-up und Pitching und AARRR

MVP: Minimum Viable Produkt

MVP: Minimum Viable Produkt: Minimum: schon am frühsten Zeitpunkt ein Kundenfeedback einholen, Viable: muss gebraucht wer-den, nicht nur eine Erweiterung sein, Product: muss eine Einheit/Produkt sein, nicht eine Zusammenstellung von Erweiterungen. Pitching: Ziel ist Aufmerksamkeit erhalten, ein nächstes Meeting zu erhalten, einen Businessplan oder Verkaufsbroschüre senden. Einen Schritt weiterkommen. Regeln: Keep it simple, be unique, be enthusiastic, tell a story. Vorgehen: Mission erzählen, Problem erläutern, Lösung aufzeigen, Markt aufzeigen, Buisnessmodel erklären, Konkurrenz aufzeigen, Markteinstieg zeigen, Validation (zeigen das es am Markt anklang fand), Team.

Lean Start-up und Pitching und AARRR

Von Hypothese zur Marktgrösse:

Von Hypothese zur Marktgrösse: wie gross ist das Universum, wie viele kann ich mit meinem Vertriebskanal erreichen, wer werden die wahrscheinlichsten Käufer sein.

Lean Start-up und Pitching und AARRR

Nutzungsversprechen:

Nutzungsversprechen: physisch: Produktvision muss stimmen, funktionsfähiges Produkt vorweisen, Protudkteigenschaften aufzeigen an dem Problem das es für den Kunden löst. MVP: Verständnis dafür bringen, was nicht geliefert werden kann.

Lean Start-up und Pitching und AARRR

Low-Fidelity-MVP:

Digital: Low-Fidelity-MVP: Testet ob das Kundenproblem exakt erkannt wurde welches gelöst wird.

Study