WI 1. Semester


A. H.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf strategische Analysen wie Benchmarking, SWOT-Analysen und Portfolioanalysen, sowie auf Controlling-Instrumente und Unternehmensstrategien. Sie eignen sich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Unternehmensführung, Produktlebenszyklen und strategischer Planung vertiefen möchten.
Karten
123
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.12.2019 / 10.01.2020

Lernkarten

Finanzbuchhaltung

Bilanz

Erfolgsrechnung

Geldflussrechnung

Betriebsbuchhaltung

Vollkostenrechnung

Teilkostenrechnung

Kalkulation

Betriebsbuchhaltung

nicht für Öffentlichkeit bestimmt

Ziel: Überwachen der Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Leistungserstellung Leistungsveräusserung

Erhöhung Gesamtkapitalrendite (ROI)

Verkauf Festgeldanlagen, tiefer Lagerbestand, Verkauf nicht benötigtes Material, Reduktion langfr. Bankkredite

Umsatzsteigerung

Umsatz = Menge * Preis -> Ansatz beim Marketing-Mix

Vollkostenrechnung

Verteilt die gesamten Kosten auf versch. Kostenträger (Kostenarten / Kostenstellen / Kostenträger = Welche / Wo / Wofür) = BAB

Teilkostenrechnung

Umfasst alle Kostenrechnungssysteme welche sich auf die Betrachtung der direkt einem Kostenobjekt zurechenbaren Kosten beschränken (Es resultiert Deckungsbeitrag)

Deckungsbeitrag

Entsteht, wenn Verkaufspreis grösser als die variablen Kosten pro Stück ist. Er steht zur Deckung der fixen Kosten zur Verfügung.

Deckungsbeitrag pro Stück = Nettoerlös pro Stück = Verkaufspreis pro Stück - variable Kosten pro Stück

Kalkulation

liefert Informationen darüber, welche Preise für die angebotenen Produkte oder Leistungen anzusetzen sind / ob mit Verkaufserlösen Gewinn erzielt wurden

Kalkulation dient zur

Ermittlung Selbstkosten

Preisfindung

Preisbeurteilung

Offertenerstellung

Ziel der Kalkulation

Ermittlung der Selbstkosten zur Bestimmung der kurz- und langfristigen Preisuntergrenze der Produkte

Voklakulation

Erstellung von Angeboten

Nachkalkulation

Leistungserstellung zu Kontrollzwecken

Materialwirtschaft

Verwaltung, Planung, Steuerung der Materialbewegungen innerhalb Unternehmen & zwischen Unternehmen und Umwelt

Materialwirtschaft (Technische Aspekte)

Menge und Qualität des Materials zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Materialwirtschaft (Wirtschaftliche Aspekte)

Kosten Materialbeschaffung optimieren

Verschiedene Logistiken

Beschaffungslogistik

Produktionslogistik

Lagerlogistik

Absatzlogistik

Entsorgungslogistik

Beschaffungsprozess

  1. Ermittlung Materialbedarf für Produktion
  2. Ermittlung Lagerbestände
  3. Ermittlung Beschaffungsbedarf
  4. Lieferantenwahl
  5. Bestellungen
  6. Wareneingangkontrolle

Beschaffungskonzepte

Order to Stock

Order to Make

Just in Time

Order to Stock

Menge grösser als Bedarf, z.B. bei erwarteten Preissteigerungen, vermutenden Lieferengpassen, unverderbliches Material

Order to Make

Vorgang wird ausgelöst, wenn Materialbedarf festgestellt wird. Nur wenn Material jederzeit beschaffbar ist. Bedarf nicht längere Zeit im Voraus geplant werden kann und Vorratsbeschaffung kostspielig wäre aufgrund Kapitalbindung.

Just in Time

Beschaffung genau auf Bedarf angepasst. Lieferant beginnt erst bei Kundenauftrag mit Fertigung.

Vorteile: keine Kapitalbindung, keine Lagerhaltungskosten, kein Wertverlust durch Lagerung, Verringerung von Durchlaufzeiten

Nachteile: Abhängigkeit von Lieferanten und Verkehrsbedingungen, Produktionsstopp bei Lieferverzug, erhöhtes Verkehrsaufkommen, Zunahme Informations- und Koordinationsaufwand 

Magisches Dreieck Materialwirtschaft

Kapitalbindung und Lagerunterhalt

Beschaffungskosten

Lieferbereitschaft

ABC-Analyse

Menge gelagerter Teile wird samt Einstandspreis aufgelistet. Lagerwert ergibt sich aus Menge und Einstandspreis pro Stück.

A-Güter:  geringen Mengenanteil und hohem Wertanteil

B-Güter: mittlere Mengen und Wertanteile

C-Güter: grosse Mengen kleiner Wertanteil

 

XYZ-Analyse

X-Güter: Regelmässiger Bedarf, Vorhersagegenauigkeit hoch

Y-Güter: Schwankender Bedarf, Vorhersagegenauigkeit begrenzt

Z-Güter: Unregelmässiger Bedarf, Vorhersagegenauigkeit gering

Lagerfunktionen

Zeitüberbrückung, Sicherung, Spekulation, Veredelung bzw. Umformung, Assortierung

Aspekte der Entsorgungslogistik

Sammel- und Trennverfahren

Abfallentsorgung

Verpackung

Logistik

Gefahrgutlogistik

Hauptaufgaben Personalamanagement

Personalplanung

Personalgewinnung

Personalbeurteilung / Personalhonorierung / Personalentwicklung

Personalfreistellung

Personalplanung

Wie viel? Welche Fähigkeiten? Langfristige Ziele?

Personalbestandesanalyse (IST): Wie viele haben wir zur Zeit?

Personabedarfsanalyse (SOLL): Wie viele werden benötigt?

Fragen: ist stelle noch nötig, zeitgemäss, automatisierbar oder auf andere MA verteilbar?

Personalgewinnung Verfahren

  1. Bewerbung
  2. Auswahl
  3. Einstellung
  4. Einführung

Gründe interne Bewerber

+ bereits in Betrieb integriert

+ Leistungen und Schwächen bereits bekannt der Bewerber

+ Anreiz für MA, wirkt sich motivierend aus

+ kurze Einarbeitungszeit

+ schnelle Realisierung

+ evtl. können Kosten für Einkauf in PK von betriebsfremden MA gespart werden

Gründe externe Bewerber

+ neue Leute = neue Ideen und Erfahrungen

+ evtl. interne Intrigen werden entschärft

+ Vergleich mit Qualifikationen und Forderungen externer Arbeitskräfte wird möglich

+ Kenntnisse über Stellung des Unternehmens im Arbeitsmarkt können gewonnen werden

360°-Beurteilung

Selbstbeurteilung durch MA

Beurteilung des MA durch Vorgesetzen

Beurteilung des MA durch Arbeitskollegen

Beurteile des MA durch interne und externe Kunden

Personalhonorierung

Anreize, Motivation, Signalwirkung

Lohnformen:

  • Reine Lohnformen
    • Zeitlohn
    • Akkordlohn
  • Zusammengesetzte Lohnformen
    • Prämienlohn

Investitionsrechnung Ziel

 Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs feststellen

Investitionsrechnung Gründe

Steigerung Produktion, Globalisierung, Kostenreduzierung, Erhöhung der Flexibilität, Senkung Durchlaufzeit, Kundenorientierung

Investition

Zahlungsreihe, die in der Regel mit einer (sicheren) Auszahlung beginnt, auf die zu späteren Zeitpunkten (unsichere) Einnahmen folgen

Zahlungsströme

Auszahlungen (Aufwand): Erstinvestition, Anschaffung, Schulungskosten, etc.

Einzahlungen (Erträge): Absatzsteigerung, Preiserhöhungen, Einsparungen von Ressourcen

3 Kategorien von Investitionen

Sachvermögen: z.B. Immobilien, Vorräte, Produktionsanlagen

Finanzanlagen: z.B. Beteiligungen, Wertpapiere, Darlehen

Immaterielles Vermögen: z.B. Werbung, Patente, Ausbildung, Sozialleistungen

Technische Investitionsplanung

Mit Hilfe eines ingenieurmässigen Planvorgangs aus einer Reihe techn. Alternativen für diese zu entscheiden, die maximale Nutzung der knappen Ressource verspricht

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