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Sandro A_
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über strategisches Management auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Strategieentwicklung, Marktanalyse, Technologiemanagement und Geschäftsmodellinnovation ab, wobei Schwerpunkte auf Branchenanalyse, Produktdifferenzierung, Wettbewerbsvorteilen und strategischen Zielen liegen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Unternehmensstrategien vertiefen und praktische Anwendungen in verschiedenen Branchen erlernen möchten.
Flashcards
103
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
06.06.2019 / 08.06.2019

Flashcards

SW01: Was ist Strategie?

- grundsätzliche Richtung der Unternehmensentwicklung

- Aufbau und Erhalt Wettbewerbsvorteile

- externe/interne Ausrichtung

- unternehmensweite Perspektive

PORTER: how can we be unique? create unique value for customer

SW01: Welches sind die beiden zentralen Bestimmungsfaktoren des Erfolgs?

- einzigartige Positionierung im Markt

- Gestaltung, Lenkung, Entwicklung der Ressourcenbasis

SW01: Welches sind die drei Ebenen der Strategie?

- Unternehmensebene

- Geschäftsbereichsebene

- Funktionsbereichsebene

SW01: Welche Schritte sind im Strategie-Entwicklungsprozess enthalten?

- Strategische Analyse (intern, extern -> SWOT)

- Strategieformulierung und -auswahl (Business Strategy, Corporate Strategy)

- Strategy in Action (Implementierung und Kontrolle)

SW01: Was ist die zentrale Aufgabe des normative Managements?

Selbstverständnis des Unternehmens zu definieren (über Vision, Mission, grundlegende Ziele, Governance, Kultur)

SW01: Wie sieht das Stakeholder-Mapping aus? Welche Stakeholdertypen gibt es?

SW01: Stakeholder-Mapping: was ist der Unterschied zwischen Macht und Interesse?

Macht: Kontrolle über wichtige Ressorucen, Beteiligung Umsetzung, Besitz Wissen/Fähigkeiten, Zugang zu Netzwerken

Interesse: von Handlung betroffen, eigene Werte/Selbstverständnis betroffen/gefährdet

SW01: Was ist Corporate Governance und was sind deren Aufgaben?

Führung und Überwachung des Unternehmens und Umgang mit der Principaö-Agent-Problematik.

- regelt, in welchem Umfang Interessengruppen Einflussmöglichkeiten auf Entscheidungen haben

- mildern von Zielkonflikten zwischen Eigentümer und Management

- Handlungsüberwachung (verhindern von Skandalen)

SW01: Welches sind die fünf Mechanismen des Corporate Governance?

1. Konzentration des Eigentums

2. Zusammensetzung des Führungs- und Kontrollgremiums

3. Bezahlung der Führungskräfte

4. Divisionale Aufbauorganisation

5. Externer Markt für Unternehmenskontrolle

SW01: Wie unterscheiden sich Mission, Vision und Ziele? (gehören zum normativen Management)

Mission: Rolle des Unternehmens in der Gesellschaft (Warum existieren wir?)

Vision: langfristiges, konkretes Zukunftsbild des Unternehemens (Was werden wir sein?)

Ziele: konkretisieren Selbstverständnis des Unternehmens, Orientierungsgrössen zur Maximierung des Unternehmenswerts

SW01: Was ist ein Key Driver of Change?

Faktor aus der Umwelt, welcher sich in hohem Masse auf den Erfolg einer Strategie auswirken kann.

SW01: Wie sieht die Issue Priority Matrix aus?

SW01: Strategie erfordert Denken in verschiedenen Horizonten. Welches sind diese?

1. Ausbau und Verteidigung Kerngeschäft

2. Aufbau künftiger Wachstumsgeschäfte

3. Schaffung entwicklungsfähiger Optionen und Zukunftsgeschäfte

SW02: Wie sieht das 5-Forces-Modell aus und was sind die Bestimmungsfaktoren der jeweiligen Kraft?

SW02: Was ist das Structure-Conduct-Performance-Paradigma nach Bain? nach Porter?

BAIN: Erfolg (Performance) hängt von der Branche (Structure) ab, welche wiederum das Verhalten (Conduct) des Unternehmens bestimmt.

PORTER: Erfolg hängt von der Auswahl der Branche und der Positionierung innerhalb der Branche ab.

SW02: Was ist eine Five-Star Industry bzw. Zero-Star-Industry nach Porter? (Bewertung von 0-5 -> 5 Forces)

5-Star: Soft Drinks

0-Star: Airline

SW02: Was ist das eigentliche Unternehemnsziel nach Porter?

Gewinn erzielen (NICHT Konkurrenz zu schlagen)

SW02: Wann ist eine Branche attraktiv?

Wenn die Branche eine hohe Profitabilität aufweist.

SW02: Welche Phasen hat der Industrielebenszyklus?

1. Entwicklung

2. Wachstum

3. Marktbereinigung

4. Reife

5. Rückgang

  Der Industrielebenszyklus hat direkten Einfluss auf die 5 Forces!!!

SW02: Was ist eine strategische Gruppe?

Gruppe der Unternehmen in einer Branche, die dieselbe oder eine ähnliche Strategie verfolgen.

SW02: Welche Merkmale/Eigenschaften sind für das Strategic Group Mapping geeignet?

Eigenschaften,welche von Top-Performern der Branche geteilt werden, nicht aber von den Branchenschlechtesten.

- Tätigkeitsfokus, Alleinstellungsmerkmal, Wertschöpfungskette, Ökonomische Logik

SW02: Was ist ein Funktionalmarkt?

umfasst alle technologischen Potentiale, die geeignet sind einen bestimmten, abgegrenzten Bedarf zu decken.

SW02: Welches sind die 4 Elemente der Konkurrenzanalyse?

1. Gegenwärtige Strategie des Konkurrenten

2. Fähigkeiten des Konkurrenten

3. Annahmen über Branche

4. Ziele für die Zukunft

SW02: Was beschreibt der Prozess der Business Migration? Was ist seine Folge?

Bedeutet den Übergang in neue Geschäftsfelder (zB. Erdölunternehmen, welche an Tankshops Convenience-Produkte verkaufen).

Die Folge ist ein zunehmender Wettbewerb zwischen Wertschöpfungsarchitekturen (Schichtenspezialist, Pionier, Orchestrator, Integrator)

SW02: Welches Unternehmenist ist bis heute mustergültig für die vertikale Integration?

Samsung
(produziert vom Chip, Display bishin zum fertigen Smartphone/Tablet alle Produktionsschritte ab)

SW02: Welche Segmentierungskriterien für Kunden gibt es?

- Demographische Kriterien

- allg. Persönlichkeitsmerkmale

- Sozioökonomische Kriterien

- Kaufverhalten

- Bedürfnisse/Präferenzen

SW02: Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

Produkteigenschaften, die von einer Kundengruppe als besonders wichtig eingeschätzt werden oder einen erheblichen Kostenvorteil bieten.

SW03: Welche Aussage machte McKinsey bezüglich Unternehmenserfolg?

40% des Erfolgs wird durch die Industrie bestimmt

60% des Erfolgs werden durch andere "Value Driver" bestimmt

SW03: Welche Value Driver sind für den Umsatz verantwortlich?

- Preispolitik

- Produktpolitik

- Kundenmix

- Vertriebspolitik

SW03: Welche Value Driver sind für Kosten verantwortlich?

- Einkauf

- Produktionseffizienz

- F&E Effizienz

- Personalkosten

SW03: Welche Value Driver sind für das betriebliche Vermögen verantwortlich? (weder Umsatz noch Kosten basiert)

- Investitionspolitik

- Kapazitätsauslastung

- Anzahlungen

- Lagerhaltung

- Liquiditätsmgmt

SW03: was sagt der ROCE aus?

sagt aus, wie effektiv und profitabel Unternehmen mit dem eingesetzten Kapital umgehen

SW03: Was sind unterstützende Aktivitäten und was Primäre Aktivitäten laut Wertkette von Porter?

Unterstützend: Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwicklung, Beschaffung

Primär: Eingangslogistik, Produktion, Marketing&Vertrieb, Ausgangslogistik, Service

SW03: Welche Arten von Benchmarking gibt es?

- Internes Benchmarking

- Industry/Sector Benchmarking

- Best-in-Class Benchmarking

SW03: Wie hoch ist der Anteil an Führungskräften, welche angaben, dass ihr Unternhemen keinen strat. Wettbewerbsvorteil hat (laut Hermann Simon)?

60.4 %

-> 39.6% konnten mindestens einen strat. Wettbewerbsvorteil nennen

SW03: Welche 3 Merkmale weisen Kernkompetenzen auf?

1. erzeugt potentieller Zugang zu vielen verschiedenen Märkten

2. erzeugt signifikanten Anteil an Kundennutzen

3. ist schwierig imitierbar

SW03: Was besagt das VRIN Framework?

nachhaltige Wettbewerbsvorteile sind:

- valuable (VALUE)

- rare (RARITY)

- imperfectly imitable (INIMITABILITY)

- no equivalent substitutes (NON-SUSTITUTABILITY)

SW03: Wer oder was definiert was eine Kernkompetenz ist?

Der Kunde!!!

SW03: Was ist das VRIO Framework?

Value

Rarity

Inimitability

Organization

SW03: Was ist der Zweck eines Activity Mapping?

Versucht zu zeigen, wie die verschiedenen Aktivitäten eines Unternehmens verlinkt sind und welche Aktivitäten zu den "Eckpfeilern" (besondere Kundennutzen-Merkmale) führen.

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