Unternehmensführung

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Unternehmensführung


K. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Unternehmensführung, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Managementstrategien, Führungsprinzipien, Zielsetzung und Change Management ab, wobei auch praktische Aspekte wie die Analyse von Märkten und die Entwicklung von Produkten behandelt werden. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis für strategische Unternehmensführung vertiefen möchten.
Karten
52
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.03.2019 / 30.03.2019

Lernkarten

 

Erkläre die Begriffe normatives, strategisches und operatives Management!

Normativ (begründend) => langfristig:
Beschäftigt sich mit generellen Zielen des Unternehmens, mit Prinzipien, Normen und Strategien. Lenkt und gestaltet. Soll Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit eines Unternehmens sicherstellen.
Bsp: Vision

 

Strategisch (ausrichtend) => langfristig:

Leitet sich aus dem normativen Mgmt ab. Legt fest, wie die im normativen Mgmt festgelegten Ziele erreicht werden. Mittels Programmen, Ressourcen, Strukturen, etc.

 

Operativ (vollziehend) => kurzfristig:
Wird aus dem normativen und strategischen Mgmt abgeleitet. Umsetzung mittels leistungs-, finanz- und informationswirtschaftliche Prozessen.

Um was geht es im Lean Management?

 

Das Prinzip besteht darin, Serienprodukte und Dienstleistungen mit ungewohnt niedrigem Aufwand in hoher Qualität herzustellen (Fliessbandfertigung). Mensch ist im Mittelpunkt. Bsp Konzepte: Kaizen, JiT, TQM

Mit was beschäftigt sich das Modell des Zürcher Ansatzes?

Beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herleitung des Führungsbegriffs.

Definiert Führung als arbeitsteiliges Problemlösungsverhalten.

 

  • Planung, Entscheidung, Anordnung, Kontrolle

 

Problemlösungsprozess:

  • Analyse der Ausgangslage
  • Formulierung der Ziele
  • Festlegung der Massnahmen
  • Bestimmung des Mitteleinsatzes
  • Durchführung (Realisierung)
  • Evaluation der Resultate

Wie sieht das St. Management Modell aus?
Was gehört zur Innensicht der Organisation und was gehört zum äusseren, gesellschaftlichen und ökologischen Umfeld?

Was gehört in die Unternehmungspolitik?

Was gehört in die Unternehmungsverfassung?

Was gehört in die Unternehmungskultur?

Unternehmungspolitik:
Prinzipielle Aufgabe ist, eine Harmonisierung externer Interessen an der Unternehmung und intern verfolgter Ziele vorzunehmen.

 

Unternehmungsverfassung (harter Gestaltungsaspekt):

Grundsatzentscheidung über die gestaltete Ordnung der Unternehmung (Werte und Normen). BsP: Satzungen, Statuten (Zweck, Aufgabe, Arbeitsweise wesentlicher Organe) / Geschäftsverteilung (Aufgaben, Verantwortung, Kompetenzen), Geschäftsordnung für Spitzenorgane

 

Unternehmenskultur (weicher Gestaltungsaspekt):
Unterstützt und impliziert die Unternehmungspolitik (Menschen).
Normen, Wertvorstellungen, Denkhaltungen

Erkläre den Begriff Vision!

Was ist der Unterschied zu einer Mission?

Beispiele für Visionen?

Henry Ford: Das Auto für jedermann

Microsoft: Ein Computer auf jedem Schreibtisch und jedem Zuhause

Was ist ein Unternehmensleitbild und wozu ist es da?

Wie heissen die Phasen der Strategieentwicklung?

  • Analyse (soll-ist)
  • Planung (Massnahmen)
  • Strategieformulierung und -bewertung
  • Umsetzung (phase zu Ziel/Meilensteine)

Inhalte der Analyse?

Inhalte der Planung?

Inhalte der Formulierung / Bewertung?

Der Kernbereich des strategischen Managementes ist die Phase der Strategieformulierung. In dieser PHase wird eine Strategie zur Zielerreichung entwickelt, die den Informationen der Umfefeld-(umwelt-) analyse und Unternehmungsanalyse gerecht wird

Inhalte der Umsetzung?

Umsetzung beinhaltet konkretes, strategie-geleitetes Handeln der Unternehmensmitglieder. Gelingt es nicht Strategien effizient zu implementieren, dann bleibt das strategische Mgmt wirkungslos

 

SWOT-Analyse?

SWOT-Matrix inkl. „Norm“-Strategien?

Was sind Normstrategien und welche Analyseinstrumente gibt es dazu?

Normstrategien= Verhaltensrichtlinien, die aus strategischen Analyseinstrumenten abgeleitet werden.

Analyseinstrumente:

-Produkt/Marktstrategie nach Ansoff

-Produktportfoliomatrix nach BSC

-Wettbewerbsstrategie nach Porter

-Swot Matrix

Wie berechnet sich das durchschnittliche Marktwachstum?

 

Wie berrechnet sich der relative Marktanteil?

  • Marktvolumen heute durch Marktvolumen vor ... Jahren – 1
  • eigener Marktanteil / Marktantel des stärksten Konkurrenten.

 

Zwischen was wird bei der Wertkettenanalyse unterschieden?

 

Was ist das Ziel der Wertkettenanalyse?

Primäre Aktivitäten: Diese sind unmittelbar mit der Leistungserstellung und -verwertung beschäftigt.

Sekundäre Aktivitäten: Diese haben unterstützenden Charakter (Aufgaben des Führungssystems)

 

Ziel:
Erfolgskritische Wertschöpfungsschritte herauszuarbeiten

Was ist das Ziel der GAP-Analyse?

 

Identifitzierung der Lücke (GAP) zwischen der gewünschten Unternehmensentwicklung auf der einen Seite und der aufgrund der gegenwärtigen Aktivitäten voraussichtlich zu erwartenden Entwicklung auf der anderen Seite.

Für was dient die Balanced Scorecard?

Sie dient als Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen in den unterschiedlichen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter)

 

Nenne die vier Perspektiven der Balanced Scorecard und nenne zwei Beispielhafte Kennzahlen dazu?

Finanzperspektive:
Umsatz pro Vertriebsbeauftragter / Kosten pro Stück

Kundenperspektive:
Kundenzufriedenheit / Zeit zwischen Kundenanfrage und Antwort

Interne bzw. Prozessperspektive:
Prozessqualität / Prozessdurchlaufzeit

Mitarbeiter-, Potenzial- bzw. Erneuerungs- und Wachstumsperspektive:
Umsatzverhältnis neuer Produkte zu alten Produkten /
Fluktuation von Leistungsträgern nach ausserhalb der Organisation

 

Wie kann das Prinzip eines BSC-Kennzahlensystems graphisch dargestellt werden?

Welche Strategien können nach der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff verfolgt werden?

  • Markt-Durchdringung (Bestehende Produkte für bestehende Märkte)
  • Markt-Entwicklung (Bestehende Produkte für neue Märkte)
  • Produkt-Entwicklung (Neue Produkte für bestehende Märkte)
  • Diversifikation (Neue Produkte für Neue Märkte)

 

Wie sieht die Wettbewerbsstrategie gemäss Porter aus?

Strategisches Instrument der Porter 5 Forces?

Was ist das Konzept der Erfahrungskurve?

Die realen Stückkosten sinken, wenn sich die kumulierte Produktionsmenge erhöht.

=> bessere Ausnützung der Kapazitäten, Einkaufsvorteile, Fixkostendegression, Lerneffekte

Was heisst Value Engineering?

Value Engineering, zu Deutsch Wertanalyse, ist eine Managementmethode zur Lösung von komplexen Problemen, für welche weder klare Lösungen bekannt, noch Lösungen mit Hilfe mathematischer Verfahren möglich sind. Sie dient primär der Entwicklung und Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen und Prozessen.

Was sind die Inhalte einer Wertanalyse?

Nenne führungstechnische Aspekte!

  • - institutionelle Aspekte = Führungsfunktionen müssen auf Personen übertrgen werden
  • prozessuale Betrachtungsweise = zeitlicher undsachlischer Ablauf des Führungsprozesses (PEAK)
  • instrumental Aspekte = Führungshilfsmittel

Nenne menschenbezogene Aspekte!

Nenne die Inhalte der Führung!

  • Klärung, Wahlund Anpassung der Unternehmungsziele
  • Enticklung, Ausgestaltung und Durchsetzung von Unternehmensstrategien
  • Bereitstellung und Einsatz der erforderlichen Ressourcen

Was für Führungstechniken gibt es?

  • MbO: Managment by Objectives (Führung durch zielvereinbarung bzw. Führung durch Vorgabe von Zielen)
  • MbE: Management bei Exeption/ Bsp Projektleiter (Führung durch Abweichungskontrolle und Eingriff in Ausnahmefällen)
  • MbD Management by Delegation (führung durch Aufgabendelegation)
  • MbS: Management by System (Führung durch Systemsteuerung)

Details zu MbO?

Voraussetzungen:

  • Festlegung der Arbeitsbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Offenlegung der Beurteilungsmassstäbe

 

Vorteile:

  • Weitgehende Entlastung der Fürhungsspitze
  • Ausrichtung aller Subziele und Sollwerte auf die Oberziele
  • Förderung von Leistungsmotivation, Eigeninitiative

 

Kritik:

  • Planungs- und Zielbildungsprozess aufwendig

Details zu MbE?

Voraussetzungen:

  • Klare Regelung von Zuständigkeiten
  • Alle Organisationsmitglieder müssen Ziele und Abweichungstoleranzen kennen

 

Vorteile:

  • Effektvollere Arbeit der Spitzenkräfte
  • Verdeutlichung krisenhafter Entwicklungen
    und kritischer Probleme

 

Kritik:

  • Initiative und Kreativität beim Vorgesetzten

Ausrichtung auf die Vergangenheit

 

Details zu MbD?

Voraussetzungen:

  • Vorhandensein von Stellenbeschrieben
  • Bestimmung von Ausnahmefällen (delegierbare und nicht delegierbare Aufgaben)

 

Vorteile:

  • Entlastung der Vorgesetzten
  • Förderung der Eigeninitiative

 

Kritik:

  • Partizipative Führung wird weitgehend nicht erreicht
  • Gefahr, das Vorgesetzte nur uninteressante Aufgaben delegieren

Details zu MbS?

Voraussetzungen:

  • Leistungsfähiges, integriertes Planungs-, Informations- und Kontrollsystem
  • Zielorientierte Organisation

 

Vorteile:

  • Beschleunigung der Eintscheidungsprozesse
  • Verbesserte Informationsversorgung

 

Kritik:

  • Bisher nicht realisierbar wegen Fehlen eines integrierten Planungs-, Informations- und Kontrollsystems
  • Grosser Zeitaufwand der Entwicklung

Welche Bereiche kennen wir bei der „Entscheidung“?

  • Entscheidungsträger (Beteilugung Entscheidung und Entscheidungskompetenzen)
  • Entscheidungsprozesse (Entscheidungsphase?)
  • Entscheidungsinstrumente (ABC-Analyse, Investitionsrechnungen etc.)

Was gibt es für Entscheidungsarten?

  • innovative Entscheidungen und Routineentscheidungen
  • bewusste und unbewusste Entscheidungen
  • strategische und operative Entscheidungen

Welche Begriffe werden im Verhaltensgitter von Blake / Mouton dargestellt und welche Verhaltensmuster resultieren daraus

  • Aufgabenorientierung / Mitarbeiterorientierung
  • Typ 9.9 - Teammanagement, gilt als bestes Fürhungsverhalten. Das sollte immer angestrebt werden.
  • Typ 9.1 - Befehl-Gehorsam-Management. Arbeitsergebnisse stehen im Zentrum.
  • Typ 5.5 - Organisationsmanagement. Versuch der Ausgewogenheit. Kompromisslösung.
  • Typ 1.1 - Überlebensmanagement. Schlechtester Führungstil
  • Typ 1.9 - Glacehandschuhmethode. Freundliche Arbeitsatmosphäre.

Welche Formen der Autorität gibt es?

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