KMV Sozialversicherung

Sozialversicherung

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D. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Schweizer Sozialversicherungssystem, insbesondere die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die berufliche Vorsorge (BVG) und weitere relevante Versicherungen. Sie behandeln Themen wie Beiträge, Rentenberechnung, Versicherungsarten und gesetzliche Regelungen. Ideal für Studierende der Betriebswirtschaftslehre (BWL) oder Fachleute, die sich mit Sozialversicherungen in der Schweiz vertraut machen möchten.
Karten
57
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.03.2019 / 17.03.2019

Lernkarten

wie hoch sind die kinderzulagen die eine familie pro kind im kanton bern bekommt?

Kantonal minimum?

230.- bis 16 / 290.- in ausbildung bis 25

200.-

Auszahlung im Kanton des Arbeitsorts durch Arbeitgeber in % der Lohnsumme an FAK

Bezug durch Elternteil mit Arbeitsort im Wohnkanton der mit dem höheren Einkommen

volle Zulagen auch bei Teilzeitarbeit aber mind. 7050 Jahreslohn

wie viel geld bekommt eine mutter während des mutterschaftsurlaubs?

80 % von fixlohn in form von taggeldern aber max 196.- pro tag max 14 Wochen 19208.-

arbeitgeber können freiwillig höhere leistunegn erbringen z.b. 100% lohn während 6 monaten taggelder gehen dann an die firma 

Höhe der Taggelder durch die Kasse berechnet gem EOTabelle 

wie lange dauert der bezahlte mutterschaftsurlaub?

14 wochen

wer hat in der schweiz anrecht auf einen bezahlten mutterschaftsurlaub?

erwerbstätige Mütter auch Teilzeitangestellte

Was geschieht wenn ein MA arbeitslos wird? wie viel geld bekoomt er von der Arbeitslosenversicherung? wie wird die Arbeitslosenversicherung finaziert?

Anemeldung RAV durch MA Arbeitgeberbescheiningung auszufüllen durch Firma


Bei der ALV sind alle Arbeitnehmenden versichert. Sie erhalten den vorübergehenden Erwerbsausfall bei Verlust der Arbeitsstelle zu 70 % des versicherten Verdienstes in Taggeldern ausbezahlt.

Die ALV wird durch Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeber sowie den Subventionen von Bund und Kantonen finanziert

 

wer bezahlt die krankentaggeldversicherung? 

normalerweise hälfte 

wie kann sich der arbeitgeber vor hohen risiken der lohnfortzahlungspflicht schützen?

abschluss einer freiwilligen krankentaggeldversicherung 

wer kommt für den allfälligen lohnausfall bei krankheit auf und wie ist das geregelt? 

lohnfortzahlungspflicht des arbeitgebers, 

wie hoch sind die krankenkassenprämien in der schweiz?

berechnung nach alter wohnort kasse system

wer bezahlt die krankenkassenprämie?

privat abschliessen und bezahlen

die arbeitgeber müssen für ihren mitarbeiter keine krankenversicherung krankenkasse abschliessen. was bezahlt die krankenkasse im falle von krankheit?

nur heilungskosten kein lohnausfall

welche wichtigen Informationen muss das HR bezüglich einem austretenden Mitarbeiter geben?

Versicherungsschutz endet nach einem Monat, nach Austritt wenn dann keine neue Stelle, Unfallversicherung selber abschliessen entweder über die Krankenkasse oder Verlängerung der bestehenden Unfallversicherung bis 6 Monate mit sog. Abredeversicherung

was geschieht wenn jemand in einer Kündigungsfrist einen Unfall hat?

wenn ArG gekündigt hat: unterbruch der Kündigungsfrist bis MA wieder arbeitsfähig ist 

Unfallversicherung bezahlt Lohnausfall und Heilungskosten

was bezahlt die unfallversicherung im falle eines Unfalls?

Heilungskosten und Lohnausfall

wer zahlt die unfallversicherungs prämien?

Der Arbeitgeber trägt die Versicherungsprämien für Berufsunfall und -krankheit. Er kann die Prämien für Nichtberufsunfall vom Lohn des Arbeitnehmers abziehen.

 Arbeitgeber

Berufsunfall und
-krankheit (BU)Prämien je nach Lohnsumme und Betrieb–

Nichtberufsunfall (NBU)Kann Prämien übernehmen

Arbeitnehmer

Nichtberufsunfall (NBU) Prämien je nach Lohn und Versichere

wer ist in der schweiz BU und NBU versichert? 

Obligatorisch versichert

Versichert sind alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden. Dazu gehören auch Volontärinnen und Volontäre, Schnupperlehrlinge und Angestellte im Privathaushalt. Wer mindestens acht Stunden pro Woche arbeitet, ist nicht nur gegen Berufsunfall und Berufskrankheit versichert, sondern auch gegen Nichtberufsunfall.

Nicht obligatorisch versichert

Nicht versichert sind unter anderen mitarbeitende Familienmitglieder, die keinen Barlohn beziehen und keine Beiträge an die AHV entrichten.

Freiwillige Versicherung für Selbständigerwerbende

Selbständigerwerbende, die in der Schweiz wohnen, und ihre Familienmitglieder, die im selben Betrieb arbeiten und nicht obligatorisch versichert sind, können sich freiwillig versichern.

Beiträge hängen von Lohnsumme und Betriebsart ab

Was bedeuten BU und NBU?

Berufsunfall und NIchtberufsunfallversicherung

welche finanzielle konsequenz hat eine frühpensionierung auf die PK rente?

doppelte einbussen= fehlende beitragsjahr=weniger angespartes kapital, früherer bezug, tieferer umwandlungssatz

PK geld, was wenn er arbeitslos ist?

MA muss ein freizügigkeitskonto eröffnen auf welches das geld überwiesen wird

PK geld bei arbeitstellen wechsel?

PK alt zahlt PK neu 

weshalb ist es wichtig zwischen sog. obligatorischen und überobligatorischen teil zu unterscheiden?

Obligatorisch versichert sind in der beruflichen Vorsorge Löhne zwischen 21 150 Fr. und 84 600 Fr. Manche Pensionskassen richten Leistungen über dieses Obligatorium hinaus aus. Dies ist die überobligatorische Vorsorge. Umfassen Vorsorgepläne obligatorische und überobligatorische Leistungen, werden sie «umhüllend» genannt abderer satz 2.2 % und 1%

weshalb wird in der aktuellen politischen diskussion die senkung des momentanen gültigen umwandlungssatzes von 6.8% gefordert?

Damit die künftigen Verpflichtungen auch tatsächlich den befürchteten geringeren Erträgen und der längeren Rentenbezugsdauer angepasst werden können,

wie kann man aus einem PK guthaben und einem umwandlungssatz die montaliche rente berechnen?

200000 umwandlungssatz 6.8% 200000*0.068 / 12 = 1133 

 

wieviel bezahlen arbeitgeber und arbeitnehmer jährlich in die pensionskasse ein?

staffelung nach alter 

Leistungsprimat Trend?

Zielrente zum voraus definiert basierend auf dem versicherten Lohn 

Zielrente 60 % des Lohns, Beiträge entsprechend berechnet

Beitragsprimat: rentenberechnung aus basis des effektiv angesparten kapitals 

Leistungsprimat verschwindet

 

Wer ist in der Schweiz BVG verpflichtet und wer nicht?

als Arbeitnehmende in der AHV beitragspflichtig sind.

nicht verpflichtet

•  bis zum 31. Dezember nach Zurücklegung des 17. Altersjahres; •  wenn Sie das ordentliche Rentenalter erreicht haben; •  wenn Sie bei der Arbeitgeberin oder beim Arbeitgeber einen Jahreslohn von nicht mehr als 21 330 Franken oder einen Monatslohn von nicht mehr als 1 777.50 Franken beziehen; •  wenn Ihre Arbeitgeberin oder Ihr Arbeitgeber in der AHV nicht beitragspflichtig ist; •  wenn Sie einen befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten haben; •  wenn Sie nebenberuflich tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben; •  wenn Sie im Sinne der IV zu mindestens 70 % invalid sind; •  wenn Sie Familienglied der Betriebsleiterin oder des Betriebsleiters sind und in diesem landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten, d.

BVG 

Berufliche Vorsorge

warum wird um ein nötige sanierung der ahv diskutiert?

Lebenserwartung ist höher geworden und weniger KInder

wie werden die renten in der schweiz finanziert? 

Umlageverfahren = Renten werden durch aktuelle AHV Beiträge finanziert 

wie sieht es aus mit aufschub der rente?

ja bis 5 jahre rente wird dafür höher

was sin die finanziellen konsequenzen?

rentenkürzung um -6.8% pro jahr vorbezug

ahv rente vorbezug?

ja 2 jahre zuvor 62 / 63

beide ehepartner nicht gelichzeitig in die rente?

zuerst einzel rente danach neu berechnung für ehepartner 

Altersrenten max einzel beide

Altersrente 1 185 / 2 370 Höchstbetrag der beiden Renten eines Ehepaares 3 555

rentenalter mann und frau?

mann 65 frau 64

wofür steht die abkürzung ahv?

Alters- und Hinterlassenenversicherung

prozent budget für den arbeitgeber 

AHV/IV/EO 

5,125%

Verwaltungskosten bis 5% der Beitragssumme

Obligatorisch

5,125% obligatorisch9,65% (sinkende Beitragsskala)
Verwaltungskosten bis 5% der Beitragssumme
ObligatorischKantonale, Branchen- oder Verbandsausgleichskassen 

Familienzulagen 0,3-3,63% (Beitragssatz je nach Kanton und FAK unterschiedlich); in allen Kantonen obligatorischkeine (Ausnahme: Kanton VS 0,3%) 0,3-3,4% (Beitragssatz je nach Kanton und FAK unterschiedlich); in allen Kantonen obligatorisch; plafoniert auf einem Jahreseinkommen von Fr.148 200.-Kantonale, Branchen- oder Verbandsausgleichskassen

ALV 1,1% bis Fr. 148 200.-
Auf Einkommensanteilen ab Fr. 148 200.- wird ein Solidaritätsprozent erhoben (0,5%).1,1% bis Fr. 148 200.-
Auf Einkommensanteilen ab Fr. 148 200.- wird ein Solidaritätsprozent erhoben (0,5%).nicht versicherbar Kantonale, Branchen- oder Verbandsausgleichskassen

Pensionskasse 2-8% des Bruttolohnes
(abhängig von Alter, Lohn und Vorsorgereglement)2-8% des Bruttolohnes
(abhängig von Alter, Lohn und Vorsorgereglement)freiwillig Sammel-, Gemeinschafts- oder firmeneigene Vorsorgeeinrichtung 

Berufsunfall Nettoprämie auf prämienpflichtiger UVG-Lohnsumme, max.
 Fr. 148 200.-; hängt von Branche und Betriebsrisiko ab
ObligatorischKeine Freiwillig
Nettoprämie für die Berufs- und die Nichtberufsunfall-versicherungSuva, private Versicherungsgesell-schaften, öffentliche Unfallversicherungs-kassen oder Krankenkassen

Nichtberufsunfall freiwillig Nettoprämie auf prämienpflichtiger UVG-Lohnsumme, max. Fr.148 200.-; hängt von Branche und Betriebsrisiko ab; obligatorisch, sofern mindestens 8 Std./Woche bei einem Arbeitgeberfreiwillig
Nettoprämie für die Berufs- und Nichtberufsunfall-versicherung

Total6,225% bzw. 5,625%6,225% bzw. 5,625%12,45% bzw. 11,25%

sozialabzüge arbeitgeber

 

AHV (Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung)

  • Arbeitgeber: 4.2 %

IV (Invaliden-Versicherung)

  • Arbeitgeber: 0.7 %

EO (Erwerbsersatzordnung)

  • Arbeitgeber: 0.225 %

ALV (Arbeitslosenversicherung)
Jahreslohn bis CHF 148'200.00

  • Arbeitgeber: 1.1 %

ALV (Solidaritätsbeitrag)
Jahreslohn über CHF 148'200.00

  • Arbeitgeber: 0.5 %

BU (Berufsunfallversicherung)

  • wird vom Arbeitgeber übernommen

NBU (Nichtberufsunfallversicherung)

  • je nach Versicherung und Arbeitgeber

PK (Pensionskasse)

  • je nach Lohn, Leistung, Alter und Arbeitgeber

Lohnabzüge Angestellte

AHV  4,2%

IV   0,7%

EO 0,225%

ALV  1,1% für Jahreseinkommen bis 148'200.-; über 148'200.- 0,5%

 

unterschide säule 3 a und 3 b

Gebundene Vorsorge 3aFreie Vorsorge 3b

ZielgruppeSteuerpflichtige Arbeitnehmende und SelbstständigeAlle in der Schweiz wohnhaften Personen

ProdukteSparkonto 3a, Wertschriftenkonto 3a, Versicherungspolice 3aSparkonto, Wertschriften, Anlagefonds, Lebensversicherung, Wohneigentum, Sachwerte

VerfügbarkeitFrühestens fünf Jahre vor AHV, spätestens mit Alter 70 (Frauen: 69)Frei wählbar

Frühzeitiger BezugErwerb von Wohneigentum, Invalidität, Auswanderung, SelbstständigkeitKeine Einschränkungen

Steuerliche AspekteEinzahlungen können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, Kapitalzuwächse sind steuerfreiKeine Abzüge, Kapitalzuwachs ist steuerpflichtig

Erbliche BegünstigungNur innerhalb des ErbrechtsUnter Berücksichtigung der Pflichtanteile sind Begünstigte frei wählbar

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