EL-PL
Kalkulation
Kalkulation
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Cartes-fiches
Welches sind die drei Kalkulationselemente?
Material + Arbeit + Gemeinkosten
Wie entsteht die VSEI Preisberechnung?
-Materialkosten basierend auf VES Listenpreisen
- Lohnsätze basierend VSEI Lohnerhebung
- Zeitvorgaben mittels Zeitstudie VSEI
- notwendige Zuschläge aus Betriebsvergleich
- VSEI Kostenrechnung->Liefert Struktur für den BV
Welche Aufgaben haben:
Vorkalkulation (VOKA):
Vorkalkulation (VOKA):
Berechnung der voraussichtlichen Kosten gem. Plänen, Devisierung, anhand Kundenbedürfnissen
Welche Aufgaben haben:
Mitlaufenden Kalkulation (MIKA):
-Zeigt wo Zusatzleistungen erbracht wurden die Zusätzlich fakturiert werden können.
-zeigt auf was bis zum aktuellen Datum installiert ist.
-liefert Angaben für eine Teilrechnung (Akonto)
- Soll/Ist -> Prüfen ev. Mehraufwände, Mitarbeitereinsatz
Welche Aufgaben haben:
Nachkalkulation (NAKA):
Nachkalkulation (NAKA):
- Effektive Kosten mit Arbeitszeit und Materialerfassung, Berechnung
Überschuss/Verlust -> Anpassung für nächste VOKA
Was benötigst du, um eine NAKA zu machen?
- Aufgewendeten Stunden aller Mitarbeiter
- Das verarbeitete Installationsmaterial
- Die gelieferte Handelsware
- Die Sonderkosten
Was ist die VSEI Kostenrechnung?
-Liefert die Struktur des Betriebsvergleich
Was ist ein Warengruppenrabatt?
Rabatt, den das Unternehmen beim Grossisten hat. (Rabatt Warenabhängig)
Welches sind die vier Installationstätigkeiten und wie viele Prozent wird ihnen nach Angaben des VSEI zugeordnet?
- Einfache Installationsart – 10% Elektrovorarbeiter; 40-60% Ausgebildeter Mitarbeiter; Rest geht auf die Lehrnenden 1. Und 2 Lehrjahr
- Normale Installationsart – 15-25% Elektrovorarbeiter; 50% Gelernte; Rest geht auf den Lehrling, höherer Anteil geht an 3. Und 4 Lehrjahr
- Anspruchsvolle Installationsart – 10-20% Speziallisten; 40% Vorarbeiter; der Rest geht an die Gelernten Mitarbeiter und die Lehrlinge wobei die Lernenden max. 20%.
- Spezialisten Installationsart – 60-100% Spezialist oder Elektrovorarbeiten
Wieviel TB-Anteile haben die vier Installationstätigkeiten in Prozent?
Einfache Installation 0,095 30%
Normale Installation 0,14 50%
Anspruchsvolle Installation 0.2 15%
Spezialisten Tätigkeiten 0,13 5%
Erklären Sie den Begriff Gemeinkosten. Wo fallen diese an und wie werden diese verrechnet?
Diese Kosten fallen an bei der Lagerung von Material oder für Versicherungsbeiträge. Sie werden als Zuschläge verrechnet.
Welches Kalkulationsschema wird in der VSEI-Kalkulation ange wendet?
Erklären Sie das Prinzip!
Es wird die Zuschlagskalkulation angewendet. Zu den Einzelkosten (Material, Arbeit) werden die Gemeinkosten zugeschlagen.
Was beinhalten die Selbstkosten?
Herstellkosten, VVGK
Welche abweichenden Verhältnisse haben zur Folge, dass jeder Elektrounternehmer seine eigenen Leistungspreise berechnen muss?
Nenne vier!
Haupt und Kleinmaterial
Arbeit
Eigene Materialkosten
Technische Bearbeitung
Wofür stehen die Abkürzungen NPK und CRB?
NPK = Norm Positionen Katalog
CRB = schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung
Was regelt die CRB, was der NPK?
Das CRB bietet das Textsystem für den NPK
Wofür steht die Abkürzung VES?
Verband Elektrogrosshandel Schweiz.
Mitglieder sind Grossisten wie EM,OF, WF, etc.
Was ist in den einzelnen Leistungspositionen im NPK enthalten?
Sie enthält alles, was für die komplette, betriebsbereite Installation der entsprechenden Leistungsposition notwendig ist.
Bsp.: zu NAP-Apparaten in Leistungspositionen dürfen keine Kabelver schraubungen ZUSÄTZLICH verrechnet werden
Wie erhalten Sie mit den Leistungspositionen aus dem NPK nun Ihre eigene individuelle Firmenkalkulation?
-eigene Materialpreise
-eigene Personalstruktur und Lohnkosten
-eigene Gemeinkosten Struktur
Was ist eine IT-Position?
Installationsteile-Position: Enthält alles für eine komplette Installation (Steckdose, Leitung, Drähte, Abzweigdose)
Ab welchem Umsatz ist eine Unternehmung Mehrwertsteuerpflichtig?
100 000.-
Welche drei Mehrwertsteuersätze gibt es in der Schweiz, wie heissen diese und wo werden sie angewendet?
Normalsatz 7,7% - Alle Steuerbaren Leistungen
Reduzierter Satz 2,5% - Essen, Trinken, Pflanzen, Medis, Zeitung
Sondersatz 3,8% - Rechnungen
Welche Angaben sollten in einer Rechnung enthalten sein?
Nennen Sie fünf!
-Name des Leistungserbringers
-Leistungsempfänger
-Beschreibung der Leistung
-Preis der ausgeführten Arbeit
-Steuersatz
An welcher Position in einer Rechnung wird die Mehrwertsteuer aufgeführt?
Am Schluss offen auf der Rechnung ausgewiesen
Erklären Sie den Ablauf des Vorsteuerabzuges beim Bezahlen der Mehrwertsteuer an die eidgenössische Steuerverwaltung.
In Rechnung gestellter Jahresumsatz (Debitoren): 140'000.-
Materialrechnungen Lieferanten (Kreditoren): 60'000.-
Der Lieferant stellt eine Rechnung von 60’000.- an den Elektrounternehmer und bezahlt davon 4620.- MWST an die Steuerverwaltung. Das Elektrounter- nehmen stellt eine Rechnung von 140’000.- an den Kunden und schuldet der Steuerverwaltung somit 10’780.-. Damit der bezahlten Rechnung an den Hersteller bereits 4620.- beglichen wurden, sind nur noch 6160.- fällig.
Welche Kosten entstehen bei der Ausführung eines Installationsauftrages?
Materialkosten + Arbeitskosten
Arbeitskosten = Montage mit Nebenarbeiten + Technische Bearbeitung
Was verstehen Sie unter den folgenden Materialien/Waren und welche Zuschläge rechnen Sie auf die Einkaufspreise bzw. woran orientieren Sie sich?
Installationsmaterial : Rohre, Kanäle, Kabel, Schalter, einfache Leuchten, Telecom Material, etc. Lagermaterial 1,65% Baustellenmaterial 1,24%
Handelsware: grosse SGK’s, Leuchtenlieferung, usw. (Ware mit geringem Montageanteil) Zuschlag: nur Risiko und Gewinn
Ladenverkaufsware : Kochherd, Waschmaschine / Tumbler, Haartrockner, usw. Der Preis orientiert sich nach dem Lieferanten. (angegebener Endpreis)
Was finden Sie im ELDAS. Für was stehen die Buchstaben?
ELDAS = Genossenschaft Elektro Datenbank Schweiz
ELDAS ist die Produktinformations- und Katalogzentrale der VES-Elektrogrosshändler. Ihre Hauptaufgabe ist es, Informationen zu elektro-technischem Material aus dem Lieferangebot der angeschlossenen Elektrogrosshändler, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Vermarktung und damit der Kunden, aufzubereiten.
Von was ist der eigene Einkaufspreis beim Lieferanten abhängig? Für was erhalten Sie Rabatt? Nennen Sie vier Faktoren!
- vom erreichten Jahresumsatz bei einem Lieferanten (Rückvergütung)
-von der Einkaufsmenge pro Bestellung
- von der Art der Bestellung (Internet, Telefonisch, FAX, Abholschalter Lieferant)
- von der Anzahl der Retouren
- von der Art (der sogenannten Warengruppe) und der Menge des eingekauften Artikels
Was sind Warengruppen und was ist ein Warengruppenrabatt?
Sie unterteilen das Installationsmaterial.
Der Warengruppenrabatt ist ein Rabatt auf eine bestimmte Warengruppe.
Was ist Skonto?
Rabatt welcher bei schneller Zahlung gewährleistet wird.
Für was fallen beim Material in einem Betrieb Gemeinkosten an?
Kosten für die Bestellung des benötigen Materials
Die Lagerung, Miete Lager
Dauer der Lagerung
Wo wird der Gemeinkostenzuschlag beim Material einkalku liert?
Beim Einkaufspreis. Die Grösse des Zuschlags stammt aus der Buchhaltung der Unternehmer.
Wie setzt sich der reine Baustellenmaterialfaktor von 1.24 zu sammen?
1,5 % Gemeinkosten Baustelle
11% VVGK
10% Risiko und Gewinn
Was enthält der Mischfaktor 1, welcher im NPK-Buch als K Preis angegeben ist. Wie hoch ist dieser Mischfaktor?
Der Mischfaktor 1 (K Preis) enthält einen Lagermaterial Anteil von 25% und einen Baustellenmaterial Anteil von 75%.
25% x 1.65 = 0.42
75% x 1.24 = 0.93
Das ergibt einen Mischfaktor von 1.35.
Was enthält der Mischfaktor 2, welcher im NPK-Buch als M Preis angegeben ist?
Wie hoch ist dieser Mischfaktor?
Er enthält 80% Lagermaterial- und 20% Baustellenmaterial Anteil
Der Faktor beträgt 1.57
(80% x Faktor 1.65= 1.32 + 20% x Faktor 1.24= 0.25)
Welcher Mischfaktor Material ist im NPK Compact eingerech net und wieso?
Es ist der Mischfaktor 2 (M Preis) eingerechnet, weil es für Servicearbeiten gedacht ist. (hoher Lageranteil)
Wie werden folgende Stunden auf die Aufträge verrechnet? Direkt oder indirekt?
Ordnen Sie zu!
Einzelkosten-Stunden:
Gemeinkosten-Stunden:
Absenz-Stunden:
Einzelkosten-Stunden - direkt
Gemeinkosten-Stunden - indirekt
Absenz-Stunden - indirekt
Wie hoch ist die Jahres-Brutto-Arbeitszeit eines Installateurs und wie berechnet sich diese nach GAV?
52 Wochen x 40h = 2080h
Wie viele Stunden ist der Installateur jährlich im Betrieb am Ar beiten, resp. wie hoch ist der direkt verrechenbare Einzelkosten-Stundenanteil?
1676h