BWL


A. F.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Unternehmensführung, Marketing, Ethik, Personalentwicklung und Finanzierung. Der Fokus liegt auf der Analyse von Märkten, der Optimierung von Prozessen und der Anwendung verschiedener Führungsstile. Diese Lernkarten eignen sich besonders für Studierende und Berufseinsteiger, die ihr Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge vertiefen und praktische Anwendungen kennenlernen möchten.
Karten
266
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.12.2018 / 15.01.2019

Lernkarten

Non-Profit-Marketing

Marketing für Organisationen ohne Gewinnabsicht

Social Marketing

Vermarktung einer sozialen Idee (keiner Organisation)

Destination Marketing

Vermarktung einer bestimmten Region (Tourismus)

Handels-Marketing

Vermarktung eines Handelsbetriebs (Einzelhandel)

B2B

Business to Business / Firmenkundengeschäft / z.B. Produktionsmaschinen

B2C

Business to Customer / Privatkundengeschäft / z.B. Konsumgüter

C2C

Customer to Customer / Privathaushalt zu Privathaushalt / z.B. Ebay, Ricardo, Airbnb, Uber

Megatrend

Längerfristig, 50 Jahre, beeinflusst typischerweise alle Lebensbereiche, globaler Charakter, zB. Globalisierung, demografische Veränderung

Trend

hohe Reichweite und Wirkung, Wirkungsdauer ca. 5 Jahre

Marketingtrend

Trends welche grundlegende Veränderungen im Marketing hervorrufen (z.B. Personalisation)

Gegentrend

wirken dem Basistrend entgegen (z.B. Minimalismus)

Hype

kurzfristige hohe Aufmerksamkeit, verschwindet jedoch mittelfristig wieder

Marktanalyse

Marktanalyse oder Marktforschung ist die Sammlung, Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Daten über Märkte, Konkurrenten, etc.

Tiefe Marktsättigung

20-50%, ungesättigter Markt, grosses Wachstum möglich

Hohe Marktsättigung

über 50%, Markt umkämpft, Verdrängungswettbewerb, Anteile von Mitbewerbern wegnehmen

Primärforschung

Befragungen, Gespräche mit Experten, Besuche von Messen und Veranstaltungen, Stiller Beobachter,

Sekundärforschung

Auf bereits bestehenden Daten beruhend, Wissenschaftliche Publikationen, interne/externe Zahlen (Finanzzahlen), Brancheninformationen, öffentliche Informationen)

Befragung

Schriftlich oder mündlich, eine der wichtigsten Methoden, systematische Gewinnung von Informationen

Beobachtungen

Beobachten von wahrnehmbaren Verhaltens, Erkentnisse über tatsächliches Verhalten von Personen, Beobachtungsplan notwendig

Test/Experiment

methodisch angelegte Untersuchung zur gewinnung empirischer Daten, Messung und Zählungen

Panel

Erfasst Meinungen in einem bestimmten Zeitablauf, Ziel Meinungsänderungen zu erfassen

Segmentierung

Segmentieren des Marktes (nach Kunden, Produkte, Alter, Einkommen, Geschlecht, Sozialer Status, Beruf etc.)

Zielmarktbestimmung

Auswahl des Zielsegments für die Befragung, für die Leistung

Positionierung

Differenzierung gegenüber Mitbewerbern, wo positionieren wir uns im jeweiligen Segment

Segmentierung nach Kotler

Demografisch (Soziale Schicht, Geografisch, Geschlecht, Alter), Psychografisch (Werte, Interessen, Lebensstil, Präferenzen), Verhaltensbezogen (Preisverhalten, Suchverhalten, Reaktionen auf Preisänderungen)

Segmentierung nach Meffert

Verhaltensorientiert (Preisverhalten, Mediennutzung..), Psychografisch (Aktivitäten, Interessen, Persönlichkeit), Soziodemografisch (Geschlecht, Alter, Beruf, Einkommen), Geografisch

Grundnutzen

technisch-funktional resultierende Bedürfnisbefriedigung

Zusatznutzen

Über den Grundnutzen hinausgehende Bedürfnisbefriedigung

Erbauungsnutzen

Ästhetische Wirkung, Schönheitsempfinden

Geltungsnutzen

Soziale Wirkung, Soziale Annerkennung

Produktlebenszyklus

Entwicklung, Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration, Elimination

Multi-Chanel-Marketing

Alle Absatzkanäle bedienen

Direkter Vertrieb

Eigene Filialen, Internet

Indirekter Vertrieb

Grosshändler, Einzelhändler

Wertschöpfung im Distributionskanal

Einführungsphase (Boutiquen), Wachstumsphase (gehobene Kaufhäuser), Reifephase (Kaufhäuser), Sättigungsphase (Warenhäuser, Outlets)

Kundenorienterte Preise

Nachfrage bestimmt den Preis, Zahlungsbereitschaft ermittelt durch Marktforschung (Migros Selection)

Wettbewerbsorientierte Preise

Wie viel verlangen die Mitbewerber? Vergleich mit Konkurrenz/Markt (L'oreal)

Kostenorientierte Preise

Bestimmung der Preisuntergrenze (Aldi)

Zeitliche Preisdifferenzierung

Saisonale Preise, Tag/Nacht, Ausverkauf, Black-Friday usw

Räumliche Preisdifferenzierung

In- und Auslandpreise, Flughafen, Stadt/Land

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