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Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht

Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht


L. S.
Diese Lernkarten decken verschiedene Aspekte des Arbeitsrechts und der Lohnsysteme ab, insbesondere im Kontext der Schweiz. Sie behandeln Themen wie Arbeitsplatzbewertung, Lohnformen, Leistungsvergütung und die Bedeutung von AHV sowie Kündigungsverfahren. Die Karteikarten sind ideal für Personalverantwortliche und HR-Profis, die sich mit der fairen und effizienten Gestaltung von Lohnsystemen und Arbeitsbedingungen auseinandersetzen müssen.
Cartes-fiches
201
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
23.12.2018 / 02.07.2024

Cartes-fiches

Wie funktioniert das Stufenwertverfahren?

  1. Merkmalgruppen (z.B. fachliches Können) bilden und Bewertungskriterien (Grundbildung, Weiterbildung, Berufserfahrung) definieren
  2. Anforderungsstufen festlegen (z.B. Stufe 1 oblig. Schule Stufe 2 EFZ Stufe 3 HF Stufe 4 Bachelor) für die einzelnen Kriterien und eine gewisse Punktzahl zuweisen (1-10,2-20,3-30 etc.)
  3. Gewichten der einzelnen Kriterien (z.B. Fachliches Können Unverzichtbar 30, körperliche Belastbarkeit wichtig 20, Fremdsprachen nice to have 10)
  4. Multiplizieren der verschiedenen Werte -> daraus ergibt sich Funktionswert. Weist man jedem Punkt einen Frankenwert zu, ergibt sich die Lohnhöhe.

Vorteile von analytischen Verfahren?

  • bedeutend genauer als summarische
  • sujektivität kann fast ganz eliminiert werden (keine Diskriminierung)
  • transparent
  • Stellen können miteinander verglichen werden

Nachteile von analytischen Verfahren?

  • sehr aufwändig
  • anspruchsvoll
  • je nachdem ist man auf Spezialisten angewiesen

Mögliche Daten für einen Lohnvergleich:

  • Selektions- und Austrittsgespräche vom HR
  • Lohnvergleich in der Branche (Netzwerke etc.)
  • Öffentliche Statistiken von Branchenverbänden
  • Einkaufen von Lohnvergleichen

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Qualifikation

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Arbeitsplatzbewertung

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Lohnvergleich

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Strategie

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Bilanz, ER

Welchem Buchstaben von LAMOUR dient dieses Intrument?

Recht, Gesetze

Wichitge Anforderungen an ein modernes Lohnsystem?

  • Flexibilität
  • Transparenz
  • Bestandteil der Personalführung

Was sind Lohnklassen?

MA werden verschiedenen Klassen zugeteilt (z.B. aus summarischer Arbeitsplatzbewertung).

Lohnentwicklung basiert auf Berufserfahrung und erhöhrt sich nach Dienstjahren.

Vorteile von Lohnklassen

  • einfach verständlich
  • wenig aufwändig
  • transparent
  • Planungssicherheit

Nachteile von Lohnklassen

  • keine Berücksichtigung von individuellen Komponenten
  • träges System
  • eher ungerechte Verteilung der Lohnsumme
  •  

Was sind Lohnbänder?

funktionsspezifische Lohnkurven

Einstiegslohn und Lohnmaximum werden pro Band festgelegt, Lohn des MA wird innerhalb dieser Bänder festgelegt

Vorteile von Lohnbändern

  • berücksichtig individuelle Leistung
  • gewisser Handlungsspielraum
  • flexibel

Nachteile von Lohnbändern

  • Lohnentwicklung unsicher
  • eher untransparent (kann als unfair erscheinen)
  • komplex, aufwändig
  • schwieriger zu erklären

Vorteil und Nachteil genereller Lohnerhöhungen

+ Teuerung wird ausgeglichen

+ transparent

- ungerecht, da unterschiedliche Leistungen nicht berücksichtigt werden

Vor- und Nachteil individueller Lohnerhöhungen

+Leistung kann honoriert werden

+Leistungsanreiz

- anspruchsvoll für Vorgesetzte

- Gefahr von Subjektivität

Einflüsse auf die Lohnentwicklung

  • ökonomie (Konjunkturlage)
  • rechtlich (Gesetze)
  • sozial
  • gesellschaftlich

Lohnkomponenten

  • Grundlohn
  • Erfahrung/Dienstalter
  • Leistung
  • Zulagen
  • Sozialanteil
  • ausserordentlicher Anteil

Welche zwei Lohnformen gibt es?

Zeitlohn und Leistungslohn

Beispiele für Zeitlohn?

  • Stundenlohn
  • Monatslohn
  • Jahreslohn

Beispiele für Leistungslohn

  • Akkordlohn
  • Erfolgsvergütung (Umsatz-/Gewinnbeteiligung)

Vorteile Zeitlohn

  • kein Zeitdruck für MA (Schonung Betriebsmittel, Erhöhung Qualität, verringerte Unfallgefahr)
  • planbare Lohnkosten
  • stabiles Einkommen für MA
  • v.a. für Monatslohn einfachere Abrechnung

Nachteile Zeitlohn

  • AG trägt Risiko Leistungsrückgang
  • kein Anreiz zur Leistungssteigerung
  • Unzufriedenheit leistungsstarker MA
  • wenig flexibel

Vorteile Akkordlohn

  • Leistungsgerechtigkeit
  • Anreiz zur Leistungssteigerung
  • kein Risiko bei Leistungsrückgang für AG
  • Einkommen für MA beeinflussbar

Nachteile Akkordlohn

  • evt. Qualitätseinbussen wegen Zeitdruck
  • erhöhtes Unfallrisiko
  • Verschleiss Betriebsmittel
  • schwankendes Einkommen
  • aufwändige Lohnabrechnung

Vorteile Erfolgsvergütung

  • Optimierung Wirtschaftlichkeit
  • Leistungsgerechtigkeit
  • Anreiz Leistungssteigerung
  • Steigerung Verantwortungsgefühl MA
  • reduziert Nachteile von reinem Zeitlohn
  • Einkommen für MA teilweise beeinflussbar

Nachteile Erfolgsvergütung

  • aufwändige Berechnung
  • Unzufriedenheit bei ausserordentlicher Leistung in System mit Plafonierung
  • aus Sicht Arbeitnehmervertretung umstritten

Arten von Erfolgsvergütung

  • Gewinnbeteiligung
  • Umsatzbeteiligung
  • Provision
  • Prämie
  • Gratifikation

Beispiele für Fringe Benefits

  • Einkaufs- und Verpflegungsvergünstigungen
  • Beteiligung an Weiterbildung und Freizeitkosten
  • Wohnungen oder günstige Hypotheken
  • freiwillige Zulagen bei besonderen Anlässen
  • Geschäftsauto, Beteiligung Kosten Arbeitsweg
  • überordentliche Leistungen (BVG, Arbeitszeiten)

Fringe Benefits?

Aufbau Lohnabrechnung

Monats-, Stundenlohn

+ Zulagen, Zuschläge (sozialversicherungsrelevant)

= Bruttolohn

- Abzüge (in Abhängigkeit vom Bruttolohn)

= Nettolohn

+/- Zuschläge / Abzüge (nicht sozialversicherungsrelevant)

= Auszahlungsbetrag

Unterschriftsberechtigung:

  • einmalige Geschäfte
  • kein Eintrag HR

Unterschriftsberechtigung:

  • i.V.
  • regelmässige Handlungen im eigenen Aufgabenbereicht
  • kein Eintrag ins HR

Unterschriftsberechtigung:

  • ppa.
  • Einzelunterschrift oder kollektiv
  • Beschränkungen (Zweigniederlassung, ohne Grundstücke)
  • Eintrag ins HR

Unterschriftsberechtigung:

  • Einzelunterschirft oder kollektiv
  • unbeschränkt
  • Eintrag ins HR

Vorgehen bei Eintrag ins HR

  1. Beförderungsantrag ("BC erhält Prokura")
  2. VR Beschluss
  3. notarielle Beglaubigung
  4. Antragsfomular Handelsregister
  5. Publikation im SHAB

Für welche der folgenden Meldungen ans Handelsregisteramt braucht es einen VR-Beschluss?

Étudier