PEAS

Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht

Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht


L. S.
Diese Lernkarten decken verschiedene Aspekte des Arbeitsrechts und der Lohnsysteme ab, insbesondere im Kontext der Schweiz. Sie behandeln Themen wie Arbeitsplatzbewertung, Lohnformen, Leistungsvergütung und die Bedeutung von AHV sowie Kündigungsverfahren. Die Karteikarten sind ideal für Personalverantwortliche und HR-Profis, die sich mit der fairen und effizienten Gestaltung von Lohnsystemen und Arbeitsbedingungen auseinandersetzen müssen.
Flashcards
201
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
23.12.2018 / 02.07.2024

Flashcards

Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)

Verlust des Einkommens wegen Alter

Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)

Einkommensausfall der Hinterlassenen wegen Todesfall

Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)

Einkommensverlust wegen Invalidität

Was ist das Ziel der 1. Säule?

 

Sicherung des Existenzbedarfs im Alter, bei Invalidität und im Todesfall.

Wer ist bei der 1. Säule beitragspflichtig?

Alle Personen die in der Schweiz arbeiten und/oder wohnen.

ab 1. Jan nach 17. Geburtstag Beitragspflicht nur für Erwerbstätige

ab 1. Jan nach 20. Geburtstag bis Rentenalter für ALLE

ab Rentenalter nur für Erwerbstätige

Altersleistungen der AHV an die Versicherte Person

- Altersrenten

- Kinderrenten

- Hilflosenentschädigung

- Hilfsmittel

Todesfallleistungen der AHV an Hinterlassene

- Witwenrente

- Waisenrente

Mindestbeitrag AHV

CHF 482

AHV

Mindestrente

Höchstrente

Ehepaarrente max.

max. CHF 2370

min. CHF 1185

max. CHF 3555

Was macht die IV und gemäss welchem Grundsatz handelt sie?

Die IV sichert die Existenzgrundlage bei Invalidität. Das tut sie primär mit Eingliederungsmassnahmen. Grundsatz: Eingliederung vor Rente.

Leistungen der IV

- Massnahmen der Frühintervention (Anpassung Arbeitsplatz, Berufsberatung)

- Eingliederungsmassnahmen (Hilfsmittel wie Treppenlift)

- Renten (Invaliden- u. Kinderrente)

- Hilflosenentschädigung

Bedingungen für Anspruch Invalidenrente

mind. 40% arbeitsunfähig

mind. 3 Jahre Beiträge entrichtet

Höhe der IV Rente

min u. max. analog AHV

0-39% Invalid keine Rente

40-49% 1/4 Rente

50-59% 1/2 Rente

60-60% 3/4 Rente

70-100% volle Rente

Wofür sind die EL?

Helfen dort, wo AHV und IV nicht ausreichen, um minimalen Lebensbedarf zu sichern.

Was geschieht, wenn jemand der IV-Gelder bezieht, das Pensionsalter erreicht?

IV-Rente wird durch AHV Rente abgelöst

Beitragssätze AHV, IV, EL

AHV 8.4 (je 4.2)

IV 1.4 (je 0.7)

EL keine Beiträge (wird durch Steuermittel finanziert)

Obligatorische Krankenpflegeversicherung KVG

obligatorisch

gewährt Leistungen bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft

übernimmt Kosten für Diagnose und Behandlung

Selbstbeteilung, bestehend aus Franchise und Selbstbehalt

Krankenversicherer müssen Versicherungspflichtige ohne Vorbehalte versichern, man ist in der Wahl der KVG frei und kann auch wechseln

Wer ist obligatorisch UVG versichert? 

Arbeitnehmende und Arbeitslose während des Bezugs von Taggeld

Selbstständigerwerdbende können sich freiwillig versichern

max. versicherter Lohn CHF 148200

UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei mehr als 8 Wochenstunden bei einem AG?

UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei weniger als 8 Wochenstunden bei einem AG

UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei Arbeitslosen während Taggeldbezug

Nachdeckung UVG

Für BU endet der Versicherungsschutz Ende Arbeitsverhältnis

NBU dauert nach Beendigung noch 31 Tage fort

Möglichkeit für max. 6 Monate eine Abredeversicherung abzuschliessen

Höhe der Beiträge NBU und BU

Höhe der Prämie hängt von der betrieblichen Tätigkeit ab

BU zu Lasten AG

NBU Arbeitnehmer

Was sind BU?

Unfälle, die sich bei der Ausübung des Berufs ereignen, inkl. Pausen

Was sind NBU?

Nichtberufsunfälle, die nicht im Zusammenhang mit Erwerbstätigkeit entstehen. (Haushalt, Freizeit)

Was sind Berufskrankheiten?

Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit durch bestimmte Arbeiten oder schädigende Stoffe verursacht werden.

Unfalltaggeld

Die ersten beiden Tage gelten als Karenztage, sie sind nicht durch die oblig. UVG bezahlt. Danach beträgt das Taggeld max. 80% des versicherten Lohnes (max. 148200)

Leistungen der Unfallversicherung

Pflege- und Sachleistungen (Behandlungskosten)

Geldleistung an den Versicherten (Taggeld, Invalidenrente, Integritätsentschädigung, Hilflosenentschädigung)

Geldleistungen an Hinterlassene

Unterschiede der Militärversicherung zu anderen Sozialversicherungen?

MV richtet sich nach dem Haftpflichtrecht

Durchführung liegt bei der Suva, dort werden auch Schäden gemeldet

grösstenteils durch Steuern finanziert

Vorteile einer kollektiven Kranketaggeldversicherung für den Arbeitgeber

-Abtretung des Risikos an einen Versicherer

-Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften

-Prämienkosten sind einfacher zu kalkulieren als potenzielle Arbeitsausfälle

-Wahrnehmung der sozialen Verantwortung

Situation der Kollektiven Krankentaggeldversicherung in der Schweiz

Taggeldversicherung ist in der CH nicht obligatorisch

Arbeitnehmer die durch Krankheit arbeitsunfähig werden, sind deutlich schlechter gestellt als bei Unfall oder Mutterschaft. In GAV ist die Krankentaggeldversicherung meist vorgeschrieben.

Leistungen der Krankentaggeldversicherung

nach einer Wartefrist von max. 60 Tagen werden 80% des Lohnes während max. 730 Tagen ausgerichtet

Was ist eine UVG-Zusatzversicherung?

wird freiwillig durch den AG abgeschlossen

Deckt Leistungen ab, die durch UVG nicht abgedeckt sind (Lohn über CHF 148200, privat oder halbprivat Spital etc.)

Leistungen des EO

Grundentschädigung von min 62 / max 196 pro Diensttag

Kinderzulage

Betreuungskostenzulage bei mehr als 2 aufeinanderfolgende Tagen Dienst

Betriebszulage bei sebstständiger Erwerbstätigkeit

Beitragssatz für EO und MSE

0.45 % (0.225 für AN und AG)

Leistungen der MSE

Taggeld von 80% des Lohns max. 196 pro Tag vom Tag der Niederkunft bis max. 14 Wochen nach der Geburt. Wird durch Beiträge an die EO finanziert

Familienzulagen Finanzierung

Werden von Arbeitgebern und Selbsständigerwerbenden finanziert

Leistungen der Familienzulagen

Rahmenvorgaben des Bundes mind.

CHF 200 pro Kind

CHF 290 Kind in Ausbildung

Kantone bieten teilweise erweiterte Leistungen  (Geburts- und Adoptionszulage)

Ziel der beruflichen Vorsorge?

Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung

Eintrittsschwelle BVG

21330

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