Rechnungswesen

Kapitel3.3.2 Gebräuchliche Aufwandskonten

Kapitel3.3.2 Gebräuchliche Aufwandskonten


B. N.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens für die Berufslehre. Sie decken Themen wie Kontenklassen, Erfolgsrechnung, Gliederung der Aktiven und Passiven sowie verschiedene Aufwände und Erträge ab. Besonders behandelt werden betriebliche und neutrale Bereiche, Finanzertrag, Dienstleistungserlöse und Produktionserlöse. Diese Karteikarten eignen sich ideal für Lernende, die sich auf Prüfungen im Bereich Finanzen vorbereiten und ein besseres Verständnis für die Struktur und Funktion von Konten und Erfolgsrechnungen erlangen möchten.
Flashcards
31
Students
1
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
19.10.2018 / 19.10.2018

Flashcards

Materialaufwand

Aufwände die aus der Produktion heraus entstehen z.B. Rohstoffe, Werkstoffe etc.

Warenaufwand

Aufwände für zugekaufte Ware die unverändert weiter verkauft wird

Lohaufwand

Die Löhne der Mitarbeiter

Sozialversicherungsaufwand

Kosten für sämtliche Sozialversicherungen wie: AHV, PK, IV, ALV

Übriger Personalaufwand

Kosten für die Beschaffung von Personal, Spesenentschädigung, Weiterbildung

Raumaufwand (Mietaufwand)

Auslagen für die Benutzung von Räumen

Untehalt, Reparaturen, Ersatz 

Reparaturen an Maschinen, Wartungsarbeiten, Neue Maschinen

Fahrzeugaufwand

Sämtliche kosten im zusammenhang mit dem Auto (Service, Benzin, Reparaturen, Versicherungen)

Versicherungsaufwand

Prämien für diverse Betriebsversicherungen

Energie- und Entsorgungsaufwand

Stromkosten, Wasserkosten, Gas und Entsorgungskosten

Verwaltungsaufwand

Sämtliche Aufwände für Büroverbrauchsmaterial, Telefon, Porto usw.

Werbeaufwand

Auslagen für Werbeinserate, Werbedrucksachen, Schaufensterdekoration, Sponsoring etc.

Sonstiger Betrieblicheraufwand

Sämtliche Auslagen die sich keinem anderen Konto zuschreiben lassen

Abschreibungen

Wertminderungen und abnützung meistens auf Konten im Anlagevermögen z.b. Fahrzeuge

Finanzaufwand (Zinsaufwand)

 

 

Zinsaufwand aus Finanzverbindlichkeiten wie Bankkontokorrent, Darlehen, Hypothek sowie Bank und Postspesen

Produktionserlöse

Einnahmen aus dem Verkauf von selbst hergestellten Produkten

Handelserlöse (Warenertrag)

Verdienst aus dem Verkauf von Handelswaren (Waren die zugekauft werden und dann unverändert weiterverkauft werden)

Dienstleistungserlöse

Alle einnahmen aus dem erbringen von Dienstleistungen. (Programmierung, Beratung, )

Finanzertrag(Zinsertrag)

 

Alle einnahmen durch Zinsen von Darlehen, Wertschriften, Finanzanlagen etc.

Gliederung der Aktiven 

Umlaufvermögen

 

 

  • Flüssige Mittel (Wertschriften sind ebenfalls Flüssige Mittel)
  • Forderungen
  • Vorräte

Gleiderung der Aktiven 

Anlagevermögen

 

Finanzanlagen

Sachanlagen

Immaterielle Anlagen (Patente, Lizenzen)

Gliederung der Passiven

 

Kurzfristiges Fremdkapital

  • VLL
  • Bankschuld

Langfristiges Fremdkapital

  • Passivdarlehen
  • Hypotheken

Eigenkapital

  • Gewinn

Gliederung der Erfolgsrechnung

Betrieblicher Bereich

Neutraler Bereich (Nicht Betrieblicher Bereich)

Betrieblicher Bereich

Alle Erträge die im direkten zusammenhang mit der regulären betrieblichen Tätigkeit stehen

Neutraler Bereich (nicht betrieblich)

Alle betriebsfremden Erträge die nichts mit dem eigentlichen Kerngeschäft zu tun haben.

Aufbau des Kontenrahmens KMU

1. Ziffer = Kontenklasse (z.B. Aktiven, Personalaufwand)

2. Ziffer= Kontenhauptgruppen (z.B Umlaufvermögen)

3. Ziffer= Kontengruppen (z.B. Flüssige Mittel)

4. Ziffer= Konto (z.B. Kasse)

Kontenklasse 1

Aktiven

 

 

Kontenklasse 2

 

Passiven

Kontenklasse3

Betrieblicher Ertrag aus Lieferung und Leistung

Kontenklasse4

Aufwand für Material, Handelswaren und Dienstleistungen

 

 

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Study