Karten


M. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Personaladministration und deren strategische sowie operative Aufgaben. Sie decken Themen wie die Verwaltung von Arbeitsbewilligungen, insbesondere für Grenzgänger und Drittstaatangehörige, sowie verschiedene Arten von Vollmachten und Zeichnungsberechtigungen ab. Zudem werden Prozesse wie die Einstellung neuer Mitarbeiter, Personalcontrolling und -entwicklung behandelt. Die Lernkarten richten sich an Fachkräfte in der Personalabteilung, die ihr Wissen in diesen Bereichen vertiefen und praxisrelevante Kenntnisse erwerben möchten.
Karten
63
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
19.10.2018 / 20.07.2022

Lernkarten

Erkläre die SMART-Formel

S = Spezifisch - das Ziel muss einduetig und unverwechselbar sein.

M = Messbar - Im Ziel müssen Quantitäten klar definiert sein, damit man am Ende beurteilen kann, ob Ziel erreicht wurde.

A = Achievable (erreichbar) - Ein Ziel muss den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten entsprechen.

R = Relevant - Ein Ziel beschreibt das Resultat das erreicht werden soll.

T = Terminiert - Jedes Ziel wird mit klaren Terminen formuliert.

 

Erkläre die ALPEN-Formel

A = Aufgaben - Aktivitäten, Aufgaben, Termine werden notiert.

L = Länge - Zeitaufwand für die Erledigung jeder Aktivität muss geschätzt werden.

P = Pufferzeiten - Pufferzeiten einplanen.

E = Entscheidungen - Prioritäten setzten, Aktivitäten streichen/kürzen/delegieren.

N = Nachkontrolle - Aktivitäten mit Ergebnissen vergleichen.

Erkläre das Pareto-Prinzip

80:20-Regel = 20 % Aufwand, 80% Ertrag

Z.B. 80% des Umsatzes werden von 20% AD-MA erzielt.

Erkläre die ABC-Analyse

A-Aufgaben: sehr wichtige, dringliche Aufgaben. Nicht delegierbar. Ca. 65% der Arbeit

B-Aufgaben: wichtige, dringliche Aufgaben. Können notfalls später erledigt oder delegiert werden. Ca. 20% der Arbeit.

C-Aufgaben: weniger wichtige, dringliche Aufgabendie grossen Aufwand verursachen. Können delegiert werden. Ca. 15% der Arbeit.

Ziele der Personaladministration

  • Personaldaten zur Gewährleistung einer internen Kommunikation aktuell zur Verfügung stellen.
  • Abläufe und Schnittstellen zu internen und externen Stellen effizient sicherstellen.
  • Alle administrativen Tigkeiten möglichst effizient erledigen.

Nenne Instrumente zur Personaladministration

  • Formulare
  • Musterbriefe
  • Checkliste
  • ...weitere interne Instrumente

Das Datenschutzgesetzt (DSG) macht Aussagen zu folgenden Themen

  • Beschaffung der Daten > Personendaten dürfen nur rechtmässig bearbeiter werden.
  • Sicherheit > Personandaten müssen durch technische/organisatorische Massnahmen geschützt sein.
  • Auskunft
  • Bearbeiten > Personandaten dürfen nur zum Beschaffungszwack bearbeitet werden.
  •  

Das Gleichstellungsgesetz gibt Auskunft über...

  • Verbot von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
  • Diskriminierender Ablehnung eoner Anstellung

Unterlagen aus einem Personaldossier...

  • Bewerbungsunterlagen
  • Vertragsunterlagen
  • Mitarbeitergespräche
  • Laufbahn
  • Finanzielles
  • Korrespondenz
  • Absenzen
  • Austrittsunterlagen

Die Personalplanung hat die Aufgabe...

...den Personalbedarf zu bestimmen. Personalplanung wurd auch als Sekundärplaung bezeichnet.

Aufgabe des Handelsregister

Informationen der interessierten Öffentlichkeit über die wichtigsten wirtschaftlichen Gegebenheiten eines Unternehmens.

Wer muss sich im Handelsregister eintragen?

  • AG
  • GmbH
  • Kollektivgesellschaften
  • Einzelunternehmungen

Zwei Grundkategorien ausländischer Staatsangehöriger

  • Europäer, Bürger aus EU- und EFTA-Staaten
  • Nicht-Europäer, Bürger aus den Drittstaaten

Das Ausländergesetzt (AuG) regelt:

  • Die Ein- und Ausreise
  • Den Aufenthalt
  • Den Familiennachzug von Ausländern

Das Asylgesetz (AsylG) regelt:

  • Gewährung von Asyl
  • Rechtsstellung der Flüchtlinge
  • Vorübergehenden Schutz von Schutzbedürftigen und ihre Rückkehr

L-Kurzaufenthalt bei Drittstaat:

  • Dauer
  • Stellenwechsel
  • Kantonswechsel
  • Quellensteuer

  • Dauer: Befristet max 18 Monate
  • Stellenwechsel: Bewilligungspflichtig
  • Kantonswechsel: Bewilligungspflichtig
  • Quellensteuer: Ja

B-Aufenthalt bei Drittstaat:

  • Dauer
  • Stellenwechsel
  • Kantonswechsel
  • Quellensteuer

  • Dauer: Befristet > 1 - 5 Jahre
  • Stellenwechsel: Ja, innerhalb Kanton
  • Kantonswechsel: Bewilligungspflichtig
  • Quellensteuer: Ja

C-Niederlassung bei Drittstaat:

  • Dauer
  • Stellenwechsel
  • Kantonswechsel
  • Quellensteuer

  • Dauer: Unbefristet
  • Stellenwechsel: Ja
  • Kantonswechsel: Ja
  • Quellensteuer: Nein

G-Grenzgänger bei Drittstaat:

  • Dauer
  • Stellenwechsel
  • Kantonswechsel
  • Quellensteuer

  • Dauer: Befristet < 5 Jahre
  • Stellenwechsel: Bewilligungspflichtig
  • Kantonswechsel: Bewilligungspflichtig
  • Quellensteuer: Ja

Jahresarbeitszeit

Definition inkl. Vor- & Nachteile

Es wird eine jährliche individuelle Soll-Arbeitszeit vorgegeben.

  • AN +: flexible Anpassung an persönliche Bedürfnisse
  • AG +: Mehrkapazität ohne Überzeitzuschläge
  • AN -: AG erwartet u.U. grössere Flexiblität
  • AG -: Aufgändig in Planung und Kontrolle

 

Teilzeitarbeit

Definiton inkl. Vor- & Nachteile

Reduktion der Normalarbeitszeit

  • AN +: Anpassung an persönliche Bedürfnisse
  • AG +: Weniger Kosten
  • AN -: Bei Einkommen unter Koordinationslohn keine BVG-Versicherung
  • AG -: Allenfalls zu wenig Kapazität

Was ist KAPOVAZ?

Kapatitätsorientierte variable Arbeitszeit

Was ist Jobsharing?

Eine Variante der Teilzeitarbeit. Zwei oder mehrere Mitarbeitende teilen sich einen Arbeitsplatz.

Was ist Schichtarbeit?

Mitarbeitende arbeiten jeweils während eines Teils der Betriebszeiten, z.B. drei Schichten à 8 Stunden und teilen sich so einen Arbeitsplatz.

6-23

Inhalt Arbeitszeitreglement

  • Einleitung
  • Arbeitszeit
  • Pausen
  • Überzeit, Kompensation
  • Ferien, Feiertage
  • Absenzen
  • ¨Zeiterfassung und Kontrolle
  • Schutzbestimmungen
  • Regelung per Verstössen
  • Inkrafttreten

SQ3R erklären

S = Survey - Überblick verschaffen, Text überfliegen

Q = Question - Was weiss ich und welche Erwartungen habe ich?

R= Read - Lesen, einfach durchlesen

R = Recite - Das gelesene aufschreiben, Lernpartner erzählen

R = Review - Text markieren und Notizen machen

Störfaktoren

Externe: Telefon, E-Mail, Temperatur, zu wenig frische Luft, Licht

Interne: Aufschirben unangenehmer Arbeit, innere Ablenkung, mangelnde Selbstdisziplin

Definition Personaladministration

Alle verwalterischen Aufgaben, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergeben.

Strategische Aufgaben der Personaladministration

Zukunftsgerichtete Ausgaben der Personalarbeit, welche die Existenz der Firma entscheidend prägen.

Prozess Eintritt - Phase 1

  • Rekrutierung / Suche

  • Personalbedarfsmeldung - Erstz, neu
  • Bewilligung zur Stellenbesetzung beim Entscheidungsträger einholen
  • Stellenbeschrieb - Bezeichnung, Aufgaben, usw.
  • Anforderungsprofil
  • Suchkanäle definieren - intern, extern
  • Interat schreiben und publizieren

Prozess Eintritt - Phase 2

  • Selektion / Auswahl

  • Grobanalyse der Bewerubung - z.B. mittels ABC-Analyse
  • Auswahlverfahruen festlegen - Interviews, Tests, Probetage
  • Entscheid

Prozess Eintritt - Phase 3

  • Einführung

  • Vertrag
  • Erster Arbeitstag
  • Ernführung in Arbeitsgebiet, Anmeldung bei Versicherungen
  • Ende Probezeit

Drei Phasen des Eintritt

  • Phase 1 - Rekrutierung / Suche
  • Phase 2 - Selektion / Auswahl
  • Phase 3 - Einführung

Zeichnungsberechtigungen : (einfache) Vollmacht

  • Zusatz bei Unterschrift
  • Umfang der Vollmacht
  • Handelsregistereintrag
  • Vorgehen zur Gültigkeit

  • Zusatz bei Unterschrift: keine
  • Umfang der Vollmacht: einzelne eingeschränkte Tätigkeiten, z.B. Bank
  • Handelsregistereintrag: nein
  • Vorgehen zur Gültigkeit: Erteilung durch Vollmachtsinhaber

Zeichnungsberechtigungen : Handlungsvollmacht

  • Zusatz bei Unterschrift
  • Umfang der Vollmacht
  • Handelsregistereintrag
  • Vorgehen zur Gültigkeit

  • Zusatz bei Unterschrift : i.V. / i.A.
  • Umfang der Vollmacht: normale Aufgaben im eigenen Aufgabengebiet, regelmässige Handlungen
  • Handelsregistereintrag: nein
  • Vorgehen zur GültigkeitVeröffentlichung in Firma, wer darf was unterzeichnen

Zeichnungsberechtigungen : Prokura

  • Zusatz bei Unterschrift
  • Umfang der Vollmacht
  • Handelsregistereintrag
  • Vorgehen zur Gültigkeit

  • Zusatz bei Unterschrift: ppa
  • Umfang der Vollmacht: Alle Geschäfte, ausser Belastung & Verkauf von Grundstücken
  • Handelsregistereintrag: ja
  • Vorgehen zur Gültigkeit: Handelsregistereintrag mit notwenigen Unterlagen

Zeichnungsberechtigungen : Generalvollmacht

  • Zusatz bei Unterschrift
  • Umfang der Vollmacht
  • Handelsregistereintrag
  • Vorgehen zur Gültigkeit

  • Zusatz bei Unterschrift: keine
  • Umfang der Vollmacht: alle Geschäfte, ausser Verkauf von Firma
  • Handelsregistereintrag: ja
  • Vorgehen zur Gültigkeit: Handelsregistereintrag mit notwenigen Unterlagen

Zeichnungsberechtigungen

  • Vollmachtsarten

  • (einfache) Vollmacht
  • Handlungsvollmacht
  • Prokura
  • Generalvollmacht

Into-the-job

Alle Massnahmen zur Hinführung in neue Tätigkeiten

On-the-job

Alle neuen Aufgaben, die direkt am Arbeitsplatz erlernt werden.

Lernen