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Einführung für Juristen
Einführung für Juristen
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Flashcards
Im Gegensatz zu den Wirtschaftsgütern brauchen "freie Güter" nicht bewirtschaftet zu
werden. Sie stehen in beliebiger Menge zur Verfügung. Diese Klassifizierung gilt
unabhängig von räumlichen, zeitlichen und situativen Verhältnissen.
In der "Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre" steht die Beschreibung und Erklärung von
betrieblichen Sachverhalten im Vordergrund, die allen Betrieben eigen ist, und zwar
abhängig von ihrer Wirtschaftszweigzugehörigkeit und ihrer Rechtsform.
In der Marktwirtschaft kommt es auf den Märkten zum Zusammentreffen von Angebot
und Nachfrage, der Ausgleich erfolgt dezentral über die Preisbildung. Die einzelne
Wirtschaftseinheit trägt dabei das Wagnis des Gelingens dieses Austausches.
In der Regel werden Betriebe nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße, Art der Leistungen
oder vorherrschenden Produktionsfaktoren gegliedert.
Individualgüter sind Güter, die gegen Entgelt an einzelne Leistungsabnehmer abgegeben
werden; es gilt das Marktausschlussprinzip
Individualgüter und Kollektivgüter können als so genannte Wirtschaftsgüter bezeichnet
werden. Während Individualgüter sachpolitisch erwünschte Zustände umfassen, die einer
Personengemeinschaft als Ganzes zugute kommen, handelt es sich bei Kollektivgütern um
jene Güter, die gegen Entgelt an einzelne Leistungsabnehmer abgegeben werden und
somit anderen Personen nicht zur Verfügung stehen.
Modelle spielen in der betriebswirtschaftlichen Forschung eine große Rolle. Sie sind
(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe
Zusammenhänge überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder
Eigenschaften zu reduzieren.
Modelle spielen in der betriebswirtschaftlichen Forschung eine große Rolle. Sie sind
(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe
Zusammenhänge überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder
Eigenschaften zu reduzieren.
Nach dem Subsidiaritätsgedanken sollten öffentliche Unternehmen in erster Linie dort
tätig werden, wo private Wirtschaftssubjekte nicht oder nicht in ausreichendem Ausmaß
vertreten sind. Sie werden daher vorwiegend bedarfswirtschaftliche Zielsetzungen zu
verfolgen haben und damit gemeinwirtschaftlichen Interessen verpflichtet sein.
Nach dem Subsidiaritätsgedanken sollten öffentliche Unternehmen in erster Linie dort
tätig werden, wo private Wirtschaftssubjekte nicht oder nicht in ausreichendem Ausmaß
vertreten sind. Sie werden daher vorwiegend erwerbswirtschaftliche Zielsetzungen zu
verfolgen haben und damit gemeinwirtschaftlichen Interessen verpflichtet sein.
Produktivität, Rentabilität und Liquidität zählen zu den Formalzielen eines Unternehmens
Soll ein vorgegebenes Ziel mit geringsten Mitteln erreicht werden, spricht man im Rahmen
wirtschaftlichen Handelns vom Minimalprinzip.
Soll mit vorhandenen Mitteln das Best-Mögliche (der größtmögliche Nutzen) erreicht
werden, spricht man im Rahmen wirtschaftlichen Handelns vom Maximalprinzip
Sowohl bei Sachgütern / Produkten als auch bei Dienstleistungen können zwischen
Hersteller und Verwender weitere Handelsstufen treten.
Unter dem Begriff "Unternehmen" versteht man jede auf Dauer angelegte Organisation
selbstständiger wirtschaftlicher Tätigkeit, welche auf Gewinn ausgerichtet ist.
Unter Wissenschaft versteht man ein dynamisches System von für Einzelfälle gültigen
Aussagen über reale oder fiktive Sachverhalte, wobei versucht wird, diese hinsichtlich
ihrer Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung zu ergründen und zu erklären
Unternehmensführung, Organisation, Investition und Finanzierung sowie Marketing
zählen zu den institutionellen Betriebswirtschaftslehren.
Unternehmensführung, Organisation, Investition und Finanzierung sowie Marketing
zählen zu den institutionellen Betriebswirtschaftslehren.
Unternehmungen als spezielle Betriebstypen in marktwirtschaftlichen Systemen sind
charakterisiert durch das Autonomieprinzip, das erwerbswirtschaftliche Prinzip sowie das
Prinzip des Privateigentums und dem daraus abgeleiteten Anspruch auf
Alleinbestimmung.
Von gemeinwirtschaftlicher Orientierung spricht man, wenn ein Betrieb im öffentlichen
Interesse bzw. im Interesse eines Gemeinwesens tätig ist. Erwirtschaftete Gewinne sind in
diesem Sinn zu verwenden.
Während die interne Revision von unabhängigen Prüfern außerhalb des
Leistungsprozesses projektbezogen wahrgenommen wird, kommt der externen Revision
die Aufgabe zu, die Funktionsfähigkeit der in den Leistungsprozess eingebetteten
Kontrollmaßnahmen zu überprüfen und der Unternehmensführung darüber zu berichten
Zu den betrieblichen Aufgabenbereichen der ersten (leistungswirtschaftlichen) Ebene
zählen die Beschaffung, die Produktion und die Logistik.
Die BWL entwickelte sich am Beginn des 20. Jahrhunderts aus den
Handelswissenschaften. Wesentliche Arbeiten stammen von Hellauer, Nicklisch und
Oberparleitner.
Als Stakeholder werden jene Bezugsgruppen (Personen und Institutionen)
bezeichnet, die auf die Tätigkeit eines Unternehmens einen Einfluss ausüben bzw.
die von der Tätigkeit des Unternehmens beeinflusst werden.
Als "Markt" wird der symbolische Ort des Aufeinandertreffens von Angebot und
Nachfrage nach bestimmen Sachgütern und Dienstleistungen bezeichnet
Als Formalziele werden grundlegende Prinzipien bezeichnet, die für sämtliche
Unternehmen gelten. Die langfristige Existenzsicherung kann als oberstes
Formalziel angesehen werden.
Als Sachziele werden jene grundlegenden Prinzipien bezeichnet, die unabhängig
vom Leistungsprogramm für alle Unternehmen in gleicher Weise gelten. Bei
bedarfswirtschaftlich orientierten Unternehmen dominieren sie in der Regel
gegenüber den Formalzielen
Als Stakeholder werden jene Bezugsgruppen (Personen und Institutionen)
bezeichnet, die auf die Tätigkeit eines Unternehmens einen Einfluss ausüben bzw.
die von der Tätigkeit des Unternehmens beeinflusst werden
Am Markt wird eine individuelle Leistung eines Anbieters gegen ein unmittelbares
Entgelt (oder eine Gegenleistung) eins Nachfragers getauscht. Ein Individuum oder
eine Organisation kann sich als Anbieter auf dem Markt nur dann artikulieren, wenn
es (sie) über die benötigte Kaufkraft verfügt
Bedarfswirtschaftlich ausgerichtete Unternehmen gelten als erfolgreich, wenn sie
Gewinne erwirtschaften, die folglich an die Eigentümer des Unternehmens
ausgeschüttet werden und diesen als Einkommen dienen.
Bei systemexternen Koalitionspartnern eines Unternehmens handelt es sich u.a. um
Eigenkapitalgeber, Kunden, Gläubiger und das Top-Management.
Bei systeminternen Koalitionspartnern eines Unternehmens handelt es sich u.a. um
Top-Management, die übrige Belegschaft, Eigenkapitalgeber und Kunden.
Das Zusammenwirken verschiedener Menschen in einer Organisation führt zur
Herausbildung einer "Organisationskultur". Diese ist in entsprechenden
Regelwerken explizit festzuhalten.
Dass ein Unternehmen zahlungsfähig (liquide) bleibt, ist ein Ziel, das nur für
erwerbswirtschaftliche Unternehmen gilt.
Den Zwängen des Marktes unterliegen erwerbswirtschaftliche und
bedarfswirtschaftliche Unternehmen in vollem Umfang.
Die Formalziele eines Unternehmens lassen sich in Ressourcen- bzw. Potentialziele,
Leistungsziele und Wirkungsziele weiter unterteilen.
Die Input-Output-Relation produktiver Tätigkeiten von Unternehmen besagt, dass
ein Unternehmen aus seiner Umwelt Ressourcen beschafft, diese in einem
individuellen Produktionsprozess in bestimmte Leistungen umwandelt und diese
Leistungen schließlich wieder an die Umwelt abgibt.
Die Komplexität des Systems "Unternehmen" kann verringert werden, wenn
Unternehmen mit anderen Unternehmen längerfristige Partnerschaften eingehen
und Teil eines mehrere Institutionen übergreifenden Netzwerkes werden
Die Konsumentensouveränität, der Zwang zur Gewinnerzielung (oder zumindest zur
Kostendeckung) und die Konkurrenzverhältnisse begründen in einem
marktwirtschaftlichen System einen systemimmanenten, permanenten Zwang zur
Verbesserung des Leistungsprogrammes und zur Effizienz in der
Leistungserstellung.
Die Organisationskultur stellt ein System von gemeinsam geteilten Werten und
Normen dar. Da diese nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, hält man
sie explizit fest.