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Einführung für Juristen

Einführung für Juristen


M. V.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktionsweise von Unternehmen, einschließlich ihrer Systeme, Prinzipien und Tätigkeiten. Themen wie Gewinn, Finanzrechnung, Ergebnisrechnung und Unternehmensführung werden behandelt. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ein tieferes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Prozesse und der Organisation von Unternehmen erlangen möchten.
Flashcards
118
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
27.08.2018 / 26.01.2020

Flashcards

Im Gegensatz zu den Wirtschaftsgütern brauchen "freie Güter" nicht bewirtschaftet zu

werden. Sie stehen in beliebiger Menge zur Verfügung. Diese Klassifizierung gilt

unabhängig von räumlichen, zeitlichen und situativen Verhältnissen.

In der "Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre" steht die Beschreibung und Erklärung von

betrieblichen Sachverhalten im Vordergrund, die allen Betrieben eigen ist, und zwar

abhängig von ihrer Wirtschaftszweigzugehörigkeit und ihrer Rechtsform.

In der Marktwirtschaft kommt es auf den Märkten zum Zusammentreffen von Angebot

und Nachfrage, der Ausgleich erfolgt dezentral über die Preisbildung. Die einzelne

Wirtschaftseinheit trägt dabei das Wagnis des Gelingens dieses Austausches.

In der Regel werden Betriebe nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße, Art der Leistungen

oder vorherrschenden Produktionsfaktoren gegliedert.

Individualgüter sind Güter, die gegen Entgelt an einzelne Leistungsabnehmer abgegeben

werden; es gilt das Marktausschlussprinzip

Individualgüter und Kollektivgüter können als so genannte Wirtschaftsgüter bezeichnet

werden. Während Individualgüter sachpolitisch erwünschte Zustände umfassen, die einer

Personengemeinschaft als Ganzes zugute kommen, handelt es sich bei Kollektivgütern um

jene Güter, die gegen Entgelt an einzelne Leistungsabnehmer abgegeben werden und

somit anderen Personen nicht zur Verfügung stehen.

Modelle spielen in der betriebswirtschaftlichen Forschung eine große Rolle. Sie sind

(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe

Zusammenhänge überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder

Eigenschaften zu reduzieren.

Modelle spielen in der betriebswirtschaftlichen Forschung eine große Rolle. Sie sind

(stark) vereinfachte Abbilder der Realität, die entwickelt werden, um komplexe

Zusammenhänge überschaubarer zu machen und auf wesentliche Elemente oder

Eigenschaften zu reduzieren.

Nach dem Subsidiaritätsgedanken sollten öffentliche Unternehmen in erster Linie dort

tätig werden, wo private Wirtschaftssubjekte nicht oder nicht in ausreichendem Ausmaß

vertreten sind. Sie werden daher vorwiegend bedarfswirtschaftliche Zielsetzungen zu

verfolgen haben und damit gemeinwirtschaftlichen Interessen verpflichtet sein.

Nach dem Subsidiaritätsgedanken sollten öffentliche Unternehmen in erster Linie dort

tätig werden, wo private Wirtschaftssubjekte nicht oder nicht in ausreichendem Ausmaß

vertreten sind. Sie werden daher vorwiegend erwerbswirtschaftliche Zielsetzungen zu

verfolgen haben und damit gemeinwirtschaftlichen Interessen verpflichtet sein.

Produktivität, Rentabilität und Liquidität zählen zu den Formalzielen eines Unternehmens

Soll ein vorgegebenes Ziel mit geringsten Mitteln erreicht werden, spricht man im Rahmen

wirtschaftlichen Handelns vom Minimalprinzip.

Soll mit vorhandenen Mitteln das Best-Mögliche (der größtmögliche Nutzen) erreicht

werden, spricht man im Rahmen wirtschaftlichen Handelns vom Maximalprinzip

Sowohl bei Sachgütern / Produkten als auch bei Dienstleistungen können zwischen

Hersteller und Verwender weitere Handelsstufen treten.

Unter dem Begriff "Unternehmen" versteht man jede auf Dauer angelegte Organisation

selbstständiger wirtschaftlicher Tätigkeit, welche auf Gewinn ausgerichtet ist.

Unter Wissenschaft versteht man ein dynamisches System von für Einzelfälle gültigen

Aussagen über reale oder fiktive Sachverhalte, wobei versucht wird, diese hinsichtlich

ihrer Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung zu ergründen und zu erklären

Unternehmensführung, Organisation, Investition und Finanzierung sowie Marketing

zählen zu den institutionellen Betriebswirtschaftslehren.

Unternehmensführung, Organisation, Investition und Finanzierung sowie Marketing

zählen zu den institutionellen Betriebswirtschaftslehren.

Unternehmungen als spezielle Betriebstypen in marktwirtschaftlichen Systemen sind

charakterisiert durch das Autonomieprinzip, das erwerbswirtschaftliche Prinzip sowie das

Prinzip des Privateigentums und dem daraus abgeleiteten Anspruch auf

Alleinbestimmung.

Von gemeinwirtschaftlicher Orientierung spricht man, wenn ein Betrieb im öffentlichen

Interesse bzw. im Interesse eines Gemeinwesens tätig ist. Erwirtschaftete Gewinne sind in

diesem Sinn zu verwenden.

Während die interne Revision von unabhängigen Prüfern außerhalb des

Leistungsprozesses projektbezogen wahrgenommen wird, kommt der externen Revision

die Aufgabe zu, die Funktionsfähigkeit der in den Leistungsprozess eingebetteten

Kontrollmaßnahmen zu überprüfen und der Unternehmensführung darüber zu berichten

Zu den betrieblichen Aufgabenbereichen der ersten (leistungswirtschaftlichen) Ebene

zählen die Beschaffung, die Produktion und die Logistik.

Die BWL entwickelte sich am Beginn des 20. Jahrhunderts aus den

Handelswissenschaften. Wesentliche Arbeiten stammen von Hellauer, Nicklisch und

Oberparleitner.

Als Stakeholder werden jene Bezugsgruppen (Personen und Institutionen)

bezeichnet, die auf die Tätigkeit eines Unternehmens einen Einfluss ausüben bzw.

die von der Tätigkeit des Unternehmens beeinflusst werden.

Als "Markt" wird der symbolische Ort des Aufeinandertreffens von Angebot und

Nachfrage nach bestimmen Sachgütern und Dienstleistungen bezeichnet

Als Formalziele werden grundlegende Prinzipien bezeichnet, die für sämtliche

Unternehmen gelten. Die langfristige Existenzsicherung kann als oberstes

Formalziel angesehen werden.

Als Sachziele werden jene grundlegenden Prinzipien bezeichnet, die unabhängig

vom Leistungsprogramm für alle Unternehmen in gleicher Weise gelten. Bei

bedarfswirtschaftlich orientierten Unternehmen dominieren sie in der Regel

gegenüber den Formalzielen

Als Stakeholder werden jene Bezugsgruppen (Personen und Institutionen)

bezeichnet, die auf die Tätigkeit eines Unternehmens einen Einfluss ausüben bzw.

die von der Tätigkeit des Unternehmens beeinflusst werden

Am Markt wird eine individuelle Leistung eines Anbieters gegen ein unmittelbares

Entgelt (oder eine Gegenleistung) eins Nachfragers getauscht. Ein Individuum oder

eine Organisation kann sich als Anbieter auf dem Markt nur dann artikulieren, wenn

es (sie) über die benötigte Kaufkraft verfügt

Bedarfswirtschaftlich ausgerichtete Unternehmen gelten als erfolgreich, wenn sie

Gewinne erwirtschaften, die folglich an die Eigentümer des Unternehmens

ausgeschüttet werden und diesen als Einkommen dienen.

Bei systemexternen Koalitionspartnern eines Unternehmens handelt es sich u.a. um

Eigenkapitalgeber, Kunden, Gläubiger und das Top-Management.

Bei systeminternen Koalitionspartnern eines Unternehmens handelt es sich u.a. um

Top-Management, die übrige Belegschaft, Eigenkapitalgeber und Kunden.

Das Zusammenwirken verschiedener Menschen in einer Organisation führt zur

Herausbildung einer "Organisationskultur". Diese ist in entsprechenden

Regelwerken explizit festzuhalten.

Dass ein Unternehmen zahlungsfähig (liquide) bleibt, ist ein Ziel, das nur für

erwerbswirtschaftliche Unternehmen gilt.

Den Zwängen des Marktes unterliegen erwerbswirtschaftliche und

bedarfswirtschaftliche Unternehmen in vollem Umfang.

Die Formalziele eines Unternehmens lassen sich in Ressourcen- bzw. Potentialziele,

Leistungsziele und Wirkungsziele weiter unterteilen.

Die Input-Output-Relation produktiver Tätigkeiten von Unternehmen besagt, dass

ein Unternehmen aus seiner Umwelt Ressourcen beschafft, diese in einem

individuellen Produktionsprozess in bestimmte Leistungen umwandelt und diese

Leistungen schließlich wieder an die Umwelt abgibt.

Die Komplexität des Systems "Unternehmen" kann verringert werden, wenn

Unternehmen mit anderen Unternehmen längerfristige Partnerschaften eingehen

und Teil eines mehrere Institutionen übergreifenden Netzwerkes werden

Die Konsumentensouveränität, der Zwang zur Gewinnerzielung (oder zumindest zur

Kostendeckung) und die Konkurrenzverhältnisse begründen in einem

marktwirtschaftlichen System einen systemimmanenten, permanenten Zwang zur

Verbesserung des Leistungsprogrammes und zur Effizienz in der

Leistungserstellung.

Die Organisationskultur stellt ein System von gemeinsam geteilten Werten und

Normen dar. Da diese nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, hält man

sie explizit fest.

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