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Change
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Lernkarten
Was ist Change Management?
Change Management ist einganzheitliches und systematisches Planen, Initieren, Realisieren, Reflektieren und Stabilisieren von Veränderungsprozessen in Organisationen.
Nennen Sie die Ansatzpunkte des Change Managments?
Struktur:
- Strategie
- Aufbauorganisation
- Ablauforganisation
- Ressourcen
- Technologie
Kultur:
- Symbole
- Werte & Normen
- Grundannahmen
Individuum
- Fähigkeiten
- Rollen
- Verhalten
Was ist Evolutionäre Phase?
- stabiles Gleichgewicht über einen längeren Zeitraum, in denen eine Organisation harmonisch und ohne gravierende Störungen wächst.
- wird durch Krisen oder Umbrüche abrupt beendet, die Organisation gerät in einen instabilen Zustand
Jede evolutionäre Phase ist durch ihr eigenes Führungskonzept, ihre spezifische Unternehmensphilosophie und unterschiedliche Verhaltensweisen der Organisationsmitglieder gekennzeichnet. Daran lassen sich verschiedene Lebens- oder Wachstumsphasen unterscheiden.
Was ist eine Revolutionäre Übergangsperiode:
- Innerhalb kurzer Zeit finden grundlegende Strukturveränderungen statt
- Im Erfolgsfall folgt eine weitere evolutiäre Phase
Externe augeläster Wandel
- Soziale Umwelt
- Ökologische Umwelt
- Gesamtwirtschaftliche Umwelt
- Politische Umwelt
- Institutionelle Umwelt
- Technologische Umwelt
Schlüsseltrends
- Digitale Transformation (Xing, Iphone, etc.)
- Wissensgesellschaft (Google, Wikipedia etc.)
- Unternehmen ohne Grenzen (Dropbox)
- Produktivität und Soziale Normen (Work-Life-Balance, Elterngeld)
- Demografische Veränderung und Personallsierungsparadoxen (Frauen, Rente etc)
Intern ausgelöster Wandel
- Lebenszyklus der Unternehmung
- Wachstum in der Vergangenheit
- Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit
- Neuformulierung der Unternehmensstrategie
- Neue Managementkonzepte
- Organisationsmitglieder
Hauptgründe für Veränderungen
- Reogranisation, Umstrukturierung
- Wachstumsinitiative des Unternehmens
- Digitalisierung von Geschäftsprozessen, IT-Innovation
- Kostensenkungsprogramme, -Rightsizing
- Externe Veränderungen (z.B neue Gesetze)
- Veränderte Unternehmensstrategie
- KVP, sonstige Verbesserungsinitiativen
- Veränderte Personalkonzept aufgrund des demographischen Wandels
- Veränderte Marktstrategie/ Kundenangang
Individuelle Ursachen - Vermeidung kognitiver Dissonanz
Reduktionsalternativen:
- X Entscheidungsrückgängig machen (In der Regel zu teuer)
- Konfliktleugnung:
- Suche nach neuen konsonanten Informationen
- Vermeidung dissonanter Informationen
- Eliminierung von dissonnanten Informationen:
- ignorieren
- vergessen
- verdrängen
Optimierungsverhalten vs. Stisficing
Optimierungsverhalten:
- viele Entscheidungskriterien
- Simultante Überprüfung zahlreicher Entscheidungsalternativen
- Dezidierte Prüfung aller Alternativen
- Berechnung einer optimalen Lösung
Satisficing (=beschreibt das Verhalten, in einer Entscheidungssituation die erstbeste Möglichkeit zu wählen, die den angestrebten Zweck bzw. ein zuvor definiertes Anspruchsniveau erfüllt. )
- Beschränkung auf wenige Entscheidungskriterien
- Sequentielle Überprüfung weniger zumeist bekannter Alternativen
- Oberflächliche Prüfung der Alternative
- Such nach einer zufriedenstellenden Lösung
Kollektive Ursachen
Formale Organisation
- Zentralisation
- Formalisierte Abläufe
- Kostenorientierung
- Bürokratie
Starke Unternehmenskultur
Wirtschaftliche Ursachen
Wirschaftlicher Erfolg der Vergangenheit
Wandel verursacht Kosten
- Kosten fallen bei Beginn des Projektes an
- Erträge sind unsicher
- Opportunitätskosten des Unterlassens werden ausgeblendet
Wandel mach bisherige Investitionen obsolet
Emotionen im Veränderungsprozess
1. Vorahnung (Sorge, Angst)
2. Kofontation (Schreck, Schock)
3. Verarbeitung G (Neugier, Freude, Begeisterung)
3. Verarbeitung V (Enttäuschung, Ärger, Frustration)
4. Balancierung G (Erfolgserlebnisse, Zufriedenheit, Identifikation)
4. Banlancierung V (Anpassung, Gefasstheit, Resignation)
Erscheinungsformen von Widerstand
- Rationaler Widerstand
kann in logischen Argumente gefasst werden. - Politischer Widerstand
entsteht, enn die Veränderung mit der Angst verbunden ist, den Einfluss und die Positionsmacht im Unternehmen zu verlieren - Emotionaler Widerstand
resultiert aus mehr oder wengier konkreten Befürchtungen und aus der Angst vor allem Neuen
In Veränderungsprozessen sind alle drei Arten von Widerstand zeitgleich, zum Teil sogar in einer Person vereint, anzutreffen.
Den Widerstand begünstigende Faktoren
Auf Unternehmensebene
- Starke Unternehmenskultur
- Ablehnung von Externen
- Krzf. Erfolgsorientierung
Auf Mitarbeiterebene
- Trägheit
- Unwissen
- Schlechte Erfahrung
Empfehlungen für Massnahmen zur Überwindung von Widerstand
- Rechtzeitige und offene Information der Organisationsmitglieder über Ursache und Ziele des Wandels
- Aktive Beteiligung der vom Wandel betroffenen Personen an Planung und Implementierung der Veränderungsmassnahmen
- Aufbau eines vertrauensvollen Kommunikations- und Arbeitsklimas
- Methodische-fachliche und persönliche Qualifizerung der Betroffenen durch Trainign und Coaching
- Berücksichtigung von langjährigen Arbeits- und Sozialbeziehungen bei der organisatorischen Neugestalltung
- Schtz von Personen, die vom Wandel negativ betroffen werden
- Sichtbare, monetäre und nicht-monetäre Belohnung von Promotoren
- Vermeiden von revolutionären Ansätzen
- Schaffung von frühzeitigen Erfolgserlebnissen
- Zulassen von Fehlern, um die Breitschaft zu erhöhhen, neue Lösungen zu suchen und umzusetzen
- Rasche Stabilisierung der erzielten Veränderungen
Organisationsgestaltung
Organisationsgestaltung umfasst die systematische Planung und Kontrolle von expliziten organisatorischen Regeln und wird deshalb auch als "struktureller" oder "prozesstechnologischer" Ansatz bezeichnet
- Hauptziele: Optimierte Strukturen und Prozesse
- Im Mittelpunkt: Strategie, Strukturen, System
- Revolutionäres Vorgehen: Wandel als Ausnahmezustand
- Orieniertert am Ansatz des System Engineering mit folgenden Grundgedanken:
- Vorgehensprinzip "Com Groben zu Detail"
- Prinzip der stufenweisen Alternativenbildung und -auswahl
- Stufenweise Gliederung der Systemgestaltung
- Gliederung des Planungsprozesses in Phasen
Organisationsentwicklung:
Wandel als Umgang mit Widerständen
Organisationsentwicklung richtet sich in erster Linie auf die Einstellung und Verhaltensweisen der Organisationmitglieder sowie ihrer sozialen Beziehungen.
- Hauptziel: Positives Organisationsklima
- Im Mittelpunkt: Unternehmenskultur
- Evolutionäres Vorgehen; Kontinuität mit der Vergangenheit
Gestaltungsprinzipien der Organisationsentwicklung
- Gemeinsames Problembewusstsein
- Beteiligung der Betroffenen
- Klärung von Sach- und Beziehungsproblemen
- Erfahrungsorientiertes Lernen
- Prozessorientiertes Vorgehen
- Interdependenz der Ziele
- Systemisches Denken
- Mitwirkung von Beratern (Change Agents)
Revolutionärer Wandel
Revolutionärer Wandel:
- Grundidee:
Nur bei einem hohen Problemdruck können grundlegende Veränderungen durchgesetzt werden - Ziele:
Erhebliche und anhaltende Erhöhung der Wirtschafltichkeit (ökonomische Effizienz) - Charakterisitk des Wandels:
Funamentales Überdenken und radikale Neugestaltung durch ein diskontinuierliches und zeitlich begrenztes Vorgehen in einem Prozess der kreativen Zerstörung - Transformationsphilosophie:
Synoptisches und rational geplantes Vorgehen, das häufig als Reatkion auf die Veränderungen des internen und externen Umfeldes erfolgt - Selbstverständnis der Führung:
Rationale Planer, autoriätere Macher - Rolle der Mitarbeiter: Manövriermasse
Evolutionärer Wandel
- Grundidee:
Nur schrittweise Veränderungen werden von den handelnden Personen dauerhaft akzeptiert - Ziele:
Erhöhung der Wirtschaftlichkeit (ökonomische Effizienz) und der Humanität (soziale Effizienz) - Charakteristik des Wandels:
- Behutsame Weiterentwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg in Lernschritten; Wandel als kontinierlicher Prozess
- Transformationsphilosophie:
Inkrementales und selbst gelenktes Vorgehen zur proaktiven Ausschöpfung der aktuellen und der zukünftigen Erfolgspotenziale - Selbstverständnis der Führung
Prozessmoderator, Coach - Rolle der Mitarbeiter
Mitgestalter
Acht übliche Fehler und ihre Folgen (nach James P. Kotter)
- kein Gespür für die Brisanz der Lage
- Eine mächtige Koalition der Erneuerer fehlt
- Es gibt keine Vision
- Die Vision wird unter Wert verkauft
- Hürden bleiben bestehen
- kein Plan für schnelle Erfolge
- Der Sieg wird zu früh gefeiert
- die Kultur bleibt unverändert
Konsequenzen:
- Neue Strategie werden nicht gut implementiert
- Fusionen erzielen nicht die erwarteten Synergien
- Reengineering dauert zu lange und kostet zu viel
- Donsitzing führt nicht zur Kosteneindämmerung
- Qualitätsoffensiven führen nicht zu den erhofften Ergebnisse
In acht Schritten den Wandel bewältigen (nach James P. Kotter)
- Schaffen Sie ein Bewusstsein für die Brisaz der Lage
- Analysieren Sie die Lage des Marktes und des Wettbewerbs
- Identifizieren und diskutieren Sie aktuelle und potentzielle Krisen sowie bedeutende Chancen
- Schmieden Sie eine Koalition der Erneuerer
- Gründen Sie eine Gruppe, die mächtig genug ist, um den Wandel voranzubringen
- Ermutigen Sie diese Gruppe als Team eng zusammenzuarbeiten
- Entwickeln Sie eine Vision für das Unternehmen
- Schaffen Sie eine Vision, die Sie dabei unterstütz, die Veränderung voranzutreiben
- Entwickeln Sie Strategien, um die Vision zu verwirklichen
- Verbreiten Sie die Vision
- Nutzen Sie jeden möglichen Weg, um die neue entworfene Vision und die neuen Strategien allen Betroffenen klar zu vermitteln
- Lehren Sie neue Verhaltensweisen, indem die Veränderungskoaliton als Beispiel vorangeht
- Ermutigen Sie andere, der Vision entsprechend zu handeln
- Beseitigen Sie Hindernisse, die der Veränderung im Weg stehen
- Verändern Sie Strukturen und systeme, die die Realsiserung der Vision ernstlich gefährden können
- Ermutigen Sie die Mitarbeiter, etwas zu wagen, und fördern Sie unkonventionelle Ideen, Massnahmen und Handlungsweisen
- Planen Sie kurzfristige Erfolge
- Planen Sie deutlich sichtbare Leistungverbesserungen ein und realisieren Sie diese Pläne
- Belohnen Sie an den Verbesserungen beteiligte Mitarbeiter öffentlich
- Bauen Sie Erfolge weiter aus:
- Ntzen Sie die gestiegenen Glaubwürdigkeit, um Systeme , Strkturen und Verhaltensweisen weiter zu verändern, die noch nicht zur Vision passen.
- Fördern Sie MA, und stellen Sie neue MA ein, die die Vision erfoglrei umsetzen können
- Beleben Sie den Erneuerungsprozess mit neuen Projekten, Themen und Change Agents
- Verankern Sie die neuen Ansätze
- Betonen Sie die Zusammenhänge zwischen dem neuen Verhaltenn und dem Unternehmenserfolg
- Entwickeln Sie Hilfsmittel, um die Führungskräfteentwicklung und die nachfolge zu sichern
Phase 1: Ein Gefühl für die Brisanz der Lage schaffen
Ursachen für Gleichgültigkeit und mangelndes Problembewusstsein
- keine offensichtliche Krisensituation
- viele Ressourcen und Statussymbole
- Geringe Perfomancestandards, die sich nicht an der Konkurrenz orientieren
- Organisationsstrukturen lenken den Fokus der MA auf enge funtionale Ziele. Nur die Geschäftsleitung ist für das Gesamtergebnis verantwortlich
- Manipulation interner Plan- und Kontrollsysteme; Zielvorgaben, di in jedem Fall erreicht werden können
- Mangelndes Feedback von aussen; bei negativen Feedback von aussen wird der ÜBERBRINGER verantwortlich gemacht
- Probleme werden so lange wie mgölcih ignoriert
- "Happy Talk" verhindert eine konstruktive Auseinandersetzung mit anstehenden Problmenen
Phase 2. Die Koalition der Erneuerung
- Teamarbeit essentiell für Veränderungsprozesse, da die Fülle an Aufgabe wie Entwicklung und Evaluierung einer Vision, Kommunikation, Eliminieruen von Hindernissen usw. nicht von einer einzelnen Person zu bewältigen sind
- Merkmale der "guiding coaliton"
- Positon Power: Sind gegenüber Personen im Team, die Schlüsselpositionen im Unternehmen beseten? Sind diejenigen, die nicht im Team sind, stark genug um Veränderungen zu blockieren?
- Expertise: Hat das Team ausrechend Fachkompetenz zur Umsetzung des Veränderungsprozesses?
- Credibility: hat die Gruppe bzw. die einzelnen Mitglieder genügend Rückhalt und Glaubwürdigkeit (informelle Meinungsbildner)?
- Leadership: Gibt es in der Gruppe genügend Führungspersönlichkeiten, die den Prozess vorantreiben?
Aufbau einer Koaltion der Erneuerer
Die richtigen Leute finden
- In Bezug auf Rang & Titel, Informationsstand, Fachwissen, Reputation und Beziehungen
- Mit Leadership- und Mangementfähigkeiten, vor allem erstere
Vertrauen aufbauen
- Durch geplante Veranstaltung ausserhalb des Unternehmens
- Durch viele Gespräch und gemeinsame Aktivitäten
Ein gemeinsames Ziel entwickeln
- Sensible to the hand
- Appealing to the heart