Managementmodul

für Selbstständige

für Selbstständige


C. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene Unternehmensformen und ihre rechtlichen, organisatorischen sowie finanziellen Aspekte auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie einfache Gesellschaften, Vereine, Aktiengesellschaften, GmbHs und Einzelunternehmungen, einschließlich ihrer Vor- und Nachteile, Haftungsregelungen und Eignung für bestimmte Geschäftsmodelle. Zudem werden Themen wie Businesspläne, Akquise und Praxiseröffnung für Einzelunternehmen behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen oder praktische Anwendungen in der Unternehmensgründung vorbereiten.
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.06.2018 / 04.07.2018

Flashcards

Was wird bei der Stakeholderanalyse gemacht?

Bei der Identifikation von Stakeholdern / bei der Stakeholderanalyse in Bezug auf eine Organisation oder Abteilung ist es wichtig herauszufinden, wer einen Einfluss auf den Betrieb hat (direkt/indirekt über Organisationen), inwiefern sind sie einen Stakeholder (Interesse, Einfluss: positiv/negativ, Was hat er mit der Wertschöpfung zu tun?), werden Ressourcen zu Verfügung gestellt (bsp. auch ÖV-Betriebe, die Patienten zubringen).

Was beinhaltet das St. Galler Managementmodell?

Modell für die Betriebswirtschaft. Das Modell hat drei Hauptkategorien => Management, Organisation und Umwelt. Alle drei Hauptkategorien haben drei Auflösungsebenen => entsprechend kann je nach Vertiefung weiter hineingezoomt werden. Die organisationale Wertschöpfung ist der zentrale Gestaltungsfokus. 

Wozu wird das SGMM eingesetzt?

Braucht eine Organisation / Struktur im Unternehmen, Führung, reflexive Gestaltungspraxis (flexibel bleiben, überprüfen, anpassen) einheitliche Begriffe (Terminologie), hilft Zusammenhänge zu erkennen, reduziert die Komplexität. Dient als Orientierungskarte, nicht alle Ebenen werden gleich tief gebraucht.

Was wird unter der organisationalen Wertschöpfung verstanden?

Primäre (Hauptfokus) Wertschöpfung jedes Betriebes sind Dienstleistungen und Produkte (bsp. Kochbücher, ONS, Proteinpulver)

sekundäre Wertschöpfung: jeder Betrieb hilft mit, Altersvorsorge zu leisten, Steuern und Anstellungsmöglichkeiten.

Freie Güter: Atemluft, Sonnenlicht

Durch welche Bereiche wird das Gesundheitswesen beeinflusst?

  • Gesellschaft: nimmt Dienstleistungen im Bereich Gesundheit war
  • Wirtschaft: Medikamente, Industrie (LM-Herstellung)
  • Demografie: Altersentwicklung
  • staatliche Akteure: behördliche Vorschriften, Qualitätsmerkmale, Wirtschaftlichkeit (Steuern)
  • Interessengruppen: BAG, LM-Sicherheit, Versicherungen => kostendeckend, dienstleistungsorientiert, Chancengleichheit durch gesetzlich-regulatorischen Rahmen
  • Leistenerbringer: ERB sind Leistungserbringen (Grundversicherung) + Interessengruppen

Was bedeutet freie Marktwirtschaft?

Damit überhaupt eine ERB in Anspruch genommen wird, braucht es ein Bedürfnis danach (Nachfrage / Angebot). Je stärker ein Bedürfnis provoziert wird, desto stärker steigt die Nachfrage und desto gefragter wird das Angebot.

  • In der Ernährungsberatung herrscht eine riesige Konkurrenz (nicht geschützt), nur mit dem Titel SVDE. Um über Krankenkasse abrechnen zu können, muss man Mitglied des SVDE sein oder einen eigenen Vertrag mit dem Berufsverband abschliessen. Vorteil gegenüber den anderen «Ernährungsberatern»
  • Markt ist zu Zeit noch nicht übersättigt

Was versteht man unter Umwelt?

die Unternehmung ist eingebettet in eine Umwelt. Sie wird eingeteilt in Umweltsphären, Stakeholders und Kontroversen.

Die Umwelt soll als Potenzial / Möglichkeitsraum genutzt werden und Ressourcen sollen daraus identifiziert werden um organisationale, spezifische Wertschöpfung zu erschliessen, auszuschöpfen und nutzen zu können. Weil sich die Umwelt fortlaufend weiterentwickelt, muss sie laufend neu ausgelotet, erschlossen und hinterfragt werden. Diese Veränderungen können auch als Trends beschrieben werden. Sie sind in der Regel konstant/zeitüberdauernd (keine schnelle Veränderung).

Ohne Umwelt kann ein Betrieb oder eine Abteilung in einem Betrieb nicht existieren.

 

Was sind Umweltsphären?

Umweltsphären verkörpern eine Strukturierungshilfe und eine Kategorisierung zur Identifikation der Umwelteinheiten, welche für eine Organisation relevant sein können. Umweltsphären werden organisationsspezifisch selektioniert und priorisiert. Sie sind nicht räumlich zu verstehen, sondern kommunikativ.

=> Umweltsphären fliessen ineinander, können kaum scharf getrennt werden.

Umweltsphären in der Ernährungsberatung

Gesellschaft: Das sind unsere Kunden. Sich eine Gruppe aus der Gesellschaft aussuchen und sich darauf spezialisieren (auch bsp. demografische Entwicklung berücksichtigen). Beispiel Altersheim: Bedarf besteht, jedoch Probleme mit Finanzierung, zu wenig in der Institution verankert, Bedürfnis noch zu wenig da.

Öffentlichkeit / Marketing: Um Bedürfnis für eine Ernährungsberatung für gesunde Menschen zu schaffen. Aus diesem Grund müssen Trends der Medien berücksichtigt werden und man muss sich immer wieder daran neu ausrichten => Unterschied zu Spital schaffen. Man muss sich mit etwas herausheben (einen «Nutzen» schaffen bsp. durch Spezialisierung)

Natur: Kochkurse nur mit ökologischen angebauten Lebensmittel. Beachten der Gegebenheiten, kein Meerzugang, daher werden unsere Empfehlungen beeinflusst. Grosse Rolle spielt auch das Thema Nachhaltigkeit.

Wissenschaft: Davon sind wir abhängig, wir müssen unsere Arbeit auf die Evidenz abstützen.

Technologie: Digitalisierung ist ein wichtiger Aspekt

Stakeholder allgemein

Es Können Individuen, Interessengruppen oder Organisationen sein, die Ansprüche an eine Organisation haben. Stakeholder (wird konkret in Beziehung gebracht mit der einen Organisation) haben Erwartungen, Interessen, Anliegen und Ansprüche an die Organisation. Sie sind das Kommunikationsorgan der Umweltsphären (generalistischer) gegenüber der Organisation – dies gilt auch für die Kontroversen. Wirken oft über Beziehungen oder versuchen so ihre Wirkung zu entfalten (nur wenige, die nicht kommuniziert werden bsp. Natur). Sorgen für die Repräsentation von Positionen (bsp. Mangelernährung verhindern bei Senioren; Sportler brauchen viel Eiweiss).

Stakeholder einer ERB

Krankenkasse, Ärzte, Klienten (Patienten, Kunden), Mitarbeiter, Staat, Öffentlichkeit (Medien, NGO's), SVDE (Berufsverband)

Was bedeutet Zielharmonie, Zielneutralität und Zielkonflikt im Bezug auf die Stakeholder?

Die verschiedenen Stakeholder tragen unterschiedliche Ansprüche und Ziele an die Organisation heran! Das kann zu Zielharmonie (Ziele werden gemeinsam erreicht), zu Zielneutralität (zwei unterschiedliche Zielsetzungen: Klient wünscht eine gute Beratung, ich nutze ein Hilfsmittel von einem Lieferanten und erwarte, dass der Lieferant das zur Zeit liefert) oder zu Zielkonflikten (Zwei Ziele Widersprechen sich: hoher Lohn vs. Gewinnsteigerung) führen

Einfluss der Kontroversen auf das Geschäftsgeschehen?

Kontroversen sind oft unberechenbar & kommen überraschend, können auftauchen & verschwinden. Jedes Unternehmen stellt sich der Kritik der Öffentlichkeit bzw. der öffentlichen Meinung gewollt oder ungewollt. Die Stakeholder vertreten Meinungen und bringen dies zum Beispiel als Kontroverse mit den Kommunikationsorganen der Umwelt z.B. Ethik an die Unternehmung heran.

Sie eigentlich immer mediengesteuert (bsp. vegane Ernährung, «Krebsdiäten»). Gemeinsame Haltung besprechen und vertreten, wie geht man damit um?

Was versteht man unter dem Referenzrahmen?

Der Referenzrahmen dient der Orientierung in der Organisation (strategisch, operativ, Werte). Aktiengesellschaften (AG). Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Einzelfirma (sinnvollsten als ERB), Verein (braucht Mitglieder, Patienten haben wahrscheinlich keine Interessen, Mitglied zu sein; nicht gewinnorientiert), Stiftung, Genossenschaft

Wozu braucht es eine Struktur?

In jedem Unternehmen erfordert die Bearbeitung zahlreicher Aufgaben die Zusammenarbeit mehrerer Menschen. Damit sie zielgerichtet und effizient verlaufen kann erfordert jede Zusammenarbeit eine Koordination der Einzelaktivität, dies sind die organisatorischen Strukturen

Welche Möglichkeiten zur Strukturierung gibt es?

Klassisch wird unter Aufbau- und Ablauforganisation unterschieden. Jeder Arbeitsbereich muss definiert werden (auch eigene Stelle). Je grösser die Firma ist, desto mehr muss man diese Stellen zusammenfassen, ausserdem muss dies schriftlich erfasst werden und in einem Organigram festgehalten werden.

Ablauforganisation: Hier steht die Festlegung der Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung von Raum, Zeit, Sachmitteln und Personen im Vordergrund (bsp. in einem Funktionsdiagramm

Was ist der normative Sinnhorizont?

sichtbare Kultur: strukturelle Ausprägungen wie Reglemente, Handbücher, Vorschriften. Unsichtbare Kultur: Wertvorstellungen (Ethik, wie gestalten wir unsere Beziehung), Grundfragen der Existenz-berechtigung (was machen wir überhaupt? Was nutzen wir der Gesellschaft?), Beziehungsgestaltung

Was beinhaltet die Vision?

Zukunft: wo will ich hin, leitet die Organisation in ihrem Tun, unterscheidet und macht einzigartig. Zur Existenzberechtigung, Identifikation, Orientierung, Inspirierend => braucht es zwingend, «handelsleitend»; je grösser die Unternehmung, desto klarer und kommunizierter ist diese.

Was beinhaltet die Mission?

beschreibt in Form eines Slogans den Auftrag des eigenen Unternehmens, den Beitrag den es zur Erschliessung in der Vision beschriebenen Nutzenpotentials leisten will

Was beinhaltet das Leitbild?

: Ein Unternehmensleitbild ist eine Konkretisierung der Vision. Es enthält die allgemein gültigen Grundsätze über angestrebte Ziele und Verhaltensweisen des Unternehmens, an denen sich alle unternehmerischen Tätigkeiten orientieren sollen, ist meist intern => Umsetzung von Vision und Mission mit Handlungsbezug mit allgemeinen geschäftspolitische, aufgabenspezifische und adressatenspezifischen Inhalten. Anforderungen: Allgemeingültig, wesentlich, langfristig gültig und vollständig

Wo ist das Leitbild verankert? Was ist darin enthalten?

Organisation => Referenzrahmen => normativer Sinnhorizont

Definition des Kerngeschäfts (Wettbewerbsfelder)

Definition einzigartiger Kompetenzen (genutzte und zu entwickelde Kompetenzen, Basisressourcen und -fähigkeiten)

Definitionen von Werten (Inspirierende emotionale Werte, Aussagen zu relevanten Zielgruppe)

Was versteht man unter dem strategischen Sinnhorizont?

Zukunftssicherung, Schaffung für Erfolgsvoraussetzungen für Wertschöpfung und Weiter-entwicklung der Organisation

Was versteht man unter dem operativen Sinnhorizont?

Koordination der Alltagspraxis (Prozesse), Festlegung von operativen Massnahmen und Leistungsindikatoren (können Qualitätsindikatoren (Zufriedenheit) sein oder Leistungsindikatoren (Zuweisungszahlen) sein)

Ziel: optimale Ausschöpfung der Ressourcen

Was bedeutet Wertschöpfung?

Differenzierung (Bedingt meistens eine Spezialisierung. Anlehnung an Strategie: Wie differenziere ich meine primäre Wertschöpfung), Prozesse (Bilden die Arbeitsteilung & - schritte ab: Anlehnung an Qualitätsmanagement), Stabilisierung (Wandel ist eine Voraussetzung für Stabilität: getroffene Entscheidungen sollten irgendwann abgeschlossen werden)

Was versteht man unter Prozesse?

Jede Ebene kann in einem Prozess dargestellt werden oder etwas unterstützen => zentral, wichtigstes Instrument in der Organisation. Betrifft einerseits Entscheidungspraxis (operatives Geschäft, damit Organisation überhaupt funktioniert), mehrere Leute sind davon betroffen (Schnittstellen).

Prozesse bilden die Arbeitsteilung & - schritte ab. Prozesse weisen im St. Galler Management Modell eine zentrale Bedeutung auf. In Organisationen (Unternehmen) verfolgen Menschen evtl. unter Mithilfe von technischen Hilfsmitteln (z.B. Maschinen) ein gemeinsames Ziel, wie die Herstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung (Wertschöpfung). Das Wirken zwischen Menschen und / oder Maschinen erfolgt nur dann zielgerichtet, wenn die einzelnen Aktivitäten geplant, gesteuert abgestimmt, gelenkt, strukturiert und laufend überprüft werden.

ð  Je grösser die Unternehmung ist, desto wichtiger sind solche Prozess

Warum Prozesse?

  • Aufgaben, Tätigkeiten, Kompetenzen und Zuständigkeiten werden geregelt und sind nachvollziehbar => effizient
  • die Abläufe stellen die Leistungserbringung aus Sicht der Anspruchsgruppen ins Zentrum.
  • Integration von Evidence Based Medicine/Vorgehen nach Leitlinien in Prozessen
  • Alle Klientinnen und Klienten haben das Recht auf gleiche Behandlung
  • Dokumente und Standards sind geklärt und ersichtlich => Qualitätssicherung /-Steigerung
  • komplizierte Abläufe werden vereinfacht, falsche Abläufe werden verhindert

Wichtigkeit von Prozessen

Steigende Kundenansprüche auf gesättigten Dienstleistungs- und Kaufmärkten

Zunehmender Wettbewerb (bsp. «Walk-In» Praxis)

Beschleunigter technologischer Wandel / Automatisierung (Klient kann Termin selber buchen)

Kostensenkung à kürzere Produktionszeiten (kürzere Wartezeiten für Termin, kürzere administrativer Aufwand bsp. Outsourcen, automatisiertes Anamneseblatt/Dokumentation => erfordert Investitionen!)

Merkmale eines Prozesses

Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten, eine Vielzahl von Aufgaben zur Erstellung einer Dienstleistung, eine Aufgabenkette, welche in einer bestimmten Abfolge zu erledigen ist oder die Veränderung eines Objektes (Transformation)

Definierter Anfang (Auslöser oder Input) = Startereignis

Definiertes Ende (Ergebnis, Wert, erzeugte (Dienst-) Leistung, Output) sowohl für interne oder externe Kunden

Hauptziel: Wertzuwachs bzw. Wertschöpfung

Beispiele von Prozessen in ERB

NCP, wie geht man mit einer Anmeldung um, wie dokumentiere ich, Sondennahrung, Mangelernährungs-Screening, komplexere Probleme, seltene Fälle (bsp. Steuern), verpasste Termine, Archivieren / Ablage, Organisation der Arbeit

Wann braucht es Prozesse?

Zeitlicher Ablauf eingehalten werden muss

Kritische Schnittstellen bestehen

Mehrere Organisationseinheiten beteiligt sind

Verschiedene Wege entstehen können

Was ist bei der Darstellung von Prozessen zu beachten?

Welche Rolle spielt dabei die SASIS?

Einheitliches Darstellungssystem in einer Abteilung; nur wichtige Prozesse darstellen; Prozesse mit Schnittstellen; Ausarbeitung in Gruppen („Arbeitsblindheit“)

 

SASIS: Um selbstständig arbeiten zu können müssen all zwei Jahre eine «Zertifizierung» gemacht werden, wo QM und Prozessabläufe dargelegt werden müssen. Gute Alternative zu Prozesse sind Checklisten

Wozu braucht es Marketing in der ERB?

Brauchen wir in der ERB, um uns bsp. besser zu positionieren im Spital

Voraussetzungen für Verkauf: Es lohnt sich eine sorgfältige Analyse von Umwelt, Markt, eigener Unternehmung (Stärken / Schwächen). Erst dann können Sie Ihre (Erfolgs-) Strategie definieren und entsprechende Massnahmen (Marketing-Mix) planen.

Wo ist Marketing im SGMM zu finden?

Schwierig zu Verankern im SMM; => am häufigsten im operativen Bereich: Organisation: Referenzrahmen: normativer/strategischer Sinnhorizont; Entscheidungspraxis; Wertschöpfung: Prozesse

Was ist der Marketing-Mix? Wozu braucht es ihn?

Verändert sich stark, ist schnelllebig. Soll helfen die Dienstleistung auf dem Markt zum richtigen Zeitpunkt zu positionieren um gefragt zu sein und Gewinn zu erwirtschaften! Daraus wurde der «Marketing-Mix» kreiert: 4 bzw. 7P’s

product (Angebot), price, people (Personal), place (direkte Werbung), promotions (Kontakt zu Zuweiser), process (Beratungsablauf), physical facitities (persönlicher Auftritt)

Was ist die Besonderheit von Dienstleistungen bzw. wo liegt der Unterschied zum Produkt?

Immaterialität (nicht greifbar), Simultanität => «Konsum» direkt bei Bezug, Integration des Kunden, Beratung kann vor der Durchführung nicht überprüft werden, Beratung kann wegen Qualitätsmangel nicht umgetauscht, Geld zurückgefordert oder weiterverkauft werden

Welche Empfehlungen gelten für das Marketingbudget?

Zu wenig Geld über zu grosse Zeiträume für zu grosse Zielgruppen führt zu nichts. Es gibt keine eindeutige Grundregel für die Höhe eines Marketingbudgets, aber 2 bis 5 Prozent des Umsatzes sollte es mindestens betragen, damit eine reale Chance für die Werbewirkung besteht.

Unterschied zwischen PR und Werbung?

PR umfasst mehr als nur den P (Promotion, sondern den ganzen Marketingmix) => umfasst also auch gutes Personal, sinnvollen Beratungsraum, gut organisierte Prozessabläufe!

Werbung zählt zu den Instrumenten der Kommunikationspolitik im Marketing-Mix. Durch die kostenintensive Belegung von Werbeträgermedien ist es das auffälligste und bedeutendste Instrument der Marketingkommunikation.

Wo ist das Rechnungswesen eingegliedert im SGMM?

Ohne Finanzierung kann das Geschäft nicht geführt werden => im operativen Teil enthalten (Geldflussrechnung in Strategie); Finanzen können nicht per se einer dieser Ebenen angefügt werden, ist unterschiedlich, wie sie definiert/angeschaut werden

Was ist im internen bzw. externen Rechnungswesen enthalten?

Internes Rechnungswesen (Kosten- und Leistungsrechnung) Betriebsbuchhaltung

  • Planung und Kontrolle von Unternehmensprozessen
  • Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung: als GmbH, AG, Vereinen (sogar öffentlich zugänglich) muss es vorgelegt werden

Externes Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung)

  • Erfassung aller Geschäftsvorfälle und zur Offenlegung der Wirtschaftsdaten für die Öffentlichkeit (für Berechnung der Steuern usw.)
  • Vollkostenrechnung, Teilostenrechnung, Kalkulation

Definition Bilanz

Die Bilanz dokumentiert nur am Stichtag x die Vermögens-, Schulden-, Erfolgs- und Liquiditätslage eines Unternehmens zur Unternehmensführung als auch für externe Anspruchsgruppen zur Information (wie ein «Foto»)

Eine Bilanz besteht aus Aktiven und Passiven. Die Aktivseite gibt Auskunft über die Mittelverwendung (Vermögen, Verwendungsformen, Investierungen), die Passivseite über die Mittelherkunft (Finanzierung: Schulden/Eigenkapital).

=> muss immer ausgeglichen sein! Aktiv = Passiv (muss im «schlimmsten» Fall gebastelt werden)

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