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N. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Unternehmensrechnung und -bewertung auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Abschreibung, Liquidität, Verbindlichkeiten und die Berechnung von Kennzahlen wie ROA und ROE. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende der Finanzwissenschaften, da sie komplexe Konzepte wie die Kostenträgerrechnung, Bewertungskennzahlen und die Erfassung von Rückstellungen verständlich erklären. Sie helfen dabei, die finanziellen Grundlagen von Unternehmen zu verstehen und zu analysieren, was für die erfolgreiche Bewältigung von Prüfungen und die praktische Anwendung in der Unternehmensführung essenziell ist.
Cartes-fiches
122
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
17.06.2018 / 27.06.2018

Cartes-fiches

Die wichtigsten Gründe für eine Buchführung?

  1. Planungs- und Entscheidungsinstrument (Zahlengrundlagen, die Führungskräfte für Entscheidungen benötigen)
  2. Kontrollinstrument (Laufende Entwicklung von UN soll überwacht/kontrolliert werden)
  3. Führungsinstrument (Verhalten von MA kann durch Zielvorgaben massgeblich beeinflusst werden

Informationsaufgaben ggü. Internen

Fibu dient zur Steuerung + Sicherstellung der Überlebensfähigkeit von UN und dient dem VR, GL etc., die richtigen Entscheide zu fällen

Informationsaufgaben ggü. Externen

Interesse an Prosperität der UN. Kapitalgeber z.B., ob sie das Geld zurückerhalten werden oder Leistungsempfänger wollen wissen, mit welchen Leistungen sie rechnen können.

Was ist die Bilanz/Was tut sie?

  • Stelt die Zusammenfassung aller Aktiven und Passiven dar.

Aus was besteht die Bilanz?

Aktiven: Vermögenswerte im UN (Liquidität, Umlauf- und Anlagevermögen)

Passiven: Verbindlichkeiten eines UN (Kreditoren (Schulden ggü. Lieferanten), Bankkredite, Darlehen etc.; Eigenkapital)

Was ist die Erfolgsrechnung?

Dort werden die laufenden Ausgaben und Einnahmen erfasst. Aus der Gegenüberstellung wird der Erfolg ausgewiesen.

Was beschreibt die Cash-Flow Rechnung (auch: Mittelflussrechnung)?

Wie die Liquidität eines UN eingesetzt wurde und ob aus der Tätigkeit genügend Liquidität erzeugt wird, um das Wachstum finanzieren zu können.

FiBu gliedert sich in folgende Bereiche

  • Darstellung von Vermögen/Schulden (Bilanz gibt Auskunft über Vermögen zu einem bestimmten Stichtag)
  • Darstellung des Erfolges (ER zeigt den Erfolg für eine bestimmte Periode)
  • Rechenschaftsablage (Zahlen von FiBu für die Rechenschaftsablage ggü. Eigentümern)
  • Kontrolle des Geschäftsganges (Vergleich mit dem Budget, den Vorjahreszahlen oder Branchendurchschnitten ermöglicht eine Kontrolle der eigenen Tätigkeit)
  • Informationsquelle für Aussenstehende (MA; Kapitalgeber; Lieferanten usw.)
  • Gläubigerschutz (Durch Bewertungs- und Buchführungsvorschriften werden die Gläubigerinteressen geschützt)
  • Rechtshilfe (Buchhaltung gilt als Beweismittel bei Rechtsstreitigkeiten)
  • Grundlage für Steuerveranlagung (Ordnungsgemässe Buchhaltung = Grundlage für Steuerveranlagung)
  • Grundlage für weitere Rechnungen (Grund- oder Ausgangslage für Betriebsbuchhaltung; Cash-Flow Berechnung, Bilanz/ER; Planungsrechnung; Statistik)

Was sind die Ziele der Buchführungsvorschriften?

  1. Schutz der Gläubiger
  2. Vorsichtige Bewertung
  3. Beschränkung der Gewinnausschüttung
  4. Schutz der Gesellschafter, die nicht zur GL gehören
  5. Information für Interessierte, die nicht GL oder Verwaltung sind

Was ist ein Synonym für die Buchführungsgrundsätze?

Grundsätze der ordnungsmässigen Rechnungslegung

Die 7 Grundsätze der Rechnungslegung

  • klar und verständlich
  • vollständig
  • verlässlich
  • Wesentliche enthalten
  • vorsichtig
  • stets die gleichen Massstäbe verwenden
  • Aktiva/Passiva sowie Aufwand/Ertrag dürfen NICHT miteinander verrechnet werden

Was bildet eine Ausnahme für den Grundsatz der Stetigkeit?

Das Recht, stille Reserven zu bilden und aufzulösen

Welche Gemeinsamkeiten herrschen bei den internationalen und nationalen Rechnungslegungsnormen?

  • True and fair view-Prinzip
  • Grundsatz der Wahrheit dominiert -> Bewertungsansatz eher anlegerorientiert
  • Aussagekraft, Transparenz und Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen werden erhöht
  • Gesetzeslücken und nicht eindeutige Gesetze werden ergänzt

Aus welchen drei Teilen besteht ein Geschäftsbericht, der jedes Jahr vom VR erstellt werden muss?

  1. Jahresbericht (muss NICHT publik gemacht oder einer Revision unterzogen werden)
  2. Jahresrechnung
  3. Konzernrechnung

Was gehört in die Jahresrechnung?

ER

Bilanz

Anhang

+ Vorjahreszahlen

Wie kann die Liquidität auch noch genannt werden?

Blut der Unternehmung

Was soll beim Liquiditätsmanagement erreicht werden?

Allen Forderungen gerecht zu werden und nicht unnötiges Kapital brach liegen zu lassen.

Wie geht die goldene Bilanzregel?

Laufzeit der Passiva soll der Laufzeit der Aktiva entsprechen; Fristenkongruenz.

Was ist bei der Liquidierung massgebend?

Die zeitliche Liquidierbarkeit der Aktiven. Bei der Feststellung der Liquidität von Vermögensgegenständen ist der Zeitraum relevant, in dem sie liquidiert werden können.

Wie nennt man ein Geschäft, in dem nicht bar bezahlt wird?

Ein Kreditgeschäft

FLL: Welche zwei unterschiedlichen Methoden gibt es für die Erfassung?

Ordentliche Erfassung oder die Offenposten-Buchhaltung

Ordentliche Erfassung Technik?

Jeder Kunde hat ein individuelles Konto; daher ändern sich die Debitoren laufend. Beim Abschluss ist eine Anpassung der Debitoren nicht nötig, da diese bereits die richtigen Bestände ausweisen.

Offenposten-Buchhaltung Technik?

Pro Kunde werden je zwei Ordner geführt. Alle offenen Rechnungen in den 1. und alle bereits bezahlten in den 2. Ordner.

Die Ausgangsrechnungen werden nicht verbucht, nur abgelegt und als bezahlt gekennzeichnet.

Debitorenverluste/Delkredere: Welche zwei Arten gibt es?

Endgültige und Mutmassliche Verluste

Was sind endgültige Verluste?

  • Ausfälle von Forderungen, die tatsächlich eintreten.
  • Werden direkt abgeschrieben
  • Sie werden von Debitoren zu Aufwand dieser Rechnungsperiode gebucht

Was sind mutmassliche Verluste?

  • Vermutete Verluste
  • nicht direkt abschreibbar

Welche Sätze der sogenannten Delkredere-Rückstellung gibt es?

5% inländisches Guthaben

10% ausländisches Guthaben

Aus was kann ein Vorrat bestehen?

Handelsprodukt

Roh- und Halbfabrikaten

Fertigfabrikaten

Verbrauchsmaterialien, die nicht direkt den Kosten zugewiesen werden können

Wie ist ein Warenbestandes Konto zu bewerten?

Zu Einstandspreisen

Ist das Warenbestandes Konto ein ruhendes oder aktives Konto?

Ein ruhendes Konto

Was ist ein Vorteil des Warenbestandes Konto?

Klare Trennung zwischen Bestandes- und Erfolgskonten

Nachteile vom Warenbestandes Konto

Während dem Jahr entspricht das Warenbestandes Konto nicht dem aktuellen Wert des Lagers!

Wo ist ein Warenbestandes Konto geeignet?

Überall, wo kein laufend aktueller Stand des Lagerwertes bzw. Warenaufwand wesentlich notwendig ist

Wie viel darf als pauschale Rückstellung auf das Warenlager vorgenommen werden?

Warenlager Drittel (33.3...%)

Wertschriften: Zu welchem Wert dürfen sie bewertet werden?

Aktiven bei der Ersterfassung maximal zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten!

Was umfasst das Anlagevermögen?

längerfristig eingesetzte Wirtschaftsgüter

Welche zwei Ansätze für die Bewertung des Anlagevermögens gibt es?

Fortführungswert (bei Weiterführung von UN auf unbestimmte Zeit)

Veräusserungswert (Verkauf/Liquidationswert unter normalen Verhältnissen oder Liquidation der UN)

Welche Bewertungsgrundsätze gibt es?

  1. Vorsicht (Höchstbewertungsvorschriften OR)
  2. Stetigkeit (Bewertungsgrundsätze beibehalten, Vergleichbarkeit)
  3. Fortführung (Fortführungs-, nicht Veräusserungswerte der Aktiva)

Der Bewertungsgrundsatz "Vorsicht" kann in weitere 3 Prinzipien gegliedert werden, welche?

Niederstwertprinzip

Realisationsprinzip (erst verbucht, wenn tatsächlich erzielt)

Imparitätsprinzip/Ungleichheitsprinzip (Nicht realisierte Gewinne sind nicht zu verbuchen. Nicht realisierte und erkennbare Verluste/Risiken sind zu erfassen!)

Welches ist der wichtigste Bewertungsgrundsatz?

Das Vorsichtsprinzip

Étudier