EBWL_Skript 2
Unternehmen
Unternehmen
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Cartes-fiches
Kategorisierung von Unternehmen/Betrieben (Betriebstypologie) nach:
1. Art des Betriebsziels
2. ?
3. Wirtschaftszweigen
Art der erstellten Leistung
Typologie von Unternehmen
Nenne 7 Unterscheidungsmerkmale von Unternehmen.
Eigentumsverhältnisse, Gewinnorientierung, Wirtschaftssektoren, Unternehmensgrösse, Rechtsform, Standort, Kooperationsform.
Eigentumsverhälnisse
Unternehmen können privat, öffentlich oder auch ... sein.
gemeinwirtschaftlich
private NPO (Non-Profit-Organisationen) werden auch ... genannt.
Anwort: nur die Abkürzung.
NGO
die öffentliche Verwaltung ist eine ... NPO.
staatliche
eine ... NPO fördert das wirtschaftliche Interesse der Mitglieder
wirtschaftliche
eine ... NPO hat die Aufgabe, gemeinsame Aktivitäten im Rahmen kultureller, gesellschaftlicher Interessen anzubieten.
soziokulturelle
die Oragnisierte Bürgerinitiative fördert eine gemeinsame Aktivität zur Bearbeitung und Durchsetzung politischer Interessen und Wertvorstellungen. Somit ist sie eine ... NPO.
politische
Eine Hilfsorganisation stellt eine ... NPO dar.
karitative
Nenne die drei Wirtschaftssektoren.
Primärer WS
Sekundärer WS
Tertiärer WS
Ein landwirtschaftlicher Betrieb gehört zum
Unternehmensgrösse
Nenne die richtigen Kriterien für eine mittlere Unternehmung.
Abgrenzungskriterien (qualitativ)
Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen
- Starke Zentrierung auf den Gründer/Unternehmer
- Eigene Risikowahrnehmung des Gründers/Unternehmers
- Unternehmer ist i. d. R. Eigenkapitalgeber
- ?
- ?
- Informelle Struktur, persönliche Beziehungen
- Geringer Formalisierungsgrad
Abgrenzungskriterien
Mittlere Unternehmen und Grossunternehmen
- ?
- unterschiedliche Fremd- und Eigenkapitalgeber
- (stark) formelle Organisations- und Kommunikationsstrukturen - hoher organisatorischer Formalisierungsgrad
- (oftmals) angestellte Manager (zusätzlich zum Eigentümer/Gründer)
Der ... ist ein geographischer Ort, an dem das Unternehmen seine Produktionsfaktoren einsetzt.
Standort
Nenne 8 Faktoren, die bei der Entscheidung des Standortes beachtet werden müssen.
1. Arbeitsmarkt (haben wir genug geeignete Arbeiter)
2. Material (Transportkosten, Zuliefersicherheit, Art des Produktes)
3. Absatzmarkt (sind wir nahe beim Kunden?)
4. Verkehr (sind wir am Verkehrsnetz angeschlossen?)
5. Immobilienmarkt (Kostenpunkt)
7. Abgaben (Steuern)
8. Energie
Unternehmenskooperationen
Was sind die drei Motive für eine U-Kooperation?
Verlangte Form der Antwort:
Haus, Spiegel, usw.
Wachstum, Synergieeffekt, Risikobetreuung
Kooperationsrichtung
eine Kooperation zwischen Partnern derselben Branche ist eine ... Kooperation
horizontale
Kooperationsrichtung
eine Kooperation zwischen Partnern aufeinanderfolgender Leistungstufe nennt man ... Kooperation.
vertikale
Kooperationsrichtung
welches der Beispiele passt zur lateralen Kooperation?
Dauer der Kooperation
... geschlossene Kooperationen bleiben solange aufrecht, als dass sie beiden Parteien einen Vorteil bringen.
Auf unbestimmte Zeit
Kooperationsvorteile
Synergien
1. die Zentralisierung gemeinsamer Aktivitäten
2. Transfer von know-how
3. ?
Integration ergänzender Aktivitäten
Formen der Kooperation
Geschäfte werden in eigenem Namen aber für gemeinsame Rechnung abgeschlossen (z.B. Einkaufsgemeinschaften). Innengemeinschaft, welche gegen aussen nicht sichtbar ist.
Formen der Kooperation
Zusammenfassung rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher Führung. Wird über Kapitalbeteiligungen umgesetzt.
Welche acht Funktionen haben Ziele in einer Unternehmung?
Selektionsfunktion: Eine bewusste Auswahl an Handlungsalternativen wird erst durch Ziele möglich
Orientierungsfunktion: Ziele dienen den Unternehmensmitgliedern als Rahmen für Handlungen und Entscheidungen und tragen somit zu einer eindeutigen Orientierung bei
Steuerungsfunktion: Steuerung und Lenkung von Verhaltensweisen durch Sollvorgaben
Koordinationsfunktion: Harmonisierung der Aktivitäten in verschiedenen Teilbereichen der Unternehmung
Motivations- und Anreizfunktion
Bewertungsfunktion: Handlungsalternativen können auf ihren Beitrag zur Zielerreichung bewertet werden
Kontrollfunktion: Massstab zur Leistungsbeurteilung
Informationsfunktion: Informationen über die Unternehmung
Ziele lassen sich nach unterschiedlichen Klassifikationsmerkmalen einteilen:
(1) Zielsetzungsinstanz Individuelle/institutionelle Ziele
(2) Zielinhalt Mengengrössen/Geldgrössen; Sach-/Formalziele
(3) Zielausmass Begrenzte/unbegrenzte Ziele
(4) Zeitbezug Kurzfristige/langfristige Ziele
(5) Zielbeziehungen Zielneutralität/Zielantinomie/Zielkonkurrenz/ Zielkomplementarität
(6) Rangordnung Oberziele/Zwischenziele/Unterziele
Zielinhalte
Handelt es sich hier um ein Formal-, oder ein Sachziel?
Marketinziele
Zielinhalte
Handelt es sich hier um ein Formal-, oder ein Sachziel?
Produktivität
Zielinhalte
Diese Beschreibung:
Beziehen sich auf das konkrete Handeln in den verschiedenen Prozessen bzw. Funktionen
bezieht sich auf
Kennzahlen Produktivität
Rechne die Arbeitsproduktivität aus:
Ein Arbeiter stellt pro Tag (8-Stunden-Tag) 32 Uhrengehäuse her.
Form der Antwort: (Ziffer) (?) pro (?) (keine Abkürzungen)
4 Stück pro Stunde
Kennzahlen
Was bedeutet es, wenn die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens 1 ergibt?
Weder Gewinn noch Verlust
Zielbeziehungen
Präferenzrelation: Hauptziele, Nebenziele
? : Oberziele, Zwischenziele, Unterziele
Interdependenzrelation: komplementäre Ziele, ? Ziele, konkurrierende Ziele
Anwort: beide fehlende Begriffe in dieser Form: Fehlendes Wort 1, fehlendes Wort 2
Instrumentalrelation, neutrale
Ziele sollten über folgende Eigenschaften verfügen:
SMART
oder
RUMBA
Simpel, messbar, attraktiv, realisierbar, terminiert
Relevant, understandable, measurable, behaviourable, achievable
Unternehmerische Wertschöpfung
Grundmodell der Wertkette nach Porter
In diesem Modell verhelfen die Unterstützungsaktivitäten (Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwichlung, Beschaffung) und die ...aktivitäten (Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Vertrieb, Kundenservice) der Unternehmung zu einer Marge pro Stück.
Primär
Wertschöpfung
Wenn mehrere Unternehmungen beteiligt sind, sprechen wir von einer ... Wertschöpfungskette.
überbetrieblichen
Wertschöpfungskette
Was passt zur Entscheidung "make" or "buy".
Wertschöpfung
Ist diese Aussage richtig oder falsch:
Beschaffungskosten müssen zu den kosten der internen Wertschöpfungsaktivitäten addiert werden.
Erfahrungskurve
Wie lässt sich dieses Phänomen erklären:
«Die in der Wertschöpfung eines Produktes enthaltenen Kosten scheinen um 20-30% abzufallen mit jeder Verdoppelung der kumulierten Produkterfahrung im Industriezweig als Ganzes wie auch beim einzelnen Anbieter.»
B. D. Henderson (1984)
Ursachen des Erfahrungskurveneffektes nach B. D. Henderson (2000)
1. Lernen 2. Spezialisierung 3. Investitionen 4. Betriebsgrössenersparnisse
Entscheidungsprozess und Entscheidungstheorie
Was ist eine Entscheidung?
Eine Entscheidung ist die Wahl zwischen mindestens zwei Alternativen, von denen eine die sogenannte Unterlassungsalternative sein kann.
Betrieblicher Entscheidungsprozess
Im betrieblichen Entscheidungsprozess werden Unternehmensziel(e), Handlungsalternativen und Umweltbedingungen analysiert und aufeinander abgestimmt.
Es können zwei Grundrichtungen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstheorie unterschieden werden:
Deskriptive Entscheidungstheorie (empirisch-realistische Entscheidungstheorie)
Normative Entscheidungstheorie (präskriptive Entscheidungstheorie)