EBWL_Skript 2

Unternehmen

Unternehmen


B. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebliche Entscheidungsprozesse und -theorien auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Entscheidungsmodelle, Zielsetzungen, Kooperationen und die Analyse von Alternativen, Risiken und Unsicherheiten. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis von unternehmerischen Entscheidungsstrukturen vertiefen möchten.
Karten
48
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
26.01.2018 / 05.02.2018

Cartes-fiches

Kategorisierung von Unternehmen/Betrieben (Betriebstypologie) nach:

1. Art des Betriebsziels

2. ?

3. Wirtschaftszweigen

 

Art der erstellten Leistung

Typologie von Unternehmen

Nenne 7 Unterscheidungsmerkmale von Unternehmen.

 

Eigentumsverhältnisse, Gewinnorientierung, Wirtschaftssektoren, Unternehmensgrösse, Rechtsform, Standort, Kooperationsform.

Eigentumsverhälnisse

Unternehmen können privat, öffentlich oder auch ... sein. 

gemeinwirtschaftlich

private NPO (Non-Profit-Organisationen) werden auch ... genannt.

Anwort: nur die Abkürzung.

 

NGO

die öffentliche Verwaltung ist eine ... NPO.

staatliche

eine ... NPO fördert das wirtschaftliche Interesse der Mitglieder

wirtschaftliche

eine ... NPO hat die Aufgabe, gemeinsame Aktivitäten im Rahmen kultureller, gesellschaftlicher Interessen anzubieten.

soziokulturelle

die Oragnisierte Bürgerinitiative fördert eine gemeinsame Aktivität zur Bearbeitung und Durchsetzung politischer Interessen und Wertvorstellungen. Somit ist sie eine ... NPO.

politische

Eine Hilfsorganisation stellt eine ... NPO dar. 

karitative

Nenne die drei Wirtschaftssektoren.

Primärer WS

Sekundärer WS

Tertiärer WS

Ein landwirtschaftlicher Betrieb gehört zum

Unternehmensgrösse

Nenne die richtigen Kriterien für eine mittlere Unternehmung.

Abgrenzungskriterien (qualitativ) 
 
Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen

- Starke Zentrierung auf den Gründer/Unternehmer

- Eigene Risikowahrnehmung des Gründers/Unternehmers

- Unternehmer ist i. d. R. Eigenkapitalgeber

- ?

- ?

- Informelle Struktur, persönliche Beziehungen

- Geringer Formalisierungsgrad

 

Abgrenzungskriterien
 
Mittlere Unternehmen und Grossunternehmen

- ?

- unterschiedliche Fremd- und Eigenkapitalgeber

- (stark) formelle Organisations- und Kommunikationsstrukturen - hoher organisatorischer Formalisierungsgrad

- (oftmals) angestellte Manager (zusätzlich zum Eigentümer/Gründer)

Der ... ist ein geographischer Ort, an dem das Unternehmen seine Produktionsfaktoren einsetzt.

Standort

Nenne 8 Faktoren, die bei der Entscheidung des Standortes beachtet werden müssen.

 

1. Arbeitsmarkt (haben wir genug geeignete Arbeiter)

2. Material (Transportkosten, Zuliefersicherheit, Art des Produktes)

3. Absatzmarkt (sind wir nahe beim Kunden?)

4. Verkehr (sind wir am Verkehrsnetz angeschlossen?)

5. Immobilienmarkt (Kostenpunkt)

7. Abgaben (Steuern)

8. Energie 

Unternehmenskooperationen

Was sind die drei Motive für eine U-Kooperation?

Verlangte Form der Antwort:

Haus, Spiegel, usw.

Wachstum, Synergieeffekt, Risikobetreuung

Kooperationsrichtung

eine Kooperation zwischen Partnern derselben Branche ist eine ... Kooperation

horizontale

Kooperationsrichtung

eine Kooperation zwischen Partnern aufeinanderfolgender Leistungstufe nennt man ... Kooperation.

vertikale

Kooperationsrichtung 

welches der Beispiele passt zur lateralen Kooperation?

Dauer der Kooperation

... geschlossene Kooperationen bleiben solange aufrecht, als dass sie beiden Parteien einen Vorteil bringen. 

 

Auf unbestimmte Zeit

Kooperationsvorteile

Synergien

1. die Zentralisierung gemeinsamer Aktivitäten

2. Transfer von know-how 

3. ?

Integration ergänzender Aktivitäten

Formen der Kooperation

Geschäfte werden in eigenem Namen aber für gemeinsame Rechnung abgeschlossen (z.B. Einkaufsgemeinschaften). Innengemeinschaft, welche gegen aussen nicht sichtbar ist.

Formen der Kooperation

Zusammenfassung rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher Führung. Wird über Kapitalbeteiligungen umgesetzt.

Welche acht Funktionen haben Ziele in einer Unternehmung?

Selektionsfunktion: Eine bewusste Auswahl an Handlungsalternativen wird erst durch Ziele  möglich

Orientierungsfunktion: Ziele dienen den Unternehmensmitgliedern als Rahmen für Handlungen und Entscheidungen und tragen somit zu  einer eindeutigen Orientierung bei

Steuerungsfunktion: Steuerung und Lenkung von Verhaltensweisen durch Sollvorgaben

Koordinationsfunktion: Harmonisierung der Aktivitäten in verschiedenen Teilbereichen der Unternehmung

Motivations- und Anreizfunktion

Bewertungsfunktion: Handlungsalternativen können auf ihren Beitrag zur Zielerreichung bewertet werden

Kontrollfunktion: Massstab zur Leistungsbeurteilung

Informationsfunktion: Informationen über die Unternehmung

Ziele lassen sich nach unterschiedlichen Klassifikationsmerkmalen einteilen:

(1) Zielsetzungsinstanz Individuelle/institutionelle Ziele

(2) Zielinhalt Mengengrössen/Geldgrössen; Sach-/Formalziele

(3) Zielausmass Begrenzte/unbegrenzte Ziele

(4) Zeitbezug Kurzfristige/langfristige Ziele

(5) Zielbeziehungen Zielneutralität/Zielantinomie/Zielkonkurrenz/ Zielkomplementarität

(6) Rangordnung Oberziele/Zwischenziele/Unterziele

Zielinhalte

Handelt es sich hier um ein Formal-, oder ein Sachziel?

Marketinziele

Zielinhalte

Handelt es sich hier um ein Formal-, oder ein Sachziel?

Produktivität

Zielinhalte

Diese Beschreibung:

Beziehen sich auf das konkrete Handeln in den verschiedenen Prozessen bzw. Funktionen

bezieht sich auf

 

Kennzahlen Produktivität

Rechne die Arbeitsproduktivität aus:

Ein Arbeiter stellt pro Tag (8-Stunden-Tag) 32 Uhrengehäuse her.

Form der Antwort: (Ziffer) (?) pro (?) (keine Abkürzungen)

4 Stück pro Stunde

Kennzahlen

Was bedeutet es, wenn die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens 1 ergibt?

 

Weder Gewinn noch Verlust

Zielbeziehungen

Präferenzrelation: Hauptziele, Nebenziele

? : Oberziele, Zwischenziele, Unterziele

Interdependenzrelation: komplementäre Ziele, ? Ziele, konkurrierende Ziele

Anwort: beide fehlende Begriffe in dieser Form: Fehlendes Wort 1, fehlendes Wort 2

Instrumentalrelation, neutrale

Ziele sollten über folgende Eigenschaften verfügen:

SMART

oder

RUMBA

Simpel, messbar, attraktiv, realisierbar, terminiert

Relevant, understandable, measurable, behaviourable, achievable

 

Unternehmerische Wertschöpfung

Grundmodell der Wertkette nach Porter

In diesem Modell verhelfen die Unterstützungsaktivitäten (Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwichlung, Beschaffung) und die ...aktivitäten (Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Vertrieb, Kundenservice) der Unternehmung zu einer Marge pro Stück.

Primär

Wertschöpfung

Wenn mehrere Unternehmungen beteiligt sind, sprechen wir von einer ... Wertschöpfungskette.

überbetrieblichen

Wertschöpfungskette

Was passt zur Entscheidung "make" or "buy".

Wertschöpfung

Ist diese Aussage richtig oder falsch:

Beschaffungskosten müssen zu den kosten der internen Wertschöpfungsaktivitäten addiert werden.

Erfahrungskurve

Wie lässt sich dieses Phänomen erklären:

«Die in der Wertschöpfung eines Produktes enthaltenen Kosten scheinen um 20-30% abzufallen mit jeder Verdoppelung der kumulierten Produkterfahrung im Industriezweig als Ganzes wie auch beim einzelnen Anbieter.» 
 
B. D. Henderson (1984)

Ursachen des Erfahrungskurveneffektes nach  B. D. Henderson (2000)
 
1. Lernen  2. Spezialisierung  3. Investitionen 4. Betriebsgrössenersparnisse

 

Entscheidungsprozess und Entscheidungstheorie

Was ist eine Entscheidung?

Eine Entscheidung ist die Wahl zwischen mindestens zwei Alternativen, von denen eine die sogenannte Unterlassungsalternative sein kann.

Betrieblicher Entscheidungsprozess

Im betrieblichen Entscheidungsprozess werden Unternehmensziel(e), Handlungsalternativen und Umweltbedingungen analysiert und aufeinander abgestimmt.

Es können zwei Grundrichtungen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstheorie unterschieden werden:

 

Deskriptive Entscheidungstheorie (empirisch-realistische Entscheidungstheorie)

Normative Entscheidungstheorie (präskriptive Entscheidungstheorie)

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