Rechnungswesen
FH Wedel Rechnungswesen
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Cartes-fiches
Wo liegt das Betriebsoptmum?
Durch welchen Kostenwert wird es zum Ausdruck gebracht?
K = 300.000 € + 950 € * x
Planbeschäftigung 720 Stück
Istbeschäftigung 540 Stück
Das Betriebsoptimum bei linearem Kostenverlauf an der Kapazitätsgrenze, also Planbeschäftigung 720 Stück.
K = 300.000 + (950 € * 720) / 720
K = 1.366,67 €/Stk
Das Betriebsoptimum wird durch den geringsten Stückkosten Preis ausgedrückt.
1. Wie berechnet man den mengenmäßigen Break Even Point bei Berücksichtigung Netto-Stück-Preis 1.550 € ?
K = 300.000 € + 950 € * x
2. Wie berechnet man den wertmäßigen Break Even Point?
1. mengenmäßig: 300.000 / (1.550-950) = 500 Stk
2. wertmäßig: 1.550 * 500 = 775.000 €
Welchen Erfolg erzielt das Unternehmen, wenn die Stückzahlen der Istbeschäftigung abgesetzt, 90.000 €Fixkosten abgebaut und ein Nachlass von 20 % auf die Netto-Stück-Preise eingeräumt werden?
K = 300.000 € + 950 € * x
Netto-Stück-Preis 1.550€
Istbeschäftigung 540 Stück
Planbeschäftigung 720 Stück
neue Netto-Stück-Preise = 1.550€ ∗ 0,8 = 1240€
neue Fixkosten = 300.000€ − 90.000€ = 210.000€
Umsatz = 1.240€ ∗ 540 = 669.600€
Kosten = 210.000€ + 950€ ∗ 540 = 723.000€
Gewinn = 669.600€ − 723.000€ = − 53.400€
Wie werden bei einem Betriebsabrechnungsbogen (BAB) nach dem Treppen-(Stufenleiter-)verfahren die kosten verrechnet?
Die primären Kosten werden durch die produzierten Leistungseinheiten gerechnet und als Sekundärkosten prozentual auf die anderen Kostenstellen verrechnet. Dabei werden Hilfskostenstellen und Hauptkostenstellen belastet
Wie berechnet man das Optimum für ein Produktionsprogramm mit maximalem Deckungsbeitragsvolumen?
1. Deckungsbeitrag (db) pro Gut = Plan-Netto-Verkaufserlöse (eP) - proportionalen PlanStückkosten (kvP)
2. Deckungsbeitrag pro min (db^eng) = db / Plan-Bearbeitungszeit
3. (db^eng) absteigend sortieren
4. Zeit^ges = zur Verfügung stehende Fertigungsminuten - ( geplanten Absatzmengen (xP) X Plan-Bearbeitungszeit)
wenn ein positives ergebnis oder =0 dann geplanten Absatzmengen (xP) = optimale Absatzmenge (xOPT)
wenn ein negativ Ergebnis dann geplanten Absatzmengen (xP) anpassen damit Ergebnis =0 ist.
5. DB^p = Zeit^ges * Zeit/Stück
6. DB^p gesamt aufaddieren
Wie berechnet man die Preisuntergrenze mit Engpass?
Preisuntergrenze (PUG) = proportionalen PlanStückkosten (kvP)
+ Deckungsbeitrag Engpass (db^eng) des ersten nicht mehr produzierten Gutes * Zeit/Stück
Wie bestimmt man für eine Kostenstelle die Gemeinkostenzuschlagssätze, bstehend aus
1. Materialstelle
2. Fertigungsstelle I
3. Fertigungsstelle II
4. Verwaltungs- und Vertriebstelle
Zuschlagssatz Materialgemeinkosten = Materialgemeinkosten / Einzelmaterial *100
Zuschlagssatz Fertigungsgemeinkosten I= Fertigungsgemeinkosten / Fertigungslöhne *100
Zuschlagssatz Fertigungsgemeinkosten II= Fertigungsgemeinkosten / Fertigungslöhne *100
Zuschlagssatz Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten =
Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten /
(Materialgemeinkosten
+ Einzelmaterial
+ Fertigungsgemeinkosten
+ Fertigungslöhne
+ Fertigungsgemeinkosten
+Fertigungslöhne )
*100
Kalkulieren Sie die Herstellkosten und Selbstkosten des Produktes A, das sämtliche Kostenstellen durchläuft und dem folgenden Einzelkosten zugerechnet werden:
- Materialkosten 4.000 €,
- Fertigungslohnkosten I 10.000 €,
- Fertigungslohnkosten II 12.000 €.
Zuschlagssatz Materialgemeinkosten = 20,00%
Zuschlagssatz Fertigungsgemeinkosten I = 200,00%
Zuschlagssatz Fertigungsgemeinkosten I = 240,00%
Zuschlagssatz Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten = 11,65%
Material 4.000 €
+ materialgemeinkosten 20 % 800 €
+Fertigungslohn I 10.000 €
+ Fertigungsgemeinkosten I 200% 20.000 €
+ Fertigungslohn II 12.000 €
+ Fertigungsgemeinkosten II 240% 28.800 €
= Herstellkosten 75.600 €
+ Veraltungs- und
Vertriebsgemeinkosten 11,65% 8.807,40 €
= Selbstkosten 84.407,40 €
Buchungssätze Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung: 613,89 €
Bruttogehalt 3.296,00
Lohnsteuer 603,91
Solidaritätszuschlag 28,63
Kirchensteuer 46,85
Sozialversicherung 666,61
Nettogehalt 1.950
Vorauszahlungen zur Sozialversicherung
an Guthaben bei Kreditinstituten 1.280,50€
Gehälter 3.296€
an sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 679,39€
an Vorauszahlungen zur Sozialversicherung 666,61€
an Guthaben bei Kreditinstituten 1.950€
Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung
an Vorauszahlungen zur Sozialversicherung 613,89€
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden
an Guthaben bei Kreditinstituten 679,39€
Buchungssätze
Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung: 613,89 €
Bruttogehalt 3.296,00
Lohnsteuer 603,91
Solidaritätszuschlag 28,63
Kirchensteuer 46,85
Sozialversicherung 666,61
Nettogehalt 1.950
Vorschuss von 1.500,00 €
monatlich mit 300,00 €
einbehalten
Buchung des Vorschusses: Sonstige Forderungen an Kasse 1.500€
Buchung des Bankeinzugs der Sozialversicherungsbeiträge: Vorauszahlungen zur Sozialversicherung an
Guthaben bei Kreditinstituten 1.280,50€
Buchung bei Gehaltszahlung:
Gehälter 3.296€ an sonstige Forderungen 300€
an sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 679,39€
an Vorauszahlungen zur Sozialversicherung 666,61€
an Guthaben bei Kreditinstituten 1.650€
Buchung des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung:
Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung an Vorauszahlungen zur Sozialversicherung 613,89€
Überweisung der einbehaltenen und noch abzuführenden Steuerabzüge:
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden an Guthaben bei Kreditinstituten 679,39€
Bei einerAktiengesellschaftbeginntdieBuchführungspflicht mitEintragung in dasHandelsregister
BeiVerbindlichkeiten wird die Inventur durch einebuchmäßige Bestandsaufnahme (Buchinventur) vorgenommen
Anfangsbestände erscheinen bei passiven Bestandskonten im Haben.
Einlagen führen zu einer erfolgsneutralen Erhöhung des Eigenkapitalbestands
Kunden(personen)konten werden Kreditoren genannt
Die Gewerbesteuer zählt zu den durchlaufenden Steuern
Bei getrennten Warenkonten werden die Warenkonten nach dem Nettoverfahren abgeschlossen. Welcher Buchungssatz ist richtig?
Das Vorsteuerkonto weist einen Saldo von 5.000 € auf, der Saldo des Umsatzsteuerkontos beträgt 7.500 €. Mit welchem Buchungssatz werden Vorsteuer und Umsatzsteuer gegeneinander aufgerechnet?
Geschäftsvorfall: Wareneinkauf 12.000 € (inklusive 20 % Umsatzsteuer) wird zur Hälfte durch Banküberweisung beglichen. Der Restbetrag wird auf Ziel gebucht. Der Unternehmer verwendet ein gemischtes Warenkonto. Kreuzen Sie den richtigen Buchungssatz an.
Geschäftsvorfall: Warenverkauf 40.000 € (zuzüglich 20 % Umsatzsteuer) gegen
Barzahlung bei sofortigem Abzug eines Skontobetrags von 2 %. Es werden getrennte Warenkonten verwendet. Kreuzen Sie den richtigen Buchungssatz an.
Unternehmer A hat für sein Produkt mithilfe derprogressiven Handelskalkulation einen
Barverkaufspreisvor Abzug der Verkäuferprovision von 12.000 € ermittelt. Wie hoch ist
derZielverkaufspreis des Produkts, wenn der Unternehmer einenGewinnzuschlag von 20%,
eineVerkäuferprovision von 4 % und einKundenskonto von 1 % einkalkuliert? Kreuzen
Sie dasrichtige Ergebnis an.
Unternehmer B hat Waren zuAnschaffungskosten von 100 € bezogen. Er möchte nun seinen
Kalkulationsaufschlagim engeren Sinne (i.e.S.) berechnen. Er hat einenBarverkaufspreis
vor Abzug der Verkäuferprovision (BVP) von 300 € und einenNettoverkaufspreis (NVP)
von 400 € einkalkuliert. Kreuzen Sie dasrichtige Ergebnis an.
Legen Sie dieGrundstruktur derKostenträgerzeitrechnungnach dem Umsatzkostenverfahrenauf der Basisvariabler Kostendar. Nehmen Sie dabei jeweils an, dass ein kalkulatorischer Betriebsgewinn entsteht.
Soll Teil-SelbstKosten der verkauften Produkte
Betriebsergebniskonto Teil-Herstellkosten der abgesetzten Erzeugnisse
Teil-Verwaltungs- und Vertriebskosten der Periode
Residualkosten der Periode, die nicht den Erzeugniseinheiten zugerechnet werden (z.B. fixe Gemeinkosten)
Kalkulatorischer Betriebserfolg
Haben Verkaufserlöse der Periode
DerGemeinschaftskontenrahmen der Industrie (GKR) ist nach demAbschlussgliederungsprinzip aufgebaut
Einenicht als Vorsteuer abzugsfähige Umsatzsteuer stellt bei Erwerb eines VermögensgegenstandesAnschaffungsnebenkosten dar, die zu aktivieren sind.
EinWareneinkaufauf Ziel stellt eineerfolgsneutraleAktiv-Passiv-Mehrung dar
In einerGewinnsituation erfolgt der Abschluss desGewinn- und Verlustkontos (GuVKontos) auf dasEigenkapitalkonto mit dem Buchungssatz „GuV-Konto an Eigenkapitalkonto“
Einlagenführen zu einer erfolgsneutralenErhöhung desEigenkapitalbestands
Die Ermittlung desGewinn bzw. Verlustes einer Rechnungsperiodedurch Bestandsvergleich ermittelt sich wie folgt: Eigenkapital am Ende der Rechnungsperiode abzüglich Eigenkapital am Anfang der Rechnungsperiode zuzüglich Einlagen der Eigner abzüglich Entnahmen der Eigner