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Cartes-fiches
Liquiditätsgrad 1
Flüssige Mittel x 100
Kurzfristiges Fremdkapital
Liquiditätsgrad 2
(Flüssige Mittel + Forderungen) x 100
kurzfristiges Fremdkapital
Liquiditätsgrad 3
Umlaufvermögen x 100
kurzfristiges Fremdkapital
Intensität des Umlaufvermögens
Umlaufvermögen x 100
Gesamtvermögen
Intensität des Anlagevermögens
Anlagevermögen x 100
Gesamtvermögen
Fremdfinanzierungsgrad
Fremdkapital x 100
Gesamtkapital
Eigenfinanzierungsgrad
Eigenkapital x 100
Gesamtkapital
Selbstfinanzierungsgrad
Erarbeitetes Kapital x 100
Einbezahltes Eigenkapital
Anlagendeckungsgrad 1
Eigenkapital x 100
Anlagevermögen
Anlagendeckungsgrad 2
/Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) x 100
Anlagevermögen
Gesamtkapitalrendite (ROI)
(Reingewinn + Zinsen) x 100
ØKapital
Eigenkapitalrendite (ROE)
Reingewinn x 100
Ø Eigenkapital
Umsatzrentabilität
Reingewinn x 100
Nettoumsatz
EBIT- Marge
EBIT x 100
Nettoumsatz
Brutto- Marge
Bruttogewinn x 100
Nettoumsatz
Zinsdeckungskraft
EBIT x 100
Zinsaufwand
Erfolgsrechnung in Staffelform
Nettoumsatz
+/- Bestandsänderung (unfertige oder fertigen Erzeugnissen)
= Betrieblicher Ertrag aus Lieferung u. Leistung
- Material- u. Warenaufwand
= Bruttoergebnis nach Material- u. Warenaufwand
- Personalaufwand
= Bruttogewinn nach Personalaufwand
- Übriger betrieblicher Aufwand
= EBITDA (earnings bevor interest, taxes, depreciation and amortisation)
- Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf Positionen des AV
= EBIT (earnings bevor interest and taxes)
+/- Finanzertrag, Finanzaufwand (Zinsen)
= EBT (earnings bevor taxes)
+/- Betrieblicher Nebenerfolg
- Betriebsfremder Aufwand
+ Betriebsfremder Ertrag
+/- A.o.A
= Jahresgewinn o. Jahresverlust vor Steuer
- Direkte Steuern
= Jahresgewinn o. Jahresverlust
Die Erfolgsrechnung ist
Ist die Gegenüberstellung des Aufwands und Ertrags über eine bestimmte Periode.
Abschreibungen kann für folgende unternehmenspolitische Zwecke eingesetzt werden:
Dividendenpolitik: Gewinn drosseln, um Dividende gegen Mehrheitsaktionäre herabzusetzten
Steuerpolitik: Minimierung der langfristen Steuerbelastung
Unternehmenspolitik: Gezielte Selbstdarstellung
Finanzpolitik: Erhöhung der Eigenfinanzierung
Aktiven sind:
Das Vermögen (Bargeld, Post, Bankkonto, Debitoren)
Passiven
Die Schuld (Fremdkapital u. Eigenkapital)
Hauptunterschied OR – Internationale Rechnungslegung
OR / HGB <Vorsicht>: Ausrichtung auf Gläubigerschutz, Vorsichtige Bewertung, Möglichst sicherer Eindruck der Wirtschaftlichen Lage, Keine Mittelflussrechnung nötig
FER / IFRS <True & Fair>: Verfolgt die Informationspflicht, Den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend, Mittelflussrechnung notwendig, starke Betonung auf Grundsatz (substance over form)
OR / FER innerhalb Schweiz, IFRS fast weltweite Akzeptanz, US GAAP Pflicht für USA
Internationale Rechnungslegungsvorschriften
FER (Fachempfehlung zur Rechnungslegung)
IFRS (International Financial Reporting Standards)
US GAAP ( US- Generally Accepted Accounting Principles)
Grundlegende Aufgaben des Rechnungswesens:
Erfassung, Verarbeitung und zweckmässige Darstellung aller in der Unternehmung vorkommenden wertmässigen Daten.
Wichtigsten Aufgaben des Rechnungswesens:
Führen der Buchhaltung, Rechenschaftslegung, Informationen, Auskunft, Berichterstattung, Entscheidungshilfe, Planung, Kontrolle, Kalkulationsgrundlage, Sachbearbeitung
Grundsatz ordnungsmässige Buchführung
Vollständigkeit und Wahrheit, Belegnachweis, Klarheit, Zweckmässigkeit u. Nachprüfbarkeit
Bestandskonten
Aufwandkonto : Abschreibungen, übriger Betriebsaufwand, Zinsaufwand, Rep. + / -
Aktivkonten : Kasse, Mobiliar, Bank, Werkzeug, Debitoren, Fahrzeuge + / -
Ertragskonto : Warenertrag, Zinsertrag, Honorar - /+
Passivkonten : Kreditoren, Darlehen, Eigenkapital, Hypothek - /+
Aktivtausch
Zunahme eines Aktivkontos u. gleichzeitige Abnahme eines anderen Aktivkontos
z.B. Fahrzeug an Kasse
Passivtausch
Zunahme eines Passivkontos und gleichzeitige Abnahme eines Passivkontos
z.B. Darlehen kurzfristig an Darlehen langfristig
Bilanz- und Erfolgsanalyse sind
Bilanzanalyse: Versucht, die Liquidität und Stabilität einer Unternehmung mittels Kennzahlen ausdrücken
Erfolgsanalyse: Wird die Rentabilität der Unternehmung beurteilt
Die goldene Bilanzregel besagt
Das dass langfriste gebundene Vermögen idealerweise mit Eigenkapital finanziert werden soll.
Ziele des finanziellen Rechnungswesens
Bilanzierung
Rechenschaftslegung
Nach extern gerichtet
gesetzlich
vorgeschriebene Gestaltung
Ziele des betrieblichen Rechnungswesens
Entscheidungshilfe
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
Zuordnung der Kosten
nach Innen gerichtet
freiwillig
offene Gestaltung
Wie wird das Rechnungswesen gegliedert
Finanzbuchhaltung (extern)
Betriebsbuchhaltung (intern)
Hauptzielsetztung betriebliches Rechnungswesen
Planen
Kontrolle
Entscheiden
Hauptaufgabe finanzielles Rechnungswesen
Erfassen und Darstellen von
Vermögen u. Schulden
Liquidität
Rentabilität
Eigentumsverhältnisse
Welches sind die wesentlichen Hilfsmittel einer ordungsgemässen Buchführung
Kontenplan
Beleg
Journal
Hauptbuch
Aufgrund welcher vier Arten von Geschäftsfällen kann alleine die Bilanz verändert werden?
Aktivtausch
Passivtausch
Kapitalbeschaffung
Kapitalrückzahlung
Wie heissen die drei Konten des Warenverkehrs?
Warenaufwand
Warenertrag
Warenbestand
Was versteht man unter dem KOnto Wertberichtigung Forderungen (Delkredere)?
Das Konto Wertberichtigung Forderungen ist ein Rückstellungskonto für mutmassliche Verlust von Forderungen.