RE


J. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Rechnungswesen, insbesondere für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Bilanzierung, Erfolgsrechnung, internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) und Finanzkennzahlen ab. Die Karteikarten erklären grundlegende Konzepte wie Eigenkapital, Forderungen und Wertberichtigungen sowie komplexe Analysen wie die Du-Pont-Analyse und Liquiditätsgrade. Ideal für Studierende und Berufstätige in der Finanzbranche, die ihr Verständnis von Finanzberichten und betriebswirtschaftlichen Analysen vertiefen möchten.
Flashcards
42
Students
3
Language
German
Category
Finance
Level
Other
Created / Updated
28.11.2017 / 05.12.2017

Flashcards

Liquiditätsgrad 1

Flüssige Mittel x 100
Kurzfristiges Fremdkapital

 

Liquiditätsgrad 2

(Flüssige Mittel + Forderungen) x 100
kurzfristiges Fremdkapital

Liquiditätsgrad 3

Umlaufvermögen x 100
kurzfristiges Fremdkapital

Intensität des Umlaufvermögens

Umlaufvermögen x 100
Gesamtvermögen

Intensität des Anlagevermögens

Anlagevermögen x 100
Gesamtvermögen

Fremdfinanzierungsgrad

Fremdkapital x 100
Gesamtkapital

Eigenfinanzierungsgrad

Eigenkapital x 100
Gesamtkapital

Selbstfinanzierungsgrad

Erarbeitetes Kapital x 100
Einbezahltes Eigenkapital

Anlagendeckungsgrad 1

Eigenkapital x 100
Anlagevermögen

Anlagendeckungsgrad 2

/Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) x 100
Anlagevermögen

Gesamtkapitalrendite (ROI)

(Reingewinn + Zinsen) x 100
ØKapital

 Eigenkapitalrendite (ROE)

Reingewinn x 100
Ø Eigenkapital

Umsatzrentabilität

Reingewinn x 100
Nettoumsatz

EBIT- Marge

EBIT x 100
Nettoumsatz

Brutto- Marge

Bruttogewinn x 100
Nettoumsatz

Zinsdeckungskraft

EBIT x 100
Zinsaufwand

Erfolgsrechnung in Staffelform

Nettoumsatz
+/-         Bestandsänderung (unfertige oder fertigen Erzeugnissen)
=             Betrieblicher Ertrag aus Lieferung u. Leistung
-              Material- u. Warenaufwand
=             Bruttoergebnis nach Material- u. Warenaufwand
-              Personalaufwand
=             Bruttogewinn nach Personalaufwand
-              Übriger betrieblicher Aufwand
=             EBITDA (earnings bevor interest, taxes, depreciation and amortisation)
-              Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf Positionen des AV
=             EBIT       (earnings bevor interest and taxes)
+/-         Finanzertrag, Finanzaufwand (Zinsen)
=             EBT        (earnings bevor taxes)
+/-         Betrieblicher Nebenerfolg
-              Betriebsfremder Aufwand
+             Betriebsfremder Ertrag
+/-         A.o.A
=             Jahresgewinn o. Jahresverlust vor Steuer
-              Direkte Steuern
=             Jahresgewinn o. Jahresverlust

Die Erfolgsrechnung ist

Ist die Gegenüberstellung des Aufwands und Ertrags über eine bestimmte Periode.

Abschreibungen kann für folgende unternehmenspolitische Zwecke eingesetzt werden:

Dividendenpolitik:          Gewinn drosseln, um Dividende gegen Mehrheitsaktionäre herabzusetzten

Steuerpolitik:                    Minimierung der langfristen Steuerbelastung

Unternehmenspolitik:   Gezielte Selbstdarstellung

Finanzpolitik:                     Erhöhung der Eigenfinanzierung

 

Aktiven sind:

Das Vermögen (Bargeld, Post, Bankkonto, Debitoren)

Passiven

Die Schuld (Fremdkapital u. Eigenkapital)

Hauptunterschied OR – Internationale Rechnungslegung

OR / HGB <Vorsicht>:    Ausrichtung auf Gläubigerschutz, Vorsichtige Bewertung, Möglichst sicherer Eindruck der Wirtschaftlichen Lage, Keine Mittelflussrechnung nötig

 

FER / IFRS <True & Fair>:              Verfolgt die Informationspflicht, Den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend, Mittelflussrechnung notwendig, starke Betonung auf Grundsatz (substance over form)

OR / FER innerhalb Schweiz,       IFRS fast weltweite Akzeptanz,                 US GAAP Pflicht für USA

Internationale Rechnungslegungsvorschriften

FER (Fachempfehlung zur Rechnungslegung)
IFRS (International Financial Reporting Standards)
US GAAP ( US- Generally Accepted Accounting Principles)

Grundlegende Aufgaben des Rechnungswesens:

Erfassung, Verarbeitung und zweckmässige Darstellung aller in der Unternehmung vorkommenden wertmässigen Daten.

Wichtigsten Aufgaben des Rechnungswesens:

Führen der Buchhaltung, Rechenschaftslegung, Informationen, Auskunft, Berichterstattung, Entscheidungshilfe, Planung, Kontrolle, Kalkulationsgrundlage, Sachbearbeitung

Grundsatz ordnungsmässige Buchführung

Vollständigkeit und Wahrheit, Belegnachweis, Klarheit, Zweckmässigkeit u. Nachprüfbarkeit

Bestandskonten

Aufwandkonto :               Abschreibungen, übriger Betriebsaufwand, Zinsaufwand, Rep.        + / -
Aktivkonten      :               Kasse, Mobiliar, Bank, Werkzeug, Debitoren, Fahrzeuge                 + / -

Ertragskonto     :               Warenertrag, Zinsertrag, Honorar                                                     - /+
Passivkonten    :               Kreditoren, Darlehen, Eigenkapital, Hypothek                                  - /+

Aktivtausch

Zunahme eines Aktivkontos u. gleichzeitige Abnahme eines anderen Aktivkontos
z.B.        Fahrzeug an Kasse

Passivtausch

Zunahme eines Passivkontos und gleichzeitige Abnahme eines Passivkontos
z.B.        Darlehen kurzfristig an Darlehen langfristig

Bilanz- und Erfolgsanalyse sind

Bilanzanalyse:   Versucht, die Liquidität und Stabilität einer Unternehmung mittels Kennzahlen ausdrücken

Erfolgsanalyse: Wird die Rentabilität der Unternehmung beurteilt

Die goldene Bilanzregel besagt

Das dass langfriste gebundene Vermögen idealerweise mit Eigenkapital finanziert werden soll.

Ziele des finanziellen Rechnungswesens

Bilanzierung
Rechenschaftslegung
Nach extern gerichtet
gesetzlich
vorgeschriebene Gestaltung

Ziele des betrieblichen Rechnungswesens

Entscheidungshilfe
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
Zuordnung der Kosten
nach Innen gerichtet
freiwillig
offene Gestaltung

Wie wird das Rechnungswesen gegliedert

Finanzbuchhaltung (extern)

Betriebsbuchhaltung (intern)

Hauptzielsetztung betriebliches Rechnungswesen

Planen 

Kontrolle

Entscheiden

Hauptaufgabe finanzielles Rechnungswesen

Erfassen und Darstellen von

Vermögen u. Schulden
Liquidität
Rentabilität
Eigentumsverhältnisse

Welches sind die wesentlichen Hilfsmittel einer ordungsgemässen Buchführung

Kontenplan
Beleg
Journal
Hauptbuch
 

Aufgrund welcher vier Arten von Geschäftsfällen kann alleine die Bilanz verändert werden?

Aktivtausch
Passivtausch

Kapitalbeschaffung
Kapitalrückzahlung

Wie heissen die drei Konten des Warenverkehrs?

 

Warenaufwand
Warenertrag
Warenbestand

Was versteht man unter dem KOnto Wertberichtigung Forderungen (Delkredere)?

Das Konto Wertberichtigung Forderungen ist ein Rückstellungskonto für mutmassliche Verlust von Forderungen.

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