Financial Accounting

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L. T.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über das betriebliche und finanzielle Rechnungswesen auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Bedeutung von Verträgen, die Rolle von Stakeholdern, sowie die verschiedenen Arten von Konten und Buchungssätzen ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der finanziellen Konsequenzen von Unternehmensentscheidungen erlangen möchten.
Karten
35
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.09.2017 / 29.11.2022

Lernkarten

In welche Bereiche kann das Rechnungswesen gegliedert werden?

  • Finanzielle
  • Betriebliche

Finazielle Rechnungswesen

  • Informationsfunktion:
  • Aufgabe:
  • Gestaltung:

Finanzielle Rechnungswesen:

  • Informationsfunktion: Extern
  • Aufgabe: Abschlussinformationen des Unternehmen gegenüber der externen Stakeholder zur Verfügung zu stellen
  • Gestaltung: Eingeschränkt, Gesetzliche Auflagen, Nationale und Internationale Regelwerke IFRS, Swiss GAAP FEER

Betriebliches Rechnungswesen

  • Informationsfunktion:
  • Aufgabe:
  • Gestaltung:

Betriebliches Rechnungswesen

  • Informationsfunktion: Interne
  • Aufgabe: Aufbereitung von Daten auf der Ebene einzelner Produkte und DL; Daten dienen internen Entscheidungen
  • Gestaltung: Aufbau frei, betriebliche Eigenheiten -> grosse Vielfalt

Weshalb gibt es beim finanziellen im Gegensatz zum betrieblichen Rechnungswesen gesetzliche Auflagen?

Das finanzielle Rechnungswesen dient den externen als Information (Stakeholder). Das Ziel ist es durch die Gesetzliche Auflage die Manipulationsspielräume einzuschränken und die Dritten zu schützen, da es ansonsten -> Asymmetrische Information -> nicht fair.

Das betriebliche Rechnunswesen dient den internen Entscheidungen, weshalb kein Dritter gesezlich geschütz werden muss.

Nenne die Teilbereiche des Finanziellenrechnungswesen:

Teilbereiche:

  1. laufende Geschäftsbuchhaltung
  2. Bilanz als Übersicht für die Finanz- und Vermögenslage
  3. Erfolgsrechnung als Übersicht für die Ertragslage
  4. Geldflussrechnung (Cash-Flow)

Nenne die Teilbereiche des Betrieblichenrechnungswesen:

Teilbereiche:

  1. Kostenartenrechnung = Erfassung & Gliederung angefallener Kosten
  2. Kostenstelllenrechnung = Berechnung & Abbildung der Kosten nach Einheiten
  3. Kostenträgerrechnung = Berechnung & Abbilundung der Erlöse und Kosten nach Produkte und Dienstleistungen

Zweck des Rechnungswesen (9) (welche Aufgaben erfüllt ein Rechnungswesen)

  1. Rechenschaftablage gegenüber Stakeholder über Finanzlage etc..
  2. Planungsfunktion
  3. Entscheidungs- & Steuerungsfunktion (z.B. erschliessung neuer Märkte)
  4. Kontrollfunktion
  5. Gläubigerschutz
  6. Memorandum
  7. Rechtshilfe (Beweisführung)
  8. Steuerbasis
  9. Information für Öffentlichkeit

Einsatz des finanzielles Rechnungswesen: (7)

  1. Analytisches Werkzeug (zur Überprüfung der operativen Leistungskraft eines Unternehmens)
  2. Mass zur Beurteilung des Management
  3. Entscheidungshilfe
  4. Orientierungshilfe
  5. Frühwarnindikator
  6. Prognose Instrument
  7. Ausgangslage

Bedeutung der Finanzbuchhaltung:

- Vermittlungsfunktion zwischen den Akteuren (Asymmetrie bei den Informationen)

- Voraussetzung für effiziente Ressourcenzuteilung

- Mithilf des Finanziellen Rechnungswesen werden die ökonomischen Auswirkungen in Rahmen dieser komplexenn Netzwerke gefällten Entscheidung abgebildet.

- Fibu beschäftigt sich mit den ökonomischen Konsequenzen der Bezehung eines Unternehmens zur Umwelt.

Def. Unternehmen

Ein Unternehmen:

Netzwerk verschiedenen Verträge rational handelnder Agenten (Stakeholder). Beim Abschluss eines Vertrages verpflichten sich die Parteien zu einem Leistungsaustausch -> Verträge haben ökonomische Konsequenzen für die Beteiligten

Stakeholder

- Stakeholder = Shareholder + alle Andern

  • die Aktionär/innen resp. Genossenschafter/innen (= die Shareholder)
  • die Kund/innen
  • die Lieferanten
  • die Mitarbeitenden
  • der Staat
  • Intergessengruppen mit bestimmten Zielen (z.B. Gewerkschaften, Umwelt-, Heimatschutz)

Sharehoder

- Aktionäre (Eigentümer)

Was für Verträge werden mit den verschiedenen Stakeholder eingegangen?

  • Lieferanten - Einkauf (Rohmaterialien)
  • Kunden - Verkauf von Produkten
  • Mitarbeiter - Entgelt
  • Eigentums- & Mietverträge - Benützung von Räumlchkeiten
  • Darlehensverträge - Verzinsung des Kapitals
  • Auftrag an Werbeangetur - Vermarktung von Produkten

Jeder Stakeholder entscheidet sich auf Basis seiner individueler Ziele, Fähigkeiten und Alternativen auf welche Engagements (Einstellungen) er sich einlassen will. Nenne diese.

  • Mitarbeitende - gegen Entlohnung - Wissen und Können zur Verfügung
  • Management - leistungsorientierte Entschädigung - Unternehmensziel zu erreichen
  • Kunden - Produkt und DL - Engelt/Bezhalung
  • Aktionäre - Risikogerechte Entschädigung (in Form von Dividende) - Kapital
  • Staat
  • Öffentlichkeit

Was bildet das Konto?

Die verschiedenen Konti bilden die Basis zur Abildung der finanziellen Konsequenz der Verträge ab.

Wie sollen die Konti erfasst werden/aufgebaut sein?

- möglichst einfach, effizient, logisch, systeatisch, jederzeit aufrufbar

Welche Darstellungsarten gibt es?

  1. Kontenmässige
     
  2. Buchmässige
     
  3. Staffelmässige (Milchbuchrechnung)

1. Kontenmässige Darstellung

- lehrbücher, didaktische Zwecke

+ einfach und übersichtlich
- minimale Info, fehlt der aktuelle Bestand

2. Buchmässige Darstellung:

IT basierte Systeme

+zahlreiche Info, Saldo

3. Staffelmässige (Milchbuchrechnung):

- Spezifische Infozwecke

+ aktueller Bestand

- umständlich, unübersichtlich

Was sind Buchungstatsachen?

Buchungstatsachen = Veränderungen in den Konten

Welche Arten von Verträgen gibt es?

  • Explizte (Dokumente, mündliche Zustimmung)

     
  • Implizite (keine konkrete Dokumente)

Bsp. für explizite Verträge:

- die sind einfacher darzustellen, da ein Vertrag besteht oder Quittungen oder andere Dokumente

  • Rechnungen 
  • Gutschristen
  • Anstellungsverträge
  • Rechnung - Maschinenkauf
  • Rechung - Bezug von Rohmaterial

Bsp. für implizite Verträge:

- Viel schwieriger zu erfassen, da keine konkrete Dokumente Quittungen etc. vorhanden sind.

  • Abschreibungen (Maschinen) während Periode
  • Zahlungsprobleme der Kunden -> Wertberichtigung
  • Neues Produkt: Aufwand, Entwicklung, Patent

Ist Accounting eine exakte Wissenschaft?

Nein ist keine exakte Wissenschaft -> Spielräume, Ermessensspielräume -> Gefahr der Manipulation

Problembereiche bzgl. Bewertung, Zeitpunkt etc.

- Unsicherheit ob alle Sachverhalte erfasst werden sollten (Veränderter Einkaufspreis
- wie wird der Lagerbestand erfasst (Anschaffungswert oder Verkaufspreis?)
- Bewertung; Soll man eigene Immobilien immer mit aktuellen Wertansätzen bewerten oder mit historischen Preisen
- manche Konsequenten sind über mehrere Perioden wirksam -> künstlicher Eingriff

- Zeitpunkt von Verlusten und Gewinnen (doch noch in diesen Quartal)

Def. Bilanz

Die Bilanz esteht as einer Gegenüberstellung von Aktiv- und Passivkonten, eines Unternehmens bezogen auf einen ganz bestimmten Zeitpunkt (=Momentaufnahme, Foto)

Aktivkonto ?

- Aktiven stellen materielle, finanzielle oder immatrielle Vermögenswerte der Unternehmung dar.
- "Mittelverwendung"
 

-> Es wird ein zukünftigre Nutzenzugang erwartet ohne weitere Gegenleistung 

Bsp. Maschienen vor einem Jahr gekauft. Heute bestimmten Wert. Sie werden heute immer noch gebraucht aber muss nichts investiert werden -> Nutzenzugang ohne Gegenleistung

Beispiele für Aktivkonto:

  • Kasse (flüssges Mittel)
  • Debitoren (das Unternehmen erwartet die zukünftige Zahlung der Kunden)
  • Maschinen

Passivkonto:

- gegenwärtige Verpflichtung des Unternehmens

- Nutzabgang ohne weitere Gegenleistung

- Mittelherkunft

Beispiele für Passivkonti:

  • Bankschulden (Kredit der die Unternehmung an Bank zurückzahlen muss)
  • Kreditoren (Schulden an den Lieferanten)
  • Rückstellungen: Das Unternehmen hat zum Zeipunkt der Bilanz noch keine definitive Steuerrechnung -> Rückstellung für geschätzen mutmasslichen Nutzenabgang
  • Eigenkapital: Zeigt Ansprüche der EK am unternehmen.

- Buchungssatz:

Mit dem Buchungssatz wird angegeben in welchen onto und auf welcher Kontoseite eine Buchung vorgenommen wird

Prinzip der Buchhaltung:

jede Buchungstatsache 1x Soll/Haben

Vorgehen:

  1.  Welche zwei Konti sind betroffen
  2. Was sind das für Konti (Aktiv/Passiv)
  3. Wo werden die Beträge erfasst (+/-?)
  4. Herletung Buchungssatz (Soll/Haben)

Transaktionen innerhalb der Bilanz:

Transaktionen innerhalb der Bilanz haben keinen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmen!

  1. Aktiventausch A+/A- /  (Zusammensetzung von Aktiven ändert sich) /Bilanz bleibt konstant
  2. Passiventausch P-/P+ /  (Zusammensetzung von Passiven ändert sich) /Bilanz bleibt konstant
  3. Bilanzzunahmen A+/P+ (Kauf von Waren auf Rechnung -> Finanzierung)
  4. Bilanzabnahme P-/A- (Kreditoren/Kasse -> Definanzierung)

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