VKT, Verhandlungstechnik und verkaufstechnik TK Fragekatalog

Theorie Fragen zum Fach Verhandlungstechnik, Verkaufstechnik

Theorie Fragen zum Fach Verhandlungstechnik, Verkaufstechnik


Asmin Mujkic
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Verhandlungstechnik und Verkaufstechnik, insbesondere im Kontext von TK-Fragekatalogen. Sie decken Themen wie Einwandbehandlung, Argumentation, Fragetechniken und psychologische Hilfsmittel der Gesprächsführung ab. Verkäufer und Verhandlungsprofis profitieren davon, da sie lernen, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, Einwände effektiv zu behandeln und erfolgreiche Verkaufsstrategien zu entwickeln.
Karten
74
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
14.09.2017 / 13.03.2020

Lernkarten

Nennen Sie 3 Verkaufsberufe:

- Verkauf Aussendienst: Kundenbesuche, Neukunden aquieren
- Verkauf Innendienst: Beratung, Offerten
- Key Acount Manager: Kundenbetreung, Kundenspezifische Lösungen
- Verkaufsleiter: Führt ein Team
- Detailhandel: Bestellungen, Regale auffüllen

Nenne 3 verschiedene Fragetechniken und Beispiele:

offene Fragen:
- was denken Sie über....
- warum Verhalten Sie sich so...
- Wieso passiert das schon wieder..

geschlossene Frage:
- sind sie Zufrieden?
- wie geht es Ihnen?
- wie alt sind Sie?

Alternativ Fragen:
- wollen sie die rote oder grüne Farbe?
- wollen sie den grossen Sack oder den Kleinen?
- wollen sie All Inclusive oder nur Frühstück?

Nennen Sie die Phasen eines Verkaufsgesprächs und Inhalt:

Aufbau eines Verkaufgesprächs:

Gesprächsvorbereitung:
- Organisatorische Vorbereitung (wan, wo, wie, dauer)
- Kundeninformationen einholen (Kundentyp, Wer ist der Kunde?)
- Verkaufshilfsmittel einsetzen (Muster, Zeichnungen, iPad, prospekte)
- Eigen Vorbereitung (Aussehen, Kleidung, Haltung, Einstellung, Pünktlichkeit)

Gesprächsdurchführung:
- Gesprächseröffnung (Begrüssung, Vorstellung mit Namen, angenehme Gesprächsklima schaffen)
- Beratung (Bedürfnisse ermitteln, Nutzen kommunizieren, Angebot unterbreiten)
- Kaufentscheid (Direkter Abschluss, Indirekter Abschlluss, Alternativ Technik)
- Verabschiedung (Bedanken, Entscheid vom Kunde bestärken, zeigen das es kein Reue-Kauf wird)

Gesprächsnachbereitung:
- Dokumentation (Verlauf in CRM eintragen, Bestellungen auslösen, Verkaufsstatistik führen)
- Kundenbindung (persönlich anrufen und Fragen ob alles i.O. ist)
 

Alternative:
- Vorbereitung: CRM Daten auswerten, Internet recherche, Ziele setzen, Routenplanuung
- Begrüssung: Vorstellung, Dank für Zeit, angenehmes Klima schaffen, Spielregeln aufzeigen
- Bedürfniss ermitteln: offene Fragen stellen, aktives zuhören, Informationen holen
- Nutzen kommunizieren: Produktevorteil auf Basis der Bedürfnisabklärung zeigen
- Einwand: Echter / Unechter Einwand, neue offene Fragen stellen, Erklärung 
- Abschluss zwingen: direkter Abschlluss, indirekter Abschluss, Alternativtechnik
- Verabschiedung: Bedankung, nochmals Verdeutlichen das es kein Reue-Kauf ist
- Nachbearbeitung: Bestellung auslösen, Verlauf in CRM eintragen, Nachfassen ob alles i.O. ist 

Vor und Nachteile vom persönlichen Verkauf:

Vorteil:
- Kundenbindung
- Abklären von komplexen Sachen
- Effizienz
- Zusatz Verkauf möglich

Nachteil:
- Teuer
- benötigt sehr gute Ausbildung (Zeitaufwand)
- auf Sympathie angewiesen

Nennen Sie 2 sinnvolle Schulungsthemen:

- Produktschulung
- Verhaltensschulung

- Verkaufsschulung
- Präsentationsschuluung
- Kommunikationsschulung

Nennen Sie 3 Verkaufshilfen:

- iPad
- Prospekte
- Zeichnungen
- Muster
- Datenblätter

Was versteht man unter: aktives zuhören 

- in die Augen schauen
- mit dem Kopf nicken
- Nachsprechen
- bei Unklarheiten nachfragen

Definieren Sie: Verkaufstechnik

Den Kunden vom Nutzen / Vorteil einer Ware oder Dienstleistung überzeugen

Nennen Sie vier Verkaufsargumente

- Kaufmänisches Argument,
- Technisches Argument 
- Werbliches Argument
- Gebrauchs Argument
- Emotionales Argument

Welche Kaufmotive Kennen Sie?

Sicherheit, Zeitgewinn, Geldgewinn, Bequemlichkeit, Ansehen, Soziales Dabeisein, Entdeckung

Was verstehen Sie unter Cross-Selling?

Zusatzverkäufe zum eigentlichen Bedarf.

- Z.B. zum Shampoo noch eine Pflegespülung

Was verstehen Sie unter Verkaufspsychologie und was sind die 5 Stufen dazu?

Anwenden von psychologischen Kenntnissen, bezogen auf die Verkaufssituation.

5 Stufen:

1.Kaufmotive
2.Argumententation
3.Einwandbehandlung
4.Preisverhandlungen
5.Abschlusstechniken

 

Welche Verkaufstechniken kennen Sie?

- Fragetechniken
- Präsentationstechniken
- Argumentationstechniken, inkl. Einwandbehandlung
- Verhandlungstechniken
- Abschlusstechniken

Ein Kunden beleidigt Sie auf der persönlichen Ebene. Wie reagieren Sie?

Ruhig und sachlich bleiben, offene Fragen stellen – was veranlasst Sie…

Welche Verkaufsargumente gibt es?

-Produktenutzen-Argument
- Kundennutzen-Argument
- Verkaufsnutzen-Argument (wird Kundennutzen auch eingehalten z.B. Garantie, Referenzen)
- Rationale und emotionale Argumente

Nennen Sie 3 mögliche Antworten auf den Einwand: «Das Produkt ist zu teuer»

Im Verhältnis zu…
Warum finden Sie…
Welcher Teil (bei Teilsystemen) ist teuer?
Angenommen wir finden einen Preis, der für uns beide passt, kaufen Sie dann?

Warum und wann stellt man geschlossene Fragen?

- Um klaren Entscheid herbei zu führen, z.B. in der Abschlussphase
- Um Bestätigung zu erhalten

Wie kann ein Preis vermindert werden, ohne dass man den Preis selber verändert?

- Preis relativieren: Angebote machen welche noch teuerer sind, um so den ursprünglichen Preis attraktiver zu machen
- Budgetfrage: Nach Preisvorstellungen fragen oder verschiedene Preisklassen anbieten
- Zugeständnise in anderer Form: kostenlose Zusatzprodukte anbieten, z.B. Satz Winterpneu beim Autokauf
- Angebot reduzieren: Anstelle des Preises das Angebot reduzieren, heute Basismodell, später Profimodell

Weiter Möglichkeiten:
Zugaben
Zusatzleistungen
Gratislieferungen
Gratis Schulung
Gratis Installation
Gutscheine
Bon für Kaffe, etc.

Nennen Sie 4 Gründe, warum ein Verkäufer Angst vor dem Verkaufs-Gespräch haben könnte

- Schlechte Vorbereitung
- Erstbesuch
- Persönliche Probleme
- Mangelnde Erfahrung
- Ungenügendes Selbstbewusstsein

Welche Frageart kommt bei der Bedarfsermittlung zum Zuge?

Offene Fragen (zur Informationsbeschaffung)

Was geschieht, wenn ein Verkäufer die Fragetechnik nicht beherrscht?

«Wer fragt, der führt»

- Infos über Bedarf nur durch Fragen

- Verkaufsgespräch inkl. Abschluss wird auch durch Fragen gesteuert und gelenkt

Wie können Sie einem Interessenten ein Mineralwasser am Telefon verkaufen?

- Vorher Unterlagen mit Muster senden

- Dich darauf  beziehen und mit Darstellung der Produktenutzen und ev. Zusatznutzen (z.B. Hauslieferung) argumentieren.

- Klares Angebot unterbreiten.

Was ist ein psychologisches Spannungsfeld?

Sympathie und Antipathie zwischen dem Kunden und dem Verkäufer auf Grund der Einstellung und Wahrnehmung zu einander

Sympathie= Sympathie für jemanden empfinden, Zuneigung, Gefühle, Mitgefühl, Mitleiden

Antipathie= ablehnende Haltung, Abneigung

Was sind die wichtigsten psychologischen Hilfsmittel der Gesprächsführung?

Sprache, Rhetorik, Mimik, Gestik, Fragetechniken

Nennen Sie einige Vor- und Nachteile eines Telefongesprächs

Vorteile:
Günstig, schnell, Konzentration auf das Wesentliche

Nachteile:
Eher unpersönlich, Kunde kann abbrechen, Keine Darstellungsmöglichkeiten, Keine Körpersprache, weniger emotional

Was sind die einzelnen Schritte eines Telefongespräches?

Gute Vorbereitung

Begrüssung

Vorstellung

Anliegen kurz schildern (ev. Alternativen bilden)

Nachfragen & Zusammenfassen

Bedanken

Danach Nachbearbeitung

Was verstehen Sie unter der Korkenzieher-Methode

Erzielen eines Teilabschluss «ist dies der einzige Grund, der noch gegen die Lösung spricht?

Worin besteht der Unterschied zwischen Kulanz und Schadenersatz?

Kulanz= freiwillige Leistung

Schadenersatz = Forderung des Kunden aus Leistungsverzug oder Schlechterfüllung (Mängel)

Welche Einwand-Behandlungsmethoden kennen Sie?

Hintergrund erfragen

Gegenfrage

Schweigen, verschieben

Vorwegnehmen

Relativieren

Korkenziehertechnik

Nennen Sie 4 mögliche Fehler bei der Reklamationsbehandlung

Nicht zuhören

Nicht entschuldigen (Falls Fehler bei uns)

Kein Verständnis zeigen

Kunde Schuld zuweisen

Schuldzuweisung an andere Mitarbeiter

Rechtfertigungen

Argumentation
Wenn ich mich darüber beklage, dass die Konkurrenz wesentlich günstiger ist, wie können Sie mir trotzdem Werbesekunden verkaufen?

Produkteargumente wie bessere Reichweite, Streuung, Zielgruppenkonformität, Bekanntheit Brand, Referenzen

In welche 3 Gruppen lassen sich Einwände einteilen?

Einwände liegen beim:
- Kunden (Der Kunde übt gerne Kritik aus, misstrauisch, Vorurteile)
- Produkt (Das Produkt entspricht nicht der Erwartung, Vorstellung, Design, Geschmack)
- Verkäufer (Der Verkäufer wirkt unsicher, demotiviert, inkompetent, widerspricht sich)

Einwandbehandlung:
was ist der Unterschied zwischen einem Vorwand & einem Einwand?

Vorwand: - der Kunde hat kein Interesse und sucht sich eine "Ausrede" warum er nicht kaufen will/kann
                - Sie wollen Ihre wahren Vorbehalte nicht offenlegen (z.B. kein Geld, sagen aber kein Interesse am Produkt)

Einwand: der Kunde ist intressiert, es stört ihn aber etwas.

Einwandbehandlung:
erklären Sie in 5 Schritten wie ein Einwand in eine Zustimmung umgewandelet werden kann:

  1. Aktiv Zuhören, Verständnis zeigen
  2. Nachfragen warum
  3. Nutzen nochmals aufzählen
  4. Rückversichern ob er es wirklich verstanden hat
  5. erneuter Abschluss

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