RPT, Präsentationstechnik
Theorie Fragen zum Fach Rhetorik-Präsentationstechnik
Theorie Fragen zum Fach Rhetorik-Präsentationstechnik
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Lernkarten
Nennen Sie 3 Phasen einer Präsentation + Inhalte dieser Phasen:
1. Vorbereitung: Thema und Ziele, Zielpublikum, Gliederung und Inhalt, Präsentationsstil + organisatorische Vorbereitung
2. Durchführung: Präsentation selber, mit Einleitung -> Hauptteil -> Schlussteil + Proben (mehrere Hauptproben)
3. Nachbearbeitung: Reflexion, Verbessurungsansätze aufschreiben, Selbstbeurteilung
Welche Überlegungen zum Zielpublikum macht man und warum sind diese wichtig?
Überlegungen:
- Wieviel Leute nehmen Teil
- Alter des Publikums
- Erwartungen der Leute
- Vorkentnisse des Publikums
Wichtig: Das die Präsentation möglichst aufs Zielpublikum abgestimmt ist!
Je stärker auf das Publikum und dessen Erwartungshaltung eingegangen wird, umso wahrscheinlicher erreicht die Botschaft die Zuhörer.
Nennen Sie 3 Rhetorische Stilmittel und beschhreiben Sie diese:
1. Zitat: kurze Zitate, welche die Präsentation bereichern und "am leben halten"
2. Humor: Zwischendurch lachen und Präsentation mit Humor gestalten
3. Beispiele/Vergleiche: Helfen dem Publikum den Zusammenhang besser nachvollzuziehen
- Provokation:
Auch gezielte Provokationen bauen Spannung auf, müssen aber vorsichtig eingesetzt werden.
- Anekdoten:
Schaffen mehr Nähe zum Publikum wenn man eigene Erfahrungen in Ihre Ausführungen einflechten
Nennen Sie 3 rhetorische Gestaltungsmittel:
1. Verbale Kommunikation: Atem, Stimmbildung, rhetorische Stilmittel
2. Nonverbale Kommunikation: Körpersprache, Kleidung und Umgangsform
3. Persönlichkeit: Ausstrahlung, Charisma und persönliche Einstellung
Was heisst: Verständlich präsentieren? Erklären Sie mit Beispielen:
Einfach: KISS= keep it simple and stupid, direkte Sprache, einfach, versändlich, an Zielpublikum gerichtet
gut Gegliedert: logischer Ablauf, Visualisierung des Ablaufs
Prägnanz: Kurz und klar, auf das Wesentliche konzentrieren
Anregende Zusätze: Neugier wecken mit spannenden Zusätzen, Bespiele erzählen
Was ist bei der gestaltung einer Folie zu beachten:
Inhalt: Stichwörter, keine ganzen Sätze, pro Folie nur eine Kernbotschaft vermitteln, micht zu viel Bilder
Format: Querformat, Schriftgrösse anpassen, Schriftabstand: zweizeilig
Farben: hohe Kontraste vermeiden (nicht gelb auf weissen Hintergrund), augenfreundliche Farben einsetzen, max. 4 verschiedene Farben
Was ist der Unterschied zwischen der Verbalen und Nonverbalen Kommunikation, und welche ist wichtiger?
Die Botschaft der Non-Verbalen Kommunikation wird schneller gesendet. Non-Verbale Kommunikation besteht aus Körpersprache, Kleidung und Umgangsform und das sieht das publikum als erstes.
Verbal: Atmen, Stimmbildung, rhetorische Stilmittel
Nonverbal: Körpersprache, Kleidung, Umgangsform, Erscheinung
wichtiger ist: Non-Verbale kommunikation ca. 70-80%
Welches sind die 3 Erfolgskomponenten einer Präsentation:?
Präsentation: Inhalt, Thema
Rhetorik: Kunst des Redens und die Kunst durch Reden zu überzeugen
Persönlichkeit: Auftritt, Charisma usw.
Welche Möglichkeiten gibt es um ein "Budget" zu präsentieren:
Tabelle
Kreisdiagramm
Kuchendiagramm
Was gehört alles zur Vorbereitung einer Präsentation?
Inhaltliche Vorbereitung: Thema und Ziel, Zielpublikum, Inhalt und Gliederung, Präsentationsstil.
Organisatorische Vorbereitung: Ort, Räumlichkeiten, Sitzordnung, Zeitmanagment, Einladung, Präsentationsmedien, Hilfsmittel.
Wie ist der Ablauf einer einer Präsentation in % gegliedert?
Einleitung: 10 %
Hauptteil: 85 %
Schlussteil: 5 %
Was bedeutet der Ausdruck "Rhetorik"?
Redekunst
Rethorik ist die Kunst des Redens und die Kunst durch Reden zu überzeugen.
Welche Eigenschaften zeichnen einen rhetorisch starken Menschen aus?
Dominant
Charm
Wortschatz
Fachkompetenz
Nennen Sie Möglichkeiten, einen Vortrag oder Präsentation wirkungsvoll anzufangen:
- Neugier am Anfang wecken
- mit aktuellen Fakten
- rhetorische Frage stellen
- knackiger Einstig
- Bilder, Filme
- Humor einsetzen
Nennen Sie Möglichkeiten, einen Vortrag oder Präsentation wirkungsvoll zu beenden:
- kurze Zusammenfassung
- wichtiges Wiederholen
- Appell
- Aufruf
Welche Präsentationsmedien kennen Sie? Nennen Sie 5 Beispiele:
Handouts, Wandtafel, Whiteboard, Hellraumprojektor, Flipchart, Beamer, Pinnwand, Videosequenz, Visualizer.
Warum gilt bei einer Präsentation der Grundsatz: "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", was heisst das?
Der Mensch denkt in Bildern.
Bilder hinterlassen einen stärkeren Eindruck als Wörter.
Was verstehen Sie unter den folgenden Begriffen der Körpersprache in der Präsentation: Körperhaltung,Gestik, Mimik, Blickkontakt, Raum
Körperhaltung: - Sicher, locker und hüftbreit stehen
- durch aufrechte Haltung und gutem Bodenkontakt Sicherheit signalisieren
Gestik: - Gesammtheit der Bewegungen
- Ruhig bewegen, nicht "rum fuchteln", Hände nicht in Tasche, Nicht mit Hilfsmitteln spielen
Mimik: - sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche
- Gesichtsausdruck z.B.: Mund verziehen, lächeln, Nase rümpfen, Gesicht verspannen, mit Augen zwinkern
- Präsentation mit Gesichtsausdruck unterstützen
Blickkontakt: - Zum Zielpublikum sprechen, nicht zum Flipchart, Pinnwand oder Whiteboard
- Bei kleineren Gruppen jeden anschauen
- Bei grossen Gruppen, Teil Gruppen anschauen und Blickfeld ausweiten
Raum: - Raumgrösse nutzen, aber nicht permanent umher gehen
- Distanzzonen zum Publikum einhalten
Welche Bedeutung haben Sprechpausen und Sprechtemo in einer Präsentation?
Sprechtempo: - Nicht zu schnell
- Publikum muss das Gesagte verarbeiten können.
- Wechseln um Spannung zu erzeugen.
- Zeitmanagement.
Sprechpausen: - Als bewusstes rhetorisches Gestaltungsmittel einsetzen.
- Erhöht Konzentration, einzelne Gedankengänge und Themen mit Pause abschliessen.
- Publikum nachdenken lassen
- Inhalte zu betonen
Welche Präsentationsstile gibt es?
Förmliche Präsentation
Lockere Präsentation
> hängt vom: Thema, Zielpublikum und Hilfsmitteln ab
Wieviel Farben dürfen für Folien und Flipchart verwendet werden?
Folien: 4 Farben
Flipchart: 3 Farben
Was gehört alles zu verbalen Kommunikation?
Atemtechnik
Stimmbildung
rhetorische Stilmittel
Was gehört alles zur Non Verbalen Kommunikation?
Körpersprache
Kleidung und Umgangsform
Was verstehen Sie unter "Kinesik"?
Deutung der Körpersprache: Mimik, Haltunggang, Gestik, Bewegung, Bewegungsverhalten, Distanzzonen
Woran erkennen Sie das Ihre Zuhörer abwesend sind?
Distanz, kein Blickkontakt, störende Getuschel, können Zwischenfragen nicht beantworten, usw.
Weshalb ist eine gute Vorbereitung immer wichtig?
Sicherheit, Zeitmanagement, freies Sprechen
Was sollten Sie über Ihr Zielpublikum wissen?
Interessen
Grund der Teilnahme
Vorkentnisse
Berufliche Stellung
Anzahl und Alter
Welche mögliche Präsentationsziele gibt es?
Information: Neues Thema oder wichtige Informationen vermitteln
Motivation: Zuhörer für ein Thema begeistern und diese zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen
Interaktion: Dialog mit Publikum herstellen, streben einer Diskussion oder Debatte über das Thema
Welche Gestaltungsmittel der Präsentation stehen Ihnen zur Verfügung?
Verbal: Atem, Stimmbildung
Nonverbal: Körpersprache, Kleidung
Visualisierung: Texte, Grafiken/Symbole, Tabellen/Diagramme, Folien
Persönlichkeit: Charm, Ausstrahlungskraft, persönliche Einstellung
Welche Visualierungs Möglichkeiten kennen Sie:?
Text
Grafik/Symbol
Tabellen/Diagramme
Folien
Welches ist die Erfolgskomponente der Präsentation?
Eine Präsentation ist dann gelungen wenn:
der Inhalt und die Art und Weise der Präsentation mit der Persönlichkeit der präsentierenden Person übereinstimmt.
Wie soll vorgegangen werden wenn während der Präsentation der Faden verloren geht?
Der letzte gesprochene Teil soll wiederholt werden.