Industriemeister


J. F.
Diese Karteikarten behandeln grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf einem fortgeschrittenen Niveau, mit Fokus auf Unternehmensorganisation, Management und Produktionsfaktoren. Sie decken Themen wie Stellenbeschreibungen, Aufbau- und Ablauforganisation, Entscheidungsprozesse, Produktionsfaktoren und verschiedene Unternehmensformen ab. Ideal für angehende Industriemeister und Führungskräfte, die ihr Wissen in Unternehmensführung und Organisation vertiefen möchten.
Karten
28
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
20.04.2017 / 01.06.2025

Lernkarten

Erkläre den Nenn- und Kurswert einer Aktie

-Nennwert ist der Anteil der Aktie am Grundkapital

-Kurswert ist der Tagespreis an der Aktienbörse

Was sind die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren?

 

-Arbeit

-Boden

-Kapital

Erläutern Sie zwei Aufgaben der Hauptversammlung

 

- Entlastung des Vorstandes nach Präsentation des Geschäftsberichtes 

- Abstimmung über Gewinnverwendung

Wer sind die beiden im Aufsichtsrat vertretenen Gruppen des Unternehmens?

-Aktionärsvertreter (Vertreter der Anteilseigner)

-Arbeitnehmervertreter

Organe der AG?

 

-Vorstand

-Aufsichtsrat

- Hauptversammlung

Unterschieder der UG zur GmbH?

 

Mindestgründungskapital ist 1 €

Pflicht zum Ansparen von 25% des jährlichen Gewinnes, bis 25.000€ erreicht sind. Anschließend Wahlrecht zwischen UG und GmbH

Nachteile der UG?

 

- durch möglicherweise dünne Kapitaldecke mangelnde Zahlungsfähigkeit, dadurch Schädigung von Geschäftspartnern.

- mangelnde Kreditwürdigkeit

Rechtsform der GmbH & Co. KG?

Die GmbH ist der Komplementär (Vollhafter) und haftet unbeschränkt mit ihren Gesellschaftsvermögen und die Gesellschafter mit ihren Einlagen.

Rechtsgrundlage bei Personengesellschaften?

 

Es handelt sich um natürliche Personen. Es ist mind. 1 Person gesellschaftsführend und vollhaftend.

Rechtsgrundlage bei Kapitalgesellschaften?

Es sind juristische Personen. Das Unternehmen haftet mit dem Vermögen, Vollhaftung ausgeschlossen.

Unterschied zwischen Konzern und Kartell?

 

Ein Konzern ist ein Zusammenschluss rechtlich selbstständiger Unternehmen unter einheitlicher Leitung. Die Wirtschaftliche Selbstständigkeit geht verloren.

 

Kartelle sind freiwillige Zusammenschlüsse verschiedener Unternehmen. Rechtliche und wirtschaftliche Selbständigkeit bleibt erhalten. Trennung jederzeit möglich.

Nenne die Produktionsfaktoren von BWL und  VWL

Bei VWL Kapital, Boden und Arbeit.

Bei BWL Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe

Abgeleiteter Produktionsfaktor bei VWL?

Das Kapital. Es leitet sich ab aus den Produktionsfaktoren Arbeit und Boden.

Gründe für Unternehmenszusammenschlüsse?

  • Erhalt der Konkurrenzfähigkeit gegenüber ausländischen Großunternehmen
  • Risikoabsicherung durch verschiedene Produkte
  • Erhöhung des Marktanteiles und daduch mehr Marktmacht
  • Gemeinsame Entwicklungs- und Forschungsarbeit
  • Steigerung des Absatzes

Nenne und Beschreiben Sie die Vier Hauptfunktionsbereiche?

  • Einkauf: Bedarf an den diversen Materialien ermitteln, Angebote einholen, verwerten und anschließend beschaffen.
  • Vertrieb: hat die Aufgabe die Produkte dem Kunden zu verkaufen. Weiter Bereiche sind Marketing, Werbung, Marktanalyse und Marktforschung.
  • Verwaltung: Sie umfasst den Personalbereich, die Burchführung, Rechnungswesen, EDV...
  • Produktion: Hier werden die Materialien mithilfe von Maschinen und sonstigen Betriebsmitteln sowie dem Einsatz von Arbeitskraft zu Produkten verarbeitet

Welche Mindesanforderungen sind an eine Organisation im Unternehmen zu stellen?

Die vier Oranisationsgrundsätze. 

  • Organisatorisches Gleichgewicht
  • Wirtschaftlichkeit
  • Koordination
  • Zweckmäßigkeit

In welchen Situationen sind im Unternehmen "generelle" und wann "fallweise" Regelungen vorzusehen?

Je ein Beispiel

Generelle Regelungen für sich kontinuierliche wiederholende Arbeitsaufgaben wie z.B. in einer Linienfertigung.

Bei fallweisen Regelungen ist die Improvisation gefragt, um auf Beispielsweise exclusive Kundenwünsche einzugehen.

Welche Entscheidungen sollten von welcher Führungsebene getroffen werden?

 

  • oberes Management: trifft Unternehmensbezogene Entscheidungen
  • Das mittlere Management:die Umsetzung der Entscheidungen des Top-Managements. Sie entscheiden über die Wege zur Zielerreichung
  • Das untere Management: übermittelt die Anordnung des mittleren Managements an die ihnen unterstellten Mitarbeiter.

Was bedeutet Analyse und was bedeutet Synthese in der Organisation?

  • Analyse bedeutet sämtliche Aufgaben in ihre kleinsten Teilaufgaben zu zerlegen.
  • Bei der Synthese versucht man die Teilaufgaben zu räumlich, zeitlich und personell effizienten Arbeitsschritten zusammenzufassen

Erläutern Sie anhand von Beispielen 2 Analysearten

  • Produktanalyse → Hier wird das Produkt in seine Einzelteile zerlegt und nach Verbesserungen gesucht.

  • Funktionsanalyse → Hier wird jeder einelne Schritt der Funktion auf ihren Sinn und ihre Notwendigkeit überprüft. 

  1. Nennen Sie die Aufgaben von Führungsstellen im Unternehmen. 

Je nachdem welche Führungsinstanz , haben sie die Aufgaben Weisungen und Entscheidungen den untergeordneten Instanzen zu erläutern und dafür zu sorgen das sie umgesetzt werden.

    Wodurch unterscheiden sich Aufbau- und Ablauforganisation?

    Die Aufbauorganisation zeigt den Strukturellen Aufbau eine Unternehmens nach Leitungs-, Ausführungs- und Stabsstellen. Die Ablauforganisation für die Arbeitsabläufe in personeller, zeitlicher, funktionaler und örtlicher Hinsicht.

      1. Worin besteht die Verbindung zwischen Aufbau- und Ablauforganisation?

      In der Organisation von Aufbau und Ablauf. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Veränderung im einem, bedeutet Veränderung im anderen.

        1. Erläutern Sie die Begriffe Zentralisierung und Dezentralisierung in der Organisationslehre.

        • Zentralisierung bedeutet die Konzentration von gleichartigen Aufgaben in einer Stelle.
        • Dezentralisierung die Aufteilung gleichartiger Aufgaben auf mehrere Stellen.

           

          1. Erläutern Sie die wesentlichen Inhalte der Stellenbeschreibung!

          Die wesentliche Inhalte ist die Stellenbezeichnung, -aufgaben, -befugnisse, -verantwortung, -ziele und -anforderung sowie Stellvertretung

            1. In welchen Schritten sollte eine Stellenbeschreibung eingeführt werden und wer ist daran beteiligt?

            Sie sollte mit der Stellenanalyse beginnen und mit der Stellensynthese zusammengefasst werden. Daran beteiligt sollten der Abteilungsleiter und Personalmanagement sein.

              1. Warum ist es wichtig, bei einer Stellenbildung auf einen „normalen“ Stelleninhaber abzustellen?

              Dar sie die Grundlage der Peronalberdarfsermittlung , Kapazitätenplanung, ect. ist. Bei einer über, oder unterdurchschnittlichen Stellenbildung würde es zu zu vielen, oder zu wenigen Stelleninhabern führen.

                1. Welchen Zweck hat die Stellenbeschreibung?

                Um ein Anforderungsprofil zu erstellen, um dieses mit Eignungsprofilen der Bewerber zu vergleichen.

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