SIU Modul 2 - Personalmanagement

SIU Modul 2 - Personalmanagement

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F. R.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen im Personalmanagement, mit Fokus auf Kommunikation, Führungsstile und Sitzungsmanagement. Sie beleuchten Schlüsselfragen wie Informationskonzepte, Kommunikationsnetze und -techniken, sowie die Bedeutung von Feedback und Nonverbaler Sprache. Zudem werden verschiedene Führungsstile und deren Anwendung in unterschiedlichen Situationen erklärt. Diese Lernkarten eignen sich besonders für Führungskräfte und Personalverantwortliche, die ihre Kommunikationsfähigkeiten und Führungsstrategien verbessern möchten.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
10.03.2017 / 26.10.2025

Cartes-fiches

Was ist das "Eisenhower-Prinzip"?

Zeichnen Sie das vollständige "Eisenhower-Prinzip" mit allen Elementen und formulieren Sie für jede Prioritätsstufe ein praktisches Beispiel aus Ihrem Arbeitsalltag.

Situativ führen nach Blake/Mouton heisst: Jene Führungsmassnahmen ergreifen, die zur Bewältigung einer aktuellen Situation im gemeinsamen Interesse aller am zweckmässigsten sind. Eine Voraussetzung für situatives Führen ist der kooperative Führungsstil.

In welchen Führungssituationen wenden Sie in Ihrem KMU bewusst einen anderen Führungsstil an?

Formulieren Sie für jeden anderen Führungsstil (FS), je ein konkretes Beispiel aus Ihrer Praxis.

Autoritärer FS: z.B bei akuten Gefahrensituationen

Karitativer FS: z.B bei persönlichen Problemen des Mitarbeiters

Laisser-faire FS: z.B bei Kreativprozessen

Nennen Sie die 4 grundlegenden Führungsstile.

FS Laisser-faire (zügel-schleifen-lassen Stil)

FS Karitativ (demokratischer "lieber" Stil

FS Autoritär (patriarchischer, autokratischer, dirigistischer Stil)

FS Kooperativ (partizipativer Stil)

Nennen Sie zu den folgenden Führungsstilen eine Anwendungsmöglichkeit.

FS Laisser-faire

FS Karitativ

FS Autoritär

FS Kooperativ

FS Laisser-faire:

wenn motivierte, erfahrene Spezialisten gemeinsam eine neue, kreative Lösung für die Zukunft finden sollen.

FS Karitativ:

wenn ein langfristig wichtiges Projekt, das alle Beteiligten persönlich betrifft, bekannt gegeben und besprochen wird.

FS Autoritär:

wenn mit unerfahrenen Mitarbeitern rasch eine gefährliche Situation zu bewältigen ist.

FS Kooperativ:

im "Normalfall", wenn es um tägliche Führungsfragen geht.

Nennen Sie die 4 Führungsstile und beschreiben Sie diese.

Die Grundlage für ein erfolgreiches Zeitmanagement ist das "Beziehungsnetz der Zeitanforderungen".

Was ist das "Beziehungsnetz der Zeitanforderungen"?

Erstellen Sie ein umfassendes Mind Map mit Ihren 8 Hauptaufgaben (Äste) und unterteilen Sie diese in je zwei weitere "Nebenaufgaben" (Zweige).

Das Kommunikationsquadrat ist das weit verbreitete Modell von Friedmann Schulz aus Thun. Die vier Ebenen haben eine wichtige Bedeutung in der täglichen Kommunikation mit den Mitarbeitenden im Unternehmen.

Wie heissen diese 4 Ebenen der Kommunikation im Einzelnen?

Nennen Sie diese 4 Ebenen und formulieren Sie zu jeder Ebene ein passendes Beispiel aus der Praxis in einem vollständigen Satz.

1. Sach-Ebene:

z.B das Lager ist unordentlich

2. Beziehungs-Ebene:

z.B Sie haben keinen Ordnungssinn

3. Appell-Ebene:

z.B Räumen Sie das Lager auf!

4. Selbstkundgabe-Ebene:

z.B Ich lege viel Wert auf ein ordentliches Lager

Erstellen Sie einen umfassenden Informationsplan mit 12 wiederkehrenden internen Informationsinhalten für Ihren Betrieb.

Erkläre/ zeichne das Johari-Fenster.

Erkläre das Eisbergmodell.

Nenne die 3 Kommunikationsformen und ihre Wirkung.

- Verbal, Nonverbal und Paraverbal.

- Wirkung= 55% Körpersprache, 38% Stimme, Tonalität, 7% Worte, Aussagen

 

1. Erkläre kongruente und inkongruente Signale.

2. Was bedeutet Proxemik?

1.1 Kongruent = übereinstimmend    (denken - sagen)

1.2 Inkongruent = nicht übereinstimmend   (denken - etwas anderes sagen)

2. Distanzverhalten, das menschliche Berührungs- und Raumverhalten.

Zähle die methodischen Schritte einer Sitzungsleitung mit den dazugehörenden Untertheman auf.

Nenne die 4 Prinzipien des Harvard-Prinzipes.

Sachbezogen diskutieren

Interessen abwägen

Optionen suchen

Beweise erbringen

Erkläre die Phasen und Strategien von Verhandlungen und wenden die Kommunikationstechniken im Umgang mit Lieferanten an. (Kommunikationstechnik siehe nächste Frage)

Phase          Verhandlungsvorbereitung

Phase I        Eröffnung der Verhandlung

Phase II       konstruktive Konfrontation

PhaseIII       Problemlösung

Phase IV     Abschluss

Nenne die Kommunikationstechniken im Umgang mit Lieferanten.

Nenne einige Fragetechniken der Kommunikationstechnik.

Welches sind die Fähigkeiten und Eigenschaften eines Leaders?

Fähigkeit zur Selbstführung, Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Ueberzeugungskraft, Planungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Konflikfähigkeit, Teamfähigkeit, Fachwissen, Die Fähigkeit zu agieren statt nur zu reagieren, Innovationsbereitschaft, Flexibilität und Lernfähigkeit (aus Fehlern lernen).

Personalanwerbung. Welches sind die Anforderungen an den Inserat-Text?

G   Glaubwürdig

I     Informativ

U   Unverwechselbar

L    Lesbar

I     Interessant

O   Optik des Empfängers

Nenne den Inhalt eines Stelleninserates.

1. Schlagzeile (Headline)

2. Präsentation der Unternehmung

3. Beschreibung der Stelle

4. Anforderungen

5. Leistungen der Unternehmung

6. Bwerbungsformalitäten

Ziele werden vorzugsweise mit der "SMART-Formel" formuliert und auf Vollständigkeit überprüft.

Erklären Sie diese Formel.

S = spezifisch

M = messbar

A = attraktiv / anspruchsvoll

R = relevant oder realistisch

T = terminiert

Machen Sie ein Beispiel anhand der SMART - Formel

Ziel Swissbau 2017:

- Netzwerksteigerung während der Messe um 30 potenzielle Partner/ Kunden.

- Umsatzsteigerung innerhalb 1 Jahr um 2%.

Beschreiben Sie die Zielformulierung nach René Descartes in seinen 4 Punkten.

1. Formuliere das Vorhaben (Ziel, Problem, Projekt) schriftlich.

2. Zerlege die Gesamtaufgabe in einzelne, kleine Teilaufgaben.

3. Ordne die Teilaufgaben nach Prioritäten und Terminen.

4. Erledige alle Aktivitäten und kontrolliere das Ergebnis.

Nennen Sie ein paar Beispiele des Pareto - Prinzips.

1. 20% der Fehler in der Produktion verursachen 80% des Ausschusses.

2. 20% der Produkte erzeugen 80% des Gewinns.

3. 20% der Kunden generieren 80% des Umsatzes.

Wichtig sind diejenigen Aktivitäten, die zum erreichen der Ziele beitragen und/ oder das grösste Erfolgspotenzial umfassen!

 

Die ALPEN - Methode eignet sich als Arbeitsinstrument für die kurzzeitige Tages- oder Wochenplanung und ist einfach in der Anwendung.

Zeichnen Sie diese vollständig auf.

Nennen Sie 6 Ideen, um Zeit zu sparen.

1. Vermeiden Sie Unterbrechungen

2. Planen Sie ausdrücklich "stille Stunden" ein

3. Nutzen Sie Ihre Leistungshochs

4. Halten Sie sich an Ihre Zeitlimits

5. Teilen Sie grosse Aufgaben in sinnvolle Teilaufgaben auf

6. Hören Sie auf, Aufgaben vor sich her zu schieben

 

Führen als Hauptaufgabe besteht vor allem aus:

1. Fördern

2. Fordern

3. Stützen

4. Verbessern

Mitarbeiter führen und Leiten:

1. Was heisst "Führen"? (To lead)

2. Was heisst "Leiten"? (To manage)

1. Führen: Leader sein heisst Führungsverantwortung übernehmen.

2. Leiten: Manager sein heisst Sachverantwortung übernehmen.

Als "Manager" nimmt ein Vorgesetzter also Sachverantwortung wahr.

Als "Leader" übernimmt er Führungsverantwortung.

Das GRID System

Führungsstile werden im GRID System nach den Autoren Blake und Mouton dargestellt. GRID bedeutet Gitter, worauf auch die Darstellungsform basiert.

Auf welche 2 Teile (zweidimensional) wird das Führen erfasst?

1. Menschenorientierung

2. Sachorientierung

Was heisst "situativ" führen?

Jene Führungsmassnahmen ergreifen, die zur Bewältigung einer aktuellen Situation im gemeinsamen Interesse aller am zweckmässigsten sind.

Die klassische Führungslehre nennt vier Arten von Autorität. 

Nennen Sie diese.

1. offizielle Autorität

(Hierarchie, Rang, Machtverhältnisse/ sie zeigt die Unterstellungsverhältnisse und Dienstwege im Unternehmen)

2. Fachliche Autorität

(Fachwissen, Berufserfahrung, fachliche Fähigkeiten des Vorgesetzten)

3. Funktionelle Autorität

(die aus der Wichtigkeit und Verantwortung einer Funktion erwächst. Bsp. Buchhalter: Dieser kann hierarchisch tiefer eingestuft sein als ein Abteilungsleiter und trotzdem diesem gegenüber Weisungsbefugnisse und Autorität besitzen)

4. Persönliche Autorität

(Menschenbild des Vorgesetzten, aus seinen Persönlichkeitsmerkmalen und aus der Art, wie er mit anderen Menschen umgeht)

 

Was umfasst Kommunikation?

Richtig informiert, wer eine Mitteilung .......

.....übermittelt

1. in zweckmässiger Form

2. zur richtigen Zeit

3. Auf dem richtigen Weg

4. Dem richtigen Adressaten

Nennen Sie ein paar Beispiele für Nonverbale Sprache.

1. Gesichtsausdruck (Mimik)

2. Parasprache (Stimmklang)

3. Körperhaltung (Gestik)

4. Blickverhalten

5. Distanzverhalten

6. Tastsinn

7. Geruchssinn

Zeichnen Sie das Sender-Empfänger Modell nach C.Shannon und W.Weaver auf.

Nennen Sie 5 Regeln zum Feedback erteilen.

1. gewollt, gewünscht, erbeten

2. Eigene Wahrnehmung, beschreibend

3. Ich - Botschaft

4. Konkret, brauchbar, rechtzeitig

5. Zuhören, nicht rechtfertigen, nachdenken und Danke

Nennen Sie 5 Sitzungszwecke

1. Ideen sammeln

2. Strategien entwickeln

3. Aufgaben koordinieren

4. Probleme lösen

5. Vorgehensweisen zu vereinbaren

Welche Ziele haben Teamsitzungen?

1. Entscheidungen treffen

2. Klärungen

3. Koordinationen

4. Probleme lösen

5. Ideen sammeln

6. Informationen weitergeben oder austauschen

7. Strategien entwickeln, planen

8. Aussprachen, gegenseitige Orientierungen

Sitzungen

Eine effiziente Sitzung erreicht....

- in minimaler Zeit

- alle Ziele

- zur Zufriedenheit aller

Nennen Sie die Phasen einer Sitzung.

1. Schritt --> Planung --> Strukturen setzen

2. Schritt --> Bildgestaltung --> Informationen sammeln

3. Schritt --> Beurteilung --> Ordnen und Diskutieren

4.Schritt --> Entschluss --> Entscheiden, umsetzen

5. Schritt --> Auswertung --> Controlling, Feedback

Die Bedürfnispyramide bezeichnet die hierarchische Anordnung der menschlichen Bedürfnisse und Motive, welche der humanistische Psychologe Abraham Maslow entwickelte.

Zeichnen Sie diese auf.

Étudier