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Lernkarten
Chancengleichheit Typen
- Proporz-Modell: alle sozialen Gruppen gemäß dem Anteil an der Gesamtbevölkerung zugaben zu weiterführenden Bildungseinrichtungen
- Leistungsbezogene Chancengleichheit: Gleiche Bildungschancen nach Fähigkeit und Leistung
Wettbewerbsfaktoren ING DIBA
Gesundheit als Wettbewerbsfaktor
- Attraktiver AG für Führungs- und Fachkräfte
- Bildung von MA und Imagegewinn
Erfolgsfaktor: Kommunikation à durch unterschiedliche Kanäle à Events, Ma-Zeitung, Intranet…
Herausforderungen für Zukunft: (ING DIBA)
- Arbeitswelt im Wandel
- Flexibler
- Digitalisierung
- Eigenverantwortung …
- Scrum
- Individualisierung
Studie wertewelten (ING DIBA)
- Sorgenfrei von Arbeit Leben können
- starke Solidargemeinschaft bei der Arbeit
- Wohlstand hart erarbeiten
- Engagiert Hochleistung erzielen
- Sich in der Arbeit selbst verwirklichen
- WLB
- Sinn außerhalb der Arbeit finden
Herausforderungen bei der Integrations von Flüchtlingen
•Unklare Bleibeprognose
•Keine Anerkennung, aber auch keine Abschiebung
•Kein Zugang zum Integrationskurs
•Überbrückungsangebote erreichen kaum das erforderliche Sprachniveau
•Analphabeten
•Bildungsniveau
•Frauen in Führungspositionen
Lernen
Erfahrungsbedingte Veränderung von Verhalten , umfasst kognitives, soziales und emotionales Wachstum
Bildung
• organisiertes, häufig hierarchisch strukturiertes Lernen
Formen des Lernens nach Jarvis
•Informelles Lernen: Prozess bei dem jede Person Wissen, Fähigkeiten und Meinungen erlernt im Alltag
•Nicht-formelles Lernen: jede Form des systematischen, organisierten Aktivitäten die außerhalb des formellen Bildungssystems stattfindet, um bestimmten Subgruppen der Gesellschaft das Lernen zu ermöglichen
•Formelles Lernen: institutionalisiertes, chronologisch und hierarchisch basierendes Bildungssystem
Lernstrategien
•Kognitive (Wiederholung, Organisation, Vorbereitung)
•Behaviorale (Hilfe suchen, Erprobung/Fehler, schriftliches Material)
•Selbstregulatorische (Emotions-, Motivations-, Verständniskontrolle)
Lebenslanges Lernen (LLL)
umfasst die persönliche und soziale Entwicklung in all ihren Formen und in allen Lebenszusammenhängen
Kompetenz
•Verfügbare oder erlernbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, um Probleme zu lösen
•damit verbunden motivationale, volitionale und soziale Bereitschaften um Problemlösung in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können
Arten von Kompetenz
•Fachkompetenz geistig
•Methodenkompetenz instrumentell
•Sozialkompetenz Kommunikativ und kooperativ
•Personale Kompetenz reflexiv selbstorganisiert
•Handlungskompetenz
•Lernkompetenz
Barrieren ältere AN beim Lernen
- Stereotypen: Ältere AN nicht mehr fähig zu lernen
- Organisationen können Barrieren aufbauen (auch unbewusst)
- Haufig auch private Barrieren
- Kommunikationsstruktur des UN
Arten von Intelligent
Fluide Intelligenz: Geschwindigkeit , Kurzzeitgedächtnis geht wirklich runter
Kristalline Intelligenz: Erfahrungswissen, Allgemeinwissen bleibt auch im Alter konstant
Mythen älterer AN
Homogenität älterer Arbeitnehmer
Alle älteren Personen sind gleich
Körperliche Versehrtheit
Körperliche Probleme nehmen zu und die kognitiven Fähigkeiten nehmen ab
Abhängigkeit älterer Arbeitnehmer
Ältere Personen sind abhängig von jüngeren Personen
Konsumerismus
Ältere Personen konsumieren ohne einen Beitrag zu leisten
Die Unfallkosten sind höher für ältere
Arbeitnehmer.
Lernmotivation
•bestimmt zusammen mit kognitiven, emotionalen und sozialen Aspekten den Lernerfolg
Formen der Lernmotivation
•Intrinsisch, Extrinsisch, Leistungsmotivation, Interesse
Organisationales Lernen
Veränderung in der Organisation, die stattfindet, wenn eine Orga Erfahrung erwirbt
Ebenen des organisationalen Lernens
Individuelle Ebene à Wissen, Fähigkeiten, Rollen, UN-Kultur, soziale Normen
Interpersonelle Ebene à Entwicklungsmöglichkeiten bieten (Mentoring, Coaching)
Organisationsebene à Lernkultur fördern, Fehlermanagement, Kreativitätsförderung
Arten von organisationalem Lernen
•Anpassungslernen (Single Loop Learning)
- Verhaltensänderung im Rahmen des bisherigen Handlungsrepertoires
•Veränderungslernen (Double Loop Learning )
- Eigene Normen hinterfragen und Handlungsrepertoire erweitern
•Prozesslernen (Deutero Learning)
- Lernprozess auf Meta-Ebene reflektieren à Verbesserung der Lernfähigkeit wird selbst zum Gegenstand des Lernens
berufliche Weiterbildung
Alle Aktivitäten, die der Erhaltung, Erweiterung und Anpassung beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten diesen und es ermöglichen, beruflich aufzusteigen
Arten Beruflicher Weiterbildung
- Fortbildung: Vertiefung und Modernisierung von Wissen à berufsbegleitend
- Weiterbildung: Anpassung, Veränderung, Neuorientierung à berufsverändernd
- Umschulung: grundlegende Neuausrichtung der beruflichen Tätigkeità betrieblich oder überbetrieblich
Theorie der segmentierten Märkte
- Ausgangspunkt: Arbeitsmarkt in Teilmärkte gegliedert à Mobilität eingeschränkt à Zugänglichkeit über formale Zertifikate
- Segmente unterscheiden sich in Einkommens-, Aufstiegs- und Weiterbildungschancen
Arbeitsplatzwettbewerbsmodell (Thurow)
- Zertifikat verleiht Bildungsträgern einen Status des lernwilligen
- Verbindung von Signaltheorie/Filtertheorie mit segmentierten Arbeitsmärkten
- Bewerber konkurrieren nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch Weiterbildungschancen
- AG nehmen eher jemanden, der gute Qualifikationen hat à schätzen Trainingskosten geringer ein
- Am besten Qualifizierte werden weitergebildet
Herausforderungen an die betriebliche Weiterbildung
- Angst vor Technik abbauen
- Antizipatorisches Lernen förderen
- Vermeidung von Vereinsamung und Orientierungslosigkeit
- Ausgewogenes Entwickelt vpn Fähigkeiten mit rechter Gehirnhälfte
Hemmnisse Betrieblicher Weiterbildung
- Betroffen: insb. gering qualifizierte AN
- Basale Kompetenzen -> lediglich erste Kompetenzstufe in Lesen und Rechnen erreich
- Kognitive Lernvoraussetzungen
- Fehlende Motivation und Teilnahmebereitschaft
- Fehlendes Know-How und Ressourcen
Freelancing (Süß & Sayah)
Trennung von Berufs- und Privatleben
- Alle Freelancer, die angeben, dass eine Trennung zwischen Berufs- und Privatleben möglich ist, haben ebenso eine räumliche Trennung
- gleichzeitig: ein separater Arbeitsplatz führt nicht zu einer wahrgenommenen Trennung von Berufs- und Privatleben
- Teilweise bewusst keine Trennung von Berufs- und Privatleben aufgrund privater Gegebenheiten (z.B. Kinderbetreuung)
- insgesamt ein heterogenes Bild
(fehlende) Trennung nicht von allen als negativ betrachtet
Freelancing Arbeitszeit
In der Regel höher als 40 Stunden
Fremdurteil Freelancing
Durchwachsene Einschätzung
•Teilweise positive Beurteilung, da die höhere Flexibilität Familie und Beruf besser vereinbaren lässt
Verhalten im Krankheitsfall Freelancer
•Viele der befragten Freelancer arbeiten trotz Krankheit
•Führt zu einer paradoxen Situation, da längerfristig die Belastung zu längerem Ausfall führen kann (z.B. Burn-Out)
Idealvorstellungen der Freelancer
•Steigerung der beschäftigungsbezogenen Stabilität sowie Erzielung eines höheren Einkommens
•Klare Trennung von Berufs- und Privatleben
Jamieson et al. E-learning
Die negativen Kommentare überwiegen über die positiven. Allerdings können manche der negativen Kommentare auch „herumgedreht“ werden und als Erfolgsfaktoren betrachtet werden. Z.B. schlechte technologische Ausrüstung wurde als negative Kommentiert. Gute Ausrüstung wäre allerdings einer der wichtigen Punkte für einen Erfolg des E-learnings.
Vorteile des E-learnings:
Die meisten Vorteile, die genannt wurden waren persönlicher Natur. Nur Mitglieder des Managements nannten Vorteile, wie
*Kosteneffektivität des E-learnings
*schnell und effizient
*Schwächen eines einzelnen Teilnehmers werden nicht vor der Gruppe bloß gestellt
Knowledge sharing in diverse organisations
- Sowohl Stärken als auch Schwächen kommen durch die verschiedenen demographischen, nationalen, linguistischen, sozialen und kulturellen Hintergründe
- Neuer Forschungsschwerpunkt: Teilen und Erstellen von Wissen
- 489 Akademiker haben an der Umfrage teilgenommen
- kulturelle und linguistische Internationalisierung schien in einem positiven Zusammenhang mit der Wissensteilung zu stehen
- Demographische Unterschiede (Alter, Geschlecht) hatten eher negative oder keine Zusammenhänge mit Wissensteilung
Noah J. Godall (2014): Machine Ethics and Autimated Vehicles
Kritik bzgl. des Bedarfs für ethische Systeme selbstfahrender Fahrzeuge
- Kritik 1: Automatisierte Fahrzeuge werden niemals (oder selten) in Unfälle verwickelt sein.
- Systeme sind nicht perfektà Softwarefehler o.ä. möglich
- Menschen, die in nicht automatischen Autos fahren entscheiden nicht rational à Unfälle unvermeidbar
- Kritik 2: Unfälle, die komplexe ethische Entscheidungen erfordern, sind extrem unwahrscheinlich.
- Man braucht ethische Entscheidungen immer bei Risiko und Risiko ist unvermeidbar
- Kritik 3: Automatisierte Fahrzeuge werden niemals (oder selten) für einen Unfall verantwortlich sein.
- Das automatische Fahrzeug muss nicht nur ethisch für seine Insassen, sondern auch für die in dem unfallverursachenden Auto handeln
- Kritik 4: Automatisierte Fahrzeuge werden niemals mit einem anderen automatisierten KFZ kollidieren.
- Bis alle automatisierte Fahrzeuge fahren, dauert es sehr lange
- Kritik 5: Menschen werden immer verfügbar sein, um die Kontrolle zu übernehmen und daher für ethische Entscheidungsfindung verantwortlich sein.
- Menschen sind nicht so aufmerksam in automatisierten Fahrzeugen à können nicht direkt Kontrolle übernehmen
- Kritik 6: Menschen treffen selten ethische Entscheidungen während sie fahren oder in Unfällen (…).
- Sie denken, sie würden keine treffen, machen dies jedoch unbewusst
- Kritik 7: Ein automatisiertes Fahrzeug kann so programmiert werden, dass es der Gesetzeslage folgt,
- die ethische Situationen abdeckt.
- Gesetze sind nicht so spezifisch formuliert, dass man damit einen Computer programmieren könnte
- Kritik 8: Ein automatisiertes Fahrzeug sollte einfach versuchen den Schaden jederzeit zu minimieren.
- Utilitaristische Modelle erkennen die Rechte von Individuen nicht an
- Kritik 9: Der generelle Nutzen überwiegt jegliches Risiko eines unethischen Fahrzeuges
- Bestes Argument, aber der Nutzen für die einen könnte auf Kosten anderer gehen, da nicht ethisch gehandelt wird
Utilitarismus:
Der Utilitarismus ist ein ethisches Prinzip, welches auf dem Nützlichkeitsprinzip basiert. Letzteres besagt, dass eine Handlung im ethischen Sinne korrekt ist, sofern sie das Wohlergehen der von der Handlung Betroffenen sichert. „In the case of automated vehicles, the expected outcome
- maximizes some utility.” (S. 7)
Deontologie:
Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
Peter Jeffrey Holland and Brian Cooper(2013): Electronic monitoring and surveillance in the workplace
Ergebnisse
- ESM negative Beziehung mit dem Vertrauen ins Management
- Bei Aufteilung in Handwerker und Nicht-Handwerker à Effekt nur für Handwerker vorhanden à Überwachung bei Handwerkern aber auch offensichtlicher (Kameras, Techniküberwachung…) als bei Officemitarbeitern ; Handwerker weniger zufrieden mit ihrer Arbeit à suchen nur was worüber sie sich aufregen können
- Vertrauen in das Management beim Fällen sensibler oder kompetenter Entscheidungen geringer, wenn ESM höher
- Wenn das Vertrauen sinkt, möchten die Angestellten weniger mit dem Management zu tun haben à Effektivität der Organisation sinkt
- EPM weckt bei hoch Leistungsmotivierten Angst vor Evaluationund behindert so das Lernen neuer Kompetenzen (im eTraining)
Sharkey (2012) – Robot Ethics-in der Pflege
Vorteile:
- Alte Menschen können länger im eigenen Zuhause leben und müssen später ins Pflegeheim.
- Arbeitserleichterung und Kostenersparnis im Pflegeheim (schweres Heben)
- Sicherheit durch Überwachung
- Kinder sind Neugierig und interessieren sich vielleicht mehr für Technik und Wissenschaft durch Interaktion mit einem Roboter
Nachteile:
Ethische Bedenken bei der Exklusiv-Pflege durch Roboter. Rechte der Personen können Verletzt werden (Persönlichkeitsrecht, Recht auf Privatsphäre, persönliche Freiheit). Soziale Kontakte sind Eingeschränkt
Calvard (2016): Big Data, organizational learning and sensemaking
- Die Verbindungen zwischen Sinnmachen, lernen und großen Daten in organisationen werden untersucht
- 4 Hauptchallanges,w enn man big data effectiv nutzen will:
- respond to the dynamic complexity of big data in term of „simplexity“
- Analysieren von big data durch Benutzung eines interdisziplinären Prozesses
- responsible reflection on ideologies of learning and knowledge production when handling big data
- mutually aligning sensemaking with big data topics to map domains of application
Datta, Tschantz und Datta (2015): Automated Experiments on Ad Privacy Settings
- Es geht um web tracking
- Artikel präsentiert AdFischer à Schaut wie Verhalten, Google’s adds und die Ad Settings interagieren
- Die Daten werden analysiert durch Machine learning und Signifikanztests
- Der Besuch von Seiten mit Drogenmissbrauch hat dazu gebracht. dass sich die gezeigten ads ändern, nicht jedoch die Einstellungsseite
- Wenn das Geschlecht zu weiblich umgestellt wurde à weniger ads zum Thema Hoch bezahlte jobs, als bei Männern