Instrumente der Planung und des Controllings

Instrumente der Planung und des Controllings

Instrumente der Planung und des Controllings


S. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Instrumente der Planung und des Controllings auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Kennzahlen, deren Funktionen und Arten, sowie Methoden zur Strategiebewertung und Unternehmensbewertung. Die Karteikarten erläutern auch die Bewertung von Strategiealternativen durch Nutzwertanalyse, Checklisten und Strategieprofile. Zudem werden Ansätze wie Shareholder- und Stakeholder-Ansatz sowie Design Thinking Prozesse und Technologieportfolio-Analysen behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den grundlegenden und fortgeschrittenen Techniken des Planungs- und Controllings vertraut machen möchten.
Flashcards
62
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
23.02.2017 / 04.08.2018

Flashcards

Planungsinstrumente

>  Unterstützungsfunktion

> Planungsprozess systematisieren, sichern und zum Ergebnis führen

> Zukunft systematisch durchdenken

> neue bessere Handlungsentwürfe

Controllinginstrumente

> Systematische Verfahren

> Beschreibung einer Folge von Schritten

>  enger Sinn: unmittelbar aus Reflexionsaufgabe Controlling ableiten

> weiterer Sinn: kritischer Vergleich oder Perspektivwechsel allein auf Basis des Prognoseverfahrens nicht möglich

Instrumente der Strategischen Analyse

Generationen zur Entwicklung der Frühaufklärung:

A Frühwarnung: kennzahlorientiert, computergestützt Planungs- und Kontrollsysteme zeigen an wenn Kennzahlen außerhalb der Toleranzbereich liegen

B Früherkennung:  Indikatoren gestützt, die als Maßstab (Unternehmensintern – und extern) relevanter Entwicklung, qualitative Analyse  komplexer Sachverhalte

C Frühaufklärung: nicht nur auf Bedrohung sondern Identifikationen von Chancen im Sinn von strategischen Erfolgspotenzialen

Durchführung der strategischen Frühaufklärung

2 Arten von Signalwahrnehmung

A Scanning: Ortung schwacher Signale, diese können zwar nicht immer in angemessener zeit verarbeitet werden aber bieten schon einmal Handlungsspielraum, jedoch noch keine eindeutigen handlungsalternativen da unklare Informationslage

B Monitoring:  tiefer gehende Analyse möglicher Phänomene, Ursachen und Auswirkung der Signale

Bedeutung der strategische Frühaufklärung im Prozess der Strategiebildung

> zukünftige Entwicklung nicht vorhersehbar

> interne Mechanismen kompensieren Unsicherheiten

> Kommunikation fördern durch strukturelle Maßnahmen

> Zieldefinition und Handlungsmuster in Unternehmen müssen verändert werden können

> politischer Aushandlungsprozess der Führungskräfte bei der Maßnahmenfestlegung

Instrumente der Prognose

Aufgaben und Methoden der  strategischen Prognose

> auf Basis vergangenheitsbezogener daten müssen Entwicklungsmöglichkeiten erkennen und Konsequenzen analysieren

3 Methoden der Prognose

1 Naive Methode:

> übertragen des heutigen Wertes einer zu prognostizierenden variable auf die Zukunft oder  multiplizieren mit einem festgelegten Koeffizienten

> dazu müssen stabile Rahmenbedingungen vorliegen

2 Quantitative Methode:  > aus Werten der Vergangenheit mit mathematischen Algorithmen Werte für Zukunft ableiten

3 Qualitative Methode:> Grundlage von Erfahrungen und Kenntnissen von Experten

 

Instrumente der Prognose

Delphi-Befragung als qualitatives Prognoseinstrument

> mehrfache Expertenbefragung um einzelne Expertenmeinungen zu möglichst getreuen und plausiblen Prognose zu aggregieren

MERKMALE

1 mehrfach Feedbackschleifen - mit Ziel zum Konsens der Experten

2 schriftliche Befragungen – Kommunikationsbarrieren und Konkurrenzdenken berücksichtigt

Instrumente der Prognose

Delphi-Befragung als qualitatives Prognoseinstrument - ABLAUF

1 Expertengruppe zusammenstellen und mit Problem konfrontieren

2 Statistische Auswertungen mit unterem Quartilswert

3 Werte zurück an die Experten um neues Feedback dazu zu bekommen

Beurteilung der Delphi-Methode

>  qualitatives Instrument für komplexe Sachverhalte

>  Stärke: über quantitative Analyse hinaus mit aktuellem Informationsstand und  Sondereinflüssen

> Kosten und Zeitfaktor sehr hoch

> Validität und Akzeptanz wir besonders durch Diskussion erreicht

> Qualität der Experten sehr wichtig

> beschränkt sich meist auf eine sehr engen Problembereich und lässt andere Entwicklungen unberücksichtigt

>  dadurch entstand die CROSS-IMPACT-ANALSE

à Ziel, die von Interpendenzen verschiedener Entwicklungen mithilfe von Expertenmeinungen zu erfassen und zu analysieren.

ABLAUF

1 Eintrittswahrscheinlichkeiten bestimmter Ausprägungen schätzen

2 beurteilen von Veränderung dieser Ausprägung unter Einfluss anderer Einflüsse (Ausprägungen werden gepaart und geschaut ob sie sich unterstützen oder behindern)

> Trotzdem ist alles von sehr großer Subjektivität geprägt

Szenariotechnik

Szenario:> Beschreibung von potenziellen zukünftigen Entwicklungen

>  nachvollziehbares aufzeigen des Entwicklungsverlaufes

Szenariotechnik:> nicht ein mögliches Bilder der Zukunft, sondern mehrerer Alternative Bilder

Szenariotrichter:>  Spektrum möglicher Umwelteinflüssen vergrößert sich im Sinn eines Trichters, he größer der Zeithorizont wird

>  Grenzen bilden zwei Extremszenarien (Best- und Worst-Case-Szenario)

> realistischen Zukunftsbild gefordert, welches logische Konsistenz hat

Anwendung der Szenariotechnik

 >  Ziel der Szenariotechnik ist es, eine Informationsgrundlage zu schaffen, auf der flexible oder robuste Unternehmensstrategien entwickelt werden können (Sicherheitsstrategien)

> Anwendungsfelder werden abgeleitet -> Entwickelung und Überprüfen von Leitbildern, Zielen und Strategien vor  dem Hintergrund demograph., technolog., ökologischer, ökonomischer Entwicklungen

Szenarioprozess

1 Analyse des Untersuchungsfeldes:

Wichtige Informationen aufdecken, Untersuchungsfeld strukturieren

2 Identifikation wesentlicher Einflussfaktoren:

Struktur der Zusammenhänge zwischen Faktoren, welche Faktoren von Bedeutung zur Unterstützung von Kreativitätstechniken

3 Prognose des ausgewählten Einflussfaktoren:

Einsatz quantitativer und qualitativer Prognoseverfahren (Hüllkurven, Befragungen, Kreativtechniken)

4 Berücksichtigung Alternative und diskontinuierliche Entwicklungen:

Systematische Weiterverarbeitung von Expertenurteilen (Konsistenzmatrix oder Cross.Impact-Analyse)

5 Ableiten der Wirkung der Szenarien auf Untersuchungsfeld:

Bei großer Zahl von Senaorien kann es sehr unübersichtlich werden

Szenarioprozess - ANFORDERUNGEN

A widerspruchfrei –keine Entwicklung unterstellen dass sie sich gegenseitig ausschließen oder aufheben

B  stabil – kleine Veränderungen nicht massiv zur Veränderung des Ergebnisses führen

C Unterscheid der beiden Extremszenario sollte möglichst groß sein um das Spektrum maximal abzudecken

Beurteilung der Szenariotechnik

>  keine Prognoseverfahren im engeren Sinne

> Kombination verschiedene Instrumente

> selektive Akt nicht anhand von objektiven Kriterien

> hoher Ressourcenaufwand (unter Zeitdruck schwierig)

> Qualität hängt von individuellen Fähigkeiten ab

GAP-Analyse = Lückenanalyse

Ziel: >  problematische Entwicklungen auf Basis zweier Zukunftsprojektionen frühzeitig antizipieren, indem entstehende Diskrepanzen zwischen Soll – und ist-Zustand fortlaufen überprüft werden

>  Zielgröße (Plan) und zu erwartende Entwicklung (Prognose) werden gegenübergestellt

> die Differenz ist die Problem-, Entwicklungs-, Ziellücke

Operative Lü> bislang nicht erschlossenen Potenzial des unternehmerischen Basisgeschäfts und durch operative Rationalisierungsmaßnahmen geschlossen

Strategische Lücke: Differenz zwischen potenziellem Basisgeschäft und Entwicklungsgrenze = Erschließen der zukünftig verfügbaren Potenziale  (Marktentwicklungsstrategie, Produktentwicklungsstrategie, Diversifikation)

Instrumente der Strategieimplementierung

Das Erfahrungskurvenkonzept

Zentrale Aussage:

> sagt aus, dass mit jeder Verdopplung der im Zeitablauf kumulierten Produktmenge ein Kostensenkungspotential von 20-30% entsteht

> Inflationsbereinigte Stückkosten

Instrumente der Strategieimplementierung

Das Erfahrungskurvenkonzept URSACHEN

1  Lerneffekte – Zeitaufwand reduziert sich bei Verdopplung durch Übergewinne bei der Herstellung

2  technischer Fortschritt – leistungsfähigere Maschinen, Automatisierung  - kostengünstigere Produktion

3  Größendegressionseffekte – effiziente  Maschinen und Geräte erhöhen Output

4 Rationalisierungseffekte – Modifikation im Produktionsprozess – Stückosten geringer

Strategische Implikationen des Erfahrungskurvenkonzepts

> realistische Preise sind branchendurchschnittspreise

-> hoher ROI wenn Kosten zu niedrig sind

> höhere Produktionsmenge nur durch Steigerung des Marktanteils

-> dadurch steigt Kostensenkungspotenzial

Erfahrungskurvenkonzept

Einflussfaktoren für einen größeren Markanteil:

1 Wachstumsrate des Marktes

2 Zeitpunkt des Markteintritts – möglichst früh eintreten, Kostenvorteile durch Erfahrung

3 Preisstrategie der Unternehmen – neue Produkte zu einem Preis unter Stückkosten verlaufen um Markt zu schaffen und langfristig den Erfolg sichern

 

Beurteilung des Erfahrungskurvenkonzepts

1 unzureichende Definition des Begriffs Erfahrung -> nicht nur kumulierende Mengen der Güter sondern auch durch Zeit

2 Erfahrungskurve baut auf Gleichheit und Unveränderlichkeit von Produkten auf

3 Unrealistische Prämissen -> alle Konkurrenten gleich Erfahrungskurve, Anbieter zur gleichen zeit mit homogenen Produkten, gleichen Produktionsverfahren, einheitlichen markpreisen und gleichen Kostenreduktion

4 Konzentration nur auf Stückpreise – Ergebnis nur realistisch wenn Stückkosten und Stückpreise proportional entwickeln (das ist aber nicht realistisch)

5 Inflationsbereinigung nicht klar festgelegt

6 Ausblenden der Beschaffungskosten

7 Blick nur auf Kostenaspekt bei Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen

Produktlebenszyklus Einführung

> Analogiebildung zu biologischen Systeme – Gesetz des Werdens und Vergehens

> Anwendung um Entwicklung von Produkten, Märkten, Technologien und Unternehmen zu untersuchen

Produktlebenszykluskonzepts

PHASEN

1 Einführungsphase:

> neue Produkte mit hoher Marketingaufwendung aber niedrige Umsätze

> negative Deckungsbeitrag

2 Wachstumsphase:>  steigender Bekanntheitsgrad und Akzeptanz

> Umsätze steigen – Deckungsbeiträge steigen – Gewinne steigen

> zwei Strategien

1 Hochpreispolitik: hohe Deckungsbeiträge zu erzielen zur Deckung Einführungskosten

2 niedriges Preisniveau für schnelle Marktdurchdringung und Sicherung Marktanteile

3 Reifephase:> verlangsamtes Mengenwachstum und fallende Preise

> Rückläufige/Stagnierende Umsätze

4 Niedergangsphase:> starker Absatzrückgang und sinkende Deckungsbeiträge

>  3 Handlungsalternativen

1 Relaunch – Produkte aktualisieren, erhöhen Akzeptanz bei Kunde

2 Rückzug vom Gesamtmarkt und Platzieren des Produkts in einem Nischenmarkt

3 Produkte vom Markt nehmen und mit neuen Produkten im Markt attraktiv bleiben

Produktlebenszykluskonzepts

Beurteilung

1 nicht empirisch bestätigt

2 willkürliche Phasengliederungen

3 Einfluss von Marketingmaßnahmen auf Kaufverhalten nicht berücksichtigt

4 Abgrenzungsproblem bezüglich der Phasen (falsche Phase, falsche Maßnahme)

5 Multikausalität von Veränderungen nicht berücksichtigen

Grundlagen der Portfolioanalyse

Begriff:                 > Herkunft aus Wertpapier Portefeuille

> mithilfe der Portfolioanalyse innerhalb von unternehme eine Ressourcenallokation realisieren, die langfristig den Erfolg des unternehmen sichert

Merkmale Strategischer Geschäftseinheiten SGE

A eigenständige Marktaufgabe: spezifische unternehmensexterne Konkurrenzunternehmen identifizieren und potentielles erzielen von relativen Wettbewerbsvorteilen

B Unabhängige Entscheidungskompetenzen:  bei Preisen und Qualität

C Autonomie in operativen Bereich: Maßnahmen für Ziele eigenverantwortlich verfolgen

Bildung von SGE in 2 Dimensionen

1 Unternehmensdimension – Stärken und Schwächen

2 Umweltdimension – Risiken und Chancen

Marktwachstums- Marktanteilsportfolio (Boston Consulting)

> Marktwachstum und relativer Marktanteil mit Ausprägung niedrig und hoch

> wie bei Erfahrungskurven Annahme das hohe Stückzahlen Kostensenkungspotenziale entstehen

> relative Marktanteil = Umsatz eigene SGE/ Umsatz der Konkurrenten mit hohem Marktanteil

SGE –Typen

1 Stars: sehr profitabel, hohe Investition

2 Fragezeichen: geringe Profitabilität , Investition nur bei erwartete Marktanteilssteigern

3 Sorgenkinder: Kapitalfalle, negativer Netto Cash Flow, Kapitalbedarf minimieren oder Rückzug

4 Cash-Kühe: starker Kapitalfluss durch starke Position, kein hoher Investitionsbedarf, wichtigste Kapitalquelle für Stars und Fragezeichen

Strategieempfehlung Portfolio Boston Consulting

> Kapital der Cash Kühe für Stars und Fragezeichen

> Finanzielle Belastung der Sorgenkinder abbauen/vermeiden

> wenn nicht genug Stars und Fragezeichen dann neue Betätigungsfelder

> Marktwachstum-Marktanteilsportfolio baut auf Erfahrungskurve auf

Technologieportfolio

> Analyse des Zusammenspiels unternehmensexterner  Marktpotenziale und unternehmensinternen technologischen Potenzialen

> Zusammenführung Markt- und Technologieportfolio

 

 

Technologieportfolio - Marktkriterien

MARKTATTRAKTIVITÄT

1 Marktgrößenentwicklung

2 Wettbewerbsintensität

relative Marktposition

1 nutzbare Marktposition

2 renditenaussichten

Technologieportfolio - Technologiekriterien

TECHNOLOGIEATTRAKTIVITÄT

1 technisches Potenzial

2 typische Kosten für Fortschritt

relative Technologieposition

1 Know How Basis im Vergleich zur Konkurrenz

2 relative Kosten für Fortschritt

 

Portfolioanalysen - Kompetenzorientiertes Konzept

> Unternehmen besitzen auch nicht finanzielle Ressourcen und Fähigkeiten

>  Ziel:

+ Identifikation von geschäftsfeldübergreifenden Kompetenzen

+ Unternehmensweite Nutzung von Synergie und Innovationspotentialen

> zurückgreifen auf Ressource Based View

> interne (Stärken und Schwächen) und externe Dimension 8Wettbewerbsattraktivität)

MARKTATTRAKTIVITÄTS und KOMPETENZSTÄRKE PORTFOLIO

Markmatrix - Bewertung zukünftige Erwartungen und gegenwärtige Position

vs. Kompetenzmatrix - Entwicklungsaufwand und –aussichten und gegenwärtige Kompetent

1 Entwickeln:     neuen Kompetenzen – qualitative Änderung der Ressourcenpools

 Vorhandene ausbauen -  Verbesserung Effizienzsteigerung

2 Nutzung:         entwickelte Kompetenzen am Markt einsetzen, je länger die Phase der Nutzung, desto höher der Erfolg und Anstreben der Übertragung auf andere Bereiche

3 Outsourcen:   nur wenn Wettbewerbsfähigkeit durch Wegfall nicht beeinträchtigst wird, andere Unternehmen

4 Transfer:          in andere Geschäftsfelder auf andere Produkte und Märkte

Transfer schwer weil viele Kompetenzen kausale Ambiguität haben und Adressat muss in der Lage sein sie zu verstehen

Kundenwert – Kompetenzstärkeportfolio

> Anforderungen an Unternehmenskompetenzen aus Kundenperspektive

> gegenüberstellen von Kundenwert und Kompetenzstärke

1 Kundenanalyse und Kundenbefragung – Erfolgsfaktoren identifizieren

2  Analyse der Wertschöpfungskette um Eignung der Kompetenzen zu prüfen

3 Ermittelte Ergebnisse zu den Wettbewerbern in Bezug gesetzt

 

Kundenwert – Kompetenzstärkeportfolio

KOMPONENTEN

KOMPETENZ STANDARDS:= Fähigkeiten die allgemein zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes dienen oder von Konkurrenten besser beherrscht werden

Defensive Strategie -> Outsourcen zu günstigen Konditionen von spezialisierten Lieferanten -> Ressourcen freisetzen und in anderen Kompetenzen investieren

KOMPETENZ GAPS  = Lücke zwischen was Wettbewerb verlangt und was Unternehmen leistet

  • Kompetenzen aufbauen und entwickeln die diese Lücke schließen

  • Fusion, Akquisition,

KOMPETENZ POTENZIALE=  Unternehmen hat große Kompetenzstärke aber wird von Kunden gering eingeschätzt

  • Overengineering – mange Kompetenzen finde keine Anwendung

  • Aber auch wenn Märkte eine Präferenzverschiebung aufweisen kann eine Unternehmen durch Anpassung neue Kompetenzen aufbauen und Lücke schliessen

KERNKOMPTENZEN: = haben bereits hohes Differenzierungspotenzial gegenüber Wettbewerbern

  • Müssen diese Pflegen und in Weiterentwickelung investieren, hierbei wird F&E besonders hervorgehoben

Beurteilung der Portfolioanalyse

1 Selektionsrisiko  vs. Operationalität (zu viel Qualität und Kriterien erschweren Operationalität)

2  subjektive Schwellen beim Übergang zwischen Feldern

3 Strategieempfehlungen sind in unterschiedlichen Quadranten verschieden,  Empfehlungen im gleichen Quadranten nicht Differenziert

4 Synergieeffekte zwischen den SGE nicht berücksichtigt

5 nur Innenfinanzierung betrachtet, Außenfinazierung unberücksichtigt

6 Scheingenauigkeit der Punktpositionierung in Feldern

7  Normstrategien daher nur Denkanstöße

Abgrenzung von Erfolgsfaktoren und erfolgspotenzialen

Erfolgsfaktoren: Variablen, die den strategischen Erfolg eines Unternehmens wesentlich beeinflussen

Erfolgspotenziale:individuelle Fähigkeiten eines Marktteilnehmers, die den Erfolgsfaktoren entsprechend handeln

Bezug auf Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken

Instrumente der Ideenfindung

Ideenfindung und Kreativität - ANSÄTZE

1 prozedurale Ansätze:Prozess der Ideenproduktion und reflektieren wie dieser intrapersonell und interpersonell abläuft

2 ergebnisorientierte Ansätze: versuchen Kriterien herzuleiten, anhand derer das Ergebnis eines Problemlösungsprozesses daraufhin überprüft werden kann ob diese kreative ist

3 Situative Ansätze:welche Umgebungsfaktoren die Entfaltung kreative Aktivität von Individuen und Gruppen fordern oder hemmen

PROZESS DER IDEENPRODUKTION

1 logische Phase:

intensive, analytische, rationale Auseinandersetzung mit dem Problem

Problem genau definieren als Grundlage für Informationssuche

Informationen suchen

2 kreative Phase:Distanz zum Problem aufbauen

Intuitive Auseinandersetzung mit Problem oder Distanzierung durch Frustration

Ideen tauchen auf

3 Verifikation:analytische Daten werden überprüft und entstandene Ideen auf Tauglichkeit und Realisierbarkeit überprüft

Bedeutung der Kreativität für die Strategiebildung

Innovationsmanagement: durchgängig und zielgerichtetes Bemühen um kontinuierliche Erneuerungen von Leistungsprozessen und Produkten

Invention:bezeichnet man zunächst eine wenig durchdachte neuartige Idee, die zu einem bestimmten Zeitpunkt entsteht

Innovation:Idee in weiteren Prozessschritten überprüft, bewertet und realisiert

Ergebnis eines in der Zeit abgelaufenen Realisierungsprozess

Kreativitätstechniken:Instrument zur systematischen Förderung des kreativen Potenzials eines Individuums oder einer Gruppe verstanden

Ziel: Entwicklung neuer Alternativen des Problemlösen, indem sowohl Intuition als auch Imagination gefördert werden kann

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