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IUBH KLR

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T. V.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Kostenrechnung und deren Verfahren. Sie erklären Begriffe wie Gemeinkosten, Kostenstellen und Leistungsverrechnung sowie verschiedene Methoden zur Ermittlung und Verteilung von Kosten. Besonders hilfreich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen der Kostenrechnung vertraut machen möchten.
Karten
92
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.01.2017 / 25.07.2019

Lernkarten

Nach welchen Kriterien können die Kosten gegliedert werden?

Art der Produktionsfaktoren für die sie entstanden sind; Nach der betrieblichen Funktion, bei denen sie entstanden sind; Nach Art der Erfassung; Nach verrechnung und Abhängigkeit vom Ausbringungsgrad

Welche Prinzipien sind bei der Aufstellung eines Kostenplans einzuhalten ?

Eindeutigkeit und Überschneidungsfreiheit; Vollständigkeit; Einheitlichkeit

Wie erfolgt die Abgrenzung der Werte der Finanzbuchhaltung zur Kostenrechnung?

Nach folgenden Kriterien: Zeitbezug (Periodenabgrenzung); Sachliche Abgrenzung; Wertmäßige Abgrenzung

bei der Ermittlung der Kosten aus den Aufwendungen der GuV empfiehlt sich ein Vorgehen in 4 Arbeitsschritten:

1) Eliminierung der neutralen Aufwendungen

2) Indentlifizierung der Grundkosten

3) Ermittlung der Anderskosten; Modifizierung der Wertansäze der GuV

4) Hinzufügen der Zusatzkosten (Zusatzleistungen), denen nach der Art keine Aufwendungen ensprechen

Ermittlungsarten der Materialkosten (4)

Zugangsmethode; Inventurmethode; Skontrationsmethode; Retrogrades Verfahren

Zugangsmethode der Materialkosten

Ermittlungsmethode der Materialkosten, keine Lagerhaltung, daher Verbrauch=Kosten

Festpreisverfahren (Bewertungsverfahren)

geringe Preisschwankungen , Materialvorräte werden regelmäßig und kurzfristig ersetzt. Somit kann mit gleichbleibenden Festwerten gerechnet werden.

Istpreisverfahren (Bewertungsverfahren)

Versuchen den tatsächlichen Wert aufzustellen. Dabei ist zu klären, ob und welche Preis- und Kostenbestandteile in die Bewertung der Materialverbrauchsmengen einfließen sollen

Die periodische Durchschnitspreisbildung^

^Vereinfachung zum Istpreisverfahren. Es wird einmal am Ende der Abrechnungsperiode ein Durchschnittspreis gebildet

Die permanente Durchschnittspreisbildung

Durchschnittswerte werden mit permanenten Ist werten verglichen; hoher rechenaufwand

Fertigungslöhne Def.:

Löhne, die z.B durch Akkord- Rechnung einem einzelnen Kostenträger als Einzelkosten direkt zugerechnet werden können

Hilfslöhne Def.:

Personalkostenart, die einem Kostenträger nicht direkt zugerechnet werden kann; Gemeinkosten

Gehälter Def.:

Personalkostenart; werden grundsätzlich als gemeinkosten verrechnet

Abgaben Def.:

Sammel bezeichnung für alle Steuern, Gebüren und Beiträge, die aufgrung hoheitlicher Akte vom Unternehmen zu zahlen sind; nicht aber sozial- Abgaben

Kalkulatorische Kosten Def.:

werden in der Kostenrechnung von den Daten der Finanzbuchhaltung abgegrenzt, weil sie entweder in anderer Höhe oder zusätzlich berücksichtigt werden sollen.

Die bedeutung der Abschreibungstabelle

die AT enthält aus Sicht der Finanzverwaltung betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern. auf diese muss mindestens abgeschrieben werden.

Was ist das betriebsnotwendige Kapital?

Berechnungsgrundlage für den kalkulatorischen Zins, ergibt sich aus dem betriebsnotwendigem Vermögen

Was ist das "Betriebsnotwendige Vermögen" ?

Solche Vermögensgegenstände, die aktuell für den betrieblichen Leistungsprozess verwendet werden.

Was ist Abzugskapital?

Ûnverzinst zur Verfügung gestelltes Fremdkapital

Was versteht man unter Restwertverzinsung?

Ist eine Bewertungsmethode zur Ermittlung des kalkulatorischen Zinses auf Basis des Restwertes der Vorperiode

Was ist die Durchschnittswertverzinsung?

Eine Bewertungsmethode zur Ermittlung des kalkulatorischen Zinses auf Basis der durchschnittlichen Kapitalbildung über die gesamte Nutzungsdauer

Was sind kalkulatorische Wagnisse ?

Zusatzkosten, die durch solche Risiken entstehen, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Z.B. Entwicklungswagnis

Was ist der kalkulatorische Unternehmenerlohn?

Zusatzkosten bei Personengesellschaften, Pendant der nicht vorhandenen Gehaltszahlung für die Leitung des Unternehmens

Was ist die Kostenstellenrechnung?

... stellt fest, an welcher Kostenstelle Gemeinkosten entstanden sind und stellt der Kostenträgerrechnung Kalkulationssätze zu Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger zur Verfügung

Def.: Kostenstellen

Ort der Kostenverursachung

Def.: Kostenstelleneinzelkosten

Gemeinkosten,die einer Kostenstelle aufgrund von Belegen unmittelbar zugeordnet werden können

Kostenstellengemeinkosten Def.:

Gemeinkosten,die keiner Kostenstelle direkt zugeordnet werden können; sie benötigen für die Umlage einen Schlüssel

Primäre Gemeinkosten Def.

Gemeinkosten aus der Kostenartenrechnung

Sekundäre Gemeinkosten Def.:

Gemeinkosten, die aus innerbetrieblichen Leistungsaustausch zwischen Kostenstellen verursacht werden

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung Def.:

Verrechnung der durch Leistungsaustausch zwischen Kostenstellen enstehenden Gemeinkosten

Gemeinkostenzuschlagssätze Def.:

stellen das Verhältnis der an der Kostenstelle entstehenden Gemeinkosten zu den Einzelkosten dar; Grundlage für Kalkulationen und Betriebsergebnisrechnungen

Endkostenstellen Def.:

Kostenstellen, die direkt mit der betrieblichen Leistungserstellung beschäftigt sind

Def.: Hauptkostenstellen

Kostenstellen, an denen Hauptprodukte gefertigt werden.

Nebenkostenstellen Def.:

Kostenstellen, an denen Nebenprodukte gefertigt werden

Hilfskostenstellen Def.:

erbringen Leistungen für andere Kostenstellen; Kosten, die hier verursacht werden, müssen weiter verrechnet werden.

Was ist der BAB?

Der Betriebsabrechnungsbogen ist das Instrument, das die Kostenrechnung mit der Kostenträgerrechnung verbindet. Hier werden (ausschließlich) die Gemeinkosten möglichst verursachungsgerecht auf die in im Kostenartenplan aufgeführten Kostenstellen des Betriebes verteilt

Die 4 Arbeitsschritte für den BAB

1) Verteilung der primären Gemeinkosten auf die Kostenstellen

2) Verteilung der sekundären Gemeinkosten (innerbetriebliche Leistungsverrechnung)

3) Bildung von Kalkulationssätzen für jeden Kostenbereich bzw. jede Kostenstelle

4) Kosten- bzw. Wirtschaftskontrolle durch Kennzahlenbildung

Def.: das Verursachungsprinzip

verlangt, dass die Kosten auf die Kostenträger verteilt werden, die sie auch verursacht haben

Def.: Proportionalprinzip

Ermittlung von Schlüsselgrößen, die die Zuweisung von Kosten auf Kostenträger nach einem proportionalen Verhältnis der Verursachung abbilden.

Def.: Durchschnittsprinzip

Die Gemeinkosten werden auf jeden Kostenträger in gleicher Höhe verteilt.

Étudier