PCMA LB1 + Zusatzfragen

- SW 2–4 - Teambuilding und Teamdynamik - Selbstmanagement als Projektleiter/in - Konfliktmanagement als Projektleiter/in -SW 9 - Individueller Umgang mit Veränderungen

- SW 2–4 - Teambuilding und Teamdynamik - Selbstmanagement als Projektleiter/in - Konfliktmanagement als Projektleiter/in -SW 9 - Individueller Umgang mit Veränderungen


L. F.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen des Projektmanagements auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Schlüsselkonzepte wie Projektplanung, Risikomanagement, Qualitätskosten und agile Methoden. Die Karteikarten decken auch Themen wie die Bewertung von Schätzverfahren, die Durchführung von Reviews und die Bewältigung von Unsicherheiten ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige, die ihr Wissen im Bereich Projektmanagement vertiefen und praktische Fähigkeiten für die Bewältigung komplexer Projekte erwerben möchten.
Karten
52
Lernende
10
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2017 / 13.01.2019

Lernkarten

33. Wie gehen Sie beim Schätzen von Aufwänden von Ressourcen und Zeitdauer von Projekten vor? Geben Sie einen kurzen Überblick über das Schätzverfahren mit kurzen Erläuterungen. 

Vorgehen zum Schätzen von Ressourcen und Zeitdauer von Projekten: (Siehe Grafik)

  • Schätzung Vorbereiten: Jeder zusätzliche Input hilft (z.B. Historische Projektinformationen, Assumptions)
  • Schätzung Erstellen: Verwenden der Schätzmethoden Analogous, Parametric und Bottom Up
  • Schätzung Managen: Tools und Techniken anwenden, Schätzung Managen
  • Schätzprozess verbessern: Stakeholder Feedback, Actual vs Estimate vergleichen, ... 

Schätzverfahren:

  1. Analogous: Appliziern von ähnlichen Projekten, welche bereits einmal durchgeführt wurden, Ranges angeben, geht schnell, aber ungenau
    1. Three Point Estimate: Pessimistic Value, Optimistic Value, Most Likely Value
    2. Delphy Tecnique: Experten schätzen individuell, varianzen werden analysiert, argumentiert und konsolidiert
    3. Percent Method: basierend auf bisherigen Erfahrugnen, +/- Varianzen in Prozent schätzen
  2. Parametric: Function Point: Workbreakdown in Funktionen, Klassifizieren nach Komplexität, Aufwand pro Funktion, geht schnell, aber ungenau
  3. Bottom Up: Solider Projektplan als Ausgangslage, Lowest Level Units (Work Packages), Overhead beim Aggregieren nicht vergessen, Riski Contingency für jedes WP, verschiedene Schätzer liefern Schätzungen idr bei Überschaubaren Projekten zur Schätzung des grossen Ganzen

34. Was verstehen Sie unter dem Trichter der Unsicherheit (Cone of Uncertainty)? 

Mit ortsschritt der Zeit, mit der Schätzung immer genauer werden kann. (Projekt/Portfolio-mngt). Am anfang starke streuung. Am Anfang eines Projektes macht es keinen Sinn genau Schätzungen abzugeben. Keine Zahlen, eher Ranges.

35. Welche drei verschiedenen Schätzverfahren kennen Sie? Wie unterscheiden sie sich und wann verwenden Sie welches Schätzverfahren? 

Schätzverfahren:

  1. Analogous: Appliziern von ähnlichen Projekten, welche bereits einmal durchgeführt wurden, Ranges angeben, geht schnell, aber ungenau, 
    1. Three Point Estimate: Pessimistic Value, Optimistic Value, Most Likely Value
    2. Delphy Tecnique: Experten schätzen individuell, varianzen werden analysiert, argumentiert und konsolidiert
    3. Percent Method: basierend auf bisherigen Erfahrugnen, +/- Varianzen in Prozent schätzen
  2. Parametric: Function Point: Workbreakdown in Funktionen, Klassifizieren nach Komplexität, Aufwand pro Funktion, geht schnell, aber ungenau, z.B. bei SW Entwicklung
  3. Bottom Up: Solider Projektplan als Ausgangslage, Lowest Level Units (Work Packages), Overhead beim Aggregieren nicht vergessen, Riski Contingency für jedes WP, verschiedene Schätzer liefern Schätzungen idr bei Überschaubaren Projekten zur Schätzung des grossen Ganzen

36. Was würden Sie tun, um möglichst adäquate und gute Schätzergebnisse zu erzielen?

  • Einsatz eines Schätzungs Notizbuch, niederschreiben von Annahmen und vergabe von parametern und unterschreichen der Schätzung
  • Record the requested accuracy
  • Sicherstellen dass man die beste input qualität bekommt die möglich ist
  • Sicherstellen damm man die kompletest object Beschreibung kriegt, die möglich ist
  • Nicht nur Funktion Requirements auch NFR sind wichtig
  • Wenn möglich historische Daten nutzen, und beachten von wo sie kommen
  • Immer folgendem Ablauf folgen
    1. Scope,
    2. Effort,
    3. Timeline
    4. Cost
  • Einholen von mehrere unabhängigen Schätzunge und nutze senkrechte methoden
  • Verify and Validate:
    • Verschiedene Experten reviewen die Schätzungen
    • Betroffene Entwickler Reviewen ihren Teil
  • Validate: Plausibilisierung von Speziellen Schätzelementen
  • Reserven, Contingency einklallkulieren udn dokumentieren
  • Genauigkeits-Range angeben

Good Practices:

  1. Klare Task Identifizierung
  2. Breite Schätz-Beteiligung
  3. Solide Datenbasis
  4. Standartisierte Struktur für Schätzungen
  5. Unsicherheitsn Identifiziert und dokumentiert
  6. Ausgeschlossene Kosten dokumentieren
  7. Unabhöngige Schätzungs Reviews
  8. Signifikate Projekt-Changes sollen zu Schätzungs-Review führen

37. Welchen Prozess würden Sie für ein gutes Risk Management aufsetzen? Bitte erläutern Sie kurz Ihren Prozess mit den einzelnen Aktivitäten

Risk Management Prozess:

  • Risk Assessment
  • Risk Response
  • Risk Control

Plan 

  • Identify (Brainstorming, SWOT, ..)
  • Analysis
  • Plan Risk Response

Do

  • Do It

Check

  • Monitor and Control

Act

  • Reasses

38. Nach welchen Faktoren versuchen Sie Risiken zu bewerten und wie gelangen Sie zu einer Einschätzung bzw. Priorisierung der Risiken?

Risiko Bewertungs-Faktoren:

  • Kategorisierung (Contract, Cultural, Management, Technical)
  • Klassifizierung (Known, Predicitble, Unpredictible, Positive Risks -> Opportunities)
  • Eintrittswarscheinlichkeit
  • Priorisierung
  • Impact 

Risiko Priorisierung: 

  • Risiko Identifizieren, Review und Gruppieren
  • Risiko Assessment: Eintrittswarscheinlichkeit, Potentieller Impact, Konsequenzen
  • Risiko Faktor Berechnung mit Impact Matrix aufzeigen
    • Eintrittswarscheinlichkeit
    • Opportunities 
    • Threats

39. Sie wollen Ihr CRM-System auf Salesforce in die Cloud migrieren. Nennen Sie fünf wichtige Risiken, bewerten Sie diese qualitativ und entwickeln Sie zur Vermeidung des wichtigsten Risikos geeignete Massnahmen.

Quantitative Risk Analysis

  • Basierend auf Eintrittswarscheinlichkeit und Impact kann monatärer Wert berechnet werden
  • Ziel: Risks, Impacts können Verglichen werden
  • Tools für die quantitative Risiko Analyse: 
    • Sensivity Analse (Welche Risiken haben grössten Impact)
    • Erwarteter Monatärer Impact
    • Entscheidungsbaum Analyse
    • Modellierung und Simulation (typischerweise Monte Carlo)

Risk Response (Massnahmen): 

  • Risk Respone Planning (Contingency Management, Workarounds)
  • Risk Mitigation Strategies
  • Risk Response Strategien:
  1. Avoid
  2. Transfer
  3. Mitigate
  4. Acceptance
  • Risiken Top 5 in diesem Case: E = Eintrittswarscheinlichkeit, I = Impact 
    • Datenschutz - E: I: 
    • Know-How - E: 50% I: 100'000 Kosten durch Verzögerungen
    • Schnittstellen / Konnektivität: E: I: 
    • Sicherheit E: I: 
    • Verfügbarkeit E: I: 
    • Anbieter Abhängigkeit E: I: 
    • Vertrauen durch Kunden E: I: 

Massnahmen:

  • Know-How: Ausbildung / Schulung, Experten Review, Experten für Projekt einstellen

40. Warum werden Projektevaluationen durchgeführt und welche Ziele werden damit verfolgt? 

Ziele: 

  • Laufene Prüfung von Projekt und Produkt
    • wo Fehler vorhanden sind
    • ob das richtige Podukt erstellt wird
    • ob das Produkt richtig erstellt wird
    • ob Vorgaben und Rahmenbedingungen eingehalten werden
    • wo Fehler vorhanden sind

Warum?

  • Bestehen Abweichungen beim Vergleich IST und SOLL
  • Was sind die Gründe für die Abeichungen?
  • Mit welchen Massnahmen können wir IST am effizientesten auf SOLL zurück bringen?
  • Lessons Learned

41. Welche Qualitätskosten kennen Sie und wann ist es sinnvoll Projektevaluierungen durchzuführen?

  • Qualitätskosten:
    • Konformitätskosten - Kosten während des Projektes um Fehler zu vermeiden
      • Präventionskosten
        • Training
        • Ausrüstung
        • Zeit es recht zu machen
      • Bewertungskosten 
        • Testing
        • Inspektion
    • Non Konformitätskosten - Kosten während und nach dem Projekt aufgrund von Fehlern
      • Interne Fehler Kosten (Projekt)
        • Rework
        • Abfall
      • Externe Fehler Kosten (Kunde)
        • Garantie
        • Verlohrenes Business
  • Wann Projektevaluierung: 
    • Projektevaluierung: Zu jedem Zeitpunkt
    • Gate Review: Phasenende
    • Audit: Zu jedem Zeitpunkt
    • Post Projekt Review: Abschlussphase
    • Benefit Realization Review: Nach ausreichender operatier Erfahrung mit Proj. Ergebnis

42. Wie würden Sie bei einer Evaluierung vorgehen, welche Rollen benötigen Sie und was würden Sie bei der Vorbereitung eines Review-Meetings beachten? 

Vorgehen:

  • Vorbereitung (Material sammeln)
  • Durchführung (Desk Arbeit / Meeting, Befunde erheben / konsolidieren, Bericht erstellen, Massnahmen und Empfehlungen ausabreiten)
  • Review Meeting (Ergebnis prüfen, Feststellen aber nicht Lösungen entwicklen, Empfehlungen abgeben)
  • Nacharbeit (Protokollierte Befundbearbeitung, Reporting)

Rollen: 

  • Moderator (Review Leiter, ordnungsgemässer Ablauf sicherstellen)
  • Gutachter (Sachverständiger)
  • Schreiber (Sitzungs-Protokoll)
  • Manager (Auftraggeber)
  • Autor (Urherber)
  • Reviewer (Alle Beteiligten ausser Manager und Autor)

Review Meeting Vorbereitung: 

  • Analyse mit Checklisten / Fragelisten
  • Analyse gemäss Aufrtrag
  • Interviews vorberieten / durchführen
  • Befunde festhaten
  • Fragen festhalten

43. Welche Review-Typen kennen Sie und wann würden Sie den jeweiligen Review-Typ mit welcher Zielsetzung und Ergebnis einsetzen? 

tbd

44. In welchen Situationen verwenden Sie agile Methoden und in welchen eher tradierte Projektmanagement-Modelle (V-Modell, Wasserfall etc.)? 

Agile Methoden: (extreme Programming, Scrum, Feature Driven Development FDD, Kanban, Lean, Dynamic Systems Development Method DSDM)

  • Fokus auf nutzbare, funktinierende Ergebnisse
  • Selbstorganisierend
  • Kontinierlich wachsendes, nutzbares Produkt
  • Kurze Zylken, flexibel änderbar
  • Kunde stark involviert
  • T&M

Traditionelle Methoden: (Wasserfall, V-Modell)

  • Fixpreis

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