BWL/VWL


F. M.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende volks- und betriebswirtschaftliche Konzepte für Mittelschüler, darunter Marktformen wie Monopol, Oligopol und monopolistische Konkurrenz, Arbeitslosigkeitsarten sowie BIP-Berechnung und -Kritik. Sie erklären Wirtschaftskreisläufe, Standortanalysen und unternehmerische Zielsetzungen, etwa Liquidität oder Gewinnmaximierung, und zeigen deren Zusammenhänge auf. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen möchten.
Flashcards
73
Students
300
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
23.09.2013 / 13.04.2026

Flashcards

Was versteht man unter einer monopolistischen Konkurrenz?

Viele konkurrierende spezialisierte Anbieter.

 

Unter einer monopolistischen Konkurrenz versteht man einen Markt, auf dem zwar ähnlich wie im Polypol sehr viele Anbieter auftreten, der aber unvollkommen ist. Die Unvollkommenheit kann dadurch hervorgerufen sein, dass z. B. die Nachfrager räumliche, zeitliche oder sachliche Präferenzen haben, oder weil die gehandelten Güter nicht homogen sind, sich also in gewissen Merkmalen unterscheiden (Produktdifferenzierung).   Aufgrund der Produktdifferenzierung verfügt jeder Anbieter über einen gewissen monopolistischen Spielraum, innerhalb dessen es ihm möglich ist, ähnlich wie in einem Monopol, Preis oder Menge festzulegen. In diesem monopolistischen Bereich gilt die Gewinnmaximierungsregel: Grenzerlös = Grenzkosten.   Verlässt der Anbieter den monopolistischen Bereich, gilt für ihn das Gleiche wie in einem Polypol: Der Preis ist durch den Markt diktiert, erhöht der Anbieter den Preis darüber hinaus, verliert er alle Nachfrager an die Konkurrenz.