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Krawall Karöll
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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 22.07.2014 / 07.06.2018
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Welche Grundperspektiven (Wissenschaftsziele) der Organisationstheorie lassen sich unterscheiden?

  • Das deskriptive Ziel: Möglichst präzise Erfassung und adäquate Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes
  • Das theoretische Ziel: Das Aufdecken von Ursache-Wirkungs-Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten
  • Das pragmatische Ziel: Die Anwendung der Theorie, um eine möglichst effektive und effiziente Organisationspraxis zu ermöglichen.
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Gibt es die Organisationstheorie?

  • bei Theorien grundsätzlich um allgemeine Darstellung eines komplizierten Sachverhaltes handelt
  • deshalb kann es die Organisationstheorie nicht geben
  • Jede Theorie hat einen eigenen Fokus
  • Eignenn sich für unterschiedliche Betrachtungsweisen der Organisation
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1 Kommentare

  • 01.01.2015
    D. Nobel
    Beim letzten Punkt der Aufzählung: "Speziell ..." ist beim Wort 'Richtlienien' ein 'e' zu viel hinein gerutscht, sprich Richtlinien nur mit einem 'ie'.
    Beste Grüsse Daniel
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Wodurch ist der Bürokratieansatz von MAX WEBER gekennzeichnet?

  • Strikte Regelgebundenheit der Amtsführung (im Idealfall ist jedes Handeln durch Regeln vorbestimmt)
  • Amtskompetenzen: Die Zuständigkeiten und Befugnisse sind generell festgelegt und leiten sich aus den Positionen ab
  • Amtshierarchie: festgelegtes System von Über- und Unterordnung mit genau umschriebener Befehlsgewalt
  • Aktenmäßigkeit: Es gilt nur, was genaustens dokumentiert wurde
  • Unpersönlichkeit der Amtsführung: Alle Amtsgeschäfte sind absolut neutral und ohne jegliche Emotionen zu erledigen
  • Speziell ausgebildete Fachleute, für den Vollzug Richtlienien

Durch diesen Idealtypus soll eine Organisation möglichst effizient funktionieren.

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Erläutern Sie die Grundzüge des Scientific-Managements und gehen Sie dabei auf die Begriffe Taylorismus und Fordismus ein.

  • Der Begriff Scientific Management stammt von Taylor
  • Er war der erste, der wissenschaftliche Methoden (Experimente) in der Organisationsgestaltung anwandte
  • Bei seinem Ansatz trennte er Kopf- und Handarbeit
  • Zerlegte die Aufgaben in Kleinstaufgaben, um einen möglichst hohen Spezialisierungsgrad hinzubekommmen
  • Durch Experimente und Beobachtungen konnte er genau definieren, wie lange man für eine Aufgabe brauchte
  • Auf dieser Basis entstand ein Tagespensum
  • Wurde dieses erreicht oder übertroffen gab es Prämien (--> Akkordlohn)
  • Wurde dieses nicht erreicht, gab es Abzüge
  • Fordismus war eine eine Weiterentwicklung des Taylorismus
  • Es wurden Fließbänder eingesetzt um Rationalisierungseffekte zu generieren
  • Die Fließbänder gaben warun nun in gewisser Weise die Kontrollinstanz und gaben in gewisser Weise das Tempo vor
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Welche Relevanz besitzt der Taylorismus noch in der heutigen Zeit?

  • Speziell in Produktionsbetrieben herrscht noch eine starke Arbeitsteilung
  • Einführung von Pausenregelung
  • Einführung des Akkordlohns
  • In der Arbeitsplatzgestaltung
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Welche grundlegenden Erkenntnisse konnten in den sog. „Hawthorne-Experimenten gewonnen werden?

  • Starke Veränderung des Menschenbildes vom „rational man“ zum „social man“
  • Mensch als soziales Wesen rückt in den Fokus
  • Organisationen können nicht losgelöst von den enthaltenen Organisationsmitgliedern betrachtet werden
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Von welchen Prämissen geht die Theorie der begrenzten Rationalität aus?

  • Es geht um Entscheidungsverhalten von Organisationsmitgliedern
  • Es wird davon ausgegangen, dass kognitive Grenzen der Informationsaufnahme und –verarbeitung das Treffen rationaler Entscheidungen verhindern
  • Ursachen können sein:
    • Unvollständiges Wissen über Bedingungen/Konsequenzen
    • Bewertungsprobleme zukünftiger Ereignisse
    • Begrenzte Auswahl am Entscheidungsalternativen
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Skizzieren Sie die Aussagen der Anreiz-Beitrags-Theorie.

  • Zum Ersten mal taucht mit der Anreiz-Beitrags-Theorie von Barnard der Umweltbezug als Problem der Organisationsgestaltung auf
  • Barnard bezeichnet Organisationen als kooperative Systeme --> die Existenz der Organisationen hängt von der Bereitschaft der Mitglieder ab, an dem Kooperationsverbund mitzuwirken
  • Eine formale Organisation ist definiert als ein „System bewusst koordinierter Handlungen oder Kräfte von zwei oder mehr Personen.“
  • „Beiträge“ sind Handlungen, welche die Organisation benötigt, um ihre Ziele zu erreichen
  • „Anreize“ sind Gegenleistungen der Organisation
  • nicht Personen, sondern deren Handlungen sind konstitutiver Bestandteil formaler Organisationen
  • Konzept der Indifferenzzone: Eine Art Vertrauensvorschuss, den die Organisationsmitglieder der Autorität gewähren, um diese nicht ständig auszuhandeln
  • Informelle Organisation ist die Funktionsvoraussetzung für betriebliche Kommunikation