Lernkarten

Joelle Banunga
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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 19.06.2013 / 22.10.2013
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Kindheit von der Antike bis zum Mittelalter (T.1)

 

In der Antikenwelt wenig bekannt über die Idee der Kindheit (à Keine moralische und gesetzliche Beschränkung der Kindestötung).

Griechen hatten eine Vorahnung der Idee der Kindheit.

In der Römerzeit entwickelte sich ein Bewusstsein für Kinder(à Idee von Scham gegebüber den Kindern, Abschirmung von Geheimnissen, der Bann des Schweigens wurde aufrechterhalten).

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Kindheit von der Antike bis zum Mittelalter (T.2)

 

Im Mittelalter verschwand die Idee der Kindheit jedoch wieder gänzlich.

1. Fehlen von der sozialen Literalität (die meisten Menschen können lesen und schreiben und tun es).

2. Fehlen einer Idee von Kindheit und Erziehung

3. Abwesenheit von Schamgefühlen

-->Kinder wurden wie Erwachsene behandelt, sobald sie sprechen konnten.

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Folgen des Lesenlernens für Kinder

 

Erfordert Konzentration und Sitzfleisch Einschränkung des ungestümen Bewegungsdranges des Kindes.

Ausbildung von Verstand à kräftiger Individualismus nötig, da Texte interpretiert werden müssen= individ. Akt

Aufschiebung von unmittelbarer Befriedigung von Bedürfnissen

Gegenüber von Symolen distanzierte Haltung einnehmmen

Umgang mit einem hohen Grad von Abstraktion

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Industrialisierung mächtiger Feind der Kindheit

Kinder wurden als billige Arbeitskräfte gebraucht, deshalb gab es keine Erziehung und Schulen. Später wurde jedoch der Kinderschutz vom Staat garantiert.

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Lockes Gedanken zur Erziehung

 

Protestantische Auffassung: Geist eines Menschen bei der Geburt eine Tabula rasa (=leere Tafel), es ist der Auftrag der Gesellschaft (Staat, Eltern, Recht,…) Kinder zu pflegen und erziehen. à leere Tafel zu beschreiben

Ein ungezogenes Kind ist das Versagen der Gesellschaft, in erster Linie der Eltern.

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Rousseaus Idee der Kindheit

Romantische Auffassung: Kind ist von sich aus wertvoll. Mensch ist in Kindheit dem „Naturzustand“ am nächsten.

 

Naturzustand: positiver Zustand des ungezähmten Wilden, keine Einflüsse der Zivilisation vor dem 12. Lebensjahr. In der Zivilisation liegt das Böse, die Verfremdung, die Verformung des Menschen. à Kind ist nicht das Problem, sondern der deformierte Erwachsene

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Freud

 

Geist des Kindes ist durch unverkennbare Struktur und spezifischer Gestalt ausgezeichnet (keine leere Tafel wie Locke).

Kinder müssen bis zum Erwachsenenalter Triebregungen überwinden und sublimieren (Naturzustand)

Zivilisation ist ohne Veränderung und Sublimierung nicht möglich.

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Dewey

Er fragt sich immer was das Kind jetzt braucht, nicht was aus ihm werden soll. Geht davon aus, das Kinder je nach Alter ihre Probleme verschieden lösen müssen, da sie ja erst in die Erwachsenenwelt wachsen müssen à learning by doing