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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 14.01.2013 / 15.08.2019
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Wirkungsfelder der Arbeitsagogik

  • Tagesstruktur schaffen
  • Aneignung beruflicher Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Berufliche Abklärung
  • Training von Selbst- und Sozialkompetenz
  • Aufbautraining
  • Förderung am geschützten (angepassten) Arbeitsplatz
  • Unterstützung der persönlichen Entwicklung
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Definition "Arbeitsagogik"

(nach Dario Togni–Wetzel)

"Arbeitsagogik ist das gezielte Einsetzen des Mediums Arbeit als Lernfeld und Spiegelbild für den Klienten.

Arbeitsagogik ist Führungs- und Beziehungsarbeit.

Das Ziel ist die Stabilisierung des Klienten, die Erhaltung und Erweiterung der Handlungskompetenz durch planmässige, individuelle Förderung sowie die positive Verhaltensbeeinflussung, letztlich seine Integration in die Arbeitswelt."

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Ziele der Arbeitsagogik

  • Höchstmögliche Handlungskompetenz und Autonomie des Klienten
  • Integration in die Arbeitswelt
  • Rehabilitation des Klienten zur Arbeit
  • Stabilisierung des Klienten durch Akzeptanz des Handikaps [...] und positive Ausrichtung auf das Machbare
  • Ressourcenorientierte Sicht und Grundhaltung des AA und des Klienten
  • Stärkung der Ich-Identität, des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens des Klienten
  • Konkrete alltägliche Erfolgserlebnisse auf der Handlungsebene
  • Zielorientierte Förderung des Klienten
  • Bewusster Einsatz des Mediums Arbeit zur Förderung des Klienten
  • Förderung der praktischen fachlichen Fertigkeiten und des fachlichen Know-Hows des K.
  • Förderung der Selbst-, Sozial- und Führungskompetenzen des Klienten
  • Professionalisierung des Personals in den Tätigkeiten der Arbeitsagogik
  • Förderung der professionellen Führungsfunktion des Personals

 

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Arbeitsagogische Grundsätze und Prinzipien

  • Im Zentrum die Klientin
  • Im Vordergrund die Ressourcen
  • Fördern durch fordern
  • Der Ist-Zustand ist Grundlage
  • Das Medium ist Arbeit
  • Selbsteinschätzung vor Fremdeinschätzung
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Erfolge feiern!
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Zentrale Lernchancen durch Arbeit

(nach M. Brater)

  • Interesse zu zeigen
  • sich zu engagieren
  • zielgerichtetes und praxisbezogenes Tun
  • Ausdauer zu erleben
  • exakte Wahrnehmung trainieren
  • sachgemäss zu beurteilen
  • das Produkt selbstkritisch reflektieren und

               ... daraus zu lernen

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Hauptprozesse des Lernens durch Arbeit

(nach M. Brater)

  • Hinwendung zur Sache – Abwendung von sich selbst
  • Selbstüberwindung, Selbstkontrolle, Selbstlosigkeit
  • Genauigkeit und Verbindlichkeit
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Wirkungen des Lernens durch Arbeit

(nach M. Brater)

  • Gefühl der persönlichen Bedeutung und Wirksamkeit
  • Einbindung in soziale Zusammenhänge
  • Erlangen von Sachlichkeit und Zielgerichtetheit
  • Erlangen von innerer und äusserer Freiheit (Bedürfnisaufschub/Verzicht)
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Die Arbeitsphasen

(nach M. Brater)

  1. Entdecken
  2. Planen
  3. sich Entschliessen
  4. Ausführen/ Tun
  5. Prüfen
  6. Korrigieren
  7. Abschliessen
  8. Auswerten