Lernkarten

Karten 16 Karten
Lernende 1 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.01.2020 / 29.01.2020
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 16 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Was sollte bei der Beurteilung einer Hypothese neben statistischer Signifikanz noch berücksichtigt werden und warum?

- Die Effektgröße macht die praktische Relevanz deutlich

- sie gibt Größe und Richtung eines Unterschieds bzw. Zusammenhangs an 

Fenster schliessen

Inwiefern enthalten statistische Tests eine subjektive Komponente?

- welches statistische Verfahren wähle ich? 

- wie gehe ich mit Ausreißerwerten/nicht verwendbaren Daten um? 

- teste ich gegen H0 oder H1? 

- ab welchem statistischen Kennwert verwerfe ich meine Hypothese? 

Fenster schliessen

Was bedeutet Datenaggregation, und wozu braucht man diese?

= Kondensieren von Daten, so dass eine Datenstruktur entsteht, auf die softwarebasierte statistische Tests sinnvoll angewendet werden können) --> z.B. 1 Proband pro Zeile, relevante AVn in Spalten

Fenster schliessen

Müssen Sie für statistische Software immer Geld bezahlen?

- Nein, es gibt auch statistische Software, die open source angeboten wird und damit kein Geld kostet

- kostenfreie statistische Softwarepakete wären zum Beispiel R oder Jamovi 

 

Fenster schliessen

Wozu braucht man überhaupt Inferenzstatistik, und von welchen Wortstämmen leitet sich der Begriff ab?

– ursprünglich: „hineintragen“ (lat. „in-ferre“)

– heute: schlussfolgern (zweiwertiges Prädikat: von ... auf ...)

– hier: von Stichprobe auf Population

Fenster schliessen

Was ist der Unterschied zwischen Statistik und Stochastik?

- Stochastik (= gr. mutmaßen): umfasst Wahrscheinlichkeitstheorie, Kombinatorik & Statistik

- Statistik (= gr. den Staat betreffend): deskriptiv vs. schließend --> die Lehre von Methoden zum Umgang mit Daten

Fenster schliessen

Erläutern Sie das Prinzip statistischen Testens in einem Satz unter Verwendung der Begriffe H0 (bzw. Zufallsannahme) und Stichprobenkennwert.

Beim statistischen Testen ermittelt man, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Stichprobenkennwert (z.B. Häufigkeitsverhältnis, Mittelwert, Mittelwertsveränderung) nur durch einen unsystematischen Zufall zustande gekommen ist (= Zufallsannahme H0). 

Fenster schliessen

Geben Sie ein psychologisches Beispiel, wann die Binomialverteilung als Stichprobenkennwerteverteilung genutzt werden kann.

- Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem Raum 10 Depressionskranke und 100 Gesunde befinden, wenn diese zufällig aus der (gleichverteilten) Bevölkerung gezogen worden wären? 

- Gehört der Stichprobenkennwert in den Bereich sehr unwahrscheinlicher Ereignisse unter Zufallsannahme, dann liegt wohl kein Zufall vor  --> (also: dann scheinen überzufällig viele Depressive da zu sein)

- „Aber woher weiß ich, wo der Bereich sehr unwahrscheinlicher Ereignisse unter Zufallsannahme liegt?“ --> das sagen Stichprobenkennwerteverteilungen, z.B. die Binomialverteilung (=Verteilung für Häufigkeiten eines Ereignisses bei zwei Ereignisalternativen („bi-nomial“) )

- man muss für das Beispiel allerdings wissen wie hoch der Anteil von Depressionskranken in der Bevölkerung ist