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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 21.10.2019 / 21.10.2019
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Syncop Definition:

plötzlicher, kurzer (2-3min), spontan reversibler Bewusstseinsverlust---> infolge einer gestörten/insuffizienten Hirndurchblutung. 

Haltungskontrolle auch verloren, ein Symptom und keine Krankheit an sich!

Nicht gleichstellen mit Lypothymie (Collapse/Goind weak) oder Präsynkope! --> beide in der Regel ohne Bewusstseinsverlust, wenn Bewusstseinsverlust redet man dann von Syncop. 

Schwächeanfälle: Schwindel, leerer Kopf, Unwohlsein

Typischer Synkop: kompletter Bewusstseinsverlust, plötzlich, kurz, häufig mit Fall und Verletzungen. Danach Wiederaufnahme des Bewusstseins, mit einer prostkritischen Benommenheitsphase.

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Bei den Synkopen gibts eine Form mit Prodromi und eine konvulsive Form, beschreibe:

  • Form mit Prodromi (auch genannt kardiagener Syncop?):

mit uncharakteristischen Vorzeichen/Frühsymptomen: Schwindel, Blässe, Schwitzen, visuelle Störungen, Übelkeit

diese gehen dem eigentlichen Synkop vorher, Pat sagt zB ist ihm überl usw

  • konvulsive (krampfhafte) Form (auch epileptischer Syncop genannt?):

Auftreten von Krämpfen, Zungenbeissen, Urinverlust usw---> führt zu einem Bewusstseinsverlust mit neurologischem Ursprung (Epilepsie), auch ersichtlich bei einer verlängerten Synkope (>30s). 

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Bei einem Syncop muss die Anamnese präzisiert werden. Welche Fragen?

  • Dauer des Bewusstseinsverlust
  • Ort
  • Umstände des Auftretens (was ist passiert, dass es zum Syncop gekommen ist?)
  • abnorme Bewegungen (Krämpfe) während dem Syncop? 
  • Urinverlust?
  • Zungenbeissen?
  • Prodrome?
  • postkritischer Zustand? 
  • Übelkeit?
  • Besondere Brustgefühle?
  • Umstands-Amnesie (sprich weiss nicht was passiert ist)?
  • Aussehen des Pat vor und nach Synkop
  • Familienanamnese
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DD:

  • Lypothymie (präsynkop):
  • Koma
  • Katalepsie:
  • Epilepsie
  • Neuro Unfälle
  • Lypothymie (präsynkop): 

kein echter Bewusstseinsverlust, Nachlassen des Bewusstseins mit neuroligschen Defiziten: visuelle Einschränkungen, Schwächegefühl, gedämpftes Hören). Pat hat Gefühl gleich das Bewusstsein zu verlieren, aber die Hxpoxie ist zu kurz um zu einem kompletten Bewusstseinsverlust zu führen

  • Koma: 

hat 4 Stadien, kann auch iatrogen verursacht sein, zB in der Anästhesie

  • Katalepsie:

Zustand des Verharrens in einer starren Körperhaltung, Muskeltonus ist maximal erhöht--> wie eine Statue, meistens psychische Ursache

  • Epilepsie:

abnormale Bewegungen, Krämpfe, Bewusstseinsverlust

  • Neuro Unfälle:

Schlaganfall (AVC, AIT), accdident vasculaire cereberal, accident ischemique transitoire.

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Ursachen von Synkop (4):

  • Vasovagaler reflex: 30%
  • Cardiogen: 9%
  • Orthostatisch: 10%
  • Andere/unbekannte Ursache: 50%
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Neural vermittelte Synkope (Reflex)? Was ist das?

Ist ein Reflexsynkop. Es kommt immer zu einer Vasodilat. (vasodepressive Form), zu einer Bradykardie (kardo-inhib. Form) oder auch beides (mixed). --> gemixter Form ist am schlimmsten, Regenartion am schlechtesten!

  • Abwesenheit von HKH
  • lange Geschichte von immer wieder auftretenden Synkopen
  • nach plötzlich unerwartetem unangenemn Blick, Geräusch, Geruch, Schmerz
  • Langer Stehen, oder viele Leute, Hitze
  • Übelkeit, Erbrechen assoz.Synkope
  • Bei Kopfrotation oder Druck auf den Carotissinus (Tumoren, Rasieren, enge Kragen)
  • Nach Anstrengung
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Neuronal vermittelter Synkop (Reflex),

4 Typen:

 

  • Vasovagal:
    • Emotionaler Stress, Schreck, Schmerz, Lärm, Kälte, banale Blutung (Blutungsphobie)
    • orthostatischer Stress (langes, unbewegtes Stehen)
  • Situationsbedingt (pressorische Synkope):
    • Husten, Niesen
    • Gastrointestialner Sitmulation (Schlucken, Defäkation, viszeraler Schmerz)
    • Miktionssynkope (post-miktion)
    • Post-Anstrengung
    • Postprandial
    • Andere (zB Lachen, Bass Instru spielen, Gewichte heben)
  • Carotissinus Synkop
  • Atypische Formen
    • ohne offensichtlichen Auslöser oder atpyische Präsentation
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Den orthostatischen/hypotensiven Synkop kann man in 4 Unterkategorien unterteilen, diese sind:

  • Primäres autonomes Versagen
    • Rein autonomes Versagen, also Verlust der peripheren Kontrolle des autonomen Systems, der sympathischen Fasern
    • Multisystematrophie
    • Parkinson mit Autonomen Versagen
    • Lewy-Körper-Demenz (neurodegenerative Erkrankung
  • Sekundär autonomes Versagen
    • Diabetes: wenn zu viel Zucker im Blut weniger gute Regulat?
    • Amyloidose
    • Urämie
    • Wirbelsäulenverletzung
  • Drogen induzierte orthostatische Hypotension
    • Alkohol
    • allg.Vasodilatatoren
    • Diuretika
    • Phenotiazine
    • Antidepressiva
  • Volumen-Minderung
    • Hämorrhagie
    • Diarrhoe
    • Erbrechen
    • usw.