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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 20.08.2019 / 21.08.2019
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Definition Angst

Ein unbestimmtes, unsicheres Gefühl des Unwohlseins oder der Bedrohung, dessen Ursache für die betroffene Person oft unspezifisch oder unbekannt ist und gefolgt ist von einer autonomen Reaktion. 

 

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Vorteile von Angst

  • Angst macht sicher, denn sie ist ein natürliches Warnzeichen.
  • Angst kann sehr viel Energie freisetzen
  • Annehmen und Bewältigen von Angst lässt uns reifen, wir entwickeln uns weiter.
  • Angst kann auch etwas reizvolles sein. Einige Menschen schauen Horror-Filme an um Angst Gesicht zu zeigen.
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Faktoren im Spital, die die Angst erhöhen

  • Miterleben von Krankheit und Tod
  • Untersuchungen im Mehrbettzimmer
  • Räumliche Enge
  • Klima der Unpersönlichkeit und Hektik
  • Macht-Asymmetrie, fehlende Kommunikation, unverständliche Visiten
  • Trennung von Angehörigen, Entwurzelung aus sozialem System
  • nosokomiale Infektionen
  • Dekubitus
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Wie zeigt sich Angst?

 

  • zittern, diarrhöe, Harndrang, Verädnerung des Schlafmusters, Schwäche, Hherzklopfen, nervosität, verädnerung der Stimme, erhöhte Atemfrequenz, erhöhte Blutdruck
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Stufen der Angst

geringe Angst

  • Erhöhte Wachsamkeit, gestigerte Wahrnehmung, Aufmerksamkeit auf Umgebung und unmittelbare Ereinigesse fixiert

mässige Angst

  • Eingeschränkte Wahrnehmung, erhöhte Konzentration, lässt sich beim Lösen eines Problems nicht ablenken

ausgeprägte Angst

  • Wahrnehmungsspektrum eingeschränkt, Angst beeinträchtigt wirksames Funktionieren

panische Angst

  • Gestörte Konzentrationsfähigkeit, sieht Situation verzerrt, kann Sit. Nicht realistisch wahrnehmen
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Pflegemassnahmen

  • Ehrliche, authentische, klare Kommunikation; Empathie zeigen
  • Sich den Ängsten des Patienten stellen
  • Sich aktiv anbieten für Begegnung und Gespräch
  • Es aushalten, auf Ratschläge und platte Tröstungen zu verzichten
  • Sich der eigenen Angst stellen:  (Ängste übertragen sich)
  • Vertrauensvolle Beziehung aufbauen
  • Für Sicherheit sorgen
  •  

  • Aufdeckung/Erkennen des Angsterlebens (u. a. Peplau)
  • Den Pat. am PP beteiligen und befragen, welche Angstbewältigungsstrategien sie benötigen oder was sie sich dahingehend von der Pflege wünschen
  • Grundlage für die Angstbewältigung ist die pflegerische Beziehung
  • Angehörige sind wertvolle Unterstützungsressourcen
  • Pflegende sollen ihre eigenen Ängste kennen, reflektieren und überprüfen
  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Ergänzende Massnahmen wie ASE, Musik- und Kunsttherapie
  • Wahrnehmungen von Angstschwankungen verfeinern (Psychiatrie)
  • Defokussierung (Psychiatrie)

     

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Definition pflegekonzept

  • Überbegriffe, Verallgemeinerungen für ein oder verschiedene ähnliche Phänomene, die sich in der täglichen Pflegearbeit zeigen.
  • Pflegekonzepte fassen Verhaltensweisen, Verhaltensmuster, Reaktionsweisen, die für die Pflegetheorien, die Pflegepraxis und Pflegeausbildung als bedeutsam erachtet werden, unter einem abstrakten Begriff zusammen. Bsp.: Leiden, Hilflosigkeit, Verlust, Krise, Angst, Hoffnung, Humor
  • Ein Begriff, um ein Phänomen konkret zu benennen und systematisch zu beschreiben.
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Denition in der Pflege - Pflegediagnose Angst

  • 1980 wurde Angst von der NANDA als Pflegediagnose aufgenommen.
  • NANDA unterscheidet zwischen Furcht und Angst.