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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 19.08.2019 / 07.09.2019
Lizenzierung Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND)     (Alfredo Luca Palmiero)
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Welche Einkünfte der öffentlichen Hand kennen Sie?

Privatwirtschaftliche Einkünfte / Bussen und Geldstrafen /

öffentliche Lasten öffentliche Abgaben und Naturallasten

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Welches ist der Unterschied zwischen Kausalabgaben und

Steuern?

Gegen die Entrichtung einer Kausalabgabe erhält die Bürgerin

oder der Bürger eine direkte Gegenleistung (z.B. Gebühr für die

Ausstellung eines Reisepasses) oder sie stellt die Abgeltung für

eine nicht erbrachte Naturalleistung (Naturallast) dar (z.B.

Feuerwehrersatzabgabe). Steuern hingegen sind voraussetzungslos und

ohne direkt zurechenbare Gegenleistung geschuldet

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Welche Arten von Kausalabgaben kennen Sie und nennen Sie je

ein Beispiel?

Gebühr (z.B. für die Erteilung eines Fischerpatents) / Vorzugslast (z.B.

Grundeigentümerbeitrag im Rahmen von Landerschliessungen) /

Ersatzgabe (z.B. Wehrpflichtersatzabgabe)

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Welche Arten von Steuern kennen Sie und nennen Sie je ein

Beispiel?

Fiskalsteuer (z. B. Einkommenssteuer) / Zwecksteuer (z. B.

Nationalstrassenabgabe - auch Autobahnvignette genannt - darf nur

für den Bau und Unterhalt von Strassen eingesetzt werden) /

Lenkungssteuer (z. B. Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe LSVA

soll den Lastenwagenverkehr auf der Strasse reduzieren)

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Was ist das Merkmal einer Subjektsteuer?

Sie trägt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der steuerpflichtigen

Person (des Steuersubjektes) Rechnung. Das Gegenstück ist die

Objektsteuer, welche die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des

Steuerpflichtigen nicht berücksichtigt

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Wie unterscheiden sich direkte und indirekte Steuern?

Bei den direkten Steuern besteht eine Identität zwischen Steuersubjekt

und Steuerträge (z.B. Einkommenssteuer), während bei den indirekten

Steuern diesbezüglich eine Disparität besteht (z.B. Mehrwertsteuer)

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Welche grundrechtlichen Schranken der Besteuerung kennen

Sie?

-Allgemeinheit der Besteuerung (BV 127 II)

- Gleichmässigkeit der Besteuerung (BV 127 II)

- Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (BV 127 II)

Rechtsgleichheit (BV 8) / Willkürverbot (BV 9)

- Interkantonales Doppelbesteuerungsverbot (BV 127 III)

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In welchem Erlass sind die bundesrechtlichen Harmonisierungsvorgaben

betreffend die direkten Steuern der Kantone und

Gemeinden geregelt und auf welche Verfassungsbestimmung

stützt sich dieser Erlass ab?

Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der

Kantone und Gemeinden (StHG), auch „Steuerharmonisierungsgesetz“

genannt

Die entsprechende Gesetzgebungskompetenz des Bundes ergibt sich

aus BV 127 III sowie aus BV 129 I und II