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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 13.08.2019 / 16.08.2019
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Welche Aussagen zum Kern von van der Hoort et al. (2011) sind korrekt?

Van der Hoort et al. (2011) konnten die Körpertausch-Illusion (body-swap illusion) für sehr kleine Puppen, nicht jedoch für sehr große artifizielle Körper induzieren.

Wenn sich Versuchspersonen in einem sehr kleinen Körper fühlten, erlebten sie auch andere Objekte als kleiner und näher.

Die Ergebnisse von van der Hoort et al. (2011) legen einen Zusammenhang zwischen der eigenen Körpergröße und unserer Wahrnehmung der Außenwelt nahe.

Van der Hoort et al. (2011) führten 20 verschiedene Teil-Experimente durch.

Die Autoren nutzten verschiedene Outcome-Variablen, bspw. Fragebögen, Hautleitfähigkeit oder Verhaltensmaße.

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Welche Aussagen zur Diskussion von van der Hoort et al. (2011) sind korrekt?

Eines der Hauptergebnisse von van der Hoort et al. (2011) ist, dass es möglich ist, Ganzkörperillusionen sowohl für sehr große als auch für sehr kleine Körper zu induzieren.

Die Ergebnisse der Studie von van der Hoort et al. (2011) widerlegen die Idee der Embodied Cognition.

Die Studie zeigt, dass die Wahrnehmung von Größe und Distanz externer Stimuli mit der empfundenen eigenen Körpergroße zusammenhängt.

Die Autoren diskutieren verschiedene Hirnareale, deren Aktivation mit der erzeugten Körpertausch-Illusion (body-swap illusion) in Verbindung stehen könnte.

Die Autoren betonen, dass es sich bei der vorliegenden Studie um Grundlagenforschung handelt und schlagen daher keine potentiellen zukünftigen Anwendungsbereiche vor.

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Welche Aussagen zu den Methoden von van der Hoort et al. (2011) sind korrekt?

Van der Hoort et al. (2011) nutzten ein serielles Design mit mehreren individuellen Teil-Experimenten. In jedem der Teil-Experimente war die Stichprobe daher verhältnismäßig klein (n<30 Personen).

Den Versuchspersonen wurden 3D-Bilder verschiedener künstlicher Körper gezeigt.

Während die künstlichen Körper in den verschiedenen Versuchsbedingungen berührt wurden, durften die Versuchspersonen jedoch nicht berührt werden.

Die Autoren der Studie verwendeten ein faktorielles Design, ein und dieselbe Versuchsperson wurde also unter verschiedenen Versuchsbedingungen getestet.

Für den Versuch nutzten die Autoren zwei verschiedene Puppen: eine 3-Meter und eine 8-Meter große Puppe.

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Welchen Aussagen zum Kern von Sliwinska et al. (2012) sind korrekt?

Sliwinska et al. (2012) nutzten für ihre Studie zwei neurowissenschaftliche Methoden: MRT und TMS.

Sliwinska et al. (2012) untersuchten die Rolle des supramarginalen Gyrus (SMG) für den phonologischen Aspekt der visuellen Wortverarbeitung.

Sliwinska et al. (2012) fanden einen fasziliatorischen (erleichternden) Effekt von SMG-Stimulation auf die phonologische Verarbeitung.

Sliwinska et al.‘s (2012) Ergebnisse zeigten starke Haupteffekte der TMS-Stimulation des SMGs für drei verschiedene Bedingungen: eine phonologische, eine semantische und eine visuelle Aufgabe.

Die Ergebnisse von Sliwinska et al. (2012) deuten darauf hin, dass die phonologische Verarbeitung recht früh (80-120ms) nach Präsentation eines Stimulus beginnt.

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Welche Aussagen zur Durchführung des Experimentes von Sliwinska et al. (2012) sind korrekt?

Manche Probanden mussten nach der Lokalisationsprozedur ausgeschlossen werden.

Versuchspersonen mit Epilepsie oder Dyslexie wurden nicht in das Experiment aufgenommen.

Versuchspersonen nahmen an zwei Sessions teil. In der ersten Session fand das TMS-Experiment statt, in der zweiten Session wurden mit einem MRT-Scanner strukturelle T1-Scans aufgenommen.

Vor Beginn der TMS-Session wurden drei potentielle Ziele im linken SMG ausgewählt.

Vorm Hauptexperiment wurde eine Lokalisationsprozedur durchgeführt, um das passende TMS-Ziel zu finden.

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Welche Aussagen zu den Ergebnissen von Sliwinska et al. (2012) sind korrekt?

Es zeigte sich, dass die während der Lokalisationsprozedur getesteten potentiellen TMS-Ziele so nah aneinander lagen, dass ihre Stimulation jeweils den genau gleichen Effekt auf die phonologische Verarbeitung hatte.

TMS zeigte einen starken Effekt auf die Genauigkeit (accuracy), mit der die drei verschiedenen Aufgaben durchgeführt wurden.

SMG (supramarginalen Gyrus)-Stimulation hatte keinen signifikanten Effekt auf die Reaktionszeiten für die visuelle Urteilsaufgabe (visual judgement task).

SMG-Stimulation führte zu signifikant längeren Reaktionszeiten für die phonologische Aufgabe.

Die Versuchspersonen hatten große Probleme mit den drei verschiedenen Aufgaben (phonologische, semantische und visuelle Aufgabe), so dass die durchschnittliche Genauigkeit (accuracy level) für alle drei Aufgaben sehr niedrig war.

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Welche der folgenden Aussagen zum Artikel von Tversky und Kahneman (1981) sind richtig?

Der Entscheidungs-Rahmen (decision frame) bezeichnet die beim Entscheider vorliegende Vorstellung des Entscheidungsproblems.

Der wahrgenommene Entscheidungs-Rahmen ist dabei nur beeinflusst durch die objektiven Eigenschaften des Entscheidungsproblems.

Framing bezeichnet die gleiche Darstellung unterschiedlicher Entscheidungsprobleme, welche zu unterschiedlichen Entscheidungen führen kann.

Framing Effekte stellen systematische Verletzungen der elementaren Rationalitäts-Prinzipien Korrespondenz und Stabilität dar.

Framing führt zu systematischen Effekten der Präferenz-Umkehr.

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Welche der folgenden Aussagen zum Artikel von Tversky und Kahneman (1981) sind richtig?

Beim Entscheidungsproblem der Asiatischen Krankheit muss zwischen möglichen Krankheiten mit unterschiedlichen Konsequenzen gewählt werden.

Beim Entscheidungsproblem der Asiatischen Krankheit muss eine Entscheidung unter Risiko getroffen werden und zwischen sicheren und unsicheren Optionen gewählt werden.

Der Studie zum Entscheidungsproblem der Asiatischen Krankheit liegt ein between-subject design zugrunde, in dem Personen zufällig auf unterschiedliche Gruppen verteilt werden.

In der Studie zum Entscheidungsproblem der Asiatischen Krankheit wurden gleichzeitig ein Framing von Handlungen, Kontingenzen und Auszahlungen vorgenommen.

Die Studie zur Asiatischen Krankheit zeigt u.a. dass bei einer Darstellung der Anzahl der zu Tode kommenden Personen die überwiegende Mehrzahl der Versuchsteilnehmer die riskante Option wählt.