Lernkarten

Karten 34 Karten
Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 08.07.2019 / 16.07.2019
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 34 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Beim Strategischen Management werden grundsätzlich zwei Bereiche analysiert? Welche 2 sind das und können Sie diese zwei Analysen umschreiben, respektive wie unterscheiden sich diese?

Unternehmensanalyse (Blick nach innen, interne Sicht)

Wo sind meine Schwächen? Produziere ich effizient genug? Wie kommen meine Produkte am Markt an?

Umweltanalyse (Blick nach aussen, externe Sicht)

Wo liegen Risiken und Gefahren? Wo gibt es Potenziale oder Möglichkeiten neue Geschäftsfelder zu erschliessen? Was sind Trends und wie entwickeln sich diese?

Fenster schliessen

Sie haben gelernt, dass beim Strategischen Management um die Ermittlung von SEP’s geht. Was ist damit gemeint? Weshalb sind diese so wichtig für eine Unternehmensführung?

Dadurch kann sich eine Unternehmung gegenüber anderen Unternehmungen differenzieren und somit wirtschaftlich erfolgreich sein. Sie sichern den Fortbestand des Unternehmens.

 

 

Fenster schliessen

Sie haben gelernt, dass SEP’s sich nicht nur auf ein Produkt beziehen, Nennen Sie 5 weitere mögliche SEP’s, welche ein Unternehmen entwickeln könnte.

Sourcing                     
optimierte Einkaufsgesellschaft und dadurch bessere Preise

Human-Ressources     
War of Talents, Rekrutierung von Talenten

Image                         
wie werde ich extern wahrgenommen, hoher Bekanntheitsgrad

E-Business                 
Automatisierung von Prozessen

Ökologie                     
Nachhaltigkeit, Umweltaspekte

Wissenskapital            
interne Ausschöpfung erhöhen

Standortpotenzial        
attraktive Verkaufsstandorte

Organisatorisch           
Reduktion der Durchlaufzeiten

Kooperationen:            
Kostensenkung durch Zusammenarbeit/Synergien nutzen

Fenster schliessen

Nach Prof. Dr. Porter gibt es 5 Wettbewerbskräfte, welche die Branchenattraktivität einer jeden Branche bestimmen. Nennen sie 3:

  • Bedrohung durch potenzielle neue Konkurrenten
  • Abnehmer und ihre Verhandlungsmacht
  • «Wettbewerb der Branche» die Rivalität untereinander
  • Bedrohung durch Ersatzprodukte
  • Lieferanten und ihre Verhandlungsstärke
Fenster schliessen

Bei der Einführung/Umsetzung von SEP’s gilt es 8 Aspekte zu berücksichtigen? Nennen Sie 4.

  • Konzentration der Kräfte: wenige SEP, dafür auf diese fokussieren
  • Begeisterung in der ganzen Firma erzeugen = breite Unterstützung
  • Stärken und Synergien der Firma nutzen
  • Möglichst Multiplizieren; erfolgreiche SEP auf andere Märkte, Branchen, Kunden anwenden
  • Intelligenter Ressourceneinsatz (Personal, Anlagen, Material, Finanzmittel, Wissen)
  • Den richtigen Zeitpunkt wählen
  • Kongruenz zwischen Zeit und Mitteln (Ressourcen)
  • Laufende Pflege dieser SEP
Fenster schliessen

Was verstehen Sie unter einer Unternehmenskultur?

Als Unternehmenskultur bezeichnet man die Gesamtheit von Normen und Werten, Wertvorstellungen und Denkhaltungen, welche das Verhalten und somit auch das Erscheinungsbild des Unternehmens prägen.

Unternehmenskultur ist die Art, wie in einem Unternehmen miteinander umgegangen wird. Sei es zwischen der Führung und den Mitarbeitenden aber auch untereinander. Werte und Normen unterscheiden sich von Branche zu Branche und von Mensch zu Mensch. Die Vereinbarkeit dieser Normen jedes einzelnen und den Zielen des Unternehmens hat einen grossen Einfluss auf den Umgang und den Arbeitsplatz und die Identifikation mit dem Unternehmen.

Fenster schliessen

Es gibt 4 Ausprägungen ggü. Gesellschaft/Mitarbeitern/Firma, welche eine Firmenkultur und deren Stärke (Etablierung) im Unternehmen beeinflussen und formen. Nennen Sie derer drei und beschreiben Sie diese.

  • Verankerungsgrad mit dem Unternehmen: je mehr ein Mitarbeiter die Werte und Normen verinnerlicht hat, desto stärker wird sein Verhalten von dieser Kultur beeinflusst
  • Übereinstimmungsausmass: je mehr Mitarbeiter (und seine Kultur) sich mit der Unternehmenskultur identifizieren kann, desto intensiver ist deren Wirkung
  • Systemvereinbarkeit innerhalb der Unternehmung: je stärker das die Unternehmenskultur von den betriebsinternen Systemen (Organisationssystem, Führungsstil, Firmenpolitik, Vision, Ziele usw.) gestützt werden, desto besser können diese durchgesetzt und realisiert werden
  • Vereinbarkeit mit den Umweltsphären Gesellschaft, Natur, Technologie und Wirtschaft: je höher die Akzeptanz der Firmenkultur in der Gesellschaft ist, desto höher das Image und das Ansehen der Unternehmung.
Fenster schliessen

Firmenkulturen kann man nach verschiedenen Gesichtspunkten charakterisieren. Sie haben die Kulturtypologie von Deal/Kennedy (Risikofreudigkeit/Informationsfluss) kennengelernt. Nennen Sie zwei Beispiele (der 4 Ausrichtungen), wie eine Firmenkultur unterschieden werden könnte und beschreiben Sie diese jeweils mit den Stichworten «Risikofreudigkeit» und «Informationsfluss»

  • Macho-Kultur: risikofreudig und rasche Informationswege (v.a. bei Erfolgen), draufgängerisch, extravagantes Erscheinungsbild. Erfolg, Einkommen, Status und Macht zählt hier.
    Bsp: Werbeagenturen, Filmproduktionen, Mode-Designer, exklusive Modehersteller​
  • Brot-und Spiele-Kultur: risikoscheu und rascher Informationsfluss, unkomplizierte Zusammenarbeit, mehrere festliche Anlässe und Zelebrationen von Erfolgen.
    Bsp: Autohandel, Computer-Unternehmen, Verkaufsabteilungen grosser Unternehmen​
  • Risiko-Kultur: risikofreudig und träge Feedbackschlaufen, hohe Investitionen, langfristiger Planungshorizont
    Bsp: Flugzeugbau, Grossmaschinenindustrie, F/E-Abteilungen grosser Firmen​
  • Prozess-Kultur: risikoscheu und langsame Kommunikation, prozessorientiert (nicht Kunde, nicht Produkt usw.), Effizienz vor Effektivität, strenge Hierarchie
    Bsp: öffentliche Verwaltungen, Elektrizitätswerke, Telecom usw.