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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.06.2019 / 30.06.2019
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Erklären Sie dieses Bild.

Das Bild zeigt auf, dass ein SAP-Objekt während den Transaktionen und Verbuchungen dauerhaft 
gesperrt ist, die entsprechenden DB-Objekte aber nur kurz während dem effektiven Abspeichern. 

 
Solange noch Transaktionen oder Verbuchungen mittels Dialogfenstern abgehandelt werden, 
werden keine Daten abgespeichert – dies darum, da bei einem Abbruch nach D1 und D2 im Fall des 
direkten Abspeichern die Datenbank in einem inkonsistenten Zustand wäre. 


Die ganzen Sperrungen, die hierfür verwaltet werden müssen, werden vom Enqueue-Workprozess 
verwaltet und gesteuert. Nachdem alle Daten in der DB gespeichert wurden, wird ein SAP-Objekt 
wieder freigegeben. Es kann aber trotzdem nicht abschliessend verhindert werden, dass gemeinsame 
Zugriffe auf dieselbe Ressource korrekt behandelt werden. 

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Zeigen Sie die 5 Einführungsleitfaden eines ERP-Systems

1. Projektvorbereitung: Planung und Vorbereitung 
2. Business Blueprint: detaillierte Beschreibung der Anforderungen an Prozesse 
3. Realisierung: Konfiguration der Geschäftsprozessanforderungen 
4. Produktionsvorbereitung: Test, Schulungen, Datenübernahme.. 
5. GO-Live und Support: Wechsel von vorproduktive auf Produktion 

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Zeigen Sie die kritischen Erfolgsfaktoren und Probleme bei einer SAP Einführung.

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Kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung 
1. Top-Management Unterstützung 
2. Qualifikation des Projektteams 
3. Kooperation der Abteilungen 
4. Klare Projektziele 
5. Projektmanagement 

 

Probleme bei der ERP-Einführung 
- Zu starke Orientierung am Altsystem 
- Eigene Geschäftsprozesse unklar 
- Fehlende Unterstützung des Managements

ERP-Projektmanager muss: 
- Projekt Erfahrungen 
- Hohe Fachkompetenz (ERP, Anforderungen, Geschäftsprozesse)

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Erkläre Sie die 3-Tier-Architektur von NAV MS Dynamics 2009.

Der rollenbasierte Client ist zuständig für das Anzeigen des Frontend der Anwendung. Inhalte können 
(je nach Rolle) angezeigt werden – was aber genau angezeigt wird kann jeder Benutzer selbst 
entscheiden. Diese Anpassungen können mit dem Page Designer vorgenommen werden. 


Der MS Dynamics NAV-Server kann nur mit der SQL Serveroption verwendet werden. Hierbei kann 
der Server aber auch auf jedem windows-lauffähigen Gerät beruhen und nicht gezwungenermassen 
auf einem dedizierten SQL-Server. 

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Was ist die SIFT Technologie?

Die SIFT-Technologie implementiert eine mathematische Berechnungsmethode, welche die 
Grundlage für die FlowFields & FlowFilters in NAV bilden. Mit SIFT werden Summen gebildet, in dem 
nicht nur einzelne Positionen zusammengerechnet werden, sondern auch die jeweiligen 
Zwischenresultate gespeichert werden.  
Bei einer erneuten Addition müssen somit nicht alle Felder wieder erneut zusammengerechnet 
werden, sondern nur das neuste Zwischenresultat mit dem zusätzlichen Wert ergänzt werden. 

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Wie viele Umgebungen hat ein ERP System?

DEV (Development System): An diesem System werden alle Customizing-Einstellungen gemacht. 
Danach wird die Software in das QAS-System transportiert. 


QAS (Quality Assurance System): An diesem System werden alle SQ-Qualitätstests durchgeführt. 
Sobald diese Testphase vorbei ist, wird die SW in das produktive System transportiert. 


PROD (Production System): Nach dem «Go Live» wird mit dem produktiven System gearbeitet und 
DEV & QA sind bereit für Updates oder Anpassungen an den Customizing-Einstellungen. 

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Was muss bei einem erfolgreichen ERP-Projekt beachtet werden?

Ein erfolgreiches ERP-Projekt entsteht nur dann, wenn folgende Punkte gemeinsam wirken: 
- Nachhaltiges Change Management 
- Effiziente Prozessorganisation 
- Leistungsfähige Software 
Softskills dürfen bei der Einführung somit nicht fehlen! 

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Zählen Sie die 5 Schritte eines Roadmaps.

Die Roadmap ist der Einführungsleitfaden für die Projektleitung und die Mitglieder des Projektteams. 
Sie führt zielsicher durch das Projekt und ist in fünf Phasen unterteilt:

 
Phase 1 - Projektvorbereitung: Dient der Planung & Vorbereitung des Projekts. 


Phase 2 – Business Blueprint: Detaillierte Beschreibung der Ergebnisse aus den Workshops zu 
Anforderungen an Geschäftsprozessen des Unternehmens. In dieser Phase soll ein allgemeines 
Verständnis davon gebildet werden, wie Geschäftsabläufe im ERP abgehandelt werden sollen. 


Phase 3 – Realisierung: Konfiguration der Geschäfts- und Anwendungsprozesse des Business 
Blueprints. Die Konfiguration wird in zwei Arbeitspaketen vorgenommen: der Baseline-Konfiguration 
(Hauptumfang), sowie der Detailkonfiguration (Detailumfang). 


Phase 4 – Produktionsvorbereitung: Sie dient der Durchführung von Tests, Benutzerschulungen, 
Systemverwaltung und Datenübernahme, um die Voraussetzungen für den Produktivbetriebs 
sicherzustellen. Hier sollten auch alle noch offenen Fragen geklärt werden. 


Phase 5 – «Go Live» & Support: Hier wird der Wechsel von vorproduktiver Testumgebung zum 
produktiven Produktionsprozess vorgenommen.