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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 11.02.2019 / 07.08.2019
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Was ist ein Dekubitus?

Eine Schädigung des Gewebes, ausgelöst durch langandauernde Einwirkung von Druck auf das Körpergewebe, meist über Knochenvorsprüngen oder an anderen gefährdeten Stellen

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Welche Faktoren begünstigen die Bildung eines Dekubits?

Scherkräfte, Druck, Zeit.

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Was sind äussere Ursachen für Dekubits?

Langanhaltender Druck, durch Sitzen oder Liegen (ausgelöst durch Immobilität oder Bettlägerigkeit). Harte oder unangemessene Auflagen. 

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Was sind Innere Ursachen für Dekubitus?

  • Veränderte Durchblutung
  • Knochenvorsprünge
  • Durchblutungs – und Stoffwechselstörungen
  • Feuchtigkeit and der Haut durch Ausscheidungen
  • Sekrete oder chemische Substanzen
  • Inkontinenz
  • Unterernährung (Flüssigkeitsmangel, Proteinmangel, Vitamin-C Mangel)
  • veränderter Ernährungszustand (Adipositas, Kachexie)
  • Körperform und -gewicht
  • veränderter Flüssigkeitshaushalt
  • Veränderung des Tugors (Veränderung der Elastizität, Ödeme)
  • veränderte Hautsensibilität
  • sensomotorische Einschränkungen
  • immunologische Faktoren
  • kognitive Beeinträchtigungen (z.B durch Medikamente)
  • entwicklungsbezogene Faktoren
  • psychogene Faktoren
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Was sind die Symptome eines Dekubitus?

  • Schmerz
  • eingeschränkte Mobilität
  • Wunden
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Zähle die vier Stadien des Dekubitus auf. 

  • Stadium 1: nicht wegdrückbare Rötung bei intakter Haut
  • Stadium 2: Teilzerstörung der Haut (bis in die Dermis/Lederhaut)
  • Stadium 3: Zerstörung aller Hautschichten
  • Stadium 4: totaler Gewebsverlust mit freiliegenden Knochen, Sehnen oder Muskeln
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Wie wird Dekubitus Diagnostiziert?

  • Mit Fingerdrucktest
  • Dokumentation (Bilder, Fotos)
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Wie wird Dekubitus therapiert?

  • Druckentlastung: Regelmässige Bewegung/Mobilisation, Lagerungen und druckreduzierende Hilfsmittel verwenden, um den Dekubitus nicht weiter zu strapazieren.
  • Ernährung: Angemessene und ausgewogene Ernährung wird benötigt, damit die Gewebetoleranz erhalten bleibt. Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, eiweisshaltige Kost, ausreichend Flüssigkeit
  • Hautpflege: Inkontinenz mit der verbundenen Feuchtigkeit ist ein Risikofaktor für die Entstehung eines Dekubitus. Massnahmen zur Hautpflege (fetthaltig) verhindern zwar keinen Dekubitus, kann jedoch das Entstehen beeinflussen.
  • Schmerzlinderung: Eine angepasste Wundversorgung und Schmerzmittel sollten bei betroffenen Patienten angewendet werden.