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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 27.05.2016 / 19.05.2019
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1. Krapp, Prenzel und Wittmann (2006) unterscheiden sechs Entwicklungsphasen der Pädagogischen
Psychologie. Was wird nicht als Entwicklungsphase genannt?


 

A) Aufschwung der Pädagogischen Psychologie in der Ära der Bildungsreform (bis ca. 1980)

B) die Psychologie in der Zeit des so genannten Dritten Reichs (bis ca. 1945)

C) die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, wobei die Machtergreifung der Nationalsozialisten eine wichtige Zäsur darstellt (bis ca.1933)

D) Restauration und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg (bis ca. 1960)

E) die Initiationsphase mit der Festlegung eines einheitlichen Forschungsparadigmas (bis ca. 1890)

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2. Welche der folgenden Aussagen zu den Gründungsjahren der Pädagogischen Psychologie sind
falsch?




 

A) die Gründung der "Zeitschrift für Pädagogische Psychologie" im Jahre 1899 liefert ein konkretes Datum für die "Geburtsstunde" der Pädagogischen Psychologie im heutigen Verständnis

B) erste Lehrstühle für Pädagogische Psychologie gab es in dieser Phase noch nicht; diese entstanden erst in der Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg

C) es gab von Anfang an eine enge Kooperation mit Erziehungswissenschaftlern

D) Ernst Meumann gilt als ein bedeutender Vertreter der ersten Phase der Pädagogischen Psychologie

E) Anfangs gab es noch keine enge Kooperation zwischen pädagogischen Psychologen und Lehrerbildnern

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3. In der Zeit zwischen den Weltkriegen spielten innerhalb der Pädagogischen Psychologie unterschiedliche
Forschungsrichtungen eine Rolle. Welche gehörten dazu?




 

A) Behaviorismus

B) Strukturpsychologie

C) Kognitivismus

D) Psychoanalyse

E) verstehende Psychologie

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4. Welche der folgenden Aussagen zur Zeit zwischen den Weltkriegen sind korrekt?
 

A) die Entwicklung der Pädagogischen Psychologie orientierte sich zu dieser Zeit stark an den Entwicklungen in den USA

B) in der Zeit zwischen den Weltkriegen gab in Deutschland die empirisch orientierte Forschung den Ton an

C) die Phase zwischen den Weltkriegen ist in jedem Falle als Rückschritt für die Pädagogische Psychologie zu werten

D) in der Zeit zwischen den Weltkriegen verstanden sich die meisten Pädagogischen Psychologen auch noch als Entwicklungspsychologen und umgekehrt

E) von einer Ausdifferenzierung des Fachs Pädagogische Psychologie war in der Zeit zwischen den Weltkriegen noch nichts zu merken

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5. Was war kein Forschungsschwerpunkt der Pädagogischen Psychologie in der Ära der Bildungsreform
(bis ca. 1980)?




 

A) Erziehungsverhalten und -stile

B) Bedingungen des Schulerfolgs

C) Evaluation im Bildungsbereich

D) Qualität des Lehrerurteils

E) Lehrerpersönlichkeit und Unterrichtsmerkmale

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6. Welche der folgenden Aussagen zum pädagogisch-psychologischen Erziehungsbegriff ist falsch?


 

A) ein pädagogisch-psychologisches Verständnis von Erziehung ist dadurch gekennzeichnet, dass Erziehung als eine Relation zwischen drei Instanzen betrachtet wird

B) sowohl der Lernende als auch Erzieher und Pädagogen müssen selbst in der Situation anwesend sein

C) es geht im Rahmen von Erziehung immer um eine Art von Einflussnahme

D) Einflussnahmen können sowohl direkt als auch indirekt erfolgen

E) eine bewusste Gestaltung von Situationen stellt eine indirekte Einflussnahme dar

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6 Kommentare

  • 03.04.2017
    „Einflussnahmen, die nachhaltige Veränderungen beabsichtigen, jedoch nicht erreichen, sollten ebenfalls als Erziehung verstanden werden,...(Krapp, A. & Weidenmann, B., Pädagogische Psychologie, S. 19)
  • 16.02.2017  | 100%
    Habe wegen B auch lange überlegt, aber ich glaube es verstanden zu haben: unbeabsichtigte, ungezielte Einflussnahmen, die trotzdem Veränderung bewirken: Gegenstandsbereich der PP, "funktionale Erziehung, Sozialisation, implizites Lernen"
  • 16.02.2017
    Kommentar gelöscht
  • 04.02.2017
    Kann mir jemand sagen was an b) falsch ist?
  • 02.02.2017
    Es gibt drei Aspekte der Einflussnahme
  • 02.02.2017
    Kommentar gelöscht
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7. Welche der folgenden Aussagen sind korrekt?
 

A) nur Einflussnahmen, die auf nachhaltige Veränderung abziehlen und diese auch erreichen, sollten zu „Erziehung“ und damit zum Gegenstandsbereich der Pädagogischen Psychologie gezählt werden

B) Einflussnahmen, die auf nachhaltige Veränderung zielen, diese aber nicht erreichen, solltenebenso wie solche, die Veränderungen verursachen, als „Erziehung“ verstanden werden und somit zum Gegenstandsbereich der Pädagogischen Psychologie gezählt werden

C) Einflussnahmen ohne explizite Veränderungsabsicht, die jedoch Veränderungen bewirken, sollten im Gegensatz zu Einflussnahmen, die zwar eine Veränderungsabsicht haben, jedoch keine Veränderungen bewirken, zum Gegenstandsbereich der Pädagogischen Psychol

D) Einflussnahmen ohne Veränderungsabsicht, die aber Veränderungen bewirken, werden in der Psychologie oftmals unter den Begriffen „Sozialisation“ oder implizites Lernen behandelt

E) Veränderungen sollten dowohl aus Sicht der erziehenden Person als auch aus Sicht der zu erziehenden Person als wünschenswert betrachtet werden

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8. Welche der folgenden Aussagen zum pädagogisch- psychologischen Erziehungsbegriff ist richtig?
 

A) durch Erziehung können sowohl Dispositionen als auch Kompetenzen verändert bzw. erworben werden

B) betrachtet man Erziehung als langfristiges Geschehen, das sich im Extremfall über die gesamte Biografie erstreckt, dann sollte die Stabilität einer einmal erzielten Veränderung das ultimative Ziel sein

C) es ist sinnvoller von dauerhafter oder stabiler Veränderung als Ziel zu sprechen als von nachhaltiger

D) Dispositionen sind genetisch determiniert und lassen sich durch Erziehung nicht beeinflussen

E) keine der Antworten A- D ist korrekt